Luxemburg (Stadt) Stadtrundgang auf eigene Faust

Diese Route verbindet die 14 wichtigsten Stopps von Luxemburg-Stadt auf rund 5,2 Kilometern, vom Place d'Armes im Fußgängerherz der Altstadt bis hinaus zu den Festungsanlagen auf dem Kirchberg. Die Seite liefert dir Karte, Gehzeit pro Abschnitt, echte Preise und Öffnungszeiten sowie kürzere Varianten.

14 Stationen5,2 km~3 Stunden zu Fuß3 bis 3,5 Stunden mit Stopps
Das bekommst du mit AI Tourguide
Volle GPS-NavigationInteraktiver KI-GuideAuf dich zugeschnittenLäuft im Browser
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Luxemburg (Stadt) Stadtrundgang im Überblick

Diese Route ist für alle gemacht, die Luxemburg-Stadt zu Fuß verstehen wollen, statt aus dem Bus. Sie führt dich vom Place d'Armes durch die UNESCO-Altstadt, hinab in die Täler und hinaus zum modernen Museumsviertel. Jeder Innenraum ist optional: Du gehst den Weg, pickst dir ein, zwei Museen heraus und lässt den Rest ohne schlechtes Gewissen weg.

StartPlace d’Armes
ZielMusée Dräi Eechelen
RoutentypPunkt-zu-Punkt-Route, grob von West nach Ost. Sie startet im Fußgängerkern der Ville-Haute, macht einen kurzen Abstecher über die Pétrusse-Schlucht zur Adolphe-Brücke und zurück, taucht dann ins Grund-Tal und steigt per Aufzug zum Kirchberg-Plateau auf.
Realistische DauerDie reine Gehzeit liegt bei etwa 1 Stunde 15 Minuten, doch mit Anstiegen, dem Abstieg ins Grund und den Aussichtsstopps sind 3 bis 3,5 Stunden realistisch. Mit zwei, drei Innenräumen wird locker ein halber Tag daraus.
SchwierigkeitMittel wegen der Topografie, nicht der Distanz. Auf 5,2 Kilometern warten Kopfsteinpflaster, steile Treppen ins Grund und unebenes historisches Pflaster. Die flache Altstadt ist einfach, die Abstiege und Aufstiege in die Täler kosten Kraft.
Kosten zum NachgehenDer Spaziergang im Freien ist kostenlos, und die meisten Highlights auch. Geld zahlst du nur für Innenräume: Pétrusse-Kasematten 18 Euro, Stadtgeschichtsmuseum 5 Euro, Mudam 8 Euro, Museum im Fort Thüngen rund 7 Euro und im Sommer der Palast für 18 Euro.
Am besten für:

Wanderfreudige Städtereisende, Geschichts- und Festungsfans und alle, die eine europäische Hauptstadt zum Nulltarif erleben wollen, denn hier sind Kathedrale, Brücken, Palast von außen und Panoramaaufzug gratis.

Die Route

Route und Karte für deinen kostenlosen Stadtrundgang durch Luxemburg (Stadt)

14 Stopps5,2 kmetwa 3 Stunden
Interaktive Karte lädt…Hier erscheint die komplette Route zu Fuß.
Willst du, dass die Route dich unterwegs führt?Öffne die Route mit Navigation und einem persönlichen Guide für Hintergründe, Geschichten und die Fragen, die dir wichtig sind.
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Die 14 Stopps entlang dieser Route

  1. Place d’Armes in Luxemburg (Stadt), Station 1 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    1Place d’Armes
  2. Casino Luxembourg, Forum of Contemporary Art in Luxemburg (Stadt), Station 2 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    2Casino Luxembourg, Forum of Contemporary Art
  3. Adolphe-Brücke (Pont Adolphe) in Luxemburg (Stadt), Station 3 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    3Adolphe-Brücke (Pont Adolphe)
  4. Gëlle Fra (Monument du souvenir) in Luxemburg (Stadt), Station 4 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    4Gëlle Fra (Monument du souvenir)
  5. Pétrusse Casemates (Casemates de la Pétrusse) in Luxemburg (Stadt), Station 5 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    5Pétrusse Casemates (Casemates de la Pétrusse)
  6. Kathedrale unserer lieben Frau (Cathédrale Notre-Dame de Luxembourg) in Luxemburg (Stadt), Station 6 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    6Kathedrale unserer lieben Frau (Cathédrale Notre-Dame de Luxembourg)
  7. Place Clairefontaine (Place de Clairefontaine) in Luxemburg (Stadt), Station 7 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    7Place Clairefontaine (Place de Clairefontaine)
  8. Großherzoglicher Palast (Palais grand-ducal) in Luxemburg (Stadt), Station 8 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    8Großherzoglicher Palast (Palais grand-ducal)
  9. Historisches Museum der Stadt Luxemburg (Musée d’histoire de la ville de Luxembourg) in Luxemburg (Stadt), Station 9 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    9Historisches Museum der Stadt Luxemburg (Musée d’histoire de la ville de Luxembourg)
  10. Abtei Neumünster (Abbaye de Neumünster) in Luxemburg (Stadt), Station 10 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    10Abtei Neumünster (Abbaye de Neumünster)
  11. Aufzug Pfaffenthal-Oberstadt (Ascenseur panoramique Pfaffenthal - Ville-Haute) in Luxemburg (Stadt), Station 11 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    11Aufzug Pfaffenthal-Oberstadt (Ascenseur panoramique Pfaffenthal - Ville-Haute)
  12. Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean in Luxemburg (Stadt), Station 12 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    12Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean
  13. Fort Thüngen in Luxemburg (Stadt), Station 13 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    13Fort Thüngen
  14. Musée Dräi Eechelen in Luxemburg (Stadt), Station 14 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    14Musée Dräi Eechelen
  15. Das ist die ganze Runde.

