Sehenswürdigkeiten in Singapore – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Singapore. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

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Inhaltsverzeichnis

Singapore Übersicht

Singapur ist ein Stadtstaat der Gegensätze. Hochmoderne Wolkenkratzer stehen neben Tempeln aus dem 19. Jahrhundert. Es gibt Michelin-Sterne-Garküchen für 3 S$ unter freiem Himmel. Ein UNESCO-geschützter botanischer Garten von 1859 teilt sich die Insel mit einem futuristischen Park voller 50 Meter hoher Supertrees.

Was Reisenden hier entgegenkommt, ist die absolute Unkompliziertheit. Die MRT-Bahn fährt fast überall hin, Englisch wird überall gesprochen, die Straßen sind fast schon surreal sauber und die Gastronomie gehört zur Weltspitze – und zwar in jeder Preisklasse. Man kann im Hawker Center für 5 S$ hervorragend essen und am selben Tag 500 S$ in einem Drei-Sterne-Restaurant ausgeben. Wer neugierig ist, wird belohnt: Hinter den klassischen Postkartenmotiven der Marina Bay warten Stadtviertel mit bunten Peranakan-Häusern, ländliche Inseln und Regenwaldpfade mit wilden Affen.

Singapur ist ideal für Leute, die Ordnung, Architektur und kulturelle Vielfalt schätzen. Wer das südostasiatische Chaos sucht, sollte nach Bangkok oder Hanoi fahren. Wer aber eine Stadt erleben will, in der vier Kulturen (Chinesen, Malaien, Inder und Peranakan) in einem perfekt organisierten und extrem aufs Essen fixierten Umfeld zusammenleben, für den ist Singapur unschlagbar.

Diese Highlights in Singapore

  • Gardens by the Bay
  • Marina Bay Sands
  • Singapore Botanic Gardens
  • National Gallery Singapore
  • Maxwell Food Centre
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 💎 Geheimtipps 🎨 Museen 🍕 Essen & Märkte 🌳 Parks & Aussicht

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in Singapore

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in Singapore gesehen haben.

Gardens by the Bay

1. Gardens by the Bay

Dieser 105 Hektar große Park hinter dem Marina Bay Sands ist der beste Grund, Singapur zu besuchen. Die Außengärten kosten keinen Eintritt, sind von 5:00 bis 2:00 Uhr morgens geöffnet und lohnen sich gleich zweimal: Einmal bei Tageslicht, um die Dimensionen der 18 Supertrees zu begreifen (der höchste misst 50 Meter), und noch einmal nach Einbruch der Dunkelheit für die Garden Rhapsody Lichtshow um 19:45 und 20:45 Uhr. Die Show ist kostenlos. Man stellt sich am besten direkt unter die Bäume und schaut senkrecht nach oben. In den kostenpflichtigen Gewächshäusern geht es dann richtig zur Sache. Der Flower Dome ist das größte Glashaus der Welt mit trockenem Mittelmeerklima. Im Cloud Forest stürzt ein 35 Meter hoher Indoor-Wasserfall inmitten tropischer Vegetation in die Tiefe. Beide Hallen sind klimatisiert, was sich an einem schwülen Nachmittag in Singapur wie ein Geschenk anfühlt. Wenn man nur für eine bezahlen will: Nehmt den Cloud Forest. Als Top-Attraktion in Asien wird es hier am Wochenende extrem voll. Aber im Gegensatz zum Merlion Park auf der anderen Seite ist das Areal so riesig, dass man immer eine ruhige Ecke findet. Von allen Dingen, die man in Singapur tun kann, wird hier die Vision einer „City in a Garden“ am greifbarsten.

