Sehenswürdigkeiten in Montreal – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Montreal. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

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Inhaltsverzeichnis

Montreal Übersicht

Montreal fühlt sich europäisch an, ohne es erzwingen zu wollen. Die zweisprachige Kultur, die Besessenheit vom Essen, das Kopfsteinpflaster der Altstadt und kreative Viertel wie The Plateau und Mile End geben der Stadt einen Charakter, den man in Kanada kein zweites Mal findet. Hier isst man nachts um zwei einen frisch gebackenen Bagel, läuft in 20 Minuten durch 300 Jahre Architekturgeschichte und blickt von einem Berg mitten in der Stadt auf die gesamte Skyline.

Die Stadt belohnt vor allem Leute, die gerne zu Fuß gehen und gerne essen. Die verschiedenen Viertel haben alle ihren eigenen Charakter, von den Espressobars in Little Italy bis zum Ufer des Lachine Canal. Mit der Metro kommt man überall gut hin. Am lebendigsten ist Montreal von Juni bis September. Dann öffnen die Terrassen, die Festivals jagen sich gegenseitig und die ganze Stadt verlagert das Leben nach draußen. Aber auch der Winter hat was: der verschneite Berg, die Untergrundstadt zum Aufwärmen und deutlich weniger Touristen in den Restaurants.

Montreal ist ideal für Reisende, denen Essen, Architektur und echte Nachbarschaften wichtig sind. Die Stadt ist weniger poliert als Toronto, weniger touristisch als Quebec City und günstiger als beide. Die Mischung aus französischer und englischer Kultur erschafft etwas, das es sonst nirgendwo in Amerika gibt.

Diese Highlights in Montreal

  • Notre-Dame Basilica
  • Old Montreal
  • Mount Royal & Kondiaronk Lookout
  • Jean-Talon Market
  • Old Port of Montreal
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 💎 Geheimtipps 🎨 Museen 🍕 Essen & Märkte 🌳 Parks & Aussicht

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in Montreal

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in Montreal gesehen haben.

Jean-Talon Market

1. Jean-Talon Market

Jean-Talon Market ist der größte Freiluftmarkt Nordamerikas – und er wird diesem Titel jeden Tag gerecht. Er liegt in Little Italy an der Avenue Henri-Julien. Benannt wurde er nach Jean Talon, dem ersten Gouverneur von Neufrankreich. Seit einer Renovierung Anfang der 2000er gibt es überdachte Bereiche und eine Tiefgarage. Hier isst Montreal. Bauern aus ganz Quebec bringen Ware, die sich mit den Jahreszeiten ändert: Erdbeeren und Mais im Sommer, Äpfel und Kürbisse im Herbst, Ahornsirup im Frühling.

Zwischen den Ständen gibt es kleine Läden für Käse aus Quebec, Wurst, Gewürze und frische Pasta. Es herrscht eine ganz andere Stimmung als im Supermarkt. Die Leute feilschen um Tomaten, probieren Würstchen und schleppen Tüten ab, die fast zu schwer zum Tragen sind. Im Vergleich zum schickeren Atwater Market wirkt Jean-Talon etwas rauer, lauter und ehrlicher.

Wer die Stadt besucht, kommt an diesem Markt nicht vorbei. Auch wer nicht selbst kocht, kann sich wunderbar durch die Stände und Restaurants essen. Die Espressobars im angrenzenden Little Italy sind hervorragend. Für einen Samstagmorgen in Montreal gibt es kaum etwas Besseres.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 8:00 – 18:00 | So: 8:00 – 17:00
Eintritt Free
Insider-TippDie Läden im festen Gebäude an der Nordseite haben die beste Käseauswahl. Die Fromagerie Hamel ist seit Jahrzehnten dort und lässt euch fast alles probieren, bevor ihr kauft.
Mount Royal

2. Mount Royal

Montreal hat seinen Namen buchstäblich von diesem Berg. Mont Royal ragt 233 Meter hoch mitten in der Stadt auf und prägt das gesamte Stadtbild. Er hat drei Gipfel. Auf dem wichtigsten befinden sich der Mount Royal Park, das weithin sichtbare Kreuz und der Aussichtspunkt Kondiaronk Lookout. Zu Fuß braucht man vom Plateau etwa 20 Minuten nach oben, alternativ fährt ein Bus von der Metrostation Mont-Royal.