    Wenn du mehr willst als Karte und Text, hol dir Live-Navigation und einen KI-Guide, der sich mit dir unterhält, während du gehst.

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    Geschafft
Stopp 1 von 14
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Dein Luxemburg (Stadt) Rundgang, Station für Station

  1. 1

    Place d’Armes

    Place d’Armes in Luxemburg (Stadt), Station 1 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Starte dort, wo die Einheimischen starten. Der Place d'Armes ist das gesellschaftliche Wohnzimmer der Altstadt, ein gepflasterter Platz, gesäumt von Café-Terrassen und beschattet von Linden, die französische Truppen schon im 17. Jahrhundert pflanzten. Der Platz wurde 1671 fertiggestellt, und der Spitzname blieb hängen: Die Leute nennen ihn den salon de la ville, das Gute Zimmer der Stadt. Er ist immer offen und kostenlos zugänglich, Teil der autofreien Fußgängerzone, also kein Verkehrslärm, nur der Musikpavillon, im Sommer Straßenmusiker und im Dezember der Weihnachtsmarkt. Trink an einer der Terrassen einen Kaffee, bevor du weiterziehst, denn auf dem nächsten Abschnitt warten Treppen und du willst warme Beine haben. Das Gebäude Cercle Cité am Platz ist das große neoklassizistische mit dem Relief über der Tür. Praktischer Tipp: Das hier ist auch der beste Orientierungspunkt der Stadt, also merk dir, wo du gerade stehst, du kommst hier wieder vorbei. Öffentliche Toiletten gibt es gleich neben dem Platz, falls du sie brauchst, bevor der eigentliche Spaziergang losgeht.

    Öffnungszeiten
    Always open
    Preis
    Free
  2. 2

    Casino Luxembourg, Forum of Contemporary Art

    Casino Luxembourg, Forum of Contemporary Art in Luxemburg (Stadt), Station 2 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Ein zweiminütiger Bummel nach Süden bringt dich zu einem Gebäude, das viele verwirrt: Es heißt Casino, aber gespielt wird hier nicht. Es eröffnete 1882 als Casino Bourgeois, ein Club für die Wohlhabenden der Stadt, und wurde 1995 in ein Forum für zeitgenössische Kunst umgewandelt. Heute zeigt es wechselnde Ausstellungen mit überwiegend luxemburgischer und internationaler Gegenwartskunst, und der Eintritt ist frei. Geöffnet ist montags, mittwochs und freitags bis sonntags von 11:00 bis 19:00 Uhr, donnerstags lange bis 21:00 Uhr, dienstags geschlossen. Ob du hineingehst, hängt von deinem Geschmack ab: Das ist wirklich Gegenwartskunst, manchmal sperrig, keine klassische Kunst. Hast du wenig Zeit und ist moderne Kunst nicht dein Ding, reicht die Fassade und ein kurzer Blick auf das aktuelle Programm, dann geh weiter. Gefällt dir so etwas, macht der freie Eintritt ein 30-minütiges Stöbern zum klaren Ja. So oder so ist es ein nützlicher Wegpunkt Richtung Flussschlucht. Halte dich weiter nach Südwesten, auf den Boulevard und die Brücke vor dir zu.

    Öffnungszeiten
    Mo, We, Fr-Su 11:00-19:00; Th 11:00-21:00
    Preis
    Free
  3. 3

    Adolphe-Brücke (Pont Adolphe)

    Adolphe-Brücke (Pont Adolphe) in Luxemburg (Stadt), Station 3 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Hier öffnet sich der Blick ganz plötzlich, und es ist der Postkartenblick. Die Adolphe-Brücke spannt sich über einen mächtigen steinernen Doppelbogen über das tiefe Pétrusse-Tal, die grüne Schlucht fällt unter dir ab, und am anderen Ufer liegt das Bahnhofsviertel. Sie trägt die Straße und die moderne Tram, doch der clevere Teil ist darunter: Bei der Renovierung hängten sie unter das ursprüngliche Brückendeck einen Steg für Fußgänger und Radfahrer, angeblich eine Weltpremiere. Er ist kostenlos und immer offen. Geh ein Stück auf die Brücke hinaus für den Blick in die Schlucht, dann kehr um. Eile nicht ans andere Ufer, es sei denn, du willst ins Bahnhofsviertel, denn die Route führt zurück in die Altstadt. Foto-Tipp: Schau von der Brücke nach Nordosten auf die Altstadt am Klippenrand, die sich über dem Tal staffelt. Morgens liegt weicheres Licht auf dem Stein. Von hier steigst du wieder hinauf zum Place de la Constitution und der goldenen Statue, die du schon im Licht funkeln siehst.

    Öffnungszeiten
    Always open
    Preis
    Free
  4. 4

    Gëlle Fra (Monument du souvenir)

    Gëlle Fra (Monument du souvenir) in Luxemburg (Stadt), Station 4 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Oben auf dem Plateau angekommen, schenkt dir der Place de la Constitution die Gëlle Fra, die Goldene Frau. Ein 21 Meter hoher Granitobelisk trägt eine vergoldete Bronzefrau, die einen Lorbeerkranz hinhält, ein Werk des Bildhauers Claus Cito, eingeweiht 1923. Sie ehrt die Luxemburger, die in den beiden Weltkriegen und im Koreakrieg fielen, und sie trägt eine schwere lokale Geschichte: Die Nazis rissen die Statue 1940 nieder, und erst Jahrzehnte später kehrte sie auf ihre Säule zurück. Das Denkmal ist kostenlos und immer zugänglich. Der Platz ist zugleich ein Aussichtspunkt über das Pétrusse-Tal und die Adolphe-Brücke, die du gerade überquert hast, also eines der besten kostenlosen Panoramen der Stadt. Stell dich ans Geländer für die Schlucht, dann dreh dich zum Obelisken für die Figur vor dem Himmel. Der Eingang zu den Pétrusse-Kasematten liegt direkt hier am selben Platz, und genau dorthin geht es als Nächstes.

