Sehenswürdigkeiten in Interlaken – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Interlaken. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

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Inhaltsverzeichnis

Interlaken Übersicht

Interlaken ist das Tor zu den Alpen, eingeklemmt zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee im Berner Oberland. Von hier aus erreicht man Eiger, Mönch und Jungfrau so direkt wie nirgendwo sonst. Egal ob man aufs Jungfraujoch will oder die Wasserfälle von Lauterbrunnen sucht – Interlaken ist die logische Basisstation für Entdecker und Bergsportler. Man kann mit historischen Bahnen auf den Harder Kulm oder die Schynige Platte fahren, mit Raddampfern über das türkisblaue Wasser schippern oder die Rosenlaui-Gletscherschlucht erkunden. Neben der Natur bietet der Ort eine kleine Altstadt und Museen wie das Freilichtmuseum Ballenberg. Ob Paragliding über der Höhematte, Schwimmen im See oder ein Besuch auf dem Markt – hier bekommt man das klassische Schweiz-Paket, inklusive Bergpanorama und einer guten Portion Tourismus-Trubel.

Diese Highlights in Interlaken

  • Harder Kulm
  • Jungfraujoch
  • Lake Brienz
  • Lake Thun
  • Schynige Platte
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 💎 Geheimtipps 🎨 Museen

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in Interlaken

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in Interlaken gesehen haben.

Harder Kulm

1. Harder Kulm

Jede Stadt braucht einen Hausberg, und für Interlaken ist das der Harder Kulm. Er liegt auf 1321 Metern direkt im Norden und schaut steil auf die beiden Seen hinab. Die Standseilbahn von Interlaken Ost braucht acht Minuten. Oben gibt es genau das Panorama, das auf jeder Postkarte ist: Thunersee links, Brienzersee rechts, und dahinter Eiger, Mönch und Jungfrau in einer Reihe.

Die Restaurantterrasse bietet die beste Aussicht, die man ohne echte Wanderung bekommen kann. Es gibt eine Hängebrücke über einen Waldabhang, die viele Besucher ignorieren, sobald sie die Hauptplattform sehen. Fehler. Gehen Sie drauf. Man steht direkt über den Baumwipfeln und sieht alles aus einer anderen Perspektive. Vormittags ist es ruhiger, und das Licht auf den Bergen ist vor 10 Uhr morgens klarer als später am Tag.

Technisch gehört der Harder zu den Emmentaler Alpen, nicht zum hohen Oberland, weshalb er weniger Schnee abbekommt und von April bis November offen bleibt. Im Sommer fährt die Bahn bis 21 Uhr. Einer der wenigen Orte, wo man den Sonnenuntergang über den Bergen sehen kann, ohne sich zu hetzen.

Öffnungszeiten 09:10–21:00 (Apr–Nov)
Eintritt CHF 34 (Hin- und Rückfahrt)
Website Wikipedia
Insider-TippDie letzte Bahn hoch fährt im Sommer gegen 20:30 Uhr – nehmen Sie die für den Sonnenuntergang und fahren Sie mit der allerletzten gegen 21 Uhr wieder runter, wenn die Tagesausflügler weg sind.
Jungfraujoch

2. Jungfraujoch

Das Jungfraujoch ist der höchste Bahnhof Europas auf 3.454 Metern. Die Fahrt von Interlaken dauert gut zwei Stunden. Es geht über Grindelwald oder Lauterbrunnen zur Kleinen Scheidegg und dann per Zahnradbahn durch den Eiger-Tunnel direkt in den Sattel zwischen Mönch und Jungfrau. Rund eine Million Menschen machen das jedes Jahr. Bei gutem Wetter sieht man den Aletschgletscher 23 Kilometer weit vor sich liegen.

Der Preis ist heftig – 234 Franken retour ab Interlaken – und im Juli oder August ist es voll. Aber nichts im Berner Oberland bringt einen so einfach in diese Höhe. Die hochalpine Welt hier oben ist anders als alles weiter unten. Die Luft ist dünn, das merkt man. Es gibt Tunnel, einen Eispalast im Gletscher und eine Plattform draußen, wo der Wind unabhängig vom Monat eisig pfeift.

Als Hauptattraktion verlangt das Jungfraujoch Planung. Das Wetter ist entscheidend. Ein wolkiger Tag bedeutet zehn Meter Sicht für sehr viel Geld. Prüfen Sie unbedingt die Webcam auf der Webseite, bevor Sie das Ticket kaufen.