Der Berg ist das geografische und emotionale Zentrum der Stadt. Frederick Law Olmsted, der auch den Central Park in New York entworfen hat, plante den Park im Jahr 1876. Im Winter kommen die Einheimischen zum Langlaufen und Rodeln hierher. Im Sommer findet jeden Sonntagnachmittag der Tam-Tams-Trommelkreis am Fuße des Berges statt. Hunderte Menschen sitzen dann auf dem Rasen, tanzen und machen Picknick. Touristen wissen oft nichts davon, aber genau das macht die Stadt aus.

Der Berg bietet etwas, das keine andere Attraktion schafft: den richtigen Blickwinkel. Vom Kondiaronk Lookout aus sieht man die Skyline, den Sankt-Lorenz-Strom und an klaren Tagen bis zu den Monteregian Hills. Der Sonnenuntergang von hier oben kostet nichts und ist das Beste, was man in der Stadt erleben kann.

Öffnungszeiten 24/7 geöffnet
Eintritt Free
Website Wikipedia
Insider-TippDer Tam-Tams-Trommelkreis am George-Étienne Cartier Monument läuft etwa von Mittag bis Sonnenuntergang, meist von Mai bis Oktober. Bringt eine Decke und was zu essen mit.
Notre-Dame Basilica

3. Notre-Dame Basilica

Wenn man die Notre-Dame Basilica betritt, brauchen die Augen einen Moment. Erst ist es dunkel, dann explodieren plötzlich Blau und Gold. Es ist die größte Kirche in Montreal und die zweitgrößte auf der Insel. Der neugotische Innenraum aus den 1880er Jahren ist in der Stadt unerreicht. Die gewölbte Decke, das geschnitzte Holz, die Glasmalereien und tausende Sterne aus Blattgold lassen den Raum weniger wie eine Kirche und mehr wie ein riesiges Schmuckkästchen wirken.

Die Basilika steht am Place d'Armes, mitten in Old Montreal. Der irisch-amerikanische Architekt James O'Donnell war von dem Projekt so überzeugt, dass er zum Katholizismus konvertierte, um später hier begraben werden zu können. Die 69 Meter hohen Zwillingstürme dominierten nach ihrer Fertigstellung 1829 jahrzehntelang die Skyline. Heute ist die Kirche immer noch ein Magnet, und das aus gutem Grund: Sie hält, was die Fotos versprechen.

Besichtigungen sind unter der Woche bis 16:30 Uhr möglich, am Wochenende etwas kürzer. Abends findet die AURA-Lichtshow statt, die den Innenraum mit Projektionen und Musik völlig verändert. Schaut auf der Website nach den genauen Zeiten und Preisen, da diese saisonal schwanken.

Öffnungszeiten Mo–Fr: 9:00 – 16:30 | Sa: 9:00 – 16:00 | So: 12:30 – 16:00
Eintritt 16 CAD
Insider-TippDie AURA-Lichtshow lohnt sich wirklich. Bucht die letzte Vorstellung des Abends, dann ist es nicht so voll. Seid 15 Minuten früher da, um einen Platz am Mittelgang zu ergattern – von dort ist die Sicht am besten.
Old Montreal

4. Old Montreal

In Old Montreal hat alles angefangen, und so fühlt es sich auch an. Das Kopfsteinpflaster, die Steingebäude aus dem 17. Jahrhundert und die Pferdekutschen verbreiten eine europäische Stimmung, die man in Nordamerika sonst kaum findet. Das Viertel umfasst etwa 20 Blöcke zwischen dem Hafen und der Rue Saint-Antoine. Die Notre-Dame Basilica, der Place d'Armes und das Château Ramezay liegen alle hier, sodass man bei jedem Besuch mehrmals durchkommt.

Die Architektur erzählt 300 Jahre Geschichte, ganz ohne Gedenktafeln. Französische Kolonialmauern stehen neben Banken aus der viktorianischen Ära, und an den Rändern lauert der Brutalismus der 1960er Jahre. Die Rue Saint-Paul ist die älteste Straße der Stadt und voller Galerien, Restaurants und kleiner Läden. An Sommerabenden übernehmen Straßenkünstler die Plätze, und das Viertel bleibt bis weit nach Mitternacht belebt.

