Sehenswürdigkeiten in Mexico-City – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Mexico-City. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

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Inhaltsverzeichnis

Mexico-City Übersicht

Mexiko-Stadt steht auf den Ruinen der Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan, 2.240 Meter über dem Meeresspiegel in einem Tal voller Vulkane. 22 Millionen Menschen leben hier, es gibt über 150 Museen und eine Küche, die von 15-Peso-Tacos an der Ecke bis zur absoluten Spitzengastronomie reicht. Die Ausmaße der Stadt können einen im ersten Moment erschlagen. Aber in den zentralen Vierteln lässt sich viel zu Fuß erledigen, und das Metrosystem deckt für gerade mal 5 MXN pro Fahrt riesige Distanzen extrem günstig ab.

Diese Stadt hat Schichten. Azteken-Ruinen liegen direkt unter Kolonialkirchen. Wandbilder von Diego Rivera bedecken Regierungsgebäude. In der Zona Rosa gibt es ein lebendiges Koreatown. Museen, die von Milliardären finanziert wurden, stehen neben chaotischen Märkten. Mexiko-Stadt belohnt Neugier mehr als jede andere Metropole auf dem Kontinent. Wer Geschichte, Kunst und Essen mag und diese urbane Energie sucht, die nie ganz aufhört, wird hier hängen bleiben.

Die Stadt funktioniert für jeden: Backpacker essen für wenig Geld wie Könige, Kunstliebhaber können Wochen allein in den Museen verbringen und Foodies finden jeden Tag ein neues Lieblingsgericht. An die Höhe gewöhnt man sich in ein paar Tagen, der Verkehr ist allerdings wirklich übel. Aber die Mischung aus präkolumbianischer Geschichte, kolonialer Architektur, moderner Kunst und einer der besten Esskulturen der Welt ist schwer zu schlagen.

Diese Highlights in Mexico-City

  • Zócalo (Plaza de la Constitución)
  • Palacio de Bellas Artes
  • National Museum of Anthropology
  • Frida Kahlo Museum
  • Pyramids of Teotihuacan
  • Chapultepec Forest
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 💎 Geheimtipps 🎨 Museen 🍕 Essen & Märkte 🌳 Parks & Aussicht

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in Mexico-City

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in Mexico-City gesehen haben.

Chapultepec Forest

1. Chapultepec Forest

Mit 866 Hektar ist Chapultepec der größte Stadtpark Lateinamerikas. Er ist in vier Sektionen unterteilt und beherbergt Museen, Seen, einen Zoo, ein Schloss und über 100 Denkmäler. Das Anthropologische Museum, das Museo de Arte Moderno und das Tamayo-Museum liegen alle auf dem Gelände. Man könnte hier drei Tage verbringen und hätte immer noch nicht alles gesehen. Der Park wird seit Jahrtausenden von Menschen genutzt; Archäologen haben hier mehr als 4.000 Artefakte gefunden. Chapultepec Castle oben auf dem Hügel war das einzige echte königliche Schloss auf dem Kontinent, genutzt von Kaiser Maximilian in den 1860ern. Heute ist dort das Nationale Historische Museum untergebracht. Der Park kostet keinen Eintritt, ist montags geschlossen und den Rest der Woche von 5 bis 18 Uhr geöffnet. Er gehört auf jede Liste, weil er so viele andere Orte verbindet. Man kann den Besuch mit dem Anthropologischen Museum kombinieren und danach durch den Park nach Süden zum Museo de Arte Moderno laufen.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 5:00 – 18:00
Eintritt 0
Insider-TippNutzen Sie die Metrostation Auditorio (Linie 7), um direkt beim Anthropologischen Museum in den Park zu gelangen. Der erste Abschnitt ist am Wochenende extrem voll. Von Dienstag bis Freitagvormittag ist es deutlich ruhiger.
Frida Kahlo Museum