Öffnungszeiten Täglich: 5:00 – 2:00
Eintritt 0
Insider-TippDer OCBC Skyway, eine Hängebrücke zwischen zwei Supertrees, kostet 14 S$ und schließt um 21:00 Uhr. Geht um 19:30 Uhr hoch, um erst drüberzulaufen und dann die Lichtshow von unten anzuschauen.
Marina Bay Sands

2. Marina Bay Sands

Drei 56-stöckige Türme, verbunden durch eine 340 Meter lange Plattform auf dem Dach. Als es 2010 eröffnete, kostete das Marina Bay Sands 8 Milliarden S$ – das teuerste Casino-Anwesen, das jemals gebaut wurde. Selbst wenn man nicht spielt oder dort übernachtet, sieht man es ständig: Es bestimmt die Skyline und ist vom Merlion Park, Gardens by the Bay und fast überall am Wasser aus sichtbar. Für Besucher ist das SkyPark Observation Deck im 57. Stock das Hauptziel. Der 150 Meter lange Infinity-Pool daneben ist Hotelgästen vorbehalten, aber die Aussichtsplattform ist öffentlich. Zum Komplex gehören außerdem ein riesiges Luxus-Einkaufszentrum, das ArtScience Museum, Restaurants von Starköchen und ein Theater mit über 2.000 Plätzen. Die allabendliche Licht- und Wassershow Wonder Full kann man kostenlos von der Promenade aus verfolgen. Das Gebäude ist eher etwas zum Anschauen als zum Verweilen, außer man will shoppen oder essen. Man nimmt das Observation Deck für den Ausblick mit, läuft kurz durch die Mall und verbringt die restliche Zeit lieber nebenan bei den Gardens by the Bay.

Öffnungszeiten Täglich: 11:00 – 21:00
Eintritt 32 SGD
Standort 1.2825, 103.86
Insider-TippSpart euch das Ticket für den SkyPark und trinkt stattdessen etwas in der CE LA VI SkyBar auf Ebene 57. Der Drink kostet etwa so viel wie der Eintritt, aber man darf sich wenigstens hinsetzen.
Merlion Park

3. Merlion Park

Der Merlion ist das Maskottchen Singapurs. In diesem kleinen Park bei One Fullerton drängen sich alle für ein Foto. Die Statue ist 8,60 Meter hoch, ein Wesen halb Löwe, halb Fisch, das Wasser in die Marina Bay speit. Ein kleinerer, zwei Meter großer „Nachwuchs“ steht direkt daneben. Der Park ist immer offen und kostet nichts. Man geht hin, macht das Foto, bei dem man so tut, als würde man den Wasserstrahl auffangen, und zieht weiter. Das war's. Was den Stopp lohnenswert macht, ist nicht die Statue, sondern die Lage. Von hier aus hat man den direkten Blick auf das Marina Bay Sands gegenüber, die durianförmigen Kuppeln des Esplanade links und die Wolkenkratzer des Finanzviertels im Rücken. Nachts, wenn alles beleuchtet ist, sieht das richtig gut aus. Von der MRT-Station Raffles Place sind es nur fünf Minuten zu Fuß. Merlion Park sorgt eher für Orientierung als für Staunen. Er ist der geografische Mittelpunkt der Uferpromenade und verbindet das ArtScience Museum, das Esplanade und Gardens by the Bay. Es ist ein Zwischenstopp, kein Tagesziel.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Standort 1.28683, 103.855
Insider-TippKommt an einem Wochentag nach 21:00 Uhr. Die Reisegruppen sind weg, die Skyline leuchtet und man bekommt sein Foto in weniger als einer Minute.
National Museum of Singapore

5. National Museum of Singapore

Das älteste Museum Singapurs von 1849 steckt in einem klassizistischen Bau an der Stamford Road. Die Singapore History Gallery führt durch die Geschichte der Insel – von der Siedlung Temasek im 14. Jahrhundert über die Kolonialzeit und japanische Besatzung bis zum modernen Nationalstaat. Wer verstehen will, wie aus einem Fischerdorf in wenigen Generationen ein globales Finanzzentrum wurde, sollte hier anfangen. Die Singapore Living Galleries in den oberen Stockwerken wählen einen persönlicheren Ansatz und konzentrieren sich auf Essen, Mode, Film und Fotografie. Das ist oft spannender als die reine Chronologie im Erdgeschoss. Das Gebäude selbst steht unter Denkmalschutz, wobei der moderne Glasanbau einen interessanten Kontrast bildet. Von der National Gallery und dem Peranakan Museum aus ist es bequem zu Fuß erreichbar. Zwei Stunden reichen aus, um alles bequem zu sehen. Es ist der informativste Ort der Stadt.

