Rue Sainte-Claire
Du betrittst die Altstadt durch ihre Hauptader: eine Straße mit massiven Steinarkaden, die Passanten seit Jahrhunderten vor Schnee und Sonne schützen. Die Bogengänge stammen aus dem 16. Jahrhundert. Es lohnt sich, hier langsam zu gehen und den Rhythmus der Bögen zu beobachten, die den Blick auf die Berge einrahmen. Dienstags, freitags und sonntags füllen Markthändler das Pflaster mit Käse aus Savoyen, Schinken und Würsten. In fast jedem Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant oder Laden, die Tische stehen direkt auf dem Kopfsteinpflaster. Abends zieht der Geruch von geschmolzenem Käse (Tartiflette und Fondue) aus den offenen Türen. Am Ende der Straße steht die Porte Sainte-Claire, ein mittelalterliches Tor und die alte Stadtgrenze. Achte auf die Nummer 18, das Hotel Favre Vieille – die Fassade erzählt viel über die Geschichte dieser Straße. Die Tür ist meist zu, aber der Blick von außen lohnt sich. Geh nun bergauf Richtung Burgmauern.
Mehr über Rue Sainte-Claire erfahren →5 Min. Fußweg zur nächsten Station