Öffnungszeiten Erster Zug 06:35, letzter talwärts 17:35
Eintritt CHF 234 (Hin- und Rückfahrt ab Interlaken)
Website www.ifjungo.ch/
Insider-TippNehmen Sie den allerersten Zug (ab Interlaken ca. 06:35 Uhr), um vor der Masse oben zu sein. Morgennebel löst sich oft vormittags auf und die Sicht ist klarer als mittags.
Lake Brienz

3. Lake Brienz

Der Brienzersee ist der östliche der beiden Seen und derjenige, der aus dem richtigen Winkel fast unnatürlich blau wirkt. Die Farbe kommt von feinen Gesteinspartikeln im Gletscherwasser, die das Licht brechen. Der See ist etwa 14 Kilometer lang und fast 260 Meter tief; die Ufer fallen steil ab, flache Stellen gibt es kaum.

Brienz am anderen Ende lohnt den Ausflug. Seit Jahrhunderten wird dort Holz geschnitzt, das Material kommt aus den umliegenden Wäldern. Im Sommer fährt ein Schaufelraddampfer zwischen Interlaken und Brienz und hält an den kleinen Dörfern am Südufer. Es dauert länger als der Zug, aber vom Wasser aus sieht die Welt anders aus.

Wer etwas ohne Seilbahnticket erleben will, geht ans Ufer. Der Weg von Interlaken Ost am Nordufer entlang ist meist flach und unter der Woche morgens leer. Die Giessbachfälle, die auf halber Strecke in den See stürzen, haben eine der dramatischsten Kulissen der Region.

Öffnungszeiten Immer geöffnet
Eintritt Kostenlos
Standort 46.71667, 7.95
Insider-TippNehmen Sie den historischen Raddampfer Lötschberg statt des normalen Schiffs – er fährt an ausgewählten Tagen im Sommer. Fahrplan bei der BLS prüfen.
Lake Thun

4. Lake Thun

Der Thunersee liegt westlich von Interlaken und streckt sich 18 Kilometer bis zur Stadt Thun. Er ist breiter und wärmer als der Brienzersee, mit freundlicheren Ufern – echte Badestellen, flache Buchten und kleine Häfen. Die Berge fallen hier sanfter ab, was dem See eine weichere Optik gibt. An klaren Tagen spiegeln sich der Niesen und die Blümlisalp im Wasser.

Schiffe fahren die ganze Strecke ab Interlaken West, mit Stopps in Spiez, Oberhofen und schließlich Thun. Schloss Oberhofen direkt am Wasser mit seinem Turm ist das klassische Foto-Motiv. Spiez hat ebenfalls ein Schloss und eine Bucht, die sich gut für einen Nachmittag eignet. Das sind die Orte im Umkreis, die viele Besucher zugunsten der hohen Berge ignorieren.

Schwimmen ist überall am öffentlichen Ufer kostenlos. Im Sommer erreicht das Wasser etwa 22 Grad – kalt für Mittelmeer-Verhältnisse, völlig okay für Schweizer Standards. Einheimische sind von Juni bis August ständig hier.

Öffnungszeiten Immer geöffnet
Eintritt Kostenlos
Website Wikipedia
Standort Maps
Insider-TippDer Strand in Neuhaus, 20 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Interlaken West, ist weit weniger voll als die Bäder in der Stadt und bietet direkten Blick zurück auf das Jungfraumassiv.
Schynige Platte

5. Schynige Platte

Die Schynige Platte liegt auf 1.967 Metern auf einem Grat parallel zum Brienzersee. Von oben sieht man als einen der wenigen Punkte beide Seen gleichzeitig. Links Brienzersee, rechts das Grindelwaldtal mit der Eiger-Mönch-Jungfrau-Gruppe. Der Name kommt von den Schieferplatten, die nass stark glänzen.

Die Zahnradbahn ab Wilderswil (südlich von Interlaken) fährt seit 1893. Die Holzwaggons knarren den Berg hoch wie eh und je. Die Fahrt dauert 52 Minuten – Entschleunigung pur. Betrieb ist nur von Mitte Juni bis Oktober. Oben gibt es einen Alpengarten mit hunderten Pflanzenarten in natürlicher Umgebung. Klingt trocken, ist aber schön, wenn man die Blumen auf Augenhöhe vor diesem Panorama sieht.

Wer Sightseeing sucht, das weniger nach Massenabfertigung aussieht als am Jungfraujoch, ist hier richtig. Weniger Leute, und die Wanderwege oben sind wirklich exzellent.

Öffnungszeiten Mitte Jun bis Ende Okt
Eintritt CHF 68 (Hin- und Rückfahrt)
Website Wikipedia
Insider-TippDer Panoramaweg von der Schynigen Platte zum First über Grindelwald dauert 6 Stunden und ist ein Klassiker. Man muss den Rücktransport von Grindelwald organisieren, aber die Gratwanderung ist es wert.
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💎 Geheimtipps in Interlaken - Abseits der Touristenpfade

Abseits der Touristenmassen verbirgt Interlaken bemerkenswerte Schätze.