    Öffnungszeiten
    Always open
    Preis
    Free
  5. 5

    Pétrusse Casemates (Casemates de la Pétrusse)

    Pétrusse Casemates (Casemates de la Pétrusse) in Luxemburg (Stadt), Station 5 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Direkt unter deinen Füßen am Place de la Constitution ist der Fels hohl. Die Pétrusse-Kasematten sind ein Netz aus Verteidigungstunneln und Galerien, in den Stein getrieben, Teil des Festungssystems, das der Altstadt ihren UNESCO-Status einbrachte und Luxemburg einst zum Gibraltar des Nordens machte. Du steigst hinab in kühle Steingänge mit Geschützöffnungen, die übers Tal blicken, ein wirklich atmosphärischer Eindruck davon, wie aus diesem Felsen eine Festung wurde. Der Eintritt kostet 18 € für Erwachsene, 14,50 € für Senioren und Studierende und 9 € für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Geöffnet ist montags, dienstags und donnerstags bis sonntags von 9:45 bis 17:00 Uhr, mittwochs früher Schluss um 15:00 Uhr. Mein Urteil: Es lohnt sich, wenn du die Festungsgeschichte aus der Nähe willst und nicht schon anderswo die größeren Bock-Kasematten gebucht hast. Es ist dunkel, kühl und geht über Treppen und niedrige Decken, also lass es weg, wenn Treppen ein Problem sind. Plan 45 Minuten bis eine Stunde ein. Nimm eine leichte Jacke mit, hier unten bleibt es das ganze Jahr kalt. Zurück an der Oberfläche gehst du nach Osten zu den Türmen der Kathedrale.

  6. 6

    Kathedrale unserer lieben Frau (Cathédrale Notre-Dame de Luxembourg)

    Kathedrale unserer lieben Frau (Cathédrale Notre-Dame de Luxembourg) in Luxemburg (Stadt), Station 6 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Die drei dunklen Türme von Notre-Dame ragen direkt vor dir auf, sobald du den Place de la Constitution verlässt. Zwischen 1613 und 1621 als Kirche des Jesuitenkollegs erbaut, wurde sie erst 1870 zur Kathedrale. Das Äußere ist spätgotisch mit auffälligen Renaissance-Akzenten rund um das Portal, und drinnen ist es ruhiger und steiler, als du erwartest, mit einer vielverehrten Statue der Trösterin der Betrübten, der Schutzpatronin der Stadt. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist montags bis samstags von 8:00 bis 18:00 Uhr und sonntags von 8:00 bis 19:00 Uhr. Geh hinein: Es dauert zehn Minuten, und die Krypta mit Mitgliedern der großherzoglichen Familie ist einen Blick wert. Bist du während der Oktav-Wallfahrt im Frühjahr da, rechne mit Menschenmengen und Prozessionen. Sei leise, das ist ein aktiver Ort des Gebets. Foto-Tipp: Die Türme wirken am besten von einem Schritt zurück auf dem Platz draußen, nicht direkt darunter. Von der Kathedrale bringt dich ein kurzer Weg nach Osten auf einen ruhigen kleinen Platz, den die meisten gehetzten Besucher völlig übersehen.

    Öffnungszeiten
    Mon-Sat: 8:00 AM – 6:00 PM | Sun: 8:00 AM – 7:00 PM
    Preis
    Free
  7. 7

    Place Clairefontaine (Place de Clairefontaine)

    Place Clairefontaine (Place de Clairefontaine) in Luxemburg (Stadt), Station 7 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Nach der Höhe und dem Hall der Kathedrale fühlt sich dieser kleine Platz an wie ein Ausatmen. Der Place Clairefontaine liegt versteckt zwischen Notre-Dame und dem Parlamentsgebäude, Ende der 1980er Jahre zu einem ruhigen, gepflegten Raum umgestaltet, um den sich die Stadt erkennbar kümmert. Die Bronzestatue in der Mitte, hier 1990 aufgestellt, ehrt Großherzogin Charlotte, die beliebte Monarchin, die im Zweiten Weltkrieg zum Symbol des nationalen Widerstands wurde. Das Außenministerium und das Büro des Premierministers liegen am Platz, also ist es eher das stille Verwaltungsherz als ein Touristenmagnet. Er ist kostenlos und immer offen. Hier gibt es nicht viel zu tun, außer sich auf eine Bank zu setzen, die Blumenbeete anzuschauen und die Beine erholen zu lassen, bevor es weitergeht. Genau das ist sein Wert an einem langen Gehtag. Nimm dir fünf Minuten, dann geh ein kurzes Stück nach Norden zum Palast, wo du womöglich einen einzelnen Wachsoldaten davor stehen siehst.

