Kathedrale Sankt Peter (Cathédrale Saint-Pierre de Genève)

Du steigst durch die gepflasterten Altstadtgassen hinauf, und ganz oben taucht die Kathedrale auf, mit einer seltsamen neoklassizistischen Säulenfront, die einem gotischen Bau vorgesetzt wurde. Seit 1535 ist dies Genfs wichtigste protestantische Kirche, davor tausend Jahre lang der Sitz des Stadtbischofs. Innen ist sie berühmt kahl. Die Reformation entfernte Statuen und Gold, geblieben sind nackter Stein, Calvins Holzstuhl und eine eigentümliche Ruhe. Der Eintritt ins Hauptschiff ist frei, geöffnet Montag bis Freitag 11:00 bis 17:00, Samstag 10:00 bis 17:30, Sonntag 12:00 bis 17:30. Der eigentliche Grund zu kommen sind die Türme. Steig die 157 Stufen auf den Nord- und Südturm für den besten Dächerblick Genfs, See auf der einen Seite, rote Altstadtdächer unter dir. Mach das gleich zu Beginn, bevor die Beine müde sind und bevor sich mittags das Gedränge auf der engen Wendeltreppe bildet. Die archäologische Ausgrabung unter der Kathedrale braucht ein eigenes Ticket und lässt sich beim ersten Besuch gut weglassen.