Öffnungszeiten Täglich: 10:00 – 19:00
Eintritt 15 SGD
Insider-TippTäglich um 14:00 Uhr gibt es kostenlose Führungen durch Freiwillige. Die erzählen Details, die man alleine garantiert übersieht.
Singapore Botanic Gardens

6. Singapore Botanic Gardens

Dieser 1859 gegründete Garten ist einer von nur drei botanischen Gärten weltweit mit UNESCO-Welterbestatus – und der einzige in den Tropen. Er erstreckt sich über 82 Hektar am Rand des Einkaufsviertels Orchard Road. Der Eintritt ist frei. Über 10.000 Pflanzenarten wachsen hier, was jährlich etwa 4,5 Millionen Besucher anlockt. Im Vergleich zum futuristischen Spektakel der Gardens by the Bay wirkt dieser Ort tief verwurzelt, alt und ruhig. Der National Orchid Garden auf dem Gelände ist das Highlight. Er beherbergt mit 1.200 Arten und 2.000 Hybriden die größte Orchideensammlung der Welt. In der VIP-Sektion findet man Sorten, die nach Staatsgästen und Prominenten benannt wurden – eine Tradition, die man in Singapur „Orchideen-Diplomatie“ nennt. Nur der Orchideengarten kostet Eintritt. Alles andere, vom Regenwaldpfad bis zum Schwanensee, ist kostenlos. Es ist ein Ort für Frühaufsteher. Da der Garten 2,5 Kilometer lang ist, sollte man mindestens 90 Minuten einplanen. Wer eine Pause vom Trubel sucht, ist hier richtig.

Öffnungszeiten Täglich: 5:00 – 0:00
Eintritt Free
Standort 1.3151, 103.8162
Insider-TippNutzt den Eingang an der MRT Botanic Gardens (Circle Line) für den kürzesten Weg zum National Orchid Garden. Morgens vor 9:00 Uhr ist es noch leer und kühl genug für einen entspannten Spaziergang.
Universal Studios Singapore

7. Universal Studios Singapore

Südostasiens einziger Universal-Studios-Themenpark liegt auf der Insel Sentosa im Resorts-World-Komplex. Auf 24 Fahrgeschäfte und Shows in sieben Themenbereichen verteilt sich der Trubel. Da der Park kleiner ist als die Ableger in Orlando oder Osaka, schafft man alles locker an einem Tag, ohne völlig erschöpft zu sein. Die Battlestar-Galactica-Achterbahnen und der Transformers-3D-Ride sind die Zugpferde. Für Familien gibt es in den Bereichen Madagascar und Far Far Away genug zu tun. Im Gegensatz zu den kulturellen Zielen rund um die Marina Bay ist das hier reine Unterhaltung ohne falschen Anspruch. An Wochenenden und in den Schulferien können die Schlangen an beliebten Attraktionen weit über eine Stunde lang sein. Wer Freizeitparks liebt, für den lohnt sich der Trip nach Sentosa. Alle anderen sollten abwägen: Gardens by the Bay und die Hawker Center sind für die meisten Erwachsenen das lohnendere Ziel.

Öffnungszeiten Täglich: 10:00 – 20:00
Eintritt 83 SGD
Standort 1.255, 103.82167
Insider-TippKauft Express-Pässe vorab online und kommt unter der Woche. An Wochentagen sind die Warteschlangen oft nur halb so lang wie an Samstagen.
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💎 Geheimtipps in Singapore - Abseits der Touristenpfade

Abseits der Touristenmassen verbirgt Singapore bemerkenswerte Schätze.