    Öffnungszeiten
    Always open
    Preis
    Free
  8. 8

    Großherzoglicher Palast (Palais grand-ducal)

    Großherzoglicher Palast (Palais grand-ducal) in Luxemburg (Stadt), Station 8 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Der großherzogliche Palast kündigt sich mit seiner verzierten Renaissance-Fassade aus dem 16. Jahrhundert an, lauter gemeißelter Stein und Türmchen, direkt an einer schmalen Altstadtgasse statt hinter großen Toren. Dies ist die Stadtresidenz des Großherzogs, des Staatsoberhaupts seit 1890, und meist geht ein einzelner uniformierter Wachsoldat davor auf und ab, was das klassische Foto ergibt. Das Innere ist nur im Sommer öffentlich zugänglich, etwa von Mitte Juli bis Anfang September, mit Führungen täglich außer mittwochs von 10:00 bis 17:00 Uhr, rund 1 Stunde 15 Minuten lang auf Luxemburgisch, Französisch, Englisch oder Deutsch. Die Tickets kosten 18 € für Erwachsene, 9 € für Kinder von 4 bis 12 Jahren, frei unter 4, und sie sind schnell ausverkauft, also buche im Voraus über das Tourismusbüro, wenn du in der Saison hier bist. Außerhalb des Sommers siehst du nur das Äußere, was ohnehin das bessere Foto abgibt. Mein Urteil: Die Fassade und der Wachsoldat sind für die meisten Besucher der eigentliche Reiz. Mit etwas Glück triffst du die monatliche feierliche Wachablösung. Vom Palast geh eine Minute nach Süden Richtung Stadtgeschichtsmuseum.

    Öffnungszeiten
    Summer tours only: mid-July to early September, daily (except Wednesdays), 10 AM - 5 PM. Tour duration: 1h 15m. Languages: Luxemburgish, French, English, German.
    Preis
    Adults €18, Children (4-12) €9, Under 4 free
  9. 9

    Historisches Museum der Stadt Luxemburg (Musée d’histoire de la ville de Luxembourg)

    Historisches Museum der Stadt Luxemburg (Musée d’histoire de la ville de Luxembourg) in Luxemburg (Stadt), Station 9 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    In der Rue du Saint-Esprit erzählt das Lëtzebuerg City Museum die Geschichte, wie diese unwahrscheinliche Stadt auf ihrem Felsen wuchs. 1996 in einer Gruppe restaurierter historischer Häuser gegründet, zeichnet es die städtische und historische Entwicklung der Hauptstadt in Dauer- und Wechselausstellungen nach. Das clevere Detail ist ein riesiger gläserner Panoramaaufzug, in die Klippe gebaut, der dich mit Talblick zwischen den Etagen befördert und bei Kindern gut ankommt. Der Eintritt ist mit 5 € günstig, und donnerstagabends von 18:00 bis 21:00 Uhr ist er frei. Geöffnet ist dienstags, mittwochs und freitags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr, donnerstags lange bis 20:00 Uhr, montags geschlossen. Mein Urteil: Das ist der mit Abstand beste Halt, um den Ort zu verstehen, durch den du läufst, und mit 5 € ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis, also würde ich ihn den Museen für moderne Kunst vorziehen, wenn du nur einen Innenraum machst. Plan eine Stunde ein. Drinnen gibt es saubere Toiletten und ein kleines Café, eine gute Pause auf halber Strecke. Von hier geht es hinunter ins Grund-Tal, der schönste Abstieg des Tages.

    Öffnungszeiten
    Tu, We, Fr-Su 10:00-18:00; Th 10:00-20:00
    Preis
    €5 (free Thu 6-9 PM)
  10. 10

    Abtei Neumünster (Abbaye de Neumünster)

    Abtei Neumünster (Abbaye de Neumünster) in Luxemburg (Stadt), Station 10 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Der Abstieg ins Grund ist hier die Belohnung: steile Kopfsteinpflastergassen, alte Steinhäuser und die Alzette am Grund der Schlucht mit den Klippen, die über dir aufragen. Die Abtei Neumünster liegt am Wasser, ein ehemaliges Benediktinerkloster aus dem 17. Jahrhundert, das mehrfach umgebaut wurde und sogar als Gefängnis und Kaserne diente, bevor es 1977 zum Kulturzentrum wurde. Heute finden hier Konzerte und Ausstellungen statt, und in den Innenhöfen gibt es ein entspanntes Café. Der Zugang zum Gelände und zu den Höfen ist kostenlos, und das Areal ist immer offen, der Zutritt zu Ausstellungen und Veranstaltungen variiert jedoch. Mein Urteil: Das Gebäude ist nett, aber der eigentliche Gewinn ist schlicht, unten im Tal zu stehen und zu den Festungsanlagen hinaufzublicken. Schlender durch die Höfe, dann setz dich ans Wasser. Das ist der natürliche Mittagessen- oder Kaffeehalt des Spaziergangs, also nutze das Abteicafé oder eine Terrasse im Grund. Pass auf, wohin du trittst: Der Abstieg und das Pflaster hier unten sind uneben und nach Regen rutschig. Als Nächstes geht es zum kostenlosen Panoramaaufzug, der dich die Klippe wieder hinaufzieht.