2. Frida Kahlo Museum

Das Casa Azul (Blaue Haus) in Coyoacán ist der Ort, an dem Frida Kahlo 1907 geboren wurde, den Großteil ihres Lebens verbrachte und 1954 starb. Diego Rivera machte vier Jahre später ein Museum daraus. Die kobaltblauen Wände sind unverkennbar. Drinnen hängen Bilder von Frida und Diego, es gibt präkolumbianische Skulpturen, Volkskunst, ihren Rollstuhl und das Atelier, in dem sie arbeitete. Der Garten voller Pflanzen und Mosaike ist schon für sich einen Besuch wert. Das Haus war seit 1904 in Familienbesitz. Vor seinem Tod ließ Rivera mehrere Räume versiegeln mit der Anweisung, sie 15 Jahre lang nicht zu öffnen. Am Ende blieben sie 50 Jahre zu. Als sie schließlich geöffnet wurden, kamen Dokumente, Fotos und Kleidung zum Vorschein, die das Bild der Künstlerin noch einmal veränderten. Es ist das meistbesuchte Museum in Coyoacán und ständig ausverkauft. Tickets kosten 270 MXN und müssen vorab online gekauft werden. Montags ist geschlossen. Wenn man schon in Coyoacán ist, liegt das Trotzki-Museum nur einen kurzen Spaziergang entfernt.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di: 10:00 – 18:00 | Mi: 11:00 – 18:00 | Do: 9:00 – 21:00 | Fr–So: 10:00 – 18:00
Eintritt 270 MXN
Insider-TippBuchen Sie mindestens eine Woche im Voraus, besonders für das Wochenende. Donnerstagabend (bis 21 Uhr offen) ist am wenigsten los. Ohne Ticket kommt man fast nie rein.
Palacio de Bellas Artes

3. Palacio de Bellas Artes

Der Bau begann unter dem Diktator Porfirio Díaz zur 100-Jahr-Feier der Unabhängigkeit, aber die Revolution kam dazwischen. Erst 1934 wurde das Gebäude fertig. Das erklärt den Stilbruch: Außen italienischer Marmor im Jugendstil, innen Art Déco. Das Ergebnis ist das schönste Gebäude der Stadt und eines der wichtigsten Kulturzentren des Landes. Der wahre Grund für einen Besuch liegt in den oberen Stockwerken. Siebzehn Wandbilder von Diego Rivera, David Alfaro Siqueiros und José Clemente Orozco füllen die Wände. Riveras berühmtes Werk „Der Mann am Scheideweg“ wurde ursprünglich von den Rockefellers für New York in Auftrag gegeben, dort aber zerstört, weil er sich weigerte, Lenins Porträt zu entfernen. Hier malte er es 1934 erneut. Der Palacio beherbergt auch die Nationaloper und das Ballet Folklórico de México. Seit 1987 ist er UNESCO-Weltkulturerbe. Der Eintritt zum Museum ist frei. Da das Gebäude direkt an der Alameda Central liegt, kann man danach gut durch den Park spazieren. Unter den Top-Sehenswürdigkeiten ist dies die unkomplizierteste: zentrale Lage und große Kunst zum Nulltarif.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 11:00 – 18:00 | So: 8:00 – 18:00
Eintritt Free
Insider-TippGehen Sie zuerst in den dritten und vierten Stock zu den Wandbildern. Die meisten Besucher bleiben im Erdgeschoss hängen. Das Ballet Folklórico tritt mittwochs und sonntags auf; Tickets kauft man am besten ein paar Tage vorher an der Kasse.
Xochimilco Floating Gardens

4. Xochimilco Floating Gardens

Xochimilco ist der letzte Rest des Seensystems, das einst das gesamte Tal von Mexiko bedeckte. Die Chinampas, künstliche landwirtschaftliche Inseln der indigenen Völker, liefern noch heute Blumen und Gemüse. Man erlebt sie von einer Trajinera aus – einem bunten Flachbodenboot, das über die Kanäle treibt, während Händler in anderen Booten daneben herfahren und Essen, Drinks oder Mariachi-Musik anbieten. Es ist laut, chaotisch und absolut einzigartig. Der Name stammt aus dem Nahuatl und bedeutet in etwa „Blumenfelder“. Das Kanalnetz liegt im Südosten der Stadt, etwa 25 km vom Zócalo entfernt. Die UNESCO erklärte Xochimilco 1987 zum Weltkulturerbe. Die Chinampas sind eine kluge Anbautechnik: Schichten aus Vegetation und Schlamm im flachen Wasser, die von Weidenbäumen (Ahuejotes) festgehalten werden. Einige werden seit Jahrhunderten genutzt. Die Anreise ist etwas aufwendiger. Die Ableger (Embarcaderos) sind täglich ab 8 Uhr geöffnet. Fahrten werden pro Boot abgerechnet, nicht pro Person; eine Gruppe von 6 bis 10 Leuten teilt sich die Kosten also gut auf. Wer es ruhiger mag, sollte unter der Woche kommen. Am Wochenende verwandeln sich die Kanäle in eine schwimmende Party.