Lazarus Island

1. Lazarus Island

Singapur hat ein Strand-Problem: Fast die gesamte Küste besteht aus Häfen, aufgeschüttetem Land oder Gebäuden. Lazarus Island ist eine der südlichen Inseln und per Fähre vom Marina South Pier erreichbar. Hier gibt es den einzigen richtigen Tropenstrand in Stadtnähe. Die hufeisenförmige Lagune mit weißem Sand ist unter der Woche ruhig und selbst am Wochenende erträglich. Es gibt dort keine Hotels, keine Garküchen und keine Geschäfte. Man muss Wasser und Essen selbst mitbringen. Die Fähre legt an der benachbarten Insel St. John’s an, die über einen Damm mit Lazarus verbunden ist. Vom Steg läuft man etwa 15 Minuten zum Strand. Die Insel ist klein genug, um sie in zwei Stunden zu erkunden. Der Fahrplan der Fähren ist etwas lückenhaft, also unbedingt die Rückfahrzeiten prüfen. Nach Tagen in klimatisierten Malls und Hawker Centern ist ein Vormittag an diesem leeren Strand genau die richtige Erholung. Es ist nicht die Malediven, aber es ist echter Sand und echte Ruhe, nur 30 Bootsminuten vom Zentrum entfernt.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website N/A
Insider-TippDie letzte Fähre zurück zum Festland fährt unter der Woche gegen 17:00 Uhr, am Wochenende um 18:00 Uhr. Wer sie verpasst, sitzt fest. Bringt Sonnencreme mit; Schatten ist am Strand Mangelware.
Mun San Fook Tuck Chee Temple

2. Mun San Fook Tuck Chee Temple

Versteckt in der Nähe des Kallang Basin liegt einer der ältesten kantonesischen Tempel Singapurs. Er ist der einzige, der noch das traditionelle Feuerdrachen-Ritual durchführt. Während die meisten Touristen zum Thian Hock Keng in Chinatown gehen, ist dieser Ort ursprünglicher und weit weg vom Mainstream. In den 1960er Jahren sollte der Tempel abgerissen werden, wurde dann aber glücklicherweise als Erbe bewahrt. Der Tempel ist klein, bunt und ein echter Ort der Verehrung, kein Touristenziel. Überall brennt Weihrauch, die Atmosphäre ist nachdenklich. Der Eintritt ist frei. Man geht hinein, setzt sich für ein paar Minuten hin und verlässt den Ort mit dem Gefühl, etwas gesehen zu haben, das älter ist als die Glastürme ringsum. Diesen Ort kennen fast nur Kenner und die kantonesische Gemeinde.

Öffnungszeiten Täglich: 7:00 – 18:00
Eintritt Free
Standort 1.3183, 103.8754
Insider-Tippleer
Thian Hock Keng Temple

3. Thian Hock Keng Temple

Zwischen 1839 und 1842 erbaut, ist dies der älteste chinesische Tempel der Stadt. Er wurde von Einwanderern aus Fujian zu Ehren der Meeresgöttin Mazu errichtet. Die Lage an der Telok Ayer Street markiert die ursprüngliche Küstenlinie, bevor Landaufschüttungen das Meer hunderte Meter nach Süden verdrängten. Seeleute, die die Überfahrt überlebten, kamen als Erstes hierher, um danke zu sagen. Die Handwerkskunst ist außergewöhnlich: Der Tempel wurde ohne einen einzigen Nagel gebaut, die Materialien stammten direkt aus Südchina. Die Drachen auf dem Dach, die Steinmetzarbeiten und die bemalten Türverkleidungen gehören zum Feinsten in Südostasien. Der Eintritt ist frei. Der Tempel liegt heute inmitten von Bars und Restaurants in Chinatown und man läuft leicht daran vorbei. Aber hier beginnt die Einwanderungsgeschichte Singapurs.

