Sehenswürdigkeiten in Rio-De-Janeiro – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Rio-De-Janeiro. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

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Inhaltsverzeichnis

Rio-De-Janeiro Übersicht

Rio de Janeiro hält, was sein Ruf verspricht. Berge stürzen direkt ins Meer, Regenwald drückt gegen Wohntürme und der Strand ist immer nur eine Busfahrt entfernt. Die Natur erledigt hier die Hauptarbeit: Corcovado, Zuckerhut, die Dois Irmãos und die Bucht von Guanabara bilden eine Skyline, die kein Architekt besser hinbekommen hätte. Dazu kommt die Kultur – Samba in Lapa, Fußball im Maracanã, Karneval auf der Straße. Rio ist ein Ort für Leute, die Action wollen, aber auch für die, die einfach nur mit einer kalten Kokosnuss im Sand sitzen möchten.

Rio ist am besten für Reisende, die Städte mit Ecken und Kanten mögen. Es ist laut, warm, manchmal chaotisch und nicht immer glanzpoliert. Die Strände der Zona Sul sind touristisch erschlossen und sicher, aber in anderen Teilen der Stadt sollte man die Augen offen halten. Dafür bekommt man hier mehr natürliche Schönheit pro Quadratkilometer als fast irgendwo sonst auf der Welt. Vom Gipfel der Pedra da Gávea bis zum Innenhof des Parque Lage, von der Selarón-Treppe bis zum Lärm im Maracanã – Rio bietet Erfahrungen, die andere Städte nicht kopieren können.

Vier bis fünf Tage sind ideal für die Stadt.

Diese Highlights in Rio-De-Janeiro

  • Christ the Redeemer
  • Sugarloaf Mountain
  • Copacabana Beach
  • Ipanema Beach
  • Escadaria Selaron
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 💎 Geheimtipps 🎨 Museen 🌳 Parks & Aussicht

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in Rio-De-Janeiro

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in Rio-De-Janeiro gesehen haben.

Christ the Redeemer

1. Christ the Redeemer

Die 30 Meter hohe Art-Déco-Statue auf dem Gipfel des Corcovado ist das Bild, das man sofort mit Rio de Janeiro verbindet. Gebaut zwischen 1922 und 1931 als brasilianisch-französisches Gemeinschaftsprojekt, wiegt Cristo Redentor 1.145 Tonnen und breitet seine Arme 28 Meter weit über der Stadt aus. Rund zwei Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher. Es ist das Ziel in Rio, das man gesehen haben muss. Der Weg nach oben gehört zum Erlebnis dazu. Die Zahnradbahn ab Cosme Velho ist die klassische Route, aber man kann auch einen Van von Largo do Machado oder der Copacabana nehmen. Die Plattform oben bietet ein 360-Grad-Panorama: Die Guanabara-Bucht im Osten, die Strände von Copacabana und Ipanema im Süden und das Grün des Tijuca-Nationalparks im Rücken. An klaren Tagen sieht man bis nach Niterói auf der anderen Seite des Wassers. Wenn es bewölkt ist, sieht man oft gar nichts außer Nebel. Die Statue selbst wirkt aus der Nähe kleiner, als man denkt. Die meiste Zeit verbringt man damit, nach außen zu schauen, nicht nach oben. Im Sockel gibt es eine kleine Kapelle für einen Moment Ruhe abseits der Massen. Unter allen Aktivitäten in Rio lässt diese hier niemand aus.

Öffnungszeiten Täglich: 8:00 – 19:00
Eintritt 128 BRL
Insider-TippBuche den ersten Corcovado-Zug um 8:00 Uhr. Dann teilst du dir die Plattform nur mit einem Bruchteil der Mittagsmassen. Nachmittags wird es durch die vielen Tourbusse extrem voll.
Copacabana Beach

