Sehenswürdigkeiten in San-Francisco – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in San-Francisco. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

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Inhaltsverzeichnis

San-Francisco Übersicht

San Francisco packt eine unglaubliche Menge an Abwechslung auf gerade mal 47 Quadratmeilen. Die Golden Gate Bridge, Alcatraz, Cable Cars, viktorianische Häuser, Chinatown und erstklassige Museen liegen hier alle auf einer hügeligen Halbinsel zwischen dem Pazifik und der Bucht. Die Stadt hat über 50 Hügel, und fast jeder bietet eine Aussicht, für die sich der Aufstieg lohnt. Die Viertel ändern ihren Charakter von Block zu Block: italienische Restaurants in North Beach, mit Wandbildern übersäte Gassen im Mission District, die Geister der Gegenkultur in Haight-Ashbury und die Dim-Sum-Hallen der ältesten Chinatown Nordamerikas.

San Francisco belohnt neugierige Reisende mehr als reine Abhaker. Klar, man sollte die Brücke sehen und mit dem Cable Car fahren. Aber interessant wird es erst, wenn man zum Sonnenuntergang auf den Tank Hill steigt, einen Burrito im Mission District isst, im City Lights Bookstore stöbert oder am Lands End steht, wo der Kontinent in den Pazifik stürzt. Das Wetter ist unberechenbar: „Karl the Fog“ kann ganze Stadtteile verschlucken, während drei Blocks weiter die Sonne brennt. Mehrere Schichten Kleidung sind Pflicht, und der Sommer ist oft kälter als der Oktober.

Die Stadt eignet sich am besten für Leute, die gerne zu Fuß gehen, essen und Viertel mit eigenem Charakter erkunden. Ohne Auto kommt man gut klar (Busse, Metro, Cable Cars und Fähren decken alles ab), auch wenn ein Wagen für das Presidio, Lands End und die Südwestküste praktisch ist. Wer drei bis fünf Tage Zeit hat, schafft die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und entdeckt trotzdem Orte, die in keinem Reiseführer stehen.

Diese Highlights in San-Francisco

  • Golden Gate Bridge
  • Alcatraz Island
  • Cable Cars
  • Chinatown
  • Golden Gate Park
  • Twin Peaks
  • Ferry Building Marketplace
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 💎 Geheimtipps 🎨 Museen

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in San-Francisco

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in San-Francisco gesehen haben.

Alcatraz Island

1. Alcatraz Island

Alcatraz liegt 1,25 Meilen vor der Küste in der Bucht von San Francisco. Die Fähre von Pier 33 braucht etwa 15 Minuten. Die Insel war von 1934 bis 1963 ein Bundesgefängnis und beherbergte Insassen wie Al Capone und den „Birdman“ Robert Stroud. Starke Strömungen und eiskaltes Wasser machten die Flucht fast unmöglich, was dem Gefängnis seinen furchteinflößenden Ruf einbrachte. Heute kommen jährlich fast 1,4 Millionen Menschen. Die Audiotour durch das Zellenhaus gehört zum Besten, was man an Selbstführungen finden kann. Die Insel ist mehr als nur ein Knast. Vor der Gefängniszeit war sie Militärfestung und Standort eines Leuchtturms. Der Leuchtturm von 1854 ist der älteste in Betrieb befindliche an der Westküste. Nach der Schließung des Gefängnisses besetzten indianische Aktivisten ab 1969 für 19 Monate die Insel. Ihre Graffiti am Wasserturm und an mehreren Gebäuden sieht man heute noch. Die Gärten, die vor Jahrzehnten von den Familien der Wärter angelegt wurden, sind restauriert und blühen das ganze Jahr über. Wer mehr als nur das Zellenhaus sehen will, braucht zwei bis drei Stunden. Alcatraz ist einer der Orte in San Francisco, die den Hype wirklich wert sind. Das Schwierigste ist, an Tickets zu kommen. Alcatraz City Cruises betreibt die Fähren, und im Sommer sind die Touren Tage oder Wochen im Voraus ausverkauft. Abendtouren finden an ausgewählten Tagen statt und sind den Aufpreis wert. Wenn man in San Francisco unterwegs ist, sollte man Alcatraz nicht auslassen.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippTickets mindestens 2 Wochen vorher über alcatrazcruises.com buchen. Abendtouren sind am schnellsten weg, aber weniger überlaufen und man sieht Bereiche, die tagsüber zu sind.
Chinatown

