1. A-Bomb Dome
Das Skelett dieses Gebäudes ist das Erste, was man sieht, wenn man am Friedenspark ankommt, und es lässt einen innehalten. 1915 als Industrieausstellungshalle erbaut, lag es fast direkt unter dem Zentrum der Explosion. Da die Druckwelle von oben kam, blieben die Mauern teilweise stehen, während im Inneren alles sofort zerstört wurde. Es sieht heute noch exakt so aus wie nach dem 6. August 1945. Seit 1996 ist die Ruine UNESCO-Welterbe und das bekannteste Symbol Hiroshimas. Man kann nicht hinein. Es gibt einen Zaun, man betrachtet es von den Wegen entlang des Flusses Motoyasu. Nachts wird es von unten beleuchtet, was vor dem dunklen Himmel stark wirkt. Es steht am nördlichen Ende der Parkachse, direkt gegenüber dem Kenotaph für die Opfer der Atombombe. Es kostet nichts, es gibt keine Öffnungszeiten. Es steht einfach da, 24 Stunden am Tag – ein Gebäude, das man bewusst stehen ließ, während alles drumherum neu aufgebaut wurde. Unter den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Hiroshima braucht dieses hier keine Erklärung. Man steht davor und versteht.