Öffnungszeiten Täglich: 8:00 – 21:30
Eintritt Free
Insider-TippNehmen Sie den Tren Ligero (Stadtbahn) von der Metrostation Tasqueña bis zur Endstation Xochimilco, dann ein kurzes Taxi zum Embarcadero Nativitas. Handeln Sie den Preis für das Boot unbedingt aus, bevor Sie einsteigen.
Zócalo (Plaza de la Constitución)

5. Zócalo (Plaza de la Constitución)

Der Zócalo ist der zweitgrößte öffentliche Platz der Welt nach dem Tiananmen-Platz. Er misst etwa 195 mal 240 Meter. Die Spanier bauten ihn direkt neben die alte Azteken-Hauptstadt Tenochtitlan. Heute ist er von der Kathedrale im Norden, dem Nationalpalast im Osten und Regierungsgebäuden im Süden umgeben. Der Platz selbst ist eine riesige, fast leere Betonfläche mit einer gigantischen mexikanischen Flagge in der Mitte. Die Ausmaße sind körperlich spürbar. Hier passiert alles, was Mexiko ausmacht: Militärparaden, Unabhängigkeitsfeiern, Proteste, Konzerte und Altäre zum Tag der Toten. Der Zócalo ist seit über 500 Jahren das Zentrum der Macht – erst aztekisch, dann kolonial, heute modern. Jeden 15. September wiederholt der Präsident vom Balkon des Nationalpalastes den „Grito de Dolores“, und der Platz füllt sich mit Zehntausenden Menschen. Der Zócalo ist der ideale Startpunkt für eine Tour durch das Zentrum. Die Ruinen des Templo Mayor liegen an der Nordostecke, und der Palacio de Bellas Artes ist nur 10 Minuten zu Fuß entfernt. Abends, wenn die Gebäude beleuchtet sind und die Massen verschwinden, ist die Stimmung am besten.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippDie Metrostation Zócalo (Linie 2) führt direkt auf den Platz. Von der Südostecke aus können Sie die Calle Madero entlanglaufen, eine Fußgängerzone, die Sie in 10 Minuten zum Casa de los Azulejos führt.
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💎 Geheimtipps in Mexico-City - Abseits der Touristenpfade

Abseits der Touristenmassen verbirgt Mexico-City bemerkenswerte Schätze.

CableBús Cable Car

1. CableBús Cable Car

Das Seilbahnsystem der Stadt wurde als öffentliches Nahverkehrsmittel für Viertel in Hanglage gebaut, die Busse und Metro schwer erreichen können. Es war nicht für Touristen gedacht, und genau das macht es interessant. Für gerade mal 7 MXN pro Fahrt (genau wie die Metro) schwebt man in einer modernen Gondel über die Stadt und hat einen Panoramablick auf Viertel, Märkte, Dächer und Berge, die man sonst nie sehen würde. Das System hat drei Linien, die Außenbezirke verbinden. Linie 2 führt durch den Westen der Stadt im Bezirk Álvaro Obregón. Man fährt zusammen mit Pendlern, die zur Arbeit oder Schule wollen. Die Aussicht ist großartig, besonders an klaren Vormittagen, wenn die umliegenden Vulkane sichtbar sind. Unter den Geheimtipps der Stadt ist der CableBús der praktischste. Er kostet fast nichts, eine Fahrt über die gesamte Linie dauert etwa 30 Minuten und bietet eine Perspektive auf die Stadt, die keine Aussichtsplattform bieten kann. Zum Mitfahren braucht man eine aufladbare Metro-Karte (Tarjeta de Movilidad Integrada).