2. Chinatown

San Franciscos Chinatown ist die älteste in Nordamerika und eine der größten chinesischen Enklaven außerhalb Asiens. Sie entstand Anfang der 1850er Jahre. Das Viertel konzentriert sich auf die Grant Avenue und die Stockton Street, beginnt am Drachentor an der Bush Street und verläuft nach Norden Richtung Broadway. Jährlich kommen mehr Besucher hierher als zur Golden Gate Bridge. Die Straßen sind voll mit Dim-Sum-Restaurants, Apotheken für Kräutermedizin, Tempeln und Märkten, deren Stände bis auf den Gehweg reichen. Die Grant Avenue ist die touristische Hauptader mit Souvenirläden und Restaurants. In der Stockton Street, einen Block weiter westlich, kaufen die Einheimischen ein. Der Unterschied ist deutlich. In der Stockton Street findet man Lebendfischmärkte, Bäckereien mit frischen Eierkuchen und Bao sowie eine Energie, die sich echt und ungefiltert anfühlt. Das Viertel ist überwiegend kantonesisch geprägt. Tempel wie der Tin How Temple (von 1852) liegen über Ladenfronten in engen Treppenhäusern und man übersieht sie leicht, wenn man nicht nach oben schaut. Chinatown gehört zum Standardprogramm, weil es kein Museum ist. Hier leben 15.000 Menschen. Ein kurzer Spaziergang nach Norden führt direkt nach North Beach, das italienische Viertel. Der Kontrast zwischen beiden ist eines der besten Erlebnisse der Stadt. Von Chinatown durch North Beach zum Coit Tower zu laufen, ist die perfekte Route für einen halben Tag.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippDie Stockton Street zwischen Clay und Broadway ist das wahre Chinatown. Am Samstagmorgen ist die Marktatmosphäre am intensivsten. Man sollte sich in einer der Bäckereien frische Char Siu Bao holen.
Golden Gate Bridge

3. Golden Gate Bridge

Die Golden Gate Bridge steht für ganz San Francisco. Sie ist nicht das einzige Wahrzeichen, aber dasjenige, bei dem jeder Erstbesucher mitten im Satz abbricht. Die Hängebrücke überspannt die eine Meile breite Meerenge zwischen der Bucht und dem Pazifik. Sie ist 4.200 Fuß lang, und die Türme ragen 746 Fuß aus dem Wasser. Bei der Eröffnung am 27. Mai 1937 war sie die längste und höchste Hängebrücke der Welt. Zu Fuß gehen oder Radfahren ist kostenlos. Auf dem Gehweg trennen einen nur Nebel und Wind vom Wasser. Warum man hierher muss, liegt auf der Hand. Aber auf die Art und Weise kommt es an. Zu Fuß braucht man etwa 35 Minuten pro Strecke. Der östliche Gehweg (mit Blick auf die Stadt und Alcatraz) ist täglich für Fußgänger offen. Am südlichen Ende startet man am Welcome Center beim Mauthäuschen. Am nördlichen Ende landet man in den Marin Headlands am Vista Point, von wo aus man das klassische Postkartenfoto mit der Skyline im Hintergrund schießen kann. Wer die Brücke lieber ansieht, statt drüberzulaufen: Battery Spencer auf der Marin-Seite und Battery East Vista im Presidio bieten die besten Winkel. Der Nebel ist der Unsicherheitsfaktor. Sommermorgende sind am schlechtesten für die Sicht, was viele überrascht, die kalifornischen Sonnenschein erwarten. September und Oktober haben meist den klarsten Himmel. Aber eine halb im Nebel verschluckte Brücke ist genauso ein Erlebnis. In San Francisco gibt es nichts Vergleichbares.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippDer westliche Gehweg ist unter der Woche für Radfahrer offen und weniger voll. Die besten Fotos gelingen zum Sonnenuntergang von Battery Spencer auf der Marin-Seite.
Painted Ladies

