1. Cairo Tower
Der zwischen 1956 und 1961 auf der Insel Samalek mitten im Nil errichtete Cairo Tower ist 187 Meter hoch – damit überragt er die Cheops-Pyramide um 43 Meter. Der Turm hat die Form einer Lotosblume, wurde vom Architekten Naoum Shebib entworfen und steht auf einem Sockel aus Assuan-Granit, dem Stein, den schon die alten Ägypter für ihre Tempel nutzten. Ein Aufzug bringt Sie in 45 Sekunden auf die Aussichtsplattform im 16. Stock. Die Aussicht von dort oben lohnt sich wirklich. An klaren Tagen sieht man die Pyramiden von Gizeh im Westen, die Zitadelle von Saladin im Südosten und die Minarette der Al-Azhar-Moschee in der Skyline des islamischen Kairo. In einem Drehrestaurant im 14. Stock können Sie essen, während die Stadt langsam an Ihnen vorbeizieht. Der Turm ist täglich bis ein Uhr nachts geöffnet, sodass man auch zum Sonnenuntergang oder spät am Abend kommen kann, wenn Kairo hell erleuchtet ist. Bevor man in die chaotischen Straßen unten abtaucht, sollte man hierher kommen, um zu verstehen, wie die Stadt zusammengehört: der Nil in der Mitte, Samalek zu Füßen, die Innenstadt im Osten und die Wüste dort, wo die Pyramiden stehen.