Sehenswürdigkeiten in Seattle – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Seattle. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

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Inhaltsverzeichnis

Seattle Übersicht

Seattle liegt eingeklemmt zwischen Wasser und Bergen. Im Westen der Puget Sound, im Osten der Lake Washington, mittendrin der Lake Union. Wenn die Wolken aufreißen und der Mount Rainier im Süden auftaucht, bleibt die ganze Stadt kurz stehen. Diese Verbindung von urbanem Leben und der Natur drumherum prägt hier alles.

Die touristischen Ziele im Zentrum liegen nah beieinander: Pike Place Market, die Uferpromenade, Pioneer Square und das Seattle Center mit der Space Needle kann man locker zu Fuß oder mit der Monorail erreichen. Aber das eigentliche Seattle findet in den Vierteln statt. In Fremont mit seinem Brückentroll, in Ballard mit seinen Schleusen und Brauereien, auf dem Capitol Hill mit seinen Restaurants oder in West Seattle, wo man vom Alki Beach aus direkt auf die Skyline schaut. Wer nur in Downtown bleibt, verpasst das, was die Stadt eigentlich ausmacht.

Seattle belohnt Reisende, die kein Problem mit etwas Regen haben und eine klare Meinung zu gutem Kaffee vertreten. Die Gastroszene setzt auf Fisch aus dem Pazifik, asiatische Einflüsse und das Farm-to-Table-Prinzip, das hier schon Standard war, bevor es woanders zum Trend wurde. Klar, es ist eine Tech-Stadt, aber die Wurzeln liegen woanders: in der Musik (Hendrix, Nirvana, Pearl Jam), der Glaskunst (Chihuly) und einem gesunden Misstrauen gegenüber großen Ketten, die man in vielen Vierteln kaum findet.

Diese Highlights in Seattle

  • Pike Place Market
  • Space Needle
  • Chihuly Garden and Glass
  • Museum of Flight
  • Seattle Aquarium
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 💎 Geheimtipps 🎨 Museen 🍕 Essen & Märkte 🌳 Parks & Aussicht

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in Seattle

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in Seattle gesehen haben.

Chihuly Garden and Glass

1. Chihuly Garden and Glass

Direkt neben der Space Needle zeigt diese Ausstellung die Glasarbeiten von Dale Chihuly. Die Exponate verteilen sich auf mehrere Galerien, einen Garten und ein 30 Meter langes Glashaus. Eröffnet wurde das Ganze 2012 auf dem Gelände eines alten Vergnügungsparks. Ob man Glaskunst mag oder nicht – die Größe und die Farben dieser Stücke hauen einen einfach um. Die hängende Skulptur im Glashaus ist eine der größten Arbeiten des Künstlers; bei Sonnenuntergang verändert das natürliche Licht durch das Glasdach den gesamten Raum. Der Besuch teilt sich in drei Bereiche: die Innenräume mit abgedunkelten Galerien, in denen das Glas fast von selbst zu leuchten scheint, das Glashaus mit der riesigen Installation und der Garten, wo Glaskunst zwischen echten Pflanzen steht. Es gibt auch eine Bar mit Sitzplätzen für alle Altersklassen. Seit 2019 findet hier im Herbst Refract statt, ein kostenloses Festival für Glaskünstler. Wer sowieso zum Seattle Center will, kann das Museum gut mit der Space Needle oder dem MoPOP verbinden.

