1. Christ the Redeemer
Die 30 Meter hohe Art-Déco-Statue auf dem Gipfel des Corcovado ist das Bild, das man sofort mit Rio de Janeiro verbindet. Gebaut zwischen 1922 und 1931 als brasilianisch-französisches Gemeinschaftsprojekt, wiegt Cristo Redentor 1.145 Tonnen und breitet seine Arme 28 Meter weit über der Stadt aus. Rund zwei Millionen Menschen kommen jedes Jahr hierher. Es ist das Ziel in Rio, das man gesehen haben muss. Der Weg nach oben gehört zum Erlebnis dazu. Die Zahnradbahn ab Cosme Velho ist die klassische Route, aber man kann auch einen Van von Largo do Machado oder der Copacabana nehmen. Die Plattform oben bietet ein 360-Grad-Panorama: Die Guanabara-Bucht im Osten, die Strände von Copacabana und Ipanema im Süden und das Grün des Tijuca-Nationalparks im Rücken. An klaren Tagen sieht man bis nach Niterói auf der anderen Seite des Wassers. Wenn es bewölkt ist, sieht man oft gar nichts außer Nebel. Die Statue selbst wirkt aus der Nähe kleiner, als man denkt. Die meiste Zeit verbringt man damit, nach außen zu schauen, nicht nach oben. Im Sockel gibt es eine kleine Kapelle für einen Moment Ruhe abseits der Massen. Unter allen Aktivitäten in Rio lässt diese hier niemand aus.