1. Bukchon Hanok Village
Bukchon liegt am Hang zwischen den Palästen Gyeongbokgung und Changdeokgung. Es ist eine Ansammlung traditioneller koreanischer Häuser (Hanok) mit geschwungenen Ziegeldächern, die Seouls Modernisierungswahn überlebt haben. Der Name bedeutet „Norddorf“. Seit der Joseon-Ära lebten hier adlige Familien. Heute findet man in den engen Gassen von Gahoe-dong die höchste Dichte gut erhaltener Häuser. Wichtig: Das ist ein Wohnviertel, kein Freilichtmuseum. Das sorgt manchmal für Spannungen. Die Bewohner haben Schilder aufgestellt, die um Ruhe und Respekt vor Privateigentum bitten. Man sollte sich unbedingt daran halten. Vormittags unter der Woche vor 11:00 Uhr ist es am entspanntesten, bevor die Touristengruppen kommen. Die öffentlichen Straßen sind immer zugänglich, geführte Touren gibt es zwischen 10:00 und 17:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Von hier aus läuft man in zehn Minuten den Hügel runter nach Insadong. Die Samcheong-dong-Straße am westlichen Rand bietet nette Cafés und Galerien. Dieser Spaziergang zwischen den Palästen durch die Altstadtgassen gehört zum Besten, was man in Seoul machen kann.