Öffnungszeiten Mo: 10:00 – 18:00 | Di–Mi: 10:00 – 17:30 | Do: 10:00 – 18:00 | Fr: 10:00 – 18:30 | Sa: 9:00 – 19:00 | So: 10:00 – 18:30
Eintritt Free
Standort 47.6206, -122.35
Insider-TippKommt in den letzten 90 Minuten vor der Schließung. Der Garten sieht völlig anders aus, wenn das Tageslicht schwindet und die Glasinstallationen vor dem dunklen Himmel erst richtig zur Geltung kommen.
Museum of Flight

2. Museum of Flight

Das hier ist das größte private Luft- und Raumfahrtmuseum der Welt. Es liegt nicht in Downtown, sondern am südlichen Ende des Boeing Field in Tukwila, etwa 20 Minuten mit dem Auto oder Bus entfernt. Gegründet 1965, zieht es jährlich Hunderttausende an. Die Sammlung reicht von frühen Doppeldeckern über eine Concorde bis hin zu einer ausrangierten Air Force One und Trainingsmodulen für Space Shuttles. Wer sich auch nur ein bisschen für Fliegerei interessiert, sollte einen halben Tag einplanen. Der Eintritt für Erwachsene kostet $28. Das Museum legt großen Wert auf Bildung und bietet viele Programme für Schüler an, was man auch an den Erklärungen und interaktiven Displays merkt – die sind richtig gut gemacht und nicht zu simpel. Man kann in Cockpits sitzen, durch den Prototyp der ersten 747 laufen und die gesamte Geschichte der Luftfahrt in einem Gebäude nachvollziehen. Es lohnt sich absolut, auch wenn man dafür ein Stück fahren muss.

Öffnungszeiten Täglich: 10:00 – 17:00
Eintritt 28 USD
Standort 47.519, -122.3
Insider-TippAn jedem ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt von 17:00 bis 21:00 Uhr kostenlos. Das ist das beste Angebot, das man in Seattles Museumslandschaft finden kann.
Pike Place Market

3. Pike Place Market

Pike Place Market ist Seattle. Kein Touristen-Anhänger, sondern das echte Herz der Stadt. Der Markt wurde am 17. August 1907 eröffnet und ist seitdem ohne Unterbrechung in Betrieb, was ihn zu einem der ältesten öffentlichen Bauernmärkte der USA macht. Jährlich kommen über 20 Millionen Menschen hierher. Ja, es ist voll, aber das gehört dazu. Auf der oberen Ebene verkaufen Fischhändler, Obstbauern und Handwerker ihre Waren unter überdachten Arkaden. Darunter graben sich mehrere Etagen in den Hang, vollgestopft mit Antiquariaten, Comic-Läden und winzigen Familienrestaurants, die man sonst nie finden würde. Was diesen Ort ausmacht, ist die Regel, dass man hier direkt beim Erzeuger kauft. Lokale Farmer und Handwerker mieten Tische tageweise. Keine Zwischenhändler, keine Ketten. Blumen sind hier lächerlich billig und bei den Obsthändlern darf man oft probieren. Fast 500 Menschen wohnen sogar direkt in den Gebäuden des Marktes; es ist also ein echtes Viertel und keine Kulisse. Die Gum Wall liegt direkt darunter in der Post Alley, und das Aquarium ist nur einen kurzen Spaziergang bergab entfernt. Der Eintritt ist frei, aber an den Essensständen wird man garantiert Geld los. Plant mindestens 90 Minuten ein.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippWochentage vor 10:00 Uhr sind perfekt. Man sieht die Händler beim Aufbauen, die Blumenauswahl ist am besten und man kann durch die Gänge laufen, ohne ständig jemanden anzurepeln.
Seattle Aquarium

4. Seattle Aquarium

Das Seattle Aquarium liegt direkt an der Elliott Bay an den Piers 59 und 60. Es ist seit 1977 geöffnet und wurde im August 2024 um ein drittes Gebäude erweitert, das Ocean Pavilion. Dieser neue Teil konzentriert sich auf das Ökosystem des Korallendreiecks und verdoppelt fast die Ausstellungsfläche. Damit ist der Besuch heute ein völlig anderer als noch vor ein paar Jahren. In den ursprünglichen Gebäuden sieht man vor allem die Meeresbewohner des pazifischen Nordwestens, von riesigen Kraken bis hin zu Seeottern und Seehunden. Ein Ticket kostet $35. Für Familien läppert sich das schnell zusammen. Das Aquarium liegt nur fünf Minuten zu Fuß unterhalb des Pike Place Market, sodass man beides gut verbinden kann. Für alle, die mit Kindern reisen, ist es ein Muss, zumal die Touch Pools die Kleinen lange beschäftigen. Die Lage ist unschlagbar: Man ist direkt am Wasser und kann an klaren Tagen die Olympic Mountains auf der anderen Seite des Sounds sehen. Das Aquarium legt großen Wert auf Artenschutz, weshalb die Infos oft tiefer gehen als in reinen Touristen-Aquarien.