4. Painted Ladies

Die Reihe bunter viktorianischer Häuser an der Ostseite des Alamo Square, hinter denen die Skyline aufragt, ist wahrscheinlich der meistfotografierte Wohnblock Amerikas. Der Begriff „Painted Ladies“ stammt aus einem Buch von 1978. Er bezeichnet Häuser aus der viktorianischen und edwardianischen Ära, die in drei oder mehr Farben gestrichen wurden, um die architektonischen Details sichtbar zu machen. Die sieben Häuser an der Steiner Street zwischen Hayes und Grove erkennt jeder aus dem Vorspann von „Full House“. Das sind Privathäuser, man kann sie also nur von außen ansehen. Der beste Aussichtspunkt ist der Grashang im Alamo Square Park direkt gegenüber. An sonnigen Nachmittagen sitzen hier Einheimische und Touristen auf dem Hügel für das immer gleiche Foto. Man sollte es für das Bild gesehen haben, aber ehrlich gesagt reichen 10 Minuten. Die Häuser sind hübsch, das Foto ist im Kasten, und dann will man weiter. Der Alamo Square selbst ist ein angenehmer Park mit Spielplatz und Tennisplätzen. Haight-Ashbury liegt 15 Gehminuten südlich, und nördlich an der Divisadero Street gibt es gute Restaurants und Cafés. Das ist ein kurzer Stopp für die Liste, der sich gut in eine Route einbauen lässt.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website Wikipedia
Insider-TippDas Morgenlicht fällt direkt auf die Hausfassaden und lässt die Farben leuchten. Am Nachmittag entstehen Silhouetten gegen die Skyline – auch gut, aber anders.
Palace of Fine Arts

5. Palace of Fine Arts

Der Palace of Fine Arts wurde für die Weltausstellung von 1915 gebaut und ist das einzige Gebäude dieser Messe, das noch an seinem ursprünglichen Platz steht. Das Herzstück ist eine 162 Fuß hohe, offene Rotunde, umgeben von Säulengängen und einer Lagune. Der Architekt Bernard Maybeck wollte das Gefühl einer römischen Ruine erzeugen. Auch über hundert Jahre später funktioniert das. Die Säulen, die trauernden Figuren oben drauf, das stille Wasser: Es sieht aus wie etwas, das es in einer modernen Stadt gar nicht geben dürfte. Die ursprüngliche Konstruktion aus Gips und Holz war nie für die Ewigkeit gedacht, aber die Stadt liebte das Bauwerk zu sehr. Von 1964 bis 1974 wurde alles komplett aus Beton neu gebaut, 2009 folgte eine Erdbeben-Nachrüstung. Das Gelände ist kostenlos zugänglich. Die Lagune mit ihren Schwänen und Gänsen ist beliebt für Hochzeitsfotos. Hinter der Rotunde liegt eine große Ausstellungshalle für private Events. Der Palast liegt im Marina District, etwa 10 Gehminuten vom Welcome Center der Golden Gate Bridge entfernt. Man muss nicht wegen der Ausstellungen hierher, sondern wegen der Stimmung. Es gibt in San Francisco kaum einen Ort mit dieser Atmosphäre.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippIn der Dämmerung hingehen, wenn das Gebäude von unten beleuchtet wird und sich in der Lagune spiegelt. Sieht ganz anders aus als tagsüber und lohnt den extra Weg.
San Francisco Cable Cars