Öffnungszeiten Mo–Fr: 5:00 – 23:00 | Sa: 6:00 – 23:00 | So: 7:00 – 23:00
Eintritt 7 MXN
Insider-TippLaden Sie Ihre Metro-Karte in einer Station auf, bevor Sie zum CableBús fahren. An den Seilbahnstationen kann man nicht bar bezahlen. Vormittags vor 8 Uhr ist die Sicht meist am klarsten.
Pequeño Seul (Little Seoul)

2. Pequeño Seul (Little Seoul)

Versteckt in der Zona Rosa, in ein paar Straßen rund um die Kreuzung Hamburgo und Florencia, liegt das Koreatown von Mexiko-Stadt – eine echte Überraschung. Koreanische Einwanderer ließen sich hier vor Jahrzehnten nieder. Heute sind die Blocks voll mit koreanischen Restaurants, Bäckereien, Karaoke-Bars und Läden mit Hangul-Schriftzeichen. Hier kann man Bibimbap, Kimchi Jjigae und Korean Fried Chicken für einen Bruchteil dessen essen, was man in Seoul zahlen würde – und das alles in einem lateinamerikanischen Umfeld. Das Viertel ist klein, etwa 4 bis 5 Blocks. Das meiste spielt sich in der Calle Hamburgo und den Seitenstraßen ab. Die Restaurants sind täglich geöffnet, meist ab 11 Uhr. Mittags füllen sich die Tische mit Büroangestellten aus der Umgebung. Die Preise sind für internationale Standards extrem niedrig. Es ist einer dieser Orte, an denen die meisten Touristen achtlos vorbeilaufen. Wer in der Zona Rosa ist oder zwischen Roma und dem Paseo de la Reforma unterwegs ist, sollte hier einen Stop zum Mittagessen einlegen. Es ist eine gute Abwechslung zu Tacos und zeigt die Vielfalt der Einwanderer in dieser Stadt.

Öffnungszeiten Täglich: 11:00 – 21:00
Eintritt Free
Website N/A
Insider-TippDie koreanischen Bäckereien verkaufen frisches Rote-Bohnen-Brot und Gebäck fast geschenkt. Probieren Sie eher eines der kleineren, schlichten Restaurants statt der auffälligen Läden an der Hauptstraße.
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🎨 Die besten Museen & Galerien in Mexico-City

Erstklassige Museen und Galerien, die Mexico-City zu einem kulturellen Highlight machen.

Museo Jumex

1. Museo Jumex

Das Museo Jumex wurde 2013 im Viertel Polanco eröffnet, entworfen vom britischen Architekten David Chipperfield. Das Gebäude mit seinem charakteristischen Sägezahndach wirkt fast bescheiden neben dem glänzenden Bau des Museo Soumaya direkt gegenüber. Innen beherbergt es die Colección Jumex, die als wichtigste Privatsammlung zeitgenössischer Kunst in Lateinamerika gilt – mit Werken von Andy Warhol, Jeff Koons, Cy Twombly und Gabriel Orozco. Gegründet wurde es von Eugenio López Alonso, dem Erben des Jumex-Saftimperiums. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig und bewegen sich auf internationalem Top-Niveau. Die Galerien verteilen sich auf drei Etagen mit hohen Decken und weißen Wänden. Von der Dachterrasse hat man einen guten Blick auf die Skyline von Polanco. Der Eintritt kostet 50 MXN. Montags ist geschlossen. Da das Museo Soumaya (Eintritt frei) direkt nebenan liegt, lassen sich beide wunderbar kombinieren. Jumex punktet mit kuratorischer Tiefe, während das Soumaya eher durch Spektakel beeindruckt.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–Fr: 10:00 – 17:00 | Sa: 10:00 – 19:00 | So: 10:00 – 17:00
Eintritt 50 MXN
Insider-TippBesuchen Sie erst das Jumex und danach das Soumaya. Das Jumex erfordert mehr Konzentration. Das Soumaya hingegen ist eher ein Ort zum Durchschlendern und Staunen. Das Café im Jumex ist gut für einen Espresso danach.
Museo Mural Diego Rivera

