1. Arc de Triomphe
Bukarests eigener Triumphbogen steht 27 Meter hoch an der Kreuzung des Kiseleff-Boulevards im Norden der Stadt. Der Architekt Petre Antonescu entwarf die heutige Granitversion, die 1935-1936 fertiggestellt wurde. Ein hölzerner Vorgänger entstand direkt nach dem Ersten Weltkrieg. Italienische Bildhauer halfen bei den Reliefs aus Russchita-Marmor an den vier Seiten. Die meisten Besucher sehen den Bogen nur kurz aus dem Taxi auf dem Weg zum Herastrau Park. Das ist schade. An bestimmten Tagen kann man über eine Innentreppe auf die Terrasse steigen. Von dort oben zieht sich der Kiseleff-Boulevard schnurgerade nach Süden, gesäumt von Linden – fast wie eine kleine Version von Paris. Im Norden dominiert das Grün des Herastrau Parks. Der Bogen steht mitten in einem Kreisverkehr, man muss also ein paar viel befahrene Straßen überqueren, um nah ranzukommen. Wenn das Innere geöffnet ist (Dienstag bis Sonntag, 9:00 bis 17:00 Uhr), ist der Aufstieg kostenlos. Am 1. Dezember, dem rumänischen Nationalfeiertag, zieht eine Militärparade am Monument vorbei. Den Rest des Jahres steht es ruhig da und gehört auf jede Liste, wenn man den Norden der Stadt erkundet.