Öffnungszeiten Täglich: 7:30 – 17:00
Eintritt Free
Insider-TippDer hintere Innenhof führt zu einem Anbau mit einem modernen Wandbild von Yip Yew Chong. Es zeigt das Leben der frühen Einwanderer und wird von den meisten Besuchern übersehen.
Tiong Bahru

4. Tiong Bahru

Singapurs älteste Sozialsiedlung aus den 1920er Jahren hat sich zum interessantesten Viertel für Spaziergänge entwickelt. Die Art-déco-Wohnblöcke mit ihren geschwungenen Balkonen sehen so gar nicht nach den typischen HDB-Hochhäusern aus, die man sonst überall sieht. Seit Mitte der 2000er Jahre hat sich das Viertel gewandelt: Heute mischen sich alte Tante-Emma-Läden mit hippen Cafés, Buchläden und Indie-Boutiquen. Die Street-Art ist eine Suche wert; große Wandbilder zeigen Szenen aus der Vergangenheit des Viertels. Die Tiong Bahru Bakery zieht Massen für Croissants und Kaffee an. Aber das eigentliche Vergnügen ist das ziellose Umherstreifen in den ruhigen Straßen wie der Yong Siak Street. Von der MRT Tiong Bahru sind es nur drei Minuten. Einheimische schicken einen hierher, wenn man fragt, was man abseits der Marina Bay sehen sollte. Der Tiong Bahru Market nebenan bietet auf zwei Etagen günstiges lokales Essen. Hier ist Singapur flach, langsam und voller Charakter.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website Wikipedia
Standort 1.2861, 103.8294
Insider-TippLoo’s Hainanese Curry Rice im Tiong Bahru Market serviert schon seit den 1950er Jahren. Geht vor Mittag hin, sonst ist alles ausverkauft.
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🎨 Die besten Museen & Galerien in Singapore

Erstklassige Museen und Galerien, die Singapore zu einem kulturellen Highlight machen.

Indian Heritage Centre

1. Indian Heritage Centre

Mitten in Little India an der Campbell Lane steht dieses moderne vierstöckige Gebäude. Es zeichnet die Geschichte der indischen Gemeinden in Singapur nach – vom antiken Seehandel bis heute. Die Sammlung umfasst hinduistische, muslimische, sikhische und tamilische Kulturen mit Fotos und Zeitzeugenberichten. Das Gebäude selbst mit seinem Raster aus terrakottafarbenen Paneelen fällt zwischen den traditionellen Häusern sofort auf. Innen sind die Galerien chronologisch geordnet. Es ist alles sehr übersichtlich und man braucht etwa eine Stunde. Am besten kombiniert man den Besuch mit einem Spaziergang durch Little India, zum Sri Veeramakaliamman Tempel und zum Tekka Centre Markt um die Ecke. Das Museum liefert den Kontext zu all den Eindrücken und Gerüchen auf der Straße.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 10:00 – 18:00
Eintritt 6 SGD
Insider-TippBesucht das Viertel an einem Sonntag. Dann ist Little India am lebendigsten, die Märkte sind voll und die Straßen haben eine ganz eigene Energie.
Malay Heritage Centre

2. Malay Heritage Centre

Das Museum befindet sich im Istana Kampong Glam, der ehemaligen Residenz der malaiischen Sultane. Das gibt den Ausstellungen eine Atmosphäre, die normale Museen nicht bieten können. Die Umgebung mit der Sultan-Moschee gleich nebenan ist das kulturelle Herz der malaiischen Gemeinschaft. Die Themen reichen von der Identität der Malaien über Handelsnetzwerke bis hin zur modernen Gemeinschaft. Es ist ein kleines Haus, das man in 45 Minuten schafft. Danach sollte man unbedingt durch die Haji Lane und Arab Street laufen. Dort gibt es Textilläden, Parfümverkäufer und nahöstliche Restaurants. Zusammen mit dem Indian Heritage Centre und dem Peranakan Museum bildet es das Trio, das die multikulturelle Struktur des Landes erklärt.

