1. Carmel Market
Der Shuk HaCarmel ist der größte und älteste Freiluftmarkt in Tel Aviv. Sobald man ihn betritt, knallen einem Lärm und Farben entgegen. Der Markt zieht sich entlang der HaCarmel Street vom Magen-David-Platz nach Süden und reicht bis in die Seitenstraßen des jemenitischen Viertels und der Nahalat Binyamin. An den Ständen stapeln sich Granatäpfel, Datteln und Halva in jeder Geschmacksrichtung. Kleidungshändler, Gewürzläden und Saftstände buhlen um Aufmerksamkeit. Hier kaufen die Einheimischen wirklich ein, nicht nur Touristen. Je tiefer man hineingeht, weg vom Haupteingang, desto günstiger werden die Preise. Ein frisch gepresster Granatapfelsaft kostet etwa 15 ILS, und die Bäckereien am Rand verkaufen Burekas – blättrige Teigtaschen mit Käse oder Kartoffeln – für ein paar Schekel. Der Markt ist über die Jahrzehnte gewachsen und geht heute direkt in die Nahalat Binyamin Street über, wo dienstags und freitags Kunsthandwerkermärkte stattfinden. Der Carmel Market bietet die Energie der Straße, die dem schicken Sarona Market fehlt. Wer in Tel Aviv etwas erleben will, landet früher oder später hier. Kommen Sie hungrig, bringen Sie kleine Scheine mit und stellen Sie sich auf Gedränge ein.