    Öffnungszeiten
    Always open
    Preis
    Free
  11. 11

    Aufzug Pfaffenthal-Oberstadt (Ascenseur panoramique Pfaffenthal - Ville-Haute)

    Aufzug Pfaffenthal-Oberstadt (Ascenseur panoramique Pfaffenthal - Ville-Haute) in Luxemburg (Stadt), Station 11 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Das ist der Moment, in dem die Stadt sich von ihrer besten Seite zeigt, und er kostet nichts. Der Pfaffenthal-Panoramaaufzug ist ein gläserner Aufzug, der die Felswand hinauffährt und dich in unter 30 Sekunden 71 Meter vom Talboden des Pfaffenthal auf das Plateau der Ville-Haute hebt, oben mit einer Aussichtsplattform, die über die Schlucht hinausragt. Die Fahrt und die Plattform sind komplett kostenlos. Er fährt täglich von 5:45 Uhr morgens bis 1:00 Uhr nachts, das Timing ist also selten ein Problem. Mein Urteil: Lass das nicht aus, selbst wenn du müde bist, es ist eines der besten kostenlosen Erlebnisse der Stadt und erspart deinen Beinen einen anstrengenden Aufstieg aus dem Tal. Die Glaskabine und die Plattform liefern einen weiten Blick über die alten Festungswerke, die Viadukte und die Dächer darunter. Foto-Tipp: Fotografiere von der Plattform übers Tal zurück Richtung Altstadt, am besten im Licht des späten Nachmittags, wenn der Stein glüht. Bei Höhenangst eine kleine Warnung wegen des Glasbodens und der Höhe. Vom oberen Ende geh Richtung Kirchberg-Plateau und sein modernes Museumsviertel.

    Öffnungszeiten
    Daily: 5:45 AM – 1:00 AM
    Preis
    Free
  12. 12

    Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean

    Musée d’Art Moderne Grand-Duc Jean in Luxemburg (Stadt), Station 12 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Der Ton wechselt hier draußen auf dem Kirchberg komplett: Glas, Stahl und klare moderne Linien statt mittelalterlichem Stein. Das Mudam, das Großherzog-Jean-Museum für moderne Kunst, ist das architektonische Glanzstück, ein lichtes Gebäude aus Glas und hellem Magny-Kalkstein, entworfen von I. M. Pei, dem Architekten der Louvre-Pyramide, und 2006 eröffnet. Es steht direkt auf den Resten einer alten Vauban-Festung, alt und neu überlagern sich also buchstäblich. Der Eintritt kostet 8 €, ermäßigt 5 €, und mittwochs von 18:00 bis 21:00 Uhr ist er frei. Geöffnet ist dienstags und donnerstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr, mittwochs lange bis 21:00 Uhr, montags geschlossen. Mein Urteil: Das Gebäude lohnt den Anblick, egal ob du hineingehst oder nicht, und die luftige gläserne Eingangshalle und das Café sind frei zugänglich. Drinnen ist es klar zeitgenössisch, also geh hinein, wenn das dein Geschmack ist, und lass es sonst weg. Plan eine Stunde ein, falls du hineingehst. Das lichtdurchflutete Café ist ein guter Ort zum Ausruhen. Direkt neben dem Mudam stehen drei steinerne Türme, die du nicht übersehen kannst, deine nächste und letzte Gruppe von Stationen.

    Öffnungszeiten
    Tu, Th-Su 10:00-18:00; We 10:00-21:00
    Preis
    €8 (€5 reduced, free Wed 6-9 PM)
    Website
    mudam.lu ↗
  13. 13

    Fort Thüngen

    Fort Thüngen in Luxemburg (Stadt), Station 13 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Neben dem schicken modernen Museum ragen drei runde Steintürme mit spitzen Hauben aus einem grünen Park, und genau dieser Kontrast ist der Punkt. Es sind die erhaltenen Türme von Fort Thüngen, genannt die Drei Eicheln, Dräi Eechelen auf Luxemburgisch, nach den eichelförmigen Spitzen auf den Türmen. Das Fort wurde 1732 auf einer von dem großen Festungsbaumeister Vauban angelegten Redoute errichtet, 1836 erweitert und in den 1870er Jahren weitgehend abgerissen, als Luxemburg gezwungen war, seine Festung zu schleifen. Nur die drei Türme und die Fundamente blieben übrig, in den 1990er Jahren freigelegt. Der umliegende Park Dräi Eechelen ist kostenlos, immer offen und bietet schöne Ausblicke übers Tal zurück zur Altstadt. Das Fort beherbergt das Dräi-Eechelen-Museum, Eintritt um die 7 €. Geöffnet ist dienstags und donnerstags bis sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr, mittwochs lange bis 20:00 Uhr, montags geschlossen. Mein Urteil: Selbst wenn du das Innere auslässt, geh um die Türme herum und hinaus in den Park für die Ausblicke. Von hier sind es ein paar Schritte zum Museumseingang im Fort.

    Öffnungszeiten
    Mon: Closed | Tue: 10:00 AM – 6:00 PM | Wed: 10:00 AM – 8:00 PM | Thu-Sun: 10:00 AM – 6:00 PM
    Preis
    €7 (part of Musée Dräi Eechelen complex)
  14. 14

    Musée Dräi Eechelen

    Musée Dräi Eechelen in Luxemburg (Stadt), Station 14 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Die letzte Station liegt im restaurierten Fort Thüngen selbst, was sie zum passendsten Ort macht, um einen Spaziergang durch die Festungsstadt zu beenden. Das Dräi-Eechelen-Museum eröffnete 2012 im vollständig restaurierten Fort aus dem 18. Jahrhundert, und seine Dauerausstellung zeichnet die Geschichte Luxemburgs von 1443 bis 1903 nach, die Jahrhunderte, in denen dieser Fels eine der umkämpftesten Festungen Europas war. Nach einem ganzen Tag vorbei an Kasematten, Wehrmauern und Festungsruinen fügt sich hier alles zu einer einzigen Geschichte zusammen. Das Beste: Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist dienstags, donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 10:00 bis 18:00 Uhr, mittwochs lange bis 20:00 Uhr, montags geschlossen. Mein Urteil: Kostenlos und im Fort, das du gerade umrundet hast, ist das ein leichtes Ja, um den Kreis zu schließen, gib ihm 45 Minuten bis eine Stunde. Die dickwandigen Kasemattenräume und die Ausblicke von den Wällen gehören zum Erlebnis. Wenn du fertig bist, fährt die Tram vom Kirchberg direkt zurück ins Zentrum, oder du gehst zurück zum Panoramaaufzug für den Abstieg.