Öffnungszeiten Di–So: 10:00 – 18:00
Eintritt 6 SGD
Insider-TippVerbindet den Museumbesuch mit einem Mittagessen im Kampong Glam Cafe an der Beach Road für traditionelle malaiische Gerichte. Danach bummelt ihr durch die Haji Lane für Street-Art und kleine Boutiquen.
Peranakan Museum

3. Peranakan Museum

Das weltweit einzige Museum, das sich ausschließlich der Peranakan-Kultur widmet. Die Peranakan sind Nachfahren chinesischer Einwanderer, die lokale malaiische Frauen heirateten und so eine ganz eigene Kultur mit eigener Sprache, Küche und Bräuchen schufen. Das Museum zeigt aufwendige Perlenstickereien, Möbel, Porzellan und Schmuck. Besonders die 12-tägige Hochzeitszeremonie wird eindrucksvoll dargestellt. Wer schon einmal Laksa oder Peranakan-Essen probiert hat, erfährt hier, woher diese Traditionen kommen. Das Museum ist klein genug für einen einstündigen Besuch und liegt in einer ruhigen Straße zwischen dem National Museum und dem Art Museum. Wenn ihr nur ein Spezialmuseum besucht, dann dieses hier. Es öffnet eine Ebene der Stadt, die viele Touristen gar nicht wahrnehmen.

Öffnungszeiten Mo–Do: 10:00 – 19:00 | Fr: 10:00 – 21:00 | Sa–So: 10:00 – 19:00
Eintritt 18
Standort 1.29422, 103.849
Insider-TippFreitags ist bis 21:00 Uhr offen und es ist deutlich leerer als am Wochenende. Der Museumsshop bietet schönes Porzellan und Textilien im Peranakan-Stil an.
Singapore Philatelic Museum

4. Singapore Philatelic Museum

Das ehemalige Briefmarkenmuseum wurde in ein Kindermuseum umgewandelt. Es steckt in einem charmanten Kolonialbau in der Nähe der Armenischen Kirche. Die Ausstellungen sind für Kinder bis 12 Jahre gedacht und setzen auf Interaktion. Die Besuche sind in Zeitfenster von jeweils einer Stunde und 45 Minuten unterteilt. Wer mit Kindern unterwegs ist, findet hier eine gute Option im Museumsviertel, da alles klimatisiert und kindgerecht aufbereitet ist. Erwachsene ohne Begleitung von Kindern haben allerdings keinen wirklichen Grund für einen Besuch. Für die Kleinen ist es der beste Ort in diesem Viertel.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 9:00 – 10:45, 11:00 – 12:45, 14:00 – 15:45, 16:00 – 17:45
Eintritt 8 SGD
Standort Maps
Insider-TippReserviert das Zeitfenster unbedingt vorab online. Die Termine am Vormittag sind meist entspannter als die am Nachmittag, vor allem in den Ferien.
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🍕 Food Markets & kulinarische Highlights in Singapore

Die besten Märkte, Food Halls und kulinarischen Ziele in Singapore.

Chinatown Complex Market & Food Centre

1. Chinatown Complex Market & Food Centre

Das größte Hawker Center der Stadt mit über 700 Ständen auf mehreren Etagen. Im Erdgeschoss befindet sich ein „Wet Market“ für Gemüse, Fleisch und Fisch. Darüber liegt das Food Center – ein Labyrinth aus Garküchen, die alles von Char Kway Teow bis Fish Head Curry anbieten. Hier kann man einen Monat lang jeden Tag etwas anderes essen. Auch Liao Fan Hawker Chan, der weltweit erste Stand mit einem Michelin-Stern, ist hier zu finden (Stand #02-126). Das Soya Sauce Chicken Rice kostet nur ein paar Dollar. Aber der wahre Spaß liegt darin, abseits der berühmten Namen zu suchen. Man läuft durch die Gänge, schaut, wo die Einheimischen am längsten anstehen, und bestellt genau das. Es ist laut, wuselig und absolut lohnenswert. Von der MRT Chinatown sind es nur drei Minuten. Wer behaupten will, er habe in Singapur gegessen, muss hier gewesen sein.

