1. Beacon Hill
Backsteingehwege, Gaslaternen, schmale Gassen und Reihenhäuser aus der Federal-Ära mit lila Fensterscheiben. Beacon Hill ist das, was sich die meisten vorstellen, wenn sie an das alte Boston denken. Das Viertel liegt an einem steilen Hang zwischen dem Boston Common und dem Charles River. Wer hier durch die Straßen läuft, fühlt sich wie im 19. Jahrhundert. Die Acorn Street, eine kopfsteingepflasterte Gasse, die kaum breit genug für ein Auto ist, ist die meistfotografierte Straße der Stadt. Hier lebte Bostons politische und literarische Elite. Louisa May Alcott, Oliver Wendell Holmes und mehrere Gouverneure von Massachusetts waren hier zu Hause. Das Boston Athenaeum, eine der ältesten unabhängigen Bibliotheken des Landes, liegt an der 10 1/2 Beacon Street am Rand des Viertels. Die Charles Street am Fuß des Hügels bietet Antiquitätenläden, kleine Restaurants und Cafés, die von Ketten verschont geblieben sind. Beacon Hill kostet keinen Eintritt und ist jederzeit zugänglich. Es liegt direkt oberhalb des Boston Common und nur einen kurzen Spaziergang vom Freedom Trail entfernt. Wer wissen will, wie die Reichen der Stadt im 18. Jahrhundert lebten, sollte hier spazieren gehen. Man sollte bequeme Schuhe tragen. Die Backsteingehwege sind uneben und die Hügel sind steil.