1. Bourbon Street
Die Bourbon Street erstreckt sich über zwölf Häuserblöcke von der Canal Street bis zur Esplanade Avenue mitten durch das French Quarter – und sie ist genau so laut und chaotisch, wie man es gehört hat. Leuchtreklamen, offene Bars, Daiquiri-Maschinen und Menschenmassen, die zu jeder Zeit auf die Straße strömen. Für viele Erstbesucher ist das der wichtigste Anlaufpunkt. Ob man es mag oder nicht: Man sollte sie zumindest einmal entlanglaufen. Die Straße ist rund um die Uhr geöffnet und kostet keinen Eintritt. Die Gesetze erlauben es, Alkohol in offenen Bechern auf der Straße zu trinken – das macht die Dynamik hier aus. Die Blöcke zwischen Canal und St. Ann sind das Epizentrum der Touristen: Hand Grenades, riesige Biere, Karaoke-Bars. Hinter St. Ann ändert sich das Publikum, die Bars werden lokaler. Jeder Block hat eine andere Energie.
Ehrlich gesagt: Wenn Sie Ihren ganzen Trip nur auf der Bourbon Street verbringen, verpassen Sie das, was diese Stadt ausmacht. In der Frenchmen Street, gleich hinter der Esplanade Avenue, finden Einheimische ihre Live-Musik. Das Essen auf der Bourbon Street ist meistens eher mittelmäßig. Aber das Spektakel der Straße an sich, besonders während Mardi Gras, ist etwas, das keine andere Stadt in den USA so hinbekommt.