Aare River Banks

1. Aare River Banks

Die Aare fließt mitten durch den Ort und verbindet den Brienzersee mit dem Thunersee. Das Wasser hat dieses spezielle Türkis, das an sonnigen Tagen fast künstlich wirkt. Der Weg am Ufer ist für Einheimische wie Besucher einer der entspanntesten Orte in Interlaken. Alles ist flach und asphaltiert, gut für einen Spaziergang am Morgen oder eine kurze Radtour.

Man kommt an alten Brücken und Holzchalets vorbei. Überall stehen Bäume und Bänke, von denen aus man den Booten zuschauen kann. Im Sommer ist das Wasser kalt, aber einige Stellen sind beliebt zum Schwimmen oder für Böötli-Touren. Es ist ruhig hier, weit weg vom Shopping-Trubel der Hauptstraße. Ein guter Ort, um die Landschaft ohne Ablenkung zu sehen.

Die Wege sind immer zugänglich. Man kann am Bahnhof Interlaken West starten und einfach dem Wasser bis zum See folgen. Alte Bäume spenden Schatten, was im Hochsommer viel wert ist. Der Weg durch die ganze Stadt dauert etwa 40 Minuten. Ein einfacher Weg, das Berner Oberland ohne Anstrengung zu genießen.

Öffnungszeiten Mo: 09:00–12:00, 14:00–17:00 | Di: Geschlossen | Mi–Fr: 09:00–12:00, 14:00–17:00 | Sa–So: Geschlossen
Eintritt Kostenlos
Standort Maps
Insider-TippFolgen Sie dem Pfad auf der Seite von Unterseen für den besten Blick auf die alten Schweizer Häuser und die Blumengärten.
Merligen

2. Merligen

Merligen ist ein kleines Dorf am rechten (nördlichen) Ufer des Thunersees, gebaut auf dem Schuttkegel des Grönbachs. Etwa 500 Leute leben hier. Mit dem Schiff sind es 20 Minuten von Interlaken West, aber gefühlt eine andere Welt. Es gibt einen kleinen Hafen, eine Badi und den Blick direkt auf den Niesen und die Stockhornkette.

Das Justistal, das sich hinter dem Dorf öffnet, ist ein echter Geheimtipp. Ein Hochtal ohne Autoverkehr – man läuft oder nimmt die Kutsche –, das noch immer für die Alpwirtschaft genutzt wird. Der Alpaufzug im Juni und der Abzug im September sind uralte Traditionen. Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen gibt es im Tal kaum.

Merligen ist gut als ruhige Basis oder für einen Halbtagesausflug. Die Schifffahrt ist Entspannung, nicht nur Transport. Hier sieht man, wie das Leben am Thunersee aussieht, wenn es sich nicht nur um Touristen dreht.

Öffnungszeiten Immer geöffnet
Eintritt Kostenlos
Website Wikipedia
Insider-TippVon Merligen führt ein Wanderweg in etwa 45 Minuten ins Justistal hoch – morgens rauf, den Kühen zuschauen und nachmittags mit dem Schiff zurück nach Interlaken.
Rosenlaui Glacier Gorge

3. Rosenlaui Glacier Gorge

Die Rosenlaui-Gletscherschlucht ist eine enge Schlucht im Haslital, etwa eine Autostunde von Interlaken Richtung Meiringen. Ein gesicherter Weg von 573 Metern Länge wurde in den Fels gesprengt, teils durch Tunnel, mit 155 Höhenmetern. Sie gehört zum UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch. Offen ist meist von Mai bis Oktober.

Der Unterschied zu den bekannteren Schluchten ist die Rauheit. Die Felswände stehen eng, vom Gletscherwasser glatt geschliffen, und der Weg klebt förmlich am Stein. Das Wasser kommt direkt vom Rosenlauigletscher und ist auch im Sommer eiskalt. Man hört es, bevor man es sieht. Es gibt keinen Aufzug – man läuft auf dem Weg, den Arbeiter im frühen 20. Jahrhundert in den Fels geschlagen haben.

Für Ausflüge abseits der Massen ist Rosenlaui perfekt. Es kommen deutlich weniger Leute als zu den Trümmelbachfällen, auch weil die Anreise etwas länger dauert. Die Fahrt durchs Haslital lohnt sich aber schon für die Landschaft.

Öffnungszeiten 09:00–17:00 (Jun–Okt)
Eintritt Kostenlos
Standort 46.6796, 8.15479
Insider-TippVerbinden Sie das mit dem historischen Hotel Rosenlaui nebenan – dort kehren Wanderer seit dem 19. Jahrhundert ein. Mittagessen auf der Terrasse ist super. Im Juli und August sollten Sie reservieren.
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🎨 Die besten Museen & Galerien in Interlaken

Erstklassige Museen und Galerien, die Interlaken zu einem kulturellen Highlight machen.