2. Copacabana Beach

Die Copacabana braucht keine lange Vorstellung, aber ein bisschen Ehrlichkeit. Der vier Kilometer lange Sandbogen entlang der Avenida Atlântica ist einer der berühmtesten Strände der Welt und funktioniert eher wie ein öffentlicher Platz als wie ein Rückzugsort. Einheimische spielen Futevôlei (Fußball-Volleyball), Verkäufer laufen über den Sand und bieten alles von Açaí bis Caipirinha an, und das Wellenmosaik des Bürgersteigs wurde schon milliardenfach fotografiert. An Silvester drängen sich über zwei Millionen Menschen am Strand für eines der größten Feuerwerke der Welt. Das Wasser selbst lädt nicht immer zum Baden ein. Die Wellen können rau sein und am Wochenende ist der Sand komplett belegt. Aber genau das ist der Punkt: An der Copacabana geht es um die Szene, nicht um das Schwimmen. Die Kioske am Strand verkaufen kaltes Bier und gegrillte Garnelen, und das Leute-Beobachten hört von morgens bis spät in die Nacht nicht auf. Es ist die Sehenswürdigkeit in Rio, die man ohne jede Anstrengung erleben kann. Wer ruhigeren Sand sucht, geht weiter südwestlich Richtung Ipanema oder Leblon. Aber wer die volle Energie von Rio auf einem schmalen Küstenstreifen spüren will, muss zur Copacabana. Man sollte die Strecke mindestens einmal komplett ablaufen.

Öffnungszeiten Täglich rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website N/A
Insider-TippDer Abschnitt nahe Posto 6 am Ende Richtung Ipanema ist weniger überlaufen. Hier trifft man eher Einheimische als im hotelgeprägten Mittelteil.
Corcovado Train

3. Corcovado Train

Der Trem do Corcovado ist der ursprüngliche Weg hinauf zur Christusstatue und lohnt sich schon für sich allein. Die Zahnradbahn startet an der Station Cosme Velho und klettert 3,8 Kilometer durch dichten atlantischen Regenwald bis zum Gipfel auf 710 Metern. Die Fahrt dauert etwa 20 Minuten pro Strecke. Der Dschungel, der direkt gegen die Fenster drückt, bildet einen harten Kontrast zu den Stränden, die man gerade verlassen hat. Tickets kosten etwa 128 BRL und beinhalten den Eintritt zur Plattform der Christusstatue. Die Bahn fährt seit 1884 und ist damit eine der ältesten elektrischen Eisenbahnen Lateinamerikas. Ursprünglich wurde sie mit Dampf betrieben und 1910 elektrifiziert. Die Strecke führt mitten durch den Tijuca-Nationalpark. Wer genau hinsieht, entdeckt Affen und Tukane in den Baumkronen. Die offenen Wagen auf der rechten Seite (beim Hochfahren) bieten beim Aufstieg die besten Ausblicke über die Stadt. Es gibt Alternativen: Vans fahren von Largo do Machado und der Copacabana für weniger Geld und sind schneller. Aber der Zug ist mehr als nur ein Transportmittel. In einer Stadt, die selten einen Gang zurückschaltet, ist diese 20-minütige Waldtour eine der wenigen Gelegenheiten zum Entschleunigen.

Öffnungszeiten Täglich: 8:00 – 19:00
Eintritt 128 BRL
Insider-TippSetz dich beim Hochfahren auf die rechte Seite, um den Blick über die Stadt zu genießen. Die linke Seite blickt direkt in den dichten Wald.
Guanabara Bay

4. Guanabara Bay

Öffnungszeiten Open 24/7
Eintritt Free
Website Wikipedia
Ipanema Beach

5. Ipanema Beach

In Ipanema wurde der Bossa Nova erfunden und das Viertel strahlt immer noch diese lässige Coolness aus. Der Strand zieht sich etwa zwei Kilometer vom Arpoador-Felsen bis zum Jardim de Alah-Kanal und fühlt sich ganz anders an als die Copacabana hinter der Landzunge. Der Sand ist sauberer, das Publikum jünger und in den umliegenden Straßen gibt es bessere Restaurants und Läden. Jeder Strandabschnitt hat seinen eigenen Charakter, orientiert an den nummerierten Postos (Rettungsschwimmer-Stationen). Der Posto 9 ist der berühmteste Teil. Hier trifft sich das künstlerische, progressive Publikum; seit den 70ern ist es ein Treffpunkt der Gegenkultur. Am Posto 8 ist es eher familienfreundlich. Am Posto 7, näher am Arpoador, übernehmen die Surfer. Die Bergkulisse der Dois Irmãos (Zwei Brüder) am westlichen Ende rahmt den Strand perfekt ein – ein Anblick, der der Copacabana fehlt. Sonntags wird die Hauptstraße für Autos gesperrt und gehört Joggern, Radfahrern und Skatern. Ein Nachmittag in Ipanema fühlt sich am ehesten so an, als würde man wirklich hier leben. Such dir einen Stuhl bei einem Barraca-Verkäufer, bestell ein Kokoswasser und lass die Zeit verstreichen. Der Sonnenuntergang hinter den Gipfeln der Zwei Brüder ist kostenlos und schlägt fast jede bezahlte Attraktion.