    Öffnungszeiten
    Tue,Thu-Sun,PH: 10:00 AM - 6:00 PM | Wed: 10:00 AM - 8:00 PM
    Preis
    Free

Wie lange dauert dieser Rundgang wirklich?

Rechne mit 3 bis 3,5 Stunden für die 5,2 Kilometer mit kurzen Aussichtsstopps, deutlich mehr als die reinen 1 Stunde 15 Minuten Gehzeit, weil die Höhenmeter und die Treppen ins Grund und Pfaffenthal Zeit kosten. Gehst du in zwei oder drei kostenpflichtige Attraktionen, planst du besser einen halben Tag ein.

Die gesamte Route ist rund 5,2 Kilometer lang. Die reine Gehzeit liegt bei etwa 1 Stunde 15 Minuten, aber diese Zahl führt hier in die Irre, wegen der Anstiege, des Abstiegs ins Grund und der Treppen hinein und hinaus aus dem Tal. Rechne die Höhenmeter mit ein. Realistisch, mit kurzen Stopps an den Aussichtspunkten und den kostenlosen Sehenswürdigkeiten, plan 3 bis 3,5 Stunden ein. Gehst du in zwei oder drei der kostenpflichtigen Attraktionen hinein, wird daraus locker ein halber Tag oder mehr.

Die Stationen, die wirklich Zeit verdienen, sind die Pétrusse-Kasematten (45 bis 60 Minuten, wenn du hinabsteigst), das Stadtgeschichtsmuseum (etwa eine Stunde) und das Dräi-Eechelen-Museum (45 Minuten). Der mit Abstand beste Ort für eine Pause ist das Grund-Tal an der Abtei Neumünster: Setz dich ins Abteicafé oder auf eine Terrasse am Ufer der Alzette, blick hinauf zu den Klippen und erhol dich, bevor der Aufzug dich wieder hochzieht. Früher auf dem Weg ist ein Kaffee auf einer Terrasse am Place d'Armes der klassische Start. Wenn du nur einmal anhältst, dann im Grund.

Komplette Route, kürzere Runde oder zwei Tage?

Die volle Route sind 14 Stopps, aber du musst nicht alle gehen. Hier sind drei durchgeplante Varianten, je nach Zeit, Kondition und Lust auf Museen. Alle nutzen dieselben nummerierten Stopps und die kostenlosen öffentlichen Aufzüge, um die härtesten Anstiege zu sparen.

Kurzversion

Altstadt und Grund ohne Kirchberg

Stopps 1 bis 10, rund 2,7 km, etwa 2 bis 2,5 Stunden, danach kostenlose Tram zurück

Wenn Zeit oder Beine knapp sind, endest du im Grund an der Abtei Neumünster und lässt die langen Etappen 10 bis 12 zum Kirchberg weg. Du bekommst die komplette UNESCO-Altstadt, die Schlucht, den Palast und das schönste Talstück. Zurück geht es kostenlos mit Bus oder Tram, kein Ticket nötig.

Zwei-Tage-Split

Altstadt an Tag eins, Museumsviertel an Tag zwei

Tag 1: Stopps 1 bis 10 (Altstadt und Grund). Tag 2: Stopps 11 bis 14 (Pfaffenthal-Aufzug und Kirchberg)

Der entspannte Weg für Genussgeher oder Familien. Tag eins nimmt die historische Ville-Haute und den Abstieg ins Grund, Tag zwei startet frisch am Pfaffenthal-Aufzug und widmet sich in Ruhe Mudam, Fort Thüngen und dem kostenlosen Dräi-Eechelen-Museum. So bleibt Zeit für die Innenräume, ohne durch die Museen zu hetzen.

Du kannst die Route auch umkehren, aber die vorgegebene Richtung ist besser. So steigst du ins Grund hinab und lässt dich vom kostenlosen Pfaffenthal-Aufzug wieder hochtragen, statt den Anstieg zu Fuß zu erklimmen, und endest am Kirchberg direkt an der Tram zurück ins Zentrum.

Ist dieser Luxemburg (Stadt) Rundgang das Richtige für dich?

Ob dieser Rundgang zu dir passt, hängt vor allem an den Höhenmetern, nicht an der Distanz. Hier die ehrliche Einordnung, wann er ideal ist und wie du ihn anpasst.

Passt gut, wenn du…

  • Fußgänger, die Höhenunterschiede und Treppen als Teil des Erlebnisses mögen
  • Geschichts- und Festungsfans, die Kasematten, Wehrmauern und Fortruinen sehen wollen
  • Sparsame Reisende, denn fast alle großen Sehenswürdigkeiten sind kostenlos
  • Fotografen, die weite Panoramen über die grünen Schluchten suchen

Pass die Route an, wenn du…

  • Treppen oder Steigungen ein Problem sind: nimm beide kostenlosen Aufzüge und lass den Grund-Abstieg weg
  • die Zeit knapp ist: geh die Kurzversion bis Stopp 10 und fahr per Tram zurück
  • du an einem Montag da bist: viele Museen haben geschlossen, plan keine indoor-lastige Variante
  • du mit Kindern unterwegs bist: teile die Route auf zwei Tage und nutze die gläsernen Aufzüge als Highlight

Tickets & Warteschlangen umgehen in Luxemburg (Stadt)

In Luxemburg-Stadt brauchst du für fast nichts ein Ticket im Voraus, die großen Sehenswürdigkeiten sind kostenlos. Bezahlen musst du nur für die wenigen Innenräume auf dieser Route. Hier die echten Preise und was du zu Öffnungszeiten und Buchung wissen solltest.