6. San Francisco Cable Cars

San Franciscos Cable Cars sind das letzte manuell betriebene Kabelbahnsystem der Welt und seit 1873 im Einsatz. Von den ursprünglich 23 Linien sind drei übrig: Powell-Hyde und Powell-Mason fahren von der Innenstadt beim Union Square zum Fisherman’s Wharf. Die California Street Line überquert den Nob Hill. Sie sind ein nationales Denkmal und ein funktionierendes Verkehrsmittel aus dem 19. Jahrhundert, das immer noch Millionen Fahrgäste befördert. Einmal mitfahren gehört einfach dazu. Aber Vorsicht: Die Wartezeiten an der Endstation Powell Street können an vollen Tagen zwei Stunden erreichen. Die Wagen sind klein, die Schlangen lang. Aber wenn man sich außen an den Wagen hängt und über einen Hügel kuppt, während unten die Bucht liegt, vergisst man das alles. Die Powell-Hyde-Linie ist die schönste. Sie endet am Ghirardelli Square und bietet beim Herunterfahren der Hyde Street freie Sicht auf Alcatraz. Die California Street Line ist weniger überlaufen und führt durch das Finanzviertel. Eine Fahrt kostet 8 Dollar pro Person, bar oder per Clipper Card. Wer öfter fahren will, nimmt den 1-Tages-Muni-Pass. Damit kann man unbegrenzt Cable Cars und Busse nutzen, was sich schnell rechnet. Hier spürt man den Charakter der Stadt am besten.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt 9 USD per ride
Insider-TippDie Schlange an der Powell Street komplett ignorieren. Einfach zwei bis drei Blocks den Hügel hochlaufen und an einer Haltestelle unterwegs einsteigen. Meistens kommt man sofort mit.
Twin Peaks

7. Twin Peaks

Twin Peaks sind zwei kahle Hügel, die fast im geografischen Zentrum der Stadt 925 Fuß hoch ragen. Von hier hat man den komplettesten Blick über San Francisco. An klaren Tagen sieht man die Golden Gate Bridge, Alcatraz, die Skyline, den Pazifik und die East Bay gleichzeitig. Kein anderer Aussichtspunkt legt einem so viel Geografie zu Füßen. Der Parkplatz liegt kurz unterhalb der Gipfel, der kurze Aufstieg dauert keine fünf Minuten. Im Gegensatz zum Coit Tower oder der Aussichtsplattform des de Young Museums ist man hier draußen und zahlt keinen Cent. Der Haken ist der Wind. Die Gipfel liegen völlig frei und es ist oft bitterkalt, selbst wenn es unten in der Stadt angenehm ist. Unbedingt eine Jacke mitnehmen. Nebel kann die Aussicht auch komplett schlucken, besonders morgens im Sommer. Das Timing ist hier wichtiger als fast überall sonst. Mit dem Auto hochzufahren ist am einfachsten. Der 37-Corbett-Bus bringt einen ein Stück weit, den Rest muss man steil bergauf laufen. Zum Sonnenuntergang ist es voll auf dem Parkplatz. Wer es ruhiger mag, geht zum Tank Hill in der Nähe. Dort hat man fast die gleiche Sicht, aber meistens für sich allein. Twin Peaks zeigt einem erst richtig, wie kompakt und hügelig diese Stadt eigentlich ist.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website Wikipedia
Insider-TippAn einem Wochentag im September oder Oktober abends hochfahren, dann ist der Himmel am klarsten. Der Nordgipfel bietet die etwas bessere Sicht auf die Stadt, der Südgipfel blickt Richtung Ozean.
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💎 Geheimtipps in San-Francisco - Abseits der Touristenpfade

Abseits der Touristenmassen verbirgt San-Francisco bemerkenswerte Schätze.

16th Avenue Tiled Steps

1. 16th Avenue Tiled Steps

Im Viertel Golden Gate Heights versteckt, führen 163 Mosaikstufen 90 Fuß hoch zum Grandview Park. Über 2.000 handgemachte Fliesen und 75.000 Glas- und Keramiksplitter bilden ein durchgehendes Muster, das unten mit Meerestieren beginnt und oben bei den Sternen endet. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt lokaler Künstler, das Jahre in Anspruch nahm. Die Treppe liegt in der 16th Avenue zwischen Moraga und Noriega Street, mitten in einem ruhigen Wohngebiet weitab der Touristenpfade. Es gibt keine Schilder, keinen Parkplatz und keinen Souvenirladen. Man läuft hoch, schaut sich die Fliesen an, macht ein Foto und genießt oben im Grandview Park den Blick auf den Pazifik. Der Besuch dauert etwa 15 bis 20 Minuten. Das ist einer der versteckten Schätze der Stadt. Von der Innenstadt fährt man etwa 20 Minuten mit dem Auto oder nimmt die N-Judah-Linie bis zur 19th Avenue. Man kann den Besuch gut mit dem Golden Gate Park verbinden, der nur etwa 10 Blocks nördlich liegt. Die Dimension des Mosaiks erkennt man erst, wenn man unten steht und hochblickt.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippDie besten Fotos macht man von ganz unten nach oben, am besten bei bewölktem Himmel, damit das Sonnenlicht die Farben der Fliesen nicht schluckt.
Balmy Alley