Öffnungszeiten Täglich rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website N/A
Standort -22.985, -43.205
Insider-TippGeh gegen 17:30 Uhr zum Arpoador-Ende von Ipanema. Wenn die Sonne hinter den Zwei Brüdern versinkt, fängt die Menge auf den Felsen an zu klatschen. Ein großartiges Ritual.
Sugarloaf Mountain

6. Sugarloaf Mountain

Während die Christusstatue den Überblick bietet, liefert der Zuckerhut das Drama. Die Seilbahn (Bondinho), die die Praia Vermelha mit dem Morro da Urca und dann mit dem 396 Meter hohen Gipfel verbindet, fährt seit 1912. Sie war die erste Seilbahn Brasiliens und die dritte weltweit. Über 40 Millionen Menschen sind schon mit ihr gefahren. Die Fahrt in zwei Etappen führt über ein 91,5 Hektar großes Naturschutzgebiet mit Kletterrouten, Wanderwegen und dem Küstenpfad Claudio Coutinho tief unten. Der Blick von oben unterscheidet sich stark von dem am Cristo Redentor. Man ist tiefer und näher am Wasser. Die Guanabara-Bucht füllt den Vordergrund, die geschwungene Küste von Botafogo liegt direkt unter einem und gegenüber erhebt sich der Corcovado mit der Christusstatue auf der Spitze. Man hat auch freie Sicht auf die Copacabana und hinüber nach Niterói. Die Perspektive ist intimer. Man fühlt sich mitten in der Stadt statt weit über ihr. Die Mittelstation am Morro da Urca hat ein Restaurant und bietet oft Konzerte zum Sonnenuntergang an. Viele eilen einfach durch, aber es lohnt sich, hier 30 Minuten Pause zu machen, bevor man zum eigentlichen Gipfel weiterfährt.

Öffnungszeiten Täglich rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippFahr am späten Nachmittag hoch, um den Sonnenuntergang vom Gipfel zu sehen. Die Seilbahn fährt bis in den Abend. Es lohnt sich, darauf zu warten, dass die Lichter der Stadt angehen.
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💎 Geheimtipps in Rio-De-Janeiro - Abseits der Touristenpfade

Abseits der Touristenmassen verbirgt Rio-De-Janeiro bemerkenswerte Schätze.

Escadaria Selaron

1. Escadaria Selaron

Der chilenische Künstler Jorge Selarón begann 1990 damit, diese Treppe zwischen Lapa und Santa Teresa mit Fliesen zu bekleben. Er nannte es seinen Tribut an das brasilianische Volk. Bis zu seinem Tod im Jahr 2013 arbeitete er besessen daran und bedeckte 250 Stufen mit über 2.000 Fliesen aus mehr als 60 Ländern. Die Treppe verbindet die Rua Joaquim Silva in Lapa mit dem Convento de Santa Teresa oben auf dem Hügel. Der Besuch ist kostenlos und jederzeit möglich, wobei tagsüber die Sicherheit und die Lichtverhältnisse für Fotos besser sind. Die Fliesen sind eine Mischung aus handbemalten Originalen von Selarón und Stücken, die Besucher aus aller Welt geschickt haben. Man entdeckt Flaggen, Gesichter und abstrakte Muster aus Dutzenden Kulturen, die wild durcheinander gewürfelt sind. Obwohl die Treppe kein Geheimtipp mehr ist, wirkt sie immer noch sehr persönlich. Da sie direkt am Rand des Ausgehviertels Lapa liegt, lässt sich ein Besuch gut mit einem Drink bei den Arcos da Lapa verbinden. Mittags ist es sehr voll, am frühen Morgen hat man mehr Ruhe.

