Museum of Occupations and Freedom Fights
Dieses Museum befindet sich in dem Gebäude, das während der Nazi-Besatzung als Gestapo-Hauptquartier und von 1940 bis zur Unabhängigkeit Litauens 1991 als KGB-Zentrale diente. Die Zellen im Keller, in denen Gefangene verhört und hingerichtet wurden, sind exakt so erhalten geblieben, wie sie waren; an den Wänden sind noch immer eingeritzte Botschaften zu sehen. Die oberen Stockwerke dokumentieren den litauischen Partisanenwiderstand, die Massendeportationen nach Sibirien und die gewaltfreie Unabhängigkeitsbewegung, die 1989 in der Menschenkette des Baltischen Weges gipfelte. Es ist harter Stoff, der ungeschönt gezeigt wird und den Rahmen für das Verständnis des modernen Litauens setzt. Geöffnet Mittwoch bis Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr, sonntags bis 17:00 Uhr, montags und dienstags geschlossen. Plane mindestens 45 Minuten ein. Die Hinrichtungskammer im Keller ist der bedrückendste Raum, den du auf diesem ganzen Weg betreten wirst.
Mehr über Museum of Occupations and Freedom Fights erfahren →10 Min. Fußweg