Öffnungszeiten Täglich: 7:00 – 22:00
Eintritt $$
Website N/A
Insider-TippDen Markt im Erdgeschoss besucht man am besten vor 10:00 Uhr. Im zweiten Stock ist für gewöhnlich weniger touristischer Betrieb als im Hauptbereich des Food Centers.
Lau Pa Sat

2. Lau Pa Sat

Ursprünglich 1824 als Fischmarkt erbaut, ist Lau Pa Sat das stimmungsvollste Hawker Center der Stadt. Das viktorianische Gusseisengebäude mit seinem achteckigen Grundriss ist eines der ältesten Fertighäuser aus Eisen in Asien. Heute wird es als 24-Stunden-Food-Court genutzt. Das eigentliche Highlight beginnt nach 19:00 Uhr, wenn die angrenzende Boon Tat Street für den Verkehr gesperrt wird und die Satay-Verkäufer ihre Holzkohlengrills anwerfen. Der Rauch, das Zischen, die langen Reihen an Bambusspießen – das ist Singapurs theatralischste Street-Food-Szene. Man bestellt Satay, gegrillten Rochen mit Sambal und ein eiskaltes Tiger Beer. Die Preise sind etwas höher als in Chinatown, aber die Kulisse rechtfertigt das. Es liegt mitten im Finanzviertel, was den Kontrast zwischen dem alten Markt und den modernen Glastürmen noch verstärkt.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website laupasat.sg/
Standort 1.28061, 103.85
Insider-TippDie Satay-Stände in der Boon Tat Street legen erst nach 19:00 Uhr los. Stand 7 und 8 haben oft das beste Hähnchen-Satay. Rechnet mit mindestens 10 Spießen pro Person.
Maxwell Food Centre

3. Maxwell Food Centre

Ein Hawker Center in Chinatown mit 103 Ständen und der wohl bekannteste Ort für günstiges Essen. Tian Tian Hainanese Chicken Rice an Stand 10 hat den Ort bekannt gemacht. Die Schlange ist lang, bewegt sich aber schneller, als man denkt. Das Chicken Rice kostet etwa 5–6 S$. Aber auch abseits davon gibt es exzellente Dinge wie Ngo Hiang (Fleischrollen), Ham Chim Peng (frittierter Teig) oder kräftige Brühen. Maxwell liegt an der Ecke Maxwell Road/South Bridge Road. Die meisten Stände schließen schon am Nachmittag, also kommt am besten früh. Die Hauptstoßzeit ist zwischen 11:30 und 13:30 Uhr, wenn die Büroangestellten aus dem Finanzviertel kommen. Maxwell bietet genau das, was man erwartet: ehrliches Essen zu fairen Preisen in einer unpolierten Atmosphäre. Es ist lauter und heißer als Lau Pa Sat, aber das Essen ist oft besser.

Öffnungszeiten Täglich: 8:00 – 22:00
Eintritt $
Insider-TippTian Tian hat montags geschlossen und an vollen Tagen ist das Hähnchen oft schon um 14:30 Uhr ausverkauft. Wenn die Schlange zu lang ist: Ah Tai Hainanese Chicken Rice zwei Stände weiter ist fast genauso gut und man wartet nur halb so lang.
Tekka Centre

4. Tekka Centre

Direkt an der Ecke Bukit Timah/Serangoon Road gelegen, ist das Tekka Centre das Herz der indischen Essenskultur. Im Erdgeschoss gibt es einen Markt mit Gewürzen und Girlanden, die man in chinesischen Märkten vergeblich sucht. Oben servieren die Stände Biryani, Roti Prata, Tandoori Naan und Murtabak. Im Gegensatz zu Maxwell oder Lau Pa Sat verirren sich hierher weniger Touristen, was die Preise niedrig und das Essen ehrlich hält. Ein Teller Biryani mit Lamm kostet um die 6 S$. Die vegetarischen Optionen gehören zum Besten, was die Stadt zu bieten hat. Wer eine Abwechslung zu Chicken Rice sucht, ist hier genau richtig. Das Tekka Centre ist der perfekte Einstieg nach Little India.