Öffnungszeiten Täglich rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website prefeitura.rio/
Insider-TippBesuche die Treppe an einem Wochentag vor 9:00 Uhr morgens. Dann hast du die Stufen fast für dich allein für Fotos. Ab 10:00 Uhr ist das unmöglich.
Parque Lage

2. Parque Lage

Am Fuße des Corcovado, genau dort, wo die Stadt in den Wald übergeht, liegt der Parque Lage. Dieser 52 Hektar große öffentliche Park ist bekannt für sein Herrenhaus im italienischen Stil mit einem Innenhof-Pool, der direkt aus einem Film stammen könnte. Der Palast wurde in den 1920er Jahren erbaut und beherbergt seit 1975 die Escola de Artes Visuais (Schule für visuelle Künste). Der Eintritt ist frei. Der Park steht seit 1957 unter Denkmalschutz und gehört seit 2004 zum Tijuca-Nationalpark. Das Café im Innenhof ist für die meisten Besucher der Hauptgrund für den Besuch. Man sitzt an Tischen rund um einen kleinen Pool, während die Palastbögen den Blick auf den Corcovado und die Christusstatue freigeben, die direkt über den Bäumen aufragt. Es ist einer der meistfotografierten Winkel in Rio de Janeiro. Hinter dem Herrenhaus erstreckt sich der Park mit Wanderwegen durch subtropische Gärten, kleinen Höhlen, einem Aquarium und einem kleinen Turm. Während Millionen mit dem Zug zum Cristo Redentor fahren, halten vergleichsweise wenige an diesem Park direkt darunter. Ein Besuch am Morgen lässt sich perfekt mit dem Ausflug auf den Berg kombinieren.

Öffnungszeiten Täglich: 8:00 – 18:00
Eintritt Free
Insider-TippDas Plage Cafe im Innenhof serviert exzellente Açaí-Bowls und Kaffee. Am Wochenende solltest du früh da sein, da die Instagram-Massen meist ab 10:00 Uhr eintreffen.
Pedra da Gávea

3. Pedra da Gávea

Die Pedra da Gávea ragt 842 Meter direkt am Atlantik empor und ist einer der höchsten Küstenmonolithen der Welt. Der Berg aus Granit und Gneis liegt im Tijuca-Nationalpark, und der Weg zum Gipfel ist eine der anspruchsvollsten Wanderungen in Rio de Janeiro. Man sollte drei bis vier Stunden für den Aufstieg und zwei bis drei für den Abstieg einplanen. Das letzte Stück führt durch eine schmale Felsspalte, die 'Carrasqueira', wo man sich an einem Seil hochziehen muss. Die Felswand weist Markierungen auf, die wie ein menschliches Gesicht und antike Inschriften aussehen. Geologen sind sich einig, dass es sich um natürliche Erosion handelt, aber die Debatte hat dem Berg einen mysteriösen Ruf eingebracht. Die ersten Pfade wurden bereits 1830 von lokalen Bauern angelegt. Heute startet die Wanderung nahe dem Viertel Barra da Tijuca. Der Zugang ist kostenlos. Die Pedra da Gávea ist ein Ort für Leute, die sich ihre Aussicht verdienen wollen. Vom flachen Gipfel aus überblickt man die gesamte Küste der Zona Sul, die Lagoa Rodrigo de Freitas sowie Christusstatue und Zuckerhut gleichzeitig. Es ist ein Ausblick, für den sich jeder Muskelkater lohnt. Man sollte die Tour niemals allein oder bei Regen versuchen.

Öffnungszeiten Täglich: 6:00 – 18:00
Eintritt Free
Website Wikipedia
Insider-TippHeuere einen lokalen Guide über das Besucherzentrum des Tijuca-Parks an. Die Carrasqueira-Passage ist bei Nässe gefährlich und der Pfad ist auf den letzten 30 Minuten nicht markiert.
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🎨 Die besten Museen & Galerien in Rio-De-Janeiro

Erstklassige Museen und Galerien, die Rio-De-Janeiro zu einem kulturellen Highlight machen.