2. Museo Mural Diego Rivera

Dieses kleine Museum existiert eigentlich nur für ein einziges Werk: Diego Riveras Wandbild „Traum eines Sonntagnachmittags in der Alameda Central“. Das 15 Meter breite Gemälde zeigt 400 Jahre mexikanische Geschichte als Spaziergang durch den Park, der direkt vor den Museumstüren liegt. Frida Kahlo, José Martí, Porfirio Díaz und eine als feine Dame verkleidete Skelettfigur (La Catrina) tauchen in der Menge auf. Rivera malte es 1947 für das nahegelegene Hotel del Prado. Als dieses beim Erdbeben 1985 beschädigt wurde, rettete man das Wandbild und baute eigens dieses Museum dafür. Es liegt am westlichen Rand der Alameda Central. Ein Besuch dauert etwa 30 Minuten. Der Eintritt ist frei. Geöffnet von Dienstag bis Sonntag, montags geschlossen. Es ist eines der besten Museen für einen kurzen, fokussierten Besuch. Ein Bild, ein Raum – und es erzählt mehr über das Selbstverständnis Mexikos als so manche riesige Sammlung.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 10:00 – 18:00
Eintritt Free
Insider-TippSuchen Sie den jungen Diego Rivera im Wandbild; er ist als kleiner Junge dargestellt, der die Hand der Skelettfigur La Catrina hält. Am Eingang gibt es meist eine Übersicht, die die über 100 historischen Figuren erklärt.
Museo Soumaya

3. Museo Soumaya

Man bemerkt das Gebäude lange bevor man weiß, was drin ist. Das Museo Soumaya ist mit 16.000 sechseckigen Aluminiumkacheln bedeckt und sieht aus wie eine zerknitterte silberne Coladose oder eine futuristische Skulptur mitten in Polanco. Finanziert wurde es von Carlos Slim, einem der reichsten Menschen der Welt, und benannt nach seiner verstorbenen Frau. Der Eintritt ist komplett frei. Die Sammlung erstreckt sich über sechs Etagen und reicht von präkolumbianischer Keramik über Rodin-Skulpturen bis hin zu impressionistischen Gemälden. Slim setzte auf Quantität: über 66.000 Stücke insgesamt. Man findet hier die größte Sammlung von Rodin-Abgüssen außerhalb Frankreichs, dazu Werke von Dalí, Renoir und Monet. Das oberste Stockwerk mit seinen schrägen Wänden und natürlichem Licht ist architektonisch am spannendsten. Die schiere Masse kann einen überfordern, die Kuratierung wirkt eher wie ein riesiges Archiv. Täglich von 10:30 bis 18:30 Uhr geöffnet. Das Soumaya ist ein Ort, an dem sich der Ehrgeiz eines Milliardärs mit öffentlicher Großzügigkeit trifft. Ob man das Ergebnis mag, ist Geschmackssache, aber umsonst ist es allemal sehenswert.

Öffnungszeiten Täglich: 10:30 – 18:30
Eintritt Free
Insider-TippFahren Sie mit dem Aufzug direkt nach oben und arbeiten Sie sich nach unten vor. Der Abstieg durch die Sammlung ist logischer. Die Fassade lässt sich am besten im späten Nachmittagslicht fotografieren.
Museo de Arte Moderno