Im Winter wird es deutlich ruhiger, was der Atmosphäre eigentlich gut tut. Wer Montreal erkunden will, fängt am besten hier an und läuft dann weiter zum Hafen oder nach Norden Richtung Chinatown. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nur zehn Minuten zu Fuß auseinander.

Öffnungszeiten 24/7 geöffnet
Eintritt Free
Standort 45.505, -73.555
Insider-TippZwischen Place Jacques-Cartier und Place d'Armes findet ihr an der Rue Saint-Paul die besten Galerien und unabhängigen Läden. Lauft am Nachmittag Richtung Westen, dann ist das Licht am schönsten.
Old Port of Montreal

5. Old Port of Montreal

Der Alte Hafen erstreckt sich über zwei Kilometer entlang des Sankt-Lorenz-Stroms, direkt südlich der Altstadt. Seit dem frühen 18. Jahrhundert war hier Betrieb, bis die Schifffahrt 1976 weiter nach Osten zog. In den 90ern wurde das Gelände zum öffentlichen Raum umgestaltet und zieht heute jährlich über sechs Millionen Menschen an. Es kostet nichts, hier spazieren zu gehen, und man bekommt ein gutes Gefühl für die Stadt am Wasser.

Im Sommer kann man Tretboote mieten, mit dem Riesenrad Grande Roue fahren oder auf der Promenade Rad fahren. Auf dem King Edward Pier steht das Science Centre mit seinem IMAX-Kino. Im Winter wird der Hafen zur Eislaufbahn unter freiem Himmel. Der Clock Tower Beach am östlichen Ende öffnet im Sommer und fühlt sich fast wie ein kleiner Stadtstrand an.

Der Alte Hafen funktioniert deshalb so gut, weil er alles verbindet. Läuft man nach Norden, steht man im Kopfsteinpflaster der Altstadt. Geht man am Wasser nach Westen, kommt man direkt zum Lachine Canal. Hier ist Geschichte nicht nur im Museum zu finden, sondern man ist mitten im Geschehen.

Öffnungszeiten 24/7 geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippDer Uhrenturm (Clock Tower) am östlichen Ende hat eine kostenlose Aussichtsplattform mit Blick über den Sankt-Lorenz-Strom. Es sind 192 Stufen nach oben, aber man muss fast nie anstehen.
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💎 Geheimtipps in Montreal - Abseits der Touristenpfade

Abseits der Touristenmassen verbirgt Montreal bemerkenswerte Schätze.

Church of the Madonna della Difesa

1. Church of the Madonna della Difesa

Versteckt in Little Italy an der Avenue Henri-Julien liegt eine Kirche mit einem Geheimnis, von dem kaum ein Besucher hört. Die 1919 eingeweihte Madonna della Difesa wurde für die italienische Gemeinschaft gebaut und beherbergt außergewöhnliche Fresken von Guido Nincheri aus den Jahren 1930 bis 1933. Die Malereien bedecken die gesamte Apsis und gehören zu den bedeutendsten religiösen Wandbildern in Kanada. Es gibt jedoch ein umstrittenes Detail: Nincheri malte Mussolini auf einem Pferd in eines der Deckenpaneele.

Anlass für das Bild war der Abschluss der Lateranverträge mit dem Vatikan im Jahr 1929. Das Porträt ist bis heute dort zu sehen. Die Kirche liegt zwischen den Metrostationen Jean-Talon und Beaubien, nur einen kurzen Spaziergang vom Markt entfernt. Von außen sieht sie aus wie eine ganz normale Nachbarschaftskirche, aber innen haut einen die Qualität der Kunstwerke völlig um. Die blau-goldene Decke und die detaillierten Bibelszenen sind für eine kleine Kirche in einem Wohngebiet absolut ungewöhnlich.

Die Besuchszeiten sind sehr begrenzt. Wer ohnehin am Jean-Talon Market ist, sollte den fünfminütigen Umweg nach Osten machen. Der Eintritt ist frei. Es ist eines der echten versteckten Highlights in Montreal.

