1. Dotonbori
Dotonbori ist Osaka in voller Lautstärke. Dieses Vergnügungsviertel am Kanal, benannt nach dem Kaufmann Yasui Doton, der den Bau im 17. Jahrhundert finanzierte, besteht aus einer Wand aus Leuchtreklamen, riesigen mechanischen Krabben und dem berühmten Glico Running Man. Es zieht sich auf beiden Seiten am Dotonbori-Kanal im Viertel Minami entlang. Der Eintritt ist frei, es ist immer offen und man kann es eigentlich nicht verfehlen. Das ist der Ort in Osaka, den jeder fotografiert. Der eigentliche Grund für einen Besuch ist aber das Essen. Takoyaki (Oktopusbällchen), Okonomiyaki (herzhafte Pfannkuchen), Kushikatsu (frittierte Spieße) und Gyoza-Stände gibt es an jeder Ecke. Die meisten Portionen kosten zwischen 500 und 1.000 JPY, man kann also satt werden, ohne sich einmal hinzusetzen. Nach Einbruch der Dunkelheit ist die Stimmung am besten, wenn sich das Neonlicht im Wasser spiegelt und es richtig voll wird. Vor allem am Wochenende ist es laut und eng. Wem das zu viel ist, der schlüpft in das nahe gelegene Hozenji Yokocho, wo die Atmosphäre eine völlig andere ist. Dotonbori ist keine 10 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Namba entfernt. Kombinieren Sie den Besuch morgens mit dem Kuromon Ichiba Markt und essen Sie sich abends durch Dotonbori. Das ist der perfekte Start für die erste Nacht in Osaka.