Ballenberg Open-Air Museum

1. Ballenberg Open-Air Museum

Das Freilichtmuseum Ballenberg ist ein riesiger historischer Park in Hofstetten, nur eine kurze Fahrt entfernt. Seit 1978 stehen auf 66 Hektar über 100 originale Gebäude aus der ganzen Schweiz, die hier Stein für Stein wiederaufgebaut wurden. Wer wissen will, wie der Alltag in der Schweiz früher wirklich aussah, ist hier richtig. Jedes Haus steht für eine andere Region und Bauweise.

Es gibt Bauernhäuser, Ställe und Werkstätten aus mehreren Jahrhunderten. Man sieht, wie Käse gemacht, Brot gebacken und Holz geschnitzt wurde – alles in traditioneller Handarbeit. Kühe und Ziegen weiden auf den Wiesen zwischen den Häusern. Oft zeigen Mitarbeiter alte Handwerke wie Klöppeln oder Schmieden. Das Gelände ist weitläufig; man ist viel zu Fuß unterwegs, oder man nimmt die Pferdekutsche.

Geöffnet ist von April bis Ende Oktober, meist bis 17:00 Uhr. Der Eintritt ist nicht billig, aber man braucht ohnehin den ganzen Tag, um alles zu sehen. Vier bis fünf Stunden sind das Minimum. Es gibt Restaurants und Picknickplätze. Hier lernt man mehr über die ländliche Kultur der Alpen als in jedem Buch.

Öffnungszeiten 10:00–17:00 (Mitte Apr bis Okt)
Eintritt Kostenlos
Insider-TippSuchen Sie das Haus aus der Region Brienz – es ist eines der ältesten und hat extrem detaillierte Schnitzereien an der Fassade.
Kunsthaus Interlaken

2. Kunsthaus Interlaken

Das Kunsthaus Interlaken ist ein kleiner Raum für zeitgenössische Kunst in einem historischen Gebäude nahe dem Ostbahnhof. Gezeigt werden wechselnde Ausstellungen von Künstlern, die mit dem Berner Oberland oder den Alpen verbunden sind. Das Haus selbst stammt aus dem 18. Jahrhundert, hatte schon viele Funktionen und ist heute Kulturzentrum.

Das Programm konzentriert sich auf regionale Gegenwartskunst statt auf große Blockbuster. Es konkurriert nicht mit Bern oder Zürich, zeigt aber, was in der Kunstszene hier vor Ort passiert. Der Eintritt ist frei, das Risiko also gering. Die Öffnungszeiten sind knapp: Montag und Dienstag zu, Mittwoch bis Samstag nachmittags, Sonntag schon ab 11 Uhr.

Wer länger als ein, zwei Tage in Interlaken ist und mal drinnen was anderes sehen will als Berge, sollte eine Stunde hier einplanen. Es ist eine der wenigen Attraktionen, die sich mit aktueller Schweizer Kultur befasst statt mit Landschaft. Das fühlt sich erfrischend anders an.

Öffnungszeiten Mo–Di: Geschlossen | Mi–Sa: 14:00–17:00 | So: 11:00–17:00
Eintritt Kostenlos
Insider-TippSchauen Sie vor dem Besuch auf die Webseite – manchmal gibt es Abendveranstaltungen oder Vernissagen, die öffentlich sind und wo man lokale Künstler treffen kann.
Swiss Woodcarving Museum Brienz

3. Swiss Woodcarving Museum Brienz

Brienz exportiert seit dem 18. Jahrhundert Holzschnitzereien. Im 19. Jahrhundert kam fast jedes geschnitzte Souvenir in Europa von hier. Das Schweizer Holzbildhauerei Museum zeigt die Geschichte dieses Handwerks – Werkzeuge, Objekte aus mehreren Jahrhunderten und wie aus Heimarbeit eine Industrie wurde.

Das Museum ist klein, aber die Sammlung ist präzise und gut sortiert. Man sieht alles, was Brienz berühmt gemacht hat: Bären, Gämsen, Figuren, Möbel und die typischen Weihnachtskrippen. Die Handwerkskunst der alten Stücke ist bemerkenswert – das war echte Facharbeit, keine Massenware. 8 Franken Eintritt sind fair.

Brienz selbst, 20 Minuten Zugfahrt von Interlaken, hat bis heute eine Holzbildhauerschule. In der Hauptstraße gibt es Werkstätten, wo man zuschauen kann. Für alle, die sich für Schweizer Handwerk interessieren, ist Brienz mit dem Museum ein sehr befriedigender Ausflug.

Öffnungszeiten 10:00–17:00 (Apr–Okt)
Eintritt CHF 8
Insider-TippDie Schule für Holzbildhauerei ist nur kurz zu Fuß vom Museum entfernt. An manchen Tagen sind die Werkstätten offen und man kann den Schülern zusehen – Termine auf der Webseite prüfen.
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