Öffnungszeiten Mi–Do: 19:00 – 20:00 | So: 7:00 – 12:00
Eintritt Free
Insider-TippSchaut euch das Deckenfresko direkt über dem Altar an. Mussolini ist die Reiterfigur auf der linken Seite. Die Führer erwähnen es nicht immer, aber wenn man weiß, wo man suchen muss, ist er nicht zu übersehen.
Musée des ondes Emile-Berliner

2. Musée des ondes Emile-Berliner

Öffnungszeiten Sun: 2:00 PM - 5:00 PM
Eintritt Free
Website moeb.ca/
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🎨 Die besten Museen & Galerien in Montreal

Erstklassige Museen und Galerien, die Montreal zu einem kulturellen Highlight machen.

Montreal Biodome

1. Montreal Biodome

Das Biodome ist im ehemaligen Radstadion der Olympischen Sommerspiele von 1976 untergebracht. 1992 wurde es zum 350. Stadtjubiläum in ein lebendiges Museum umgewandelt. Unter einem Dach werden vier Ökosysteme nachgebildet: ein tropischer Regenwald, ein Ahornwald, der Sankt-Lorenz-Golf und eine subantarktische Welt mit echten Pinguinen. Eine 37 Millionen Dollar teure Renovierung hat das Erlebnis 2021 noch einmal modernisiert. Das geschwungene Dach des Architekten Roger Taillibert ist kaum zu übersehen.

Das Museum liegt im Olympiapark im Viertel Hochelaga-Maisonneuve, etwa 20 Minuten mit der Metro vom Zentrum entfernt (Station Viau). Montags ist geschlossen. Das Biosphère, der Botanische Garten und das Insektarium liegen direkt nebenan. Es gibt Kombi-Tickets über das Netzwerk „Espace pour la vie“, was sich bei mehreren Besuchen lohnt.

Für Familien ist es eines der besten Ziele in der Stadt. In 30 Sekunden von einem schwülen Tropenwald in eine subarktische Umgebung zu laufen, ist echt schräg. Kinder lieben die Pinguine und Affen. Für Erwachsene nutzt sich der Effekt schneller ab, aber allein die Olympia-Architektur macht den Ausflug wert, wenn man mal aus dem Zentrum raus will.

Öffnungszeiten Di–So: 9:00 – 17:00
Eintritt 24 CAD
Insider-TippKauft das Kombi-Ticket von „Espace pour la vie“. Es enthält Biodome, Botanischen Garten, Insektarium und Planetarium. Das ist deutlich günstiger als Einzelkarten und gilt über mehrere Tage.
Montreal Biosphere

2. Montreal Biosphere

Die Biosphère ist die riesige geodätische Kuppel auf der Île Sainte-Hélène, die man schon vom Hafen aus sieht. Entworfen von Buckminster Fuller und Shoji Sadao, war sie der US-Pavillon für die Expo 67 und ist bis heute die größte Kuppel ihrer Art weltweit. Ein Feuer zerstörte 1976 die Acrylhaut, übrig blieb das Stahlgerüst, das dem Gebäude heute sein markantes Aussehen gibt. Seit 1995 wird es als Umweltmuseum genutzt.

Die Ausstellungen drehen sich um Klima, Wasser, Artenvielfalt und das Ökosystem des Sankt-Lorenz-Stroms. Das Ganze ist eher lehrreich als spektakulär und richtet sich stark an Schulklassen. Was den Besuch aber wirklich lohnenswert macht, ist die Architektur. In der Kuppel zu stehen und durch das Stahlgitter nach oben zu schauen, ist ein Erlebnis für sich. Das Bauwerk hat einen Durchmesser von 76 Metern und ist 62 Meter hoch – die Geometrie ist faszinierend.

Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag, montags bleibt die Kuppel zu. Man erreicht sie mit der Metro (Station Jean-Drapeau, gelbe Linie) im Parc Jean-Drapeau. Von allen Museen in Montreal ist dieses architektonisch am wichtigsten. Wer Design des 20. Jahrhunderts mag, sollte es auf keinen Fall auslassen.