2. Balmy Alley

Die Balmy Alley ist ein einziger Block im Mission District, in dem fast jede Fläche bemalt ist. Die Tradition begann 1973. Lokale Künstler bemalten Garagentore und Zäune mit politischen und kulturellen Motiven. Viele der frühen Bilder handelten von Konflikten in Mittelamerika und sozialer Gerechtigkeit. Heute findet man hier die dichteste Ansammlung von Wandbildern in San Francisco. Ständig kommt etwas Neues dazu oder Altes wird übermalt. Die Gasse liegt einen Block östlich der Harrison Street. Sie ist kostenlos und man übersieht sie leicht. Im Gegensatz zur Clarion Alley sind die Bilder hier oft konkrete Geschichten über die lateinamerikanische Gemeinschaft und Einwanderung. Die Farben sind kräftig und alles ist auf Augenhöhe gemalt. Hier spürt man die Seele des Mission District. In der 24. Straße drumherum gibt es hervorragende mexikanische Bäckereien und Märkte.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website balmyalley.org/
Insider-TippAm besten an einem Wochentagnachmittag kommen, wenn das Licht direkt auf die westlichen Wände fällt. Das Wandbild am Eingang zur 24. Straße ändert sich oft, jeder Besuch ist anders.
Fort Funston

3. Fort Funston

Fort Funston war früher eine Verteidigungsanlage an der Südwestküste. Heute ist es ein Gelände mit 200 Fuß hohen Sandsteinklippen über dem Pazifik. Es gehört zur Golden Gate National Recreation Area und ist vor allem als bester Hundepark der Gegend bekannt. Am Wochenende rennen hier unzählige Hunde durch die Dünen. Die Klippen sind auch ein Startpunkt für Drachenflieger. Denen zuzusehen, wie sie den Küstenwind nutzen, hat etwas Beruhigendes. Der Hauptweg an der Kante ist etwa eine Meile lang und schließt an den California Coastal Trail an. Unterhalb der Klippen nisten Uferschwalben. Fort Funston ist ein Geheimtipp, weil es weit ab vom Schuss liegt. Es fühlt sich eher nach einsamer Küste an als nach einer Großstadt. Wer den rauen Pazifik ohne lange Fahrt oder Fähre erleben will, ist hier richtig.

Öffnungszeiten Täglich: 7:00 – 21:00
Eintritt Free
Standort 37.715, -122.502
Insider-TippWochentags morgens ist es am ruhigsten. Der Aussichtspunkt zum Sonnenuntergang wird oft unterschätzt und ist viel leerer als die Plätze im Norden der Stadt.
Mount Davidson Park

4. Mount Davidson Park

Mit 928 Fuß ist der Mount Davidson der höchste Punkt in San Francisco – gerade mal drei Fuß höher als Twin Peaks. Aber das Erlebnis ist ein völlig anderes. Während Twin Peaks ein kahler Gipfel mit Parkplatz ist, wandert man am Mount Davidson durch einen Wald aus Eukalyptus und Zypressen. Auf dem Gipfel steht seit 1934 ein 103 Fuß hohes Betonkreuz, ein Wahrzeichen, das man von weitem sieht. Der Aufstieg dauert von den verschiedenen Startpunkten im Viertel etwa 15 Minuten. Die Wege sind schattig und oft etwas feucht. Die Aussicht oben geht durch die Baumwipfel Richtung Norden und Osten. Der Park ist kostenlos. Mount Davidson ist ein echtes Juwel, von dem die meisten Besucher nie hören. Hier sind eher Jogger und Hundebesitzer aus der Nachbarschaft unterwegs. Man vergisst völlig, dass man in einer Großstadt ist. Wer schon auf Twin Peaks war und den echten höchsten Punkt der Stadt sehen will, muss hierher.

