Sehenswürdigkeiten in Kotor – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Kotor. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

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Inhaltsverzeichnis

Kotor Übersicht

Kotor ist eine kleine, ummauerte mittelalterliche Stadt, die sich am tiefsten Punkt der Bucht von Kotor zwischen Berge und Meer zwängt. Die gesamte Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Lage ist fast schon absurd dramatisch: Festungsmauern ziehen sich den Berghang hinauf zu einer Ruine in 260 Metern Höhe, während sich davor die Bucht wie ein Binnenmeer ausbreitet. Griechen, Illyrer, Römer, Serben, Venezianer und Österreicher – sie alle waren hier und haben Spuren hinterlassen. Das Ergebnis ist ein Ort, an dem eine romanische Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert direkt neben einer orthodoxen Kirche von 1195 steht, umschlossen von venezianischen Mauern und überragt von einer Festung aus der Zeit der k.u.k. Monarchie.

Kotor ist ideal für Reisende, die kompakte, begehbare Orte mit viel Geschichte und direktem Zugang zur Natur mögen. Die Altstadt schafft man in einem halben Tag, der Aufstieg zur Festung dauert eine Stunde. Man kann mit dem Boot nach Perast und Our Lady of the Rocks fahren oder auf den Berg Lovćen hinauf, um eine Aussicht zu genießen, die man so schnell nicht vergisst. Zwei bis drei Tage reichen völlig aus, um alles in Ruhe zu sehen. Da Kotor ein wichtiger Kreuzfahrthafen ist, muss man die Massen einkalkulieren. Wer seinen Besuch um die Ankunftszeiten der Schiffe herum plant, wird belohnt. Wer das ignoriert, schiebt sich Schulter an Schulter durch die engen Gassen.

Diese Highlights in Kotor

  • Kotor Old Town
  • Cathedral of Saint Tryphon
  • Our Lady of the Rocks
  • San Giovanni Fortress
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 🎨 Museen

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in Kotor

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in Kotor gesehen haben.

Cathedral of Saint Tryphon

1. Cathedral of Saint Tryphon

Die Cathedral of Saint Tryphon ist das älteste Gebäude in Kotor. Seit 809 steht hier eine Kirche, der heutige romanische Bau stammt von 1166. Erdbeben in den Jahren 1537, 1563, 1667 und 1979 haben sie immer wieder beschädigt, aber sie wurde jedes Mal neu aufgebaut. Die beiden Glockentürme an der Fassade sind nicht einmal gleich hoch: Der nördliche misst 33 Meter, der südliche 35. Diese Unvollkommenheit passt zur hartnäckigen Geschichte der Kathedrale. Wer hineingeht, sollte nach oben schauen. Griechische Freskenmaler gestalteten das Innere im Jahr 1331; dieselben Künstler bemalten später das Kloster Dečani in Serbien. Die Kathedrale ist 35 Meter lang und 17 Meter breit. Sie wurde als dreischiffige Basilika gebaut, ihre Kuppel wurde nach den wiederholten Erdbebenschäden schließlich entfernt. Für die Restaurierung gab es 2002 den Europa-Nostra-Preis. In einer Seitenkapelle liegen die Reliquien des Heiligen Tryphon, dem Schutzpatron der Stadt. Eigentlich gibt es die Kathedrale nur wegen ihnen: Ein lokaler Adliger kaufte sie im 9. Jahrhundert venezianischen Händlern ab. Der Eintritt kostet 3 EUR. Da sie nur wenige Schritte vom Waffenplatz entfernt liegt, gehört sie für fast jeden Besucher zum Standardprogramm. Der Raum ist klein, 15 Minuten reichen für einen Rundgang.