Öffnungszeiten Di–So: 9:00 – 17:00
Eintritt 17 CAD
Insider-TippGeht auf die oberste Aussichtsplattform innerhalb der Kuppel. Dort habt ihr den besten Winkel auf die Stahlstruktur und merkt erst richtig, wie riesig das Teil ist. Die meisten bleiben unten bei den Ausstellungsstücken hängen.
Montreal Museum of Fine Arts

3. Montreal Museum of Fine Arts

Das 1860 gegründete Montreal Museum of Fine Arts ist das älteste und eines der größten Kunstmuseen Kanadas. Die Sammlung umfasst über 43.000 Werke in fünf miteinander verbundenen Gebäuden auf beiden Seiten der Rue Sherbrooke Ouest. Die Bandbreite ist gewaltig: von Rembrandt bis Warhol, von Inuit-Skulpturen bis zu zeitgenössischer Kunst aus Quebec. Besonders die Sammlung für dekorative Kunst gehört zu den stärksten in Nordamerika.

Der Campus des Museums ist über Jahrzehnte gewachsen, und die Mischung der Gebäude ist Teil des Erlebnisses. Der neoklassizistische Hornstein-Pavillon steht dem modernen Desmarais-Pavillon gegenüber, verbunden durch einen Tunnel unter der Straße. Der Claire-und-Marc-Bourgie-Pavillon in einer umgebauten Kirche beherbergt kanadische Kunst und hat einen der markantesten Ausstellungsräume der Stadt. Die Sonderausstellungen wechseln regelmäßig und sind fast immer top kuratiert.

Der Eintritt kostet 24 $. Mittwochs ist bis 21:00 Uhr offen, montags ist zu. Wer ein umfassendes Kunstmuseum sucht, ist hier genau richtig. Plant mindestens zwei Stunden ein. Im Vergleich zum Pointe-à-Callière in der Altstadt ist dieses Museum klassischer; Pointe-à-Callière konzentriert sich mehr auf Archäologie und Stadtgeschichte.

Öffnungszeiten Di, Do–So: 10:00 – 17:00 | Mi: 10:00 – 21:00
Eintritt ¥24
Website www.mbam.qc.ca/
Insider-TippMittwochabende nach 17:00 Uhr sind perfekt. Dann ist es ruhiger und man kann die Sammlung ohne die Schulklassen genießen, die tagsüber die Galerien füllen.
Montreal Science Centre

4. Montreal Science Centre

Öffnungszeiten Mon-Fri: 9:00 AM – 4:00 PM | Sat-Sun: 10:00 AM – 5:00 PM
Eintritt 12 CAD
Pointe-à-Callière

5. Pointe-à-Callière

Pointe-à-Callière steht an genau der Stelle, an der Montreal 1642 gegründet wurde. Es ist das Museum für Archäologie und Geschichte der Stadt. Anders als in normalen Museen läuft man hier durch die echten Ruinen im Untergrund. Die Galerien legen Fundamente, alte Abwasserkanäle und einen begrabenen Fluss frei. Alles ist Schicht für Schicht im Boden erhalten geblieben. Der Name stammt von Gouverneur Hector de Callière, der sein Schloss auf dieser Landzunge errichtete.

Das Museum liegt am westlichen Rand der Altstadt, dort wo der Alte Hafen beginnt. Es verteilt sich auf mehrere Gebäude, darunter ein moderner Glasbau und das Custom House von 1836. Die Wechselausstellungen sind gut, aber der eigentliche Grund für einen Besuch ist der Weg durch den Untergrund. Man bekommt ein direktes Gefühl dafür, wie tief die Geschichte Montreals in den Boden reicht – von der Zeit der Ureinwohner bis zur britischen Herrschaft.

Geöffnet ist von Dienstag bis Sonntag. Unter den Museen der Stadt ist dieses das ungewöhnlichste. Wenn man nur Zeit für ein einziges Museum hat, ist Pointe-à-Callière eine sehr gute Wahl, weil es nichts Vergleichbares in der Stadt gibt. Man versteht danach viel besser, wie die Stadt heute funktioniert.

Öffnungszeiten Di–Fr: 10:00 – 17:00 | Sa–So: 11:00 – 17:00
Eintritt 29 CAD
Insider-TippFangt mit der Multimedia-Show im Éperon-Gebäude an und arbeitet euch dann in den Untergrund vor. Die Ruinen ergeben viel mehr Sinn, wenn man den Kontext aus der Show im Kopf hat.
Redpath Museum

6. Redpath Museum

Das Redpath Museum ist ein kleines Naturkundemuseum auf dem Campus der McGill University und fühlt sich wie eine Zeitkapsel an. Es wurde 1882 eröffnet und war das erste Gebäude Kanadas, das gezielt als Museum gebaut wurde. Der viktorianische Bau hat noch seine originalen Vitrinen aus Holz und Glas. Die Sammlung zeigt Dinosaurierknochen, Mineralien, ägyptische Mumien und Fossilien. Es ist herrlich altmodisch: Alles steht direkt vor einem, ganz ohne Touchscreens.