Öffnungszeiten Täglich: 9:30 – 18:00
Eintritt 35 USD
Insider-TippDas neue Ocean Pavilion zieht die meisten Leute an. Geht deshalb direkt um 9:30 Uhr dorthin, wenn die Türen öffnen. Mittags knubbeln sich dort alle, während es in den ursprünglichen Ausstellungen leerer wird.
Space Needle

5. Space Needle

Die Space Needle wurde für die Weltausstellung 1962 gebaut. Sie ist 184 Meter hoch und bleibt das bekannteste Symbol der Skyline von Seattle. Die Fahrt mit dem Aufzug zur Aussichtsplattform auf 158 Metern dauert 41 Sekunden. Von oben sieht man Downtown, die Elliott Bay, Mount Rainier, Mount Baker und die Bergketten der Olympics und Cascades. An klaren Tagen ist das wirklich spektakulär. An bewölkten Tagen zahlt man allerdings viel Geld, um in den Nebel zu schauen. Der Turm steht im Seattle Center, direkt neben Chihuly Garden and Glass und dem Museum of Pop Culture (MoPOP). So kann man vieles an einem Nachmittag erledigen. Die Konstruktion selbst ist eine technische Besonderheit: Sie wiegt fast 10.000 Tonnen, hält Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h stand und ist für Erdbeben der Stärke 9 ausgelegt. Der rotierende Glasboden auf der unteren Ebene ist neuer; manche lieben es, anderen wird dabei mulmig. Die Tickets sind teuer und der Preis hängt von der Uhrzeit ab – Sonnenuntergang ist am teuersten. Wer lieber die Space Needle selbst fotografieren will, anstatt von ihr herunterzuschauen, sollte zum Kerry Park gehen.

Öffnungszeiten Mo: 10:00 – 20:30 | Di–Mi: 10:00 – 19:30 | Do: 10:00 – 20:30 | Fr–Sa: 9:00 – 22:00 | So: 9:00 – 21:00
Eintritt $$$
Insider-TippBucht online den ersten Slot am Morgen. Das ist meistens am günstigsten, es ist oben nicht so voll und das Morgenlicht auf dem Mount Rainier ist besser als der Dunst am Nachmittag.
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💎 Geheimtipps in Seattle - Abseits der Touristenpfade

Abseits der Touristenmassen verbirgt Seattle bemerkenswerte Schätze.

Gum Wall

1. Gum Wall

In der Post Alley, direkt unter dem Haupteingang des Pike Place Market, gibt es eine Backsteinwand, die über und über mit altem Kaugummi beklebt ist. Zentimeterdick. An manchen Stellen stapelt sich das Kaugummi fast fünf Meter hoch. Angefangen hat alles in den 1990er Jahren: Leute, die vor dem Market Theater Schlange standen, klebten ihr Kaugummi an die Wand, und niemand hielt sie auf. Heute ist es eines der meistfotografierten Kuriositäten der Stadt. Ist es eklig? Ja. Aber irgendwie auch faszinierend. Die Farben sind überraschend grell, Leute formen Muster oder schreiben ihre Namen, und die schiere Masse ist beeindruckend. Seit 2015 wird die Wand regelmäßig mit Dampf gereinigt, damit der Zucker den Backstein nicht zerfrisst, aber innerhalb weniger Wochen klebt sie wieder voll. Wer sowieso am Pike Place Market ist, braucht nur zwei Minuten, um die Wand zu finden. Folgt einfach der Post Alley nach unten und achtet auf den Geruch von Pfefferminz. Es ist eines dieser „Geheimtipps“, von denen eigentlich jeder weiß, die sich aber trotzdem wie eine Entdeckung anfühlen.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Standort 47.6081, -122.34
Insider-TippKein Tipp eingetragen
Woodland Park Zoo