Öffnungszeiten Täglich: 9:00 – 18:00
Eintritt 3 EUR
Insider-TippUm 9:00 Uhr zur Öffnung ist es am ruhigsten. Ab 10:30 Uhr kommen die Massen von den Kreuzfahrtschiffen und es wird eng.
Our Lady of the Rocks

2. Our Lady of the Rocks

Das hier ist eine Kirche auf einer Insel, die Menschen von Hand gebaut haben. Im Jahr 1452 fingen die Seefahrer von Perast an, Steine auf ein Riff in der Bucht zu werfen. Sie versenkten alte Boote und erbeutete feindliche Schiffe darauf, bis die Fläche groß genug für eine Kirche war. Heute ist die Insel etwa 3.000 Quadratmeter groß. Die jetzige Kirche stammt von 1630. Alles hier dreht sich um das Meer. Im Inneren bedecken 68 Gemälde von Tripo Kokolja die Wände und die Decke. Sie zeigen Szenen aus dem Alten Testament und dem Leben der Jungfrau Maria. Ein vergoldetes Seil verbindet die Deckengemälde – ein Symbol der Seefahrt. An den Seitenwänden hängen Votivplatten aus Silber, auf denen Schiffe lokaler Seeleute zu sehen sind. Die Seeleute ließen diese Platten vor ihren Reisen hier, in der Hoffnung, dass die Jungfrau vom Felsen sie auf See beschützt. Der Marmoraltar wurde 1796 von einem Bildhauer aus Genua gefertigt. Gegenüber der Kirche steht das „Haus der Versöhnung“, in dem über Jahrhunderte Streitigkeiten friedlich beigelegt wurden. Von Perast aus dauert die Überfahrt mit dem Boot etwa 5 Minuten. Der Eintritt in die Kirche ist frei. Wer in der Bucht von Kotor unterwegs ist, sollte diesen Ort nicht auslassen. Es ist die markanteste Sehenswürdigkeit außerhalb der Stadtmauern.

Öffnungszeiten Täglich: 9:00 – 19:00
Eintritt Free
Website Wikipedia
Insider-TippWassertaxis am Ufer von Perast verlangen etwa 5 EUR pro Person für Hin- und Rückfahrt. Man nimmt am besten die kleineren lokalen Boote statt organisierter Gruppen, dann kann man so lange auf der Insel bleiben, wie man möchte.
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🎨 Die besten Museen & Galerien in Kotor

Erstklassige Museen und Galerien, die Kotor zu einem kulturellen Highlight machen.

Maritime Museum of Montenegro

1. Maritime Museum of Montenegro

Das Schifffahrtsmuseum im Grgurina-Palast aus dem 18. Jahrhundert ist das einzige seiner Art in Montenegro. Die Sammlung begann um 1880 als privater Fundus der Boka-Marine-Bruderschaft, einer Seefahrergilde mit jahrhundertealten Wurzeln. Seit 1900 ist die Sammlung öffentlich zugänglich, 1938 wurde sie zum offiziellen Museum. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie auf den gesamten Barockpalast ausgeweitet. Die Exponate zeigen Kotors enge Verbindung zum Meer: Navigationsinstrumente, Schiffsmodelle, Waffen, Gemälde von Seeschlachten und alte Fotos der Handelsflotte. Schon das Gebäude selbst mit seiner Steintreppe und den historischen Räumen lohnt einen Besuch, auch wenn man sich nicht brennend für Schifffahrtsgeschichte interessiert. In etwa 45 Minuten ist man durch. Verglichen mit der Kathedrale oder dem Aufstieg zur Festung ist das hier ein ruhigerer Stopp. Der Eintritt ist frei. Das Museum liegt direkt beim Waffenplatz in der Altstadt. Es ist eines der besten Museen der Stadt und lässt sich gut in einen Stadtrundgang einbauen.

Öffnungszeiten Mo–Fr: 8:00 – 15:00 | Sa: 9:00 – 13:00 | So: Geschlossen
Eintritt Free
Insider-TippIm obersten Stockwerk gibt es eine kleine Terrasse mit Blick über die Dächer der Altstadt. Man sollte am Empfang fragen, ob der Zugang gerade möglich ist.
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