Man findet das Museum an der Rue Sherbrooke Ouest, etwa 15 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt. Sonntags und montags ist geschlossen. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis, was es zu einem der günstigsten Ziele der Stadt macht. Es ist perfekt für einen kurzen Zwischenstopp, wenn man ohnehin im Uni-Viertel unterwegs ist.

Man kann die gesamte Sammlung in etwa 45 Minuten sehen. Es kann natürlich nicht mit den großen Häusern wie dem Museum of Fine Arts mithalten, aber der Charme des Gebäudes und die skurrile Sammlung machen den Abstecher lohnenswert. Besonders für neugierige Kinder ist es ein toller Ort.

Öffnungszeiten Di–Fr: 9:00 – 16:30 | Sa: 10:00 – 16:00
Eintritt Free
Insider-TippIm dritten Stock gibt es einen Narwalzahn, ein komplettes Walskelett und einige der ältesten Fossilien der Sammlung. Viele Besucher schauen nur ins Erdgeschoss und verpassen die besten Stücke.
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🍕 Food Markets & kulinarische Highlights in Montreal

Die besten Märkte, Food Halls und kulinarischen Ziele in Montreal.

Atwater Market

1. Atwater Market

Der Atwater Market ist das schickere Gegenstück zum Jean-Talon Market. Zusammen zeigen die beiden Märkte perfekt, wie Montreal isst. Der Markt besteht seit 1933 und ist in einem Art-déco-Gebäude im Viertel Saint-Henri untergebracht, direkt am Eingang zum Lachine Canal. Der Uhrenturm an der Fassade ist ein bekanntes Wahrzeichen. Drinnen verkaufen feste Läden Käse, Wurst, Weine und Gebäck. Draußen gibt es je nach Saison Obst, Gemüse, Blumen und Ahornprodukte.

Die Atmosphäre ist ruhiger und sortierter als auf dem Jean-Talon Market. Während sich Jean-Talon wie ein Arbeitsmarkt anfühlt, erinnert Atwater eher an eine Markthalle. Die Bäckerei Première Moisson am Eingang ist durchweg hervorragend. Die Metzger und Fischhändler im Inneren beliefern seit Jahrzehnten die besten Restaurants der Stadt. Im Sommer füllen die Außenstände den Weg am Kanal, und man kann sich wunderbar mit Vorräten eindecken und am Wasser picknicken.

Der Markt ist täglich geöffnet und ein ideales Ziel für einen Vormittag am Wochenende. Von hier aus kann man zu Fuß oder mit dem Rad am Lachine Canal entlang bis zum Alten Hafen fahren. Der Weg ist flach, etwa fünf Kilometer lang und man braucht zu Fuß etwa 30 bis 40 Minuten.

Öffnungszeiten Mo–Fr: 9:00 – 18:00 | Sa–So: 9:00 – 17:00
Eintritt Free
Insider-TippDie Fromagerie Atwater im Inneren hat eine unglaubliche Auswahl an Rohmilchkäse aus Quebec. Fragt nach einer Kostprobe von Oka oder Le Riopelle, bevor ihr euch entscheidet.
Marché Maisonneuve

2. Marché Maisonneuve

Der Marché Maisonneuve ist der dritte der großen öffentlichen Märkte Montreals und derjenige, den Touristen am seltensten besuchen. Er liegt im Viertel Hochelaga-Maisonneuve, nahe dem Olympiapark. Das Beaux-Arts-Gebäude von 1914 war einst das Zentrum der ehrgeizigen Stadt Maisonneuve, bevor diese 1918 von Montreal eingemeindet wurde. Ein großer Bronzebrunnen vor dem Eingang erinnert an die Zeit, als dies noch eine eigenständige Gemeinde war.