2. Woodland Park Zoo

Der Zoo liegt im Viertel Phinney Ridge, etwa 15 Minuten nördlich von Downtown. Hier leben rund 900 Tiere aus 250 Arten in Anlagen, die ihren natürlichen Lebensräumen nachempfunden sind. Jährlich kommen über eine Million Besucher, aber durch das weitläufige Gelände wirkt es selten so gedrängt wie bei den Attraktionen im Zentrum. Der Zoo hat zig Preise für sein Design und sein Engagement für den Artenschutz gewonnen. Man merkt sofort, dass hier auf natürliche Gehege statt auf Käfige gesetzt wird. Die Wege führen durch verschiedene Themenwelten: von der afrikanischen Savanne über den tropischen Regenwald bis hin zu Wäldern der gemäßigten Zonen. Wenn man alles sehen will, braucht man einen ganzen Vormittag oder Nachmittag. Der Green Lake ist vom Nordeingang aus nur einen kurzen Spaziergang entfernt, und auch der Gas Works Park liegt in der Nähe. Die Kombination aus Zoo, See und Ausblick auf die Skyline macht den Norden von Seattle zu einem super Tagesausflug abseits des touristischen Zentrums. Die Einheimischen lieben den Zoo; viele Besucher übersehen ihn leider, weil sie nie über das Seattle Center hinauskommen.

Öffnungszeiten Täglich: 9:30 – 16:00
Eintritt Free
Website www.zoo.org/
Insider-TippNutzt das North Gate an der Phinney Avenue. Hier ist meistens weniger los als am Haupteingang im Westen, und man findet in den Wohnstraßen drumherum leichter einen Parkplatz.
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🎨 Die besten Museen & Galerien in Seattle

Erstklassige Museen und Galerien, die Seattle zu einem kulturellen Highlight machen.

Burke Museum

1. Burke Museum

Das offizielle Landesmuseum von Washington liegt auf dem Campus der University of Washington, etwa 15 Minuten mit dem Bus von Downtown entfernt. Es wurde 1899 gegründet und ist das älteste Museum im Bundesstaat. In der Sammlung befinden sich über 16 Millionen Artefakte, darunter die weltweit größte Sammlung von präparierten Vogelflügeln. Diese Zahlen zeigen schon: Das hier ist eine Forschungseinrichtung, die eben auch Besucher empfängt, nicht umgekehrt. Der Eintritt kostet $22. 2019 zog das Museum in ein neues Gebäude um, das nach dem Konzept des „sichtbaren Speichers“ entworfen wurde. Man kann den Wissenschaftlern und Kuratoren also durch Glaswände bei der Arbeit zusehen. Die Galerien beschäftigen sich mit der Geologie des Nordwestens, mit Fossilien und den lebendigen Kulturen der indigenen Völker der Region. Hier wird alles mit echtem Tiefgang behandelt, ohne die üblichen Klischees. Das Burke ist eines der besten Museen der Stadt für Leute, die Substanz statt Show suchen. Es gibt keine blinkenden Bildschirme, sondern gut sortierte Sammlungen und kompetentes Personal.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 10:00 – 17:00
Eintritt 22 USD
Insider-TippJeder erste Donnerstag im Monat ist eintrittsfrei. Der Uni-Campus selbst ist auch einen Spaziergang wert, besonders der „Quad“ mit seinen Kirschblüten Anfang April.
Frye Art Museum