4. Museo de Arte Moderno

Das Museum für Moderne Kunst ist in einem kreisförmigen Glas- und Betonbau im Chapultepec-Park untergebracht, südlich des Anthropologischen Museums. Es wurde 1964 eröffnet und konzentriert sich auf mexikanische Kunst ab den 1930ern. Zur ständigen Sammlung gehören Werke von Frida Kahlo, Diego Rivera, Rufino Tamayo und Remedios Varo. Falls das Frida-Kahlo-Museum in Coyoacán mal wieder ausverkauft ist, kann man hier einige ihrer Bilder ohne die großen Massen sehen. Bemerkenswert ist die Architektur: runde Säle mit viel Tageslicht, umgeben von einem Skulpturengarten zwischen den Bäumen des Parks. Die wechselnden Ausstellungen zeigen oft zeitgenössische mexikanische Künstler. Das Museum ist kleiner als sein berühmter Nachbar, man schafft alles bequem in 90 Minuten. Der Eintritt kostet 85 MXN. Montags ist geschlossen. Da es im Park liegt, lässt es sich perfekt mit dem Tamayo-Museum (5 Minuten zu Fuß) oder dem Schloss auf dem Hügel verbinden.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 10:15 – 17:45
Eintritt 85 MXN
Insider-TippDer Skulpturengarten hinter dem Gebäude kostet keinen Eintritt und ist ein wunderbar ruhiger Ort für eine Pause. Schauen Sie vor dem Besuch auf der Website nach den aktuellen Sonderausstellungen.
Tamayo Contemporary Art Museum

5. Tamayo Contemporary Art Museum

Benannt nach dem Maler Rufino Tamayo aus Oaxaca, liegt dieses Museum ebenfalls im Chapultepec-Park, nur ein kurzes Stück vom Anthropologischen Museum entfernt. Während das Nachbarmuseum Jahrtausende zurückblickt, zeigt das Tamayo Kunst, die im Hier und Jetzt entsteht. Die wechselnden Ausstellungen bringen internationale Gegenwartskunst nach Mexiko-Stadt. Das Gebäude wurde von den Architekten Teodoro González de León und Abraham Zabludovsky entworfen; seine kantige Betonform wirkt fast so, als wäre sie aus dem Hügel gewachsen. Innen sind die Galerien groß und hell, die Kunst hat viel Raum zum Atmen. Das Museum ist kleiner als das Museo de Arte Moderno nebenan, ein Besuch dauert etwa eine Stunde. Die Qualität der gezeigten Werke ist durchgehend hoch. Der Eintritt kostet 85 MXN. Wenn man nach dem Anthropologischen Museum noch Energie hat, ist das Tamayo eine gute Ergänzung. Ein Ort für Ausstellungen, für die man sonst nach New York oder London fliegen müsste.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 10:00 – 18:00
Eintritt 85 MXN
Insider-TippSonntags ist der Eintritt für Einwohner frei, dann ist es voller. Wenn Sie an einem Dienstag oder Mittwoch kommen, haben Sie die Räume oft fast für sich allein.
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🍕 Food Markets & kulinarische Highlights in Mexico-City

Die besten Märkte, Food Halls und kulinarischen Ziele in Mexico-City.

Mercado Roma

1. Mercado Roma

Der Mercado Roma war die erste Gourmet-Markthalle der Stadt, eröffnet 2014 in Roma Norte. Das Konzept kennt man aus Europa oder den USA: Eine Halle im Lagerhaus-Stil mit Dutzenden Ständen, die von Pozole und Tacos bis hin zu Craft-Beer, edler Schokolade und Burgern alles anbieten. Es ist sauber, hell und darauf ausgelegt, hier länger zu verweilen. Es gibt Ableger bekannter Restaurants: Schokolade von Que Bo!, traditionelle Küche von Azul oder Burger von Butcher and Sons. Sogar eine Buchhandlung für Kochbücher ist dabei. Das Gebäude hat Geschichte: 40 Jahre lang war hier die legendäre Salsa-Bar Gran León untergebracht. Wer sich nicht entscheiden kann, was er essen will, ist hier richtig. Es ist für lokale Verhältnisse nicht billig, aber im internationalen Vergleich preiswert. Rechnen Sie mit 150 bis 300 MXN für ein Essen. Die Lage ist perfekt, wenn man ohnehin in Roma oder Condesa unterwegs ist.