Öffnungszeiten Täglich: 5:00 – 0:00
Eintritt Free
Insider-TippDer Eingang Dalewood Way an der Westseite bietet den kürzesten Weg zum Gipfel. Man sollte 30 Minuten für den Hin- und Rückweg einplanen.
Tank Hill

5. Tank Hill

Tank Hill ist das, was Twin Peaks wäre, wenn es keiner wüsste. Der kleine Park im Viertel Ashbury Heights bietet fast den gleichen 360-Grad-Blick wie sein berühmter Nachbar. Skyline, Bucht, Brücke, Sutro Tower – alles da. Der Unterschied: Meistens ist man hier oben allein oder trifft nur ein paar andere Leute. Der Name kommt von einem Wassertank, der hier früher stand. Der Aufstieg führt über eine Holztreppe an der Belgrave Avenue nach oben. Die Stufen sind von heimischen Wildblumen gesäumt. Oben gibt es nur eine einzige Bank. Keine Toiletten, keine Geländer, keine Schilder. Genau das macht den Reiz aus. Tank Hill ist ein Ort, den die Einheimischen lieber für sich behalten. Er ist nur 10 Minuten von Haight-Ashbury entfernt und lässt sich gut mit dem Alamo Square verbinden. Wenn einem der Trubel auf Twin Peaks zu viel wird, ist das hier der richtige Ort.

Öffnungszeiten Täglich: 5:00 – 0:00
Eintritt Free
Standort 37.76, -122.4475
Insider-TippDer Sonnenuntergang von der Bank aus ist unschlagbar. Das letzte Licht trifft die Innenstadt und die Bay Bridge, während der Himmel hinter Twin Peaks orange wird. Warm anziehen!
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🎨 Die besten Museen & Galerien in San-Francisco

Erstklassige Museen und Galerien, die San-Francisco zu einem kulturellen Highlight machen.

Asian Art Museum

1. Asian Art Museum

Das Asian Art Museum beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen asiatischer Kunst im Westen. Sie umfasst 6.000 Jahre Kultur aus Japan, China, Korea, Indien und dem Himalaya. Das Museum residiert in der ehemaligen Hauptbibliothek am Civic Center, einem Bau von 1917, der später umgestaltet wurde. Die Stücke reichen von antiker Bronze und Jade bis zu moderner Kunst. Die Galerien sind nach Regionen sortiert und chronologisch aufgebaut, was die Orientierung einfach macht. Highlights sind ein vergoldeter Buddha aus China von etwa 338 n. Chr. und die indischen Skulpturen. Donnerstagabends ist es ruhiger. Das Museum liegt gegenüber dem Rathaus. Wer das SFMOMA für moderne westliche Kunst besucht, findet hier das Gegenstück für alles östlich von Istanbul.

Öffnungszeiten Mo: 10:00 – 17:00 | Di–Mi: Geschlossen | Do: 13:00 – 20:00 | Fr–So: 10:00 – 17:00
Eintritt 20 USD
Website asianart.org/
Insider-TippJeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt frei. Donnerstagabende (13:00–20:00) sind am leersten und bieten oft spezielle Programme in den Galerien.
California Academy of Sciences