2. Frye Art Museum

Der Eintritt ins Frye Art Museum ist kostenlos. Immer. So steht es in der Gründungssatzung. Schon allein deshalb lohnt sich ein Besuch, wenn man im Viertel First Hill unterwegs ist, etwa 15 Minuten zu Fuß östlich von Pioneer Square. Das Museum wurde 1952 eröffnet, um die Sammlung von Charles und Emma Frye zu zeigen. Es begann mit europäischen und amerikanischen Gemälden des 19. und frühen 20. Jahrhunderts und zeigt heute auch wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Künstler. Das Museum ist klein, was ein echter Vorteil ist. Man schafft alles in weniger als einer Stunde. Die Wechselausstellungen zeigen oft Künstler, von denen man noch nie gehört hat, und die Auswahl ist meistens unkonventionell. Es ist eine völlig andere Erfahrung als das große Seattle Art Museum in Downtown, das $30 kostet. Das Frye setzt auf Nähe statt auf Größe. Wer einen entspannten Museumsbesuch ohne Massen und teure Tickets sucht, ist hier richtig. Einfach reingehen, was Interessantes sehen und wieder raus. So einfach ist das.

Öffnungszeiten Mo–Di: Geschlossen | Mi: 11:00 – 17:00 | Do: 11:00 – 20:00 | Fr–So: 11:00 – 17:00
Eintritt Free
Website fryemuseum.org/
Insider-TippDonnerstagabends bis 20:00 Uhr ist es meistens am ruhigsten. Manchmal gibt es an diesen Abenden Live-Events, schaut also vorher in den Kalender für kostenlose Konzerte oder Vorträge.
Seattle Art Museum

3. Seattle Art Museum

Die Einheimischen nennen es einfach SAM. Das Hauptgebäude des Seattle Art Museum steht an der First Avenue in Downtown, nur ein paar Blocks südlich vom Pike Place Market. Das Museum besteht eigentlich aus drei Standorten: dem Hauptgebäude, dem Asian Art Museum im Volunteer Park und dem Olympic Sculpture Park am Ufer, der kostenlos ist. Zusammen decken sie alles ab, von indianischer Kunst über zeitgenössische Installationen bis hin zu asiatischen Antiquitäten. Der Eintritt ins Hauptmuseum kostet $30 für Erwachsene. Montags und dienstags ist es zu. Die Sammlung ist gut sortiert, ohne einen zu erschlagen. In etwa zwei Stunden hat man alles gesehen. Oft sind die wechselnden Sonderausstellungen das eigentliche Highlight, also schaut vorher nach, was gerade läuft. SAM schließt die Lücke zwischen den techniklastigen Museen im Seattle Center und den spezielleren Sammlungen der Stadt. Die Skulptur „Hammering Man“ vor dem Eingang, eine 14 Meter hohe motorisierte Stahlfigur, ist längst ein Wahrzeichen von Downtown. Wer vom Markt zum Pioneer Square läuft, kommt direkt am Museum vorbei.

Öffnungszeiten Mo–Di: Geschlossen | Mi: 10:00 – 17:00 | Do: 10:00 – 20:00 | Fr–So: 10:00 – 17:00
Eintritt 30 USD
Insider-TippJeden ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt für die ständige Sammlung kostenlos. Sonderausstellungen kosten dann zwar immer noch extra, aber man kann sich so einen guten Überblick verschaffen, ohne $30 auszugeben.
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🍕 Food Markets & kulinarische Highlights in Seattle

Die besten Märkte, Food Halls und kulinarischen Ziele in Seattle.