Öffnungszeiten Mo–Di: 12:00 – 22:30 | Mi: 10:00 – 22:30 | Do: 10:00 – 0:00 | Fr–Sa: 10:00 – 1:30 | So: 10:00 – 19:30
Eintritt $$
Insider-TippDonnerstag- und Freitagabend ist am meisten los. Im Obergeschoss gibt es eine Bar auf der Dachterrasse, die eine ganz andere Stimmung hat als die Essensstände unten. Gut für einen Drink nach dem Essen.
Mercado de La Merced

2. Mercado de La Merced

La Merced ist der größte traditionelle Lebensmittelmarkt der Stadt. Schon in der Kolonialzeit wurde hier gehandelt. Das heutige Gebäude stammt aus der Mitte des 20. Jahrhunderts, aber die Tradition ist viel älter. Die Dimensionen sind gewaltig: Gang um Gang mit Gemüse, getrockneten Chilis, Mole-Pasten, frischen Tortillas, Blumen, Piñatas und Garküchen. Das hier ist kein Touristenmarkt. Die Gänge sind eng, die Gerüche intensiv, die Energie ist unermüdlich. Die Metrostation Merced (Linie 1) hat einen direkten Eingang in den Markt. An den Ständen gibt es Barbacoa, Carnitas oder Quesadillas mit Huitlacoche (Maispilz) zu extrem niedrigen Preisen. Unter den Märkten der Stadt ist La Merced das ehrlichste und raueste Erlebnis. Wer schicke Hallen will, geht zum Mercado Roma. Wer sehen will, wie eine 22-Millionen-Stadt wirklich versorgt wird, kommt hierher. Lassen Sie das Handy in der Tasche und achten Sie auf Ihr Geld. Die umliegenden Straßen können etwas rau sein, besonders nach Einbruch der Dunkelheit.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 5:30 – 18:00 | So: 5:30 – 14:00
Eintritt Free
Website N/A
Insider-TippKommen Sie vormittags vor 10 Uhr. Dann ist der Markt in vollem Gange, aber noch nicht so überfüllt, dass man kaum noch durchkommt. Der Zugang über die Metrostation ist am sichersten und einfachsten.
Mercado de Medellín

3. Mercado de Medellín

Lokal auch als „La Pequeña Habana“ (Klein-Havanna) bekannt, ist der Mercado de Medellín ein klassischer Markt mit einer Besonderheit: Neben mexikanischen Produkten findet man hier viele Zutaten aus Kuba, Kolumbien und Venezuela. Flaggen aus ganz Lateinamerika hängen von der Decke. Der Markt hat über 500 Stände und liegt in Roma Sur, nah am Parque México. Besonders beliebt sind die Stände für kubanische Sandwiches und die Saftbars. Man findet hier Kochbananen, Yuca und spezielle Chilisorten, die es sonst kaum in der Stadt gibt. Die Garküchen bieten einige der besten und günstigsten Mittagessen im Viertel: Tacos, Tortas oder „Comida Corrida“ (Tagesmenüs) für unter 100 MXN. Der Eintritt ist frei. Hier isst man eher wie ein Einheimischer und weniger wie ein Tourist. Es fehlt der Glanz des Mercado Roma, dafür gibt es mehr Charakter und niedrigere Preise. Kommen Sie hungrig, essen Sie direkt am Tresen und spazieren Sie danach durch Condesa.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 8:00 – 18:00 | So: 8:00 – 17:00
Eintritt Free
Insider-TippSuchen Sie nach Ständen mit „Comida Corrida“ (meist handschriftliche Menüs mit Suppe, Hauptgang, Getränk und Dessert). Für 80 bis 100 MXN bekommt man hier eine volle Mahlzeit. Unschlagbar in dieser Gegend.
Mercado de San Juan

4. Mercado de San Juan

Auf dem Mercado de San Juan kaufen die Köche der Stadt ein. Er liegt im historischen Zentrum und besteht eigentlich aus vier verbundenen Märkten. Der Hauptteil, San Juan Pugibet, ist spezialisiert auf exotische und Gourmet-Zutaten: importierter Käse, Wildpilze, Schokolade aus Oaxaca, Heuschrecken (Chapulines), Ameiseneier (Escamoles) und Fleischsorten wie Wildschwein, Krokodil oder sogar Löwe. Ja, wirklich Löwe. Die Atmosphäre ist deutlich entspannter als in La Merced, weniger gedrängt und kuratierter. Viele Händler bereiten das Essen direkt zu: Man sucht sich etwas aus, es wird gegrillt und man isst am Tresen für unter 200 MXN. Der Blumenmarkt und der Kunsthandwerkermarkt liegen in angrenzenden Gebäuden. Unter den Märkten ist San Juan für Besucher am zugänglichsten. Er liegt 10 Minuten südlich der Alameda Central. Die exotischen Angebote sind ein Kuriosum, aber der wahre Wert liegt in der Qualität der Zutaten. Wer in einem Apartment selbst kocht, sollte hier einkaufen.

