Bourse de Bruxelles

Die ehemalige Brüsseler Börse ist ein wuchtiger Bau der Neorenaissance, der 1873 vom Architekten Leon-Pierre Suys fertiggestellt wurde. Die Fassade ist voll mit allegorischen Skulpturen von Albert-Ernest Carrier-Belleuse, dem Lehrer von Auguste Rodin. Beim Bau entdeckten Arbeiter unter den Fundamenten die Ruinen eines Franziskanerklosters aus dem 13. Jahrhundert. Diese Ausgrabungen kannst du heute im Untergeschoss im Museum Bruxella 1238 besichtigen. Bleib kurz auf den breiten Stufen vor dem Eingang stehen: Hier treffen sich die Einheimischen an warmen Abenden, Straßenmusiker spielen und der verkehrsberuhigte Boulevard zieht sich in beide Richtungen. Heute wird hier nicht mehr mit Aktien gehandelt, stattdessen gibt es wechselnde Ausstellungen und kulturelle Events.