Pike Place Fish Market

1. Pike Place Fish Market

An der Ecke Pike Street und Pike Place, mitten im großen Markt, liegt dieser Fischstand, den es schon seit 1930 gibt. Das Fischwerfen ist das, was man oft im Fernsehen sieht: Ein Kunde sucht sich einen Lachs aus, die Fischverkäufer schreien kurz auf und werfen das schwere Tier durch die Luft zur Packstation. Täglich bleiben bis zu 10.000 Menschen stehen, um zuzusehen, weshalb es hier immer extrem voll ist. Die Show ist allerdings echt. Die Jungs machen das seit den späten 80ern, als diese Art der Kundenbetreuung das Geschäft vor der Pleite rettete. Man kann hier natürlich auch Fisch kaufen. Die Auswahl an frischem Fisch aus dem Pazifik ist fantastisch, und sie verpacken alles so mit Eis und Isolierung, dass es die Reise nach Hause übersteht. Die Preise sind allerdings gesalzen – man zahlt eben am berühmtesten Fischstand Amerikas. Der Stand öffnet um 7:00 Uhr und macht um 17:00 Uhr zu. Wer den Markt besucht, stolpert meistens innerhalb der ersten Minuten über diesen Stand. Es ist der lauteste und quirligste Ort im ganzen Gebäude.

Öffnungszeiten Täglich: 7:00 – 17:00
Eintritt $$$
Standort Maps
Insider-TippKommt direkt um 7:00 Uhr zur Öffnung. Die Verkäufer bauen gerade auf, die ersten Fische fliegen fast ohne Zuschauer durch die Luft und man kann in Ruhe fragen, was gerade Saison hat.
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🌳 Parks & Aussichtspunkte in Seattle

Schöne Parks, Gärten und Panorama-Aussichtspunkte in Seattle.

Alki Beach

1. Alki Beach

Am Alki Beach fing alles an. Hier landeten die ersten Siedler 1851, bevor sie auf die andere Seite der Elliott Bay in den heutigen Pioneer Square umzogen. Heute ist Alki ein vier Kilometer langer Sandstrand in West Seattle mit einem gepflasterten Weg, von dem aus man direkt auf die Skyline von Downtown blickt. Dieser Ausblick, besonders nachts, wenn die Lichter der Stadt angehen, ist der Grund, warum so viele hierher kommen. Der Strand hat eine Atmosphäre, die eher an Kalifornien als an den Nordwesten erinnert. Volleyballnetze, Feuerstellen und massenweise Jogger und Radfahrer sorgen für Urlaubsstimmung. Das Wasser ist das ganze Jahr über eiskalt (etwa 10 Grad), aber das hält viele nicht davon ab, zumindest mal die Füße reinzuhalten. Hinter dem Strand reihen sich Restaurants und Cafés aneinander, und man kann sich überall Fahrräder oder Kajaks leihen. Von Downtown aus braucht man mit dem Auto 15 Minuten oder man nimmt das Wassertaxi von Pier 50. Alki bietet den perfekten Blick zurück auf die Stadt, den man von den Aussichtsplattformen im Zentrum so nie bekommt.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website N/A
Insider-TippNehmt das King County Water Taxi von Pier 50 in Downtown. Die Fahrt über die Elliott Bay dauert nur 10 Minuten und kostet mit einer ORCA-Karte nur ein paar Dollar. Vom Anleger in West Seattle läuft man dann entspannt am Wasser entlang zum Strand.
Green Lake

2. Green Lake

Der Green Lake ist ein Gletschersee im Norden von Seattle, der vor etwa 50.000 Jahren entstanden ist. Ein 4,5 Kilometer langer asphaltierter Weg führt einmal komplett um den See. Sobald das Wetter halbwegs mitspielt, ist hier die Hölle los: Jogger, Radfahrer, Inlineskater und Familien sind unterwegs. Hier gehen die Seattler hin, um Sport zu treiben oder sich zu treffen. Touristen sieht man hier kaum, und genau das macht den Reiz aus. Der Green Lake Park bietet Badestellen, ein Gemeindezentrum, Sportplätze und im Sommer kann man sich Paddleboards oder Kajaks leihen. Der Zoo grenzt direkt an das Südwestufer des Sees, und das Viertel Phinney Ridge im Westen hat tolle Cafés und Restaurants. Die ganze Gegend fühlt sich nach echter Nachbarschaft an, was man in Downtown oft vermisst. Der See ist kostenlos und jederzeit zugänglich. Von Downtown aus ist man mit dem Bus in etwa 20 Minuten da. Wer eine Pause von Museen und Markthallen braucht und sehen will, wie die Leute hier leben, sollte die Runde um den See drehen.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website Wikipedia
Insider-TippDie Ostseite des Sees ist meistens leerer als die Westseite. Startet eure Runde am nordöstlichen Parkplatz am Ravenna Boulevard und lauft gegen den Uhrzeigersinn – so habt ihr vormittags das beste Licht auf dem Wasser.
Magnolia Park