Museu Carmen Miranda

1. Museu Carmen Miranda

Carmen Miranda wurde in Portugal geboren, wuchs in Rio auf und wurde in den 1940er Jahren zur bestbezahlten Frau Hollywoods. Ihr Museum befindet sich im Park Aterro do Flamengo in einem kleinen Rundbau, der nach zehn Jahren Renovierung im August 2023 wiedereröffnet wurde. Die Sammlung umfasst 168 Exponate, darunter ihre berühmten Fruchtturbane, Plateauschuhe und Bühnenkostüme. Der Eintritt ist frei. Das Museum ist winzig; man kann alles in 30 Minuten sehen. Für Fans der Popkultur der Jahrhundertmitte oder der lateinamerikanischen Unterhaltungsgeschichte ist es ein faszinierender Einblick in das Leben einer Künstlerin, die gleichzeitig Brasiliens größter kultureller Export und eine Figur mit kompliziertem nationalem Stolz war. Unter den Museen in Rio ist dieses das kleinste und persönlichste. Auch der umliegende Aterro do Flamengo Park lohnt einen Besuch: Er zieht sich an der Bucht entlang, bietet Ausblicke auf den Zuckerhut und ist eine beliebte Strecke für Jogger und Radfahrer.

Öffnungszeiten Mi–Fr: 11:00 – 17:00 | Sa–So: 12:00 – 17:00 | Mo–Di: Geschlossen
Eintritt Free
Insider-TippVerbinde den Besuch mit einem Spaziergang durch den Aterro do Flamengo Park. Der Park erstreckt sich über 1,2 Kilometer entlang der Bucht. Das Museum liegt am südlichen Ende, nahe Botafogo.
Museu Nacional

2. Museu Nacional

Gegründet 1818 von König Johann VI., war das Museu Nacional die älteste wissenschaftliche Einrichtung Brasiliens. Es beherbergte einst über 20 Millionen Objekte, darunter Luzia, das älteste in Amerika gefundene menschliche Fossil (ca. 11.500 Jahre alt). Das Museum befand sich im Palácio de São Cristóvão im Park Quinta da Boa Vista – einem Gebäude, das ab 1808 als königliche Residenz und später bis 1889 als kaiserlicher Palast diente. Am 2. September 2018 zerstörte ein verheerendes Feuer fast die gesamte Sammlung. Aufzeichnungen indigener Sprachen ausgestorbener Stämme, unersetzliche geologische Proben und Jahrhunderte naturhistorischer Forschung gingen in einer einzigen Nacht verloren. Das Gebäude wurde schwer beschädigt. Der Wiederaufbau läuft und erste Abschnitte werden nach und nach für begrenzte Ausstellungen wiedereröffnet. Ein Besuch heute dient eher dazu, den Wiederaufbau mitzuerleben als eine komplette Sammlung zu sehen. Der umliegende Park Quinta da Boa Vista lohnt sich trotzdem: Er ist eine der größten Grünflächen Rios, mit Liegewiesen, einem kleinen Zoo und der Fassade des kaiserlichen Palasts. Dieses Museum erzählt eine härtere Geschichte als die meisten anderen. Informiere dich vorab auf der Website über den aktuellen Status der Ausstellungen.

Öffnungszeiten Di–So: 10:00 – 17:00
Eintritt Free
Museu de Arte do Rio

3. Museu de Arte do Rio

Das Museu de Arte do Rio (MAR) wurde im März 2013 an der Praça Mauá eröffnet. Es war einer der ersten Eckpfeiler des Porto Maravilha-Projekts, das das Hafenviertel von Rio komplett umgestaltete. Das Gebäude selbst ist eine architektonische Besonderheit: Die Architekten Jacobsen und Bernardes verbanden einen Kolonialpalast mit einem modernistischen ehemaligen Busterminal durch ein fließendes Betondach, das vom Wasser aus wie eine Welle aussieht. Die Sammlung konzentriert sich auf die Identität Rios durch Kunst, Fotografie und Sozialgeschichte. Die Ausstellungen wechseln häufig und reichen von Gemälden aus der Kolonialzeit bis hin zu zeitgenössischen Installationen über Favela-Kultur, Karneval und das afrikanische Erbe der Stadt. Die 'Escola do Olhar' (Schule des Sehens) auf dem Dach bietet kostenlose Bildungsprogramme an. Das Museum liegt nur fünf Minuten vom Museu do Amanhã entfernt. Der Eintritt kostet 30 BRL. Das MAR funktioniert deshalb so gut, weil es die Geschichte der Stadt durch die Augen der Einheimischen erzählt und nicht nur internationale Blockbuster-Shows importiert. Wer das Museum von Morgen wegen der Architektur besucht, sollte für die Inhalte rüber zum MAR gehen.