Pétrusse Casemates (Casemates de la Pétrusse)Eintritt 18 Euro für Erwachsene, 14,50 Euro für Senioren und Studierende, 9 Euro für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Geöffnet Mo, Di und Do bis So 9:45 bis 17:00 Uhr, Mi früher Schluss um 15:00 Uhr. Im Hochsommer kann es voll werden, Tickets vorab sind aber meist nicht nötig. Nimm eine leichte Jacke mit, unten bleibt es das ganze Jahr kalt.
Großherzoglicher Palast (Palais grand-ducal)Das Innere ist nur im Sommer zugänglich, etwa von Mitte Juli bis Anfang September, mit Führungen täglich außer mittwochs von 10:00 bis 17:00 Uhr, rund 1 Stunde 15 Minuten. Tickets 18 Euro für Erwachsene, 9 Euro für Kinder von 4 bis 12 Jahren, unter 4 frei. Sie sind schnell ausverkauft, buche in der Saison vorab über das Tourismusbüro. Außerhalb des Sommers siehst du nur die Fassade.
Historisches Museum der Stadt Luxemburg (Musée d’histoire de la ville de Luxembourg)Eintritt günstige 5 Euro, donnerstags von 18:00 bis 21:00 Uhr sogar frei. Geöffnet Di, Mi und Fr bis So 10:00 bis 18:00 Uhr, Do lange bis 20:00 Uhr, montags geschlossen. Der beste Innenraum, um den Ort zu verstehen, plan etwa eine Stunde ein. Tickets an der Kasse, keine Vorabbuchung nötig. offizielle Ticketseite ↗
Musée d’Art Moderne Grand-Duc JeanEintritt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, mittwochs von 18:00 bis 21:00 Uhr frei. Geöffnet Di und Do bis So 10:00 bis 18:00 Uhr, Mi lange bis 21:00 Uhr, montags geschlossen. Die gläserne Eingangshalle und das Café sind frei zugänglich, ins Ausstellungsviertel gehst du nur bei Interesse an Gegenwartskunst. offizielle Ticketseite ↗
Fort ThüngenDer umliegende Park Dräi Eechelen ist kostenlos und immer offen. Das Museum im Fort kostet rund 7 Euro. Geöffnet Di und Do bis So 10:00 bis 18:00 Uhr, Mi lange bis 20:00 Uhr, montags geschlossen. Auch wenn du das Innere auslässt, geh um die drei Türme herum in den Park für die Ausblicke zur Altstadt.
Musée Dräi EechelenEintritt frei. Geöffnet Di, Do bis So und an Feiertagen 10:00 bis 18:00 Uhr, Mi lange bis 20:00 Uhr, montags geschlossen. Die Dauerausstellung erzählt Luxemburgs Festungsgeschichte von 1443 bis 1903 und schließt den Kreis dieses Rundgangs. Plan 45 Minuten bis eine Stunde ein. offizielle Ticketseite ↗
Alle übrigen StoppsAlle weiteren Stationen sind kostenlose, frei zugängliche Orte im Freien: Place d'Armes, Casino Luxembourg (freier Eintritt), Adolphe-Brücke, Gëlle Fra, Notre-Dame, Place Clairefontaine, Abtei Neumünster und der Pfaffenthal-Panoramaaufzug. Kein Ticket, keine Buchung nötig.
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Du stehst auf dem Place d'Armes und fragst dich, wo du anfangen sollst? Lass den AI Tourguide genau diese Route mit dir gehen. Es ist ein voice-first Guide, direkt in die Tour eingebaut: Er begrüßt dich, beginnt unterwegs die Geschichte vom Felsen und den Kasematten zu erzählen, fragt, was dich interessiert, und merkt sich deine Antworten, um den Rest des Spaziergangs darum herum zu gestalten. Kein Audioguide, der dir Fakten vorliest, sondern ein echtes Gespräch, während du vom Grund hinauf zum Fort Thüngen steigst, in deiner Sprache, in deinem eigenen Tempo.

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Tipps für deinen Spaziergang durch Luxemburg (Stadt)

  • Timing und Verkehr: Der gesamte öffentliche Nahverkehr in Luxemburg ist komplett kostenlos, inklusive Tram und Bussen, also nimm von den letzten Stationen die Kirchberg-Tram zurück ins Zentrum, statt zurückzulaufen. Kein Ticket nötig, einfach einsteigen.
  • Untergrund und Schuhe: Das ist ein hügeliger Spaziergang mit Kopfsteinpflastergassen, steilen Treppen hinunter ins Grund und unebenem historischem Pflaster. Trag richtige Wanderschuhe mit Grip, das Pflaster im Grund wird nach Regen rutschig. Absätze lass komplett weg.
  • Toiletten: Saubere Toiletten und ein Café gibt es im Luxembourg City History Museum in der Rue du Saint-Esprit, der beste Halt auf halber Strecke. Außerdem gibt es zu Beginn öffentliche Toiletten nahe dem Place d'Armes.
  • Essen und Trinken: Das Abteicafé und die Uferterrassen im Grund sind der natürliche Mittagshalt an der Alzette. Für einen schnellen Happen servieren die Terrassen rund um den Place d'Armes ab dem Morgen Kaffee und kleine Gerichte. Rechne mit Hauptstadtpreisen.
  • Foto: Von der Plattform des Pfaffenthal-Panoramaaufzugs schau übers Tal zurück Richtung Altstadt. Das Licht am späten Nachmittag bringt den Festungsstein zum Glühen. Der Aussichtspunkt der Gëlle Fra über der Adolphe-Brücke ist das andere Pflichtmotiv.
  • Gratis-Eintrittsfenster: Das Stadtgeschichtsmuseum ist donnerstags von 18:00 bis 21:00 Uhr frei, das Mudam mittwochs von 18:00 bis 21:00 Uhr. Leg deinen Besuch auf diese Abende, um sie kostenlos zu sehen.
  • Schließtage: Die meisten Museen auf dieser Route haben montags geschlossen, darunter das Mudam, Fort Thüngen und das Dräi-Eechelen-Museum. Plane keine indoor-lastige Variante dieses Spaziergangs für einen Montag.