3. Magnolia Park

Magnolia Park liegt oben auf einer Klippe im Viertel Magnolia und bietet einen ungestörten Blick über den Puget Sound auf die Olympic Mountains und Bainbridge Island. Der Park ist kaum bekannt, nicht groß beschildert und steht auf fast keiner Touristenliste. Und genau das ist der Punkt. Man kommt hierher, um auf einer Bank zu sitzen, aufs Wasser zu schauen und außer dem Wind und den Vögeln nichts zu hören. Der Park ist kostenlos und täglich geöffnet. Es gibt einen kleinen Parkplatz, ein paar Picknicktische und eine Rasenfläche, die direkt an der Klippe endet. Keine Kioske, keine Verkäufer, keine Massen. Die Aussicht ist ähnlich wie im Discovery Park, der etwa eine Meile weiter nördlich liegt, aber hier muss man nicht erst wandern, um sie zu genießen. Man fährt einfach hin und steht direkt vor dem Panorama. Wenn einem die bekannteren Aussichtspunkte wie der Gas Works Park oder die Space Needle zu trubelig sind, ist das hier die perfekte Alternative. Zum Sonnenuntergang färben sich die Berge rosa und die Fähren ziehen unten auf dem Wasser ihre Bahnen.

Öffnungszeiten Täglich: 4:00 – 23:30
Eintritt Free
Insider-TippVerbindet den Besuch mit dem Discovery Park, der nur 10 Autominuten nördlich liegt. Geht zum Sonnenuntergang zum Magnolia Park und lauft am nächsten Morgen den South Bluff Trail im Discovery Park – so habt ihr zwei völlig verschiedene Perspektiven auf denselben Küstenabschnitt.
Volunteer Park

4. Volunteer Park

Dieser knapp 20 Hektar große Park auf dem Capitol Hill existiert seit dem späten 19. Jahrhundert. Was die Leute hierher zieht, ist die Mischung aus altem Baumbestand, einem Gewächshaus, einem Wasserturm mit Aussichtsplattform und dem Seattle Asian Art Museum. Da der Park auf einem der höchsten Punkte des Capitol Hill liegt, hat man vom Wasserturm aus einen tollen Blick auf die Space Needle, Downtown und den Puget Sound. Capitol Hill ist Seattles Viertel für gutes Essen, Kaffee und Nachtleben, und der Volunteer Park ist sein grünes Zentrum. Die Anlage wurde von den Olmsted-Brüdern entworfen, derselben Firma, die auch den Central Park in New York betreut hat. Das Gewächshaus (Conservatory) beherbergt tropische Pflanzen und Wüstenbewohner in gläsernen Räumen und kostet keinen Eintritt. Für das Asian Art Museum muss man separat bezahlen. Der Park selbst ist kostenlos und bietet eine Menge auf kleinem Raum: Man kann den Wasserturm besteigen, Pflanzen bestaunen oder unter riesigen Nadelbäumen spazieren gehen. Danach bietet sich ein Bummel über den Broadway oder durch die Pike/Pine-Gegend an.

Öffnungszeiten Täglich: 6:00 – 22:00
Eintritt Free
Insider-TippSteigt kostenlos auf den Wasserturm. Eine Wendeltreppe führt nach oben zu einer geschlossenen Aussichtsplattform mit 360-Grad-Blick. Es ist einer der am wenigsten bekannten Aussichtspunkte der Stadt.
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