Morspoort
Du startest an einem steinernen Tor, das für die ruhige Straße ringsum fast ein bisschen zu prächtig wirkt. Das Morspoort ist das westliche Stadttor, 1669 im manieristischen Stil von Leidens eigenem Baumeister Willem van der Helm errichtet und mit einer achteckigen Kuppel gekrönt, die es einst als Gefängnis tauglich machte. Es ist eines von nur zwei der ursprünglich acht Stadttore Leidens, die noch stehen, das andere ist das Zijlpoort am anderen Ende der Stadt. Der Name stammt von De Morsch, dem sumpfigen Wiesenland, das hier einst vor den Mauern lag. Es gibt nichts zu betreten und nichts zu zahlen: Es ist rund um die Uhr geöffnet und kostenlos, ein Tor, durch das und um das du gehst, nicht hinein. Nimm dir zwei Minuten, um es von der Grachtenseite zu betrachten, wo der Backstein und die kleine Zugbrücke am besten zur Geltung kommen, und biege dann in das alte Viertel dahinter ab. Das ist die Ruhe, bevor das Zentrum belebter wird, also genieße die Stille, solange sie anhält.
2 Minuten zu Fuß