Öffnungszeiten Täglich: 6:30 – 21:00
Eintritt Free
Website Wikipedia
Standort 1.3062, 103.851
Insider-TippAllauddin’s Briyani im zweiten Stock ist die Adresse, auf die Einheimische schwören. Das Mutton Biryani ist oft schon am frühen Nachmittag ausverkauft. Geht am besten vor Mittag hin.
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🌳 Parks & Aussichtspunkte in Singapore

Schöne Parks, Gärten und Panorama-Aussichtspunkte in Singapore.

East Coast Park

1. East Coast Park

Singapurs größter Park erstreckt sich über 15 Kilometer entlang der Küste, komplett auf aufgeschüttetem Land erbaut. Mit 185 Hektar ist er größer als Gardens by the Bay und die Botanischen Gärten zusammen. Man kann am künstlichen Strand baden und der Radweg zieht sich über die gesamte Länge des Parks. Hierher kommen die Singapurer am Wochenende: Familien grillen, Jogger sind unterwegs und Gruppen füllen die Fischrestaurants im East Coast Lagoon Food Village. Es ist keine klassische Touristenattraktion – niemand fliegt extra für diesen Strand nach Singapur. Aber um nach Tagen voller Museen und Shopping einen entspannten Nachmittag zu verbringen, ist es ideal. Der Blick auf die Containerschiffe vor dem Hafen hat seine eigene Ästhetik. Wer mal raus aus der Stadt will, leiht sich ein Fahrrad und fährt zum Sonnenuntergang an der Küste entlang.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippDas East Coast Lagoon Food Village direkt am Strand bietet hervorragendes Satay und Grill-Meeresfrüchte. Am Wochenende solltet ihr bis 18:00 Uhr da sein, um noch einen Tisch zu bekommen.
Mount Faber

2. Mount Faber

Mit 94 Metern ist der Mount Faber kein echter Berg, aber im flachen Singapur einer der höchsten Punkte. Vom Gipfel hat man einen weiten Blick nach Süden über den Hafen, die Insel Sentosa und die Schiffe, die in der Meerenge warten. An klaren Tagen sieht man sogar die indonesischen Inseln. Man erreicht den Hügel über den Marang Trail zu Fuß oder mit der Seilbahn ab HarbourFront. Die Seilbahn ist die beliebtere Variante und fährt weiter nach Sentosa, weshalb der Mount Faber ein guter Zwischenstopp auf dem Weg zu den Universal Studios ist. Oben gibt es einen Aussichtspunkt und ein paar Restaurants. Der Aufstieg zu Fuß dauert von der MRT HarbourFront etwa 20 Minuten. Der Park ist immer offen und kostet keinen Eintritt. Es ist einer der wenigen Orte der Stadt mit echtem Höhenunterschied.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Insider-TippGeht über den Marang Trail hoch (Eingang bei MRT HarbourFront Ausgang D). Der Weg durch den Wald dauert 20 Minuten und ist viel schöner als die Straße.
Southern Ridges

3. Southern Ridges

Ein 10 Kilometer langer Pfad, der drei Parks entlang des südlichen Hügelrückens verbindet. Das Highlight ist die Henderson Waves, eine skulpturale Fußgängerbrücke 36 Meter über der Straße, die wie eine hölzerne Welle geformt ist. Der Forest Walk führt auf einem Stahlsteg direkt durch die Baumkronen. Man kann die gesamte Strecke in drei bis vier Stunden laufen oder sich einzelne Abschnitte heraussuchen. Das Stück von den Henderson Waves zum Mount Faber ist am schönsten und dauert etwa eine Stunde. Die Wege sind befestigt und meistens schattig, was bei der Hitze in Singapur wichtig ist. Am besten kommt man früh am Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Temperaturen unter 30 Grad sinken. Der Pfad bietet das Gefühl, über der Stadt im Wald zu sein, während das Meer durch die Bäume schimmert. Packt gute Schuhe ein.

Öffnungszeiten Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt Free
Website N/A
Standort 1.2753, 103.8165
Insider-TippStartet an der MRT Kent Ridge und lauft Richtung Mount Faber. So habt ihr morgens die Sonne im Rücken. Endet an der MRT HarbourFront, von wo aus ihr leicht wieder zurück in die Stadt kommt.
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