Öffnungszeiten Täglich: 8:00 – 17:00
Eintritt Free
Standort 19.43, -99.1447
Insider-TippGehen Sie direkt in die Sektion Pugibet für exotisches Fleisch und Importwaren. Fragen Sie die Händler nach Kostproben von Käse oder Schinken. Die Preise sind fair, aber nicht spottbillig – es ist ein Spezialitätenmarkt.
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🌳 Parks & Aussichtspunkte in Mexico-City

Schöne Parks, Gärten und Panorama-Aussichtspunkte in Mexico-City.

Plaza Garibaldi

1. Plaza Garibaldi

Auf der Plaza Garibaldi treffen sich die Mariachis der Stadt. Jeden Abend stehen Dutzende Bands in ihren Charro-Anzügen bereit, um mit Trompeten, Violinen und Gitarren für Serenaden oder Partys angeheuert zu werden. Die Tradition geht auf die 1920er Jahre zurück, als die Cantina „El Tenampa“ anfing, Mariachis aus Jalisco auftreten zu lassen. Die Kneipe gibt es immer noch, sie ist laut und legendär. Jedes Jahr am 22. November feiert der Platz das Fest der Santa Cecilia, der Schutzpatronin der Musiker. Den Rest des Jahres steigt die Stimmung meist ab 21 Uhr. Es gibt Garküchen für Tacos, Tequila und Pulque. Ein Tequila- und Mezcal-Museum liegt an der Nordseite. Der Platz ist rund um die Uhr offen, aber man sollte ihn erst nach Einbruch der Dunkelheit besuchen. Er liegt nördlich des Zócalo, etwa 15 Minuten zu Fuß entfernt. Hier geht es weniger um Sightseeing als um Atmosphäre. Man kann Live-Musik hören, einen Tequila trinken und eine Seite der Stadt erleben, die kein Museum einfangen kann. Nachts sollte man auf seine Sachen achten und auf dem beleuchteten Platz bleiben.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website Wikipedia
Insider-TippHandeln Sie den Preis pro Lied mit den Mariachis aus, bevor diese anfangen zu spielen. Ein Song kostet meist zwischen 100 und 200 MXN. „El Tenampa“ ist der Klassiker für einen Drink bei Musik.
Viveros de Coyoacán Park

2. Viveros de Coyoacán Park

Viveros de Coyoacán ist eine staatliche Baumschule, die gleichzeitig als öffentlicher Park fungiert. Es ist einer der ruhigsten Orte der Stadt. Die Wege führen vorbei an Reihen von Setzlingen und alten Bäumen, die für Wiederaufforstungsprojekte in der ganzen Stadt gezüchtet werden. Jogger, Leute mit Hunden und Leser füllen morgens die schattigen Pfade. Es gibt keine Verkäufer, keine Musik – nur Bäume und Stille. Der Eintritt ist frei. Der Park liegt in Coyoacán, nah an der Metrostation Viveros (Linie 3). Anders als im Chapultepec-Park, wo Museen und Denkmäler um Aufmerksamkeit buhlen, geht es hier nur um die Grünfläche. Die Luft fühlt sich hier sauberer und kühler an als auf den Straßen draußen. Ein lokaler Favorit für eine Runde Sport am Morgen. Touristen kommen selten hierher, was den Reiz ausmacht. Kombinieren Sie den Park mit einem Besuch im Zentrum von Coyoacán (10 Minuten zu Fuß) oder dem Frida-Kahlo-Museum.

Öffnungszeiten Täglich: 6:00 – 18:00
Eintritt Free
Insider-TippKommen Sie an einem Wochentag vor 8 Uhr morgens. Dann ist der Park voller Läufer und wirkt lebendig, ohne überfüllt zu sein. Es gibt Trinkwasserbrunnen, aber keine Essensstände im Inneren.
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