Der Markt ist kleiner als Jean-Talon oder Atwater, was auch seinen Reiz ausmacht. Die Händler hier bedienen eher die Nachbarschaft als Touristen. Deshalb sind die Preise niedriger und die Auswahl spiegelt wider, was lokale Familien im Alltag kochen. Es gibt saisonales Gemüse, Backwaren und Spezialitäten aus Quebec. Geöffnet ist täglich.

Wer das Biodome oder das Olympiastadion besucht, läuft etwa zehn Minuten nach Süden und findet hier einen guten Ort für ein Mittagessen. Es ist ein ehrlicherer Blick darauf, wie die Menschen in Montreal Tag für Tag leben, ohne den Trubel der größeren Märkte. Das Gebäude ist zudem wirklich schön anzusehen.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 9:00 – 18:00 | So: 9:00 – 17:00
Eintritt Free
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🌳 Parks & Aussichtspunkte in Montreal

Schöne Parks, Gärten und Panorama-Aussichtspunkte in Montreal.

Jean-Drapeau Park

1. Jean-Drapeau Park

Der Parc Jean-Drapeau verteilt sich auf zwei Inseln mitten im Sankt-Lorenz-Strom: Île Sainte-Hélène und Île Notre-Dame. Der Park war das Gelände der Weltausstellung Expo 67, und Überbleibsel davon findet man überall. Die Biosphère (die große Kuppel) steht hier, ebenso wie das Casino de Montréal im ehemaligen französischen Pavillon und die Formel-1-Rennstrecke Circuit Gilles Villeneuve, auf der jeden Juni der Große Preis von Kanada stattfindet.

Der Park ist täglich von morgens bis Mitternacht offen und mit der Metro (Station Jean-Drapeau, gelbe Linie) nur eine Station vom Zentrum entfernt. Im Sommer öffnet der Strand Plage Jean-Doré zum Schwimmen, außerdem finden hier große Festivals und Konzerte statt. Im Winter ist es ruhiger, aber es kommen viele zum Langlaufen und Spazierengehen. Der Blick zurück auf die Skyline von Montreal und den Alten Hafen ist von vielen Stellen am Ufer aus großartig.

Wer mal eine Pause von der Stadt braucht, kann hier locker einen halben Tag verbringen. Man kann den Besuch mit der Biosphère verbinden oder einfach am Wasser entlanglaufen. Es ist eine ungewöhnliche Erfahrung, die Stadt vom Wasser aus zu sehen – das verändert das Gefühl für die Größe Montreals komplett.

Öffnungszeiten Täglich: 6:00 – 0:00
Eintritt Free
Insider-TippLeiht euch ein Bixi-Fahrrad auf der Insel und fahrt die Runde um die Île Sainte-Hélène. Das dauert etwa 30 Minuten und bietet tolle Ausblicke aufs Wasser von allen Seiten.
La Fontaine Park

2. La Fontaine Park

Der Parc La Fontaine ist so etwas wie das Wohnzimmer des Plateaus. Er erstreckt sich über einen großen Block zwischen Rue Sherbrooke und Rue Rachel. Durch die Mitte ziehen sich zwei miteinander verbundene Teiche. Auf den Wegen drumherum ist immer was los: Jogger, Leute mit Hunden und Paare sind hier ständig unterwegs. Im Sommer gibt es kostenlose Theateraufführungen unter freiem Himmel, und der Park ist der Treffpunkt schlechthin für das Viertel.

Dieser Park hat eine ganz andere Energie als der Mount Royal. Während man auf den Berg steigen muss, um die Aussicht zu genießen, ist La Fontaine flach, offen und gesellig. Man kommt hierher, um unter Leuten zu sein. Die Tennisplätze, Spielplätze und das Planschbecken ziehen viele Familien an. An warmen Abenden sichern sich Gruppen ein Stück Rasen, machen Wein auf und bleiben bis es dunkel wird. Es ist die gemeinschaftlichste Grünfläche der Stadt.

Hier bekommt man ein Gefühl für das echte Leben im Plateau, das kein Restaurant oder Laden vermitteln kann. Nach einem Mittagessen auf der Avenue Duluth kann man hier wunderbar auf einer Bank am Wasser sitzen und zuschauen, wie das Viertel an einem vorbeizieht. Wenn man den Mount Royal schon gesehen hat, ist La Fontaine der Ort zum Ausruhen und Auftanken.