Öffnungszeiten Mo, Di, Do–So: 11:00 – 18:00 | Mi: Geschlossen
Eintritt 30 BRL
Insider-TippDie Dachterrasse ist auch ohne Museumsticket zugänglich. Von dort hat man einen guten Blick über die Praça Mauá und das Hafenviertel.
Museu do Amanhã (Museum of Tomorrow)

4. Museu do Amanhã (Museum of Tomorrow)

Entworfen vom spanischen Architekten Santiago Calatrava und eröffnet im Dezember 2015, kostete das Museu do Amanhã 230 Millionen Reais. Es steht auf einem ehemaligen verfallenen Kai im revitalisierten Hafenviertel an der Praça Mauá. Das Gebäude selbst ist das erste Exponat: eine weiße Skelettstruktur mit Solarflügeln, die sich im Tagesverlauf nach der Sonne ausrichten. Es ragt wie ein futuristisches Schiff über die Guanabara-Bucht. Im Inneren ist es kein traditionelles Museum. Es gibt fast keine physischen Objekte. Die Hauptausstellung ist rein digital und interaktiv. Sie befasst sich mit Klimawandel, dem Verlust der Artenvielfalt und sozialen Krisen – basierend auf Echtzeitdaten der NASA, der UN und brasilianischer Universitäten. Der Eintritt kostet 26 BRL, mittwochs ist geschlossen. Der Rundgang dauert etwa 90 Minuten. Unter Rios Museen spaltet dieses die Meinungen. Wissenschaftsfans und Design-Liebhaber werden es spannend finden. Wer klassische Gemälde oder Artefakte in Vitrinen bevorzugt, sollte eher zum Museu de Arte do Rio gehen. Aber allein als Bauwerk ist das Museum von Morgen einen Blick von außen wert, selbst wenn man kein Ticket kauft.

Öffnungszeiten Mo, Di, Do–So: 10:00 – 18:00 | Mi: Geschlossen
Eintritt 26
Insider-TippDienstags ist der Eintritt frei. Da sich dann früh Schlangen bilden, solltest du direkt zur Eröffnung um 10:00 Uhr da sein. Die Uferpromenade rund um das Museum ist jederzeit kostenlos zugänglich und ein super Fotospot.
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🌳 Parks & Aussichtspunkte in Rio-De-Janeiro

Schöne Parks, Gärten und Panorama-Aussichtspunkte in Rio-De-Janeiro.

Vista Chinesa

1. Vista Chinesa

Tief im Tijuca-Nationalpark steht eine Pagode im chinesischen Stil auf einer Lichtung und rahmt eines der vollständigsten Panoramen von Rio de Janeiro ein. Der Aussichtspunkt Vista Chinesa wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut, um die chinesischen Einwanderer zu ehren, die auf den lokalen Teeplantagen arbeiteten. Von der Pagode aus blickt man direkt hinunter auf die Lagoa Rodrigo de Freitas, über Ipanema und Leblon bis zum Atlantik. An klaren Morgen leuchtet das Wasser türkis und die Stadt wirkt fast unwirklich grün. Man braucht ein Auto, ein Taxi oder muss einen ordentlichen Fußmarsch bergauf in Kauf nehmen. Die Straße schlängelt sich von Alto da Boa Vista durch den Wald; oben gibt es nur wenige Parkplätze. Der Aussichtspunkt ist täglich von 8:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und kostet nichts. Er ist Teil des Transcarioca-Trails, einer Fernwanderstrecke quer durch die Stadt. Vista Chinesa ist einer der Aussichtspunkte, die von Tourbussen meist ausgelassen werden. Während sich am Corcovado und Zuckerhut die Massen drängen, genießt man hier ein ähnliches Panorama mit nur einer Handvoll anderer Besucher. Die Pagode ist ein tolles Fotomotiv und der Wald ist hier so dicht, dass man eher Vögel als Autos hört.

Öffnungszeiten Täglich: 8:00 – 17:00
Eintritt Free
Insider-TippKomm an einem Wochentag vor 10:00 Uhr. Morgens ist die Luft am klarsten und man ist oft allein. Nachmittags kann Dunst die Sicht auf die Küste einschränken.
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