2. California Academy of Sciences

Die California Academy of Sciences im Golden Gate Park vereint Naturkundemuseum, Aquarium, Planetarium und Regenwald-Dom unter einem begrünten Dach. Das Gebäude wurde 2008 von Renzo Piano entworfen. Die Akademie wurde 1853 gegründet und besitzt über 46 Millionen Exponate. Sie liegt direkt gegenüber dem de Young Museum. Der vierstöckige Regenwald-Dom ist das Highlight. Man läuft durch ein feuchtes Gewächshaus, in dem Schmetterlinge und Vögel frei herumfliegen. Das Aquarium im Untergeschoss zeigt ein Korallenriff der Philippinen. Das Morrison Planetarium bietet tägliche Shows. Kinder lieben den Ort, aber auch für Erwachsene ist es spannend – besonders bei den „NightLife“-Events am Donnerstagabend, wenn es Cocktails und DJs gibt. Tickets sind nicht billig, man sollte also planen. Den Einlass reserviert man am besten vorher online. Man braucht mindestens drei Stunden. Da der Regenwald und das Planetarium begrenzte Kapazitäten haben, sollte man dort anfangen.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 9:30 – 17:00 | So: 11:00 – 17:00
Eintritt $$$
Insider-TippNightLife-Events am Donnerstagabend (18:00–22:00, ab 21 Jahren) bieten Zugang zum Museum bei Cocktails und Musik. Das ist ein völlig anderes Erlebnis als tagsüber und oft schnell ausverkauft.
Chase Center

3. Chase Center

Das Chase Center ist die Heimat der Golden State Warriors und wurde 2019 im Viertel Mission Bay eröffnet. Die Arena brachte die Warriors nach 47 Jahren in Oakland zurück nach San Francisco. Auch die Golden State Valkyries der WNBA spielen hier. Neben Basketball gibt es Konzerte und Comedy-Shows. Der Bau kostete 1,4 Milliarden Dollar und ist das Zentrum eines neuen Viertels am Wasser. Ein Besuch lohnt sich nur, wenn man ein Ticket für ein Event hat; es gibt keine öffentlichen Touren durch das leere Gebäude. An Spielabenden herrscht auf dem Thrive City Platz davor mit Food-Trucks und Bars eine tolle Stimmung. Die Lage am Wasser gibt der Gegend ein modernes Flair. Die M-Linie hält direkt am UCSF/Chase Center. Für Fans von Basketball oder Live-Musik ist das Center ein wichtiger Anlaufpunkt. Wer damit nichts anfangen kann, kann den Ort getrost auslassen. Mission Bay ist noch im Aufbau und hat nicht den Charme von North Beach.

Öffnungszeiten Nur an Veranstaltungstagen
Eintritt Varies by event
Insider-TippFür Warriors-Spiele eher Plätze im oberen Rang kaufen statt viel Geld für den Unterrang auszugeben. Die Sicht ist von überall gut, und die Stimmung oben ist oft sogar besser.
Legion of Honor

4. Legion of Honor

Die Legion of Honor liegt an einem der spektakulärsten Plätze der Stadt: Ein neoklassizistisches Gebäude auf einer Klippe im Lincoln Park mit Blick auf die Brücke und den Ozean. Das Haus ist ein Nachbau des Palais de la Légion d’Honneur in Paris und zeigt europäische Kunst aus vier Jahrtausenden. Rodins „Der Denker“ steht im Innenhof, eingerahmt von Zypressen. Die Sammlung umfasst Werke von Rembrandt, Monet, Cézanne und El Greco sowie viele Bronzen von Rodin. Die Galerien sind überschaubarer als im SFMOMA, was den Besuch entspannt macht. Das Museum gehört zusammen mit dem de Young Museum zu den Fine Arts Museums of San Francisco. Allein die Lage macht den Besuch lohnenswert. Da der Lands End Coastal Trail direkt unterhalb beginnt, kann man Kunst und Natur verbinden. Es fühlt sich weit weg von der Innenstadt an, obwohl es nur 20 Minuten Fahrt sind.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 9:30 – 17:15
Eintritt 20 USD
Insider-TippDas Ticket gilt am selben Tag auch für das de Young Museum. Am besten in der Legion anfangen (morgens leerer) und danach zum de Young fahren.
San Francisco Museum of Modern Art