Öffnungszeiten Täglich: 6:00 – 0:00
Eintritt Free
Insider-TippIn der nordwestlichen Ecke des Parks, nahe der Rue Rachel, findet ihr den meisten Schatten unter den Bäumen und es ist dort meistens nicht so voll. Holt euch was zu essen auf der Avenue Duluth und setzt euch an den Teich.
Lachine Canal

3. Lachine Canal

Der Lachine Canal verläuft über 14,5 Kilometer vom Alten Hafen bis zum Lac Saint-Louis und war früher der Motor der industriellen Revolution in Montreal. Er wurde 1825 eröffnet, um die Stromschnellen des Sankt-Lorenz-Stroms zu umgehen. Im 19. Jahrhundert wurde er zweimal vergrößert, was zum Wachstum von Fabriken und Lagerhäusern an seinen Ufern führte. 1970 wurde die kommerzielle Schifffahrt eingestellt, da der neue Sankt-Lorenz-Seeweg ihn überflüssig machte.

Heute ist der Kanal eine der besten Strecken zum Radfahren und Spazierengehen in Montreal. Seit 1977 säumt ein Weg beide Ufer, und seit 2002 dürfen auch Freizeitboote den Kanal wieder nutzen. Die Route verbindet den Alten Hafen mit dem Atwater Market und führt weiter durch ehemalige Industrieviertel wie Saint-Henri und Lachine. Die alten Fabriken am Weg wurden in Lofts, Ateliers und Restaurants umgewandelt.

Der Weg am Kanal ist flach und einfach zu bewältigen. Leiht euch ein Bixi-Rad am Alten Hafen und fahrt zum Mittagessen zum Atwater Market – das dauert etwa 25 Minuten. An einem schönen Tag hat man vom Wasser aus einen tollen Blick auf die alten Industriegebäude und den Berg im Hintergrund. Wer mal aus dem touristischen Kern raus will, ist hier genau richtig.

Öffnungszeiten 24/7 geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippDas Stück zwischen dem Alten Hafen und dem Atwater Market führt an Schleusen vorbei, die im Sommer noch in Betrieb sind. Passt euren Spaziergang so ab, dass ihr ein Boot beim Schleusen erwischt. Der Vorgang dauert etwa 20 Minuten.
Mount Royal Park

4. Mount Royal Park

Der Mount Royal Park wurde 1876 von Frederick Law Olmsted entworfen und umfasst etwa 200 Hektar auf dem Berg, dem die Stadt ihren Namen verdankt. Olmsted wollte, dass sich der Park wie eine Flucht aus der Stadt anfühlt, und das tut er bis heute. Gewundene Wege, dichter Baumbestand und der Beaver Lake (ein kleiner künstlicher Teich) verleihen dem Park ein überraschend wildes Gefühl, obwohl er von zwei Millionen Menschen umgeben ist. Er ist das älteste geschützte Naturgebiet in Quebec.

Es gibt mehrere Eingänge. Die beliebteste Route startet bei den Treppen an der Peel Street im Zentrum und führt in etwa 20 Minuten zum Kondiaronk Lookout. Der Aussichtspunkt Camillien-Houde auf der Ostseite bietet einen anderen Blickwinkel. Der Beaver Lake ist im Winter zum Eislaufen beliebt und im Sommer ein toller Ort für Picknicks. Die Wege sind gut gepflegt und auch für gemütliche Spaziergänge geeignet, wobei einige Pfade steil werden können.

Der Park ist die Krönung der Grünflächen in Montreal. Der Kondiaronk Lookout zieht die meisten Leute an, aber die Pfade durch den Wald sind das, was den Park eigentlich ausmacht. Wer mal einen Vormittag ohne Essen und Shopping verbringen will, sollte hier hochgehen. Es ist der beste Ort, um tief durchzuatmen.

Öffnungszeiten Täglich: 6:00 – 0:00
Eintritt Free
Insider-TippDer Weg vom Kondiaronk Lookout zum Beaver Lake (Lac aux Castors) dauert etwa 15 Minuten und ist fast flach. Die meisten Touristen drehen am Aussichtspunkt wieder um und verpassen den See komplett.
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