5. San Francisco Museum of Modern Art

Das SFMOMA war bei seiner Eröffnung 1935 das erste Museum an der Westküste, das sich nur der Kunst des 20. Jahrhunderts widmete. Seit der Erweiterung 2016 ist es eines der größten Museen für moderne Kunst weltweit. Die Sammlung umfasst über 33.000 Werke aus Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Medienkunst. Das Gebäude selbst ist ein Hingucker. Der ursprüngliche Bau im SoMa-Viertel wurde um eine markante weiße Fassade ergänzt. Drinnen füllt die Doris and Donald Fisher Collection mehrere Stockwerke mit Werken von Calder, Ellsworth Kelly und Gerhard Richter. Wer sich für moderne Kunst interessiert, kommt an diesem Haus nicht vorbei. Man sollte zwei bis drei Stunden einplanen. Das Erdgeschoss und der zweite Stock sind kostenlos zugänglich, so kann man einen Teil der Sammlung und den Buchladen auch ohne Ticket sehen. Das Museum liegt in SoMa, nur ein Stück von den Yerba Buena Gardens entfernt.

Öffnungszeiten Mo–Di: 10:00 – 17:00 | Mi: Geschlossen | Do: 12:00 – 20:00 | Fr–So: 10:00 – 17:00
Eintritt 30 USD
Website www.sfmoma.org/
Insider-TippDer erste und zweite Stock sowie die Skulpturenterrasse im dritten Stock kosten keinen Eintritt. Donnerstagabende bis 20:00 sind weniger los als am Wochenende.
Walt Disney Family Museum

6. Walt Disney Family Museum

Das Walt Disney Family Museum befindet sich in einer alten Kaserne im Presidio mit Blick auf die Brücke. Es wurde 2009 eröffnet und zeichnet das Leben von Walt Disney nach – von seiner Kindheit in Missouri über die Erfindung von Micky Maus und Schneewittchen bis hin zu Disneyland. Es wird nicht von der Walt Disney Company betrieben, sondern wurde von seiner Tochter Diane Disney Miller unabhängig gegründet. Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut. Man sieht frühe Zeichnungen, Storyboards und ein riesiges Modell von Disneyland, wie Walt es sich vorgestellt hatte. Das Museum ist sehr persönlich und spart auch Rückschläge und geschäftliche Kämpfe nicht aus. In einer extra Halle gibt es wechselnde Ausstellungen zu Animation und Film. Man muss kein Disney-Fan sein, um die Art des Geschichtenerzählens hier zu schätzen. Die Lage im Presidio erlaubt es, den Besuch mit einem Ausflug zur Golden Gate Bridge oder zum Crissy Field zu verbinden.

Öffnungszeiten Mo–Mi: Geschlossen | Do–So: 10:00 – 17:30
Eintritt 25 USD
Insider-TippDas Café im Erdgeschoss hat eine Terrasse mit direktem Blick auf die Golden Gate Bridge. Hier kann man auch gut essen, wenn man nicht ins Museum geht.
de Young Museum

7. de Young Museum

Das de Young Museum im Golden Gate Park sammelt schon seit 1895 Kunst und ist damit eine der ältesten Institutionen der Stadt. Das heutige kupferverkleidete Gebäude wurde 2005 eröffnet und ist so entworfen, dass es altert: Die Fassade wird mit der Zeit grün, um besser zu den Bäumen im Park zu passen. Die Sammlung ist bunt gemischt und zeigt amerikanische Kunst, Textilien sowie afrikanische und ozeanische Skulpturen. Der Hamon Tower ist die geheime Belohnung des Besuchs. Der Aussichtsturm ragt 144 Fuß über den Park und ist kostenlos zugänglich – man braucht kein Museumsticket. Von oben hat man einen Panoramablick über den Park, die Skyline und den Pazifik. Das de Young ist Teil der Fine Arts Museums zusammen mit der Legion of Honor; ein Ticket gilt für beide Häuser am selben Tag. Man sollte etwa zwei Stunden einplanen. Da die California Academy of Sciences direkt gegenüber liegt, kann man beides besuchen, ohne weit laufen zu müssen.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 9:30 – 17:15
Eintritt 20 USD
Insider-TippDie Aussichtsplattform im Hamon Tower ist gratis und braucht kein Ticket. Einfach durch die Lobby gehen und direkt mit dem Aufzug hochfahren.
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