Warum diese Route?

Luxemburg-Stadt ist auf einen Felsen gebaut, und genau diese eine Tatsache prägt alles am Zufußgehen hier. Die Altstadt liegt auf einem Felsplateau, die Flüsse Alzette und Pétrusse haben mittendurch tiefe Schluchten gegraben, und das Ganze hält durch Brücken, Wehrmauern und zwei kostenlose Panoramaaufzüge zusammen. Aus dem Bus oder Taxi heraus verstehst du diesen Ort nicht. Die ganze Dramatik liegt in den Höhenunterschieden, den plötzlichen Ausblicken über grüne Täler 70 Meter weiter unten, den mittelalterlichen Verteidigungstunneln, die direkt in die Felswand getrieben wurden. Deshalb gewinnt hier der Spaziergang.

Diese Route deckt auf rund 5,2 Kilometern das ab, was wirklich zählt. Sie startet im Fußgängerherzen am Place d'Armes und endet draußen bei den Festungsanlagen auf dem Kirchberg. Du nimmst die UNESCO-gelistete Altstadt mit, die Pétrusse-Kasematten, die Kathedrale Notre-Dame, den großherzoglichen Palast, dann geht es hinunter ins Grund-Tal zur Abtei Neumünster, bevor dich der kostenlose Pfaffenthal-Aufzug hoch ins moderne Museumsviertel bringt. Kompakt, aber nicht flach. Rechne mit echten Anstiegen und Abstiegen.

Die meisten der großen Sehenswürdigkeiten hier sind kostenlos, was ungewöhnlich ist. Die Kathedrale, die Brücken, der Palast von außen, die Gëlle Fra, die Abtei und der Panoramaaufzug kosten nichts. Du zahlst nur, wenn du in die Kasematten oder die Museen hineingehst. Das macht diese Stadt zu einer ehrlichen Self-Guided-Stadt. Geh den Spaziergang, pick dir ein, zwei Innenräume heraus, lass den Rest ohne schlechtes Gewissen weg.

Häufige Fragen

Ist Luxemburg-Stadt sicher zu Fuß zu erkunden?

Ja, es ist eine der sichersten Hauptstädte Europas, einschließlich der Altstadt, des Grund und des Kirchberg, Tag und Nacht. Der übliche gesunde Menschenverstand gilt spät nachts rund um das zentrale Bahnhofsviertel, das etwas rauer ist als der Rest, aber die gesamte Route dieser Tour bleibt in sehr sicheren, gepflegten Gegenden. Nennenswerte Touristenmaschen gibt es hier nicht. Die größte Gefahr ist körperlich: steile Treppen und glattes Pflaster, nicht Kriminalität.

Was, wenn es während meines Rundgangs durch Luxemburg-Stadt regnet?

Gute Indoor-Fluchten sind direkt in diese Route eingebaut. Schlüpf in die Kathedrale Notre-Dame, das Casino-Luxembourg-Forum, das Stadtgeschichtsmuseum, das Mudam oder das Dräi-Eechelen-Museum, um einen Schauer abzuwarten, mehrere davon kostenlos. Die Pétrusse-Kasematten liegen unter der Erde und sind von Regen unbeeindruckt, auch wenn die Eingangsstufen rutschig werden. Die Plattformausblicke am Panoramaaufzug lass bei starkem Regen aus, denn der ganze Sinn ist das Panorama, und heb dir den Abstieg ins Grund für ein trockeneres Zeitfenster auf, weil das Pflaster nass tückisch ist.

Welche Tageszeit eignet sich am besten für diesen Rundgang?

Starte am späten Vormittag, gegen 9:30 oder 10:00 Uhr, damit die Museen geöffnet sind und du das Grund und den Panoramaaufzug bei gutem Nachmittagslicht erreichst. Der Aussichtspunkt der Gëlle Fra und die Aufzugsplattform sind am späten Nachmittag am schönsten, wenn die tiefe Sonne den Festungsstein wärmt. Starte nicht zu spät, denn du willst Zeit im Tal haben, bevor die Museen um 18:00 Uhr schließen. Früh am Morgen sind außerdem die Kathedrale und die Altstadtgassen ruhiger für Fotos.

Wie viel kostet dieser Rundgang, wenn ich ihn selbst mache?

Der Spaziergang selbst ist kostenlos, und das sind auch die meisten der großen Sehenswürdigkeiten: die Kathedrale, die Brücken, die Gëlle Fra, die Abtei, der Panoramaaufzug und das Dräi-Eechelen-Museum. Du zahlst nur, um in die Pétrusse-Kasematten (18 €), das Stadtgeschichtsmuseum (5 €), das Mudam (8 €), das Museum im Fort Thüngen (rund 7 €) oder im Sommer in den Palast (18 €) hineinzugehen. Du kannst eine reichhaltige Variante dieser Tour kostenlos oder fast kostenlos machen. Auch der öffentliche Nahverkehr ist im ganzen Land kostenlos.

Lässt sich Luxemburg-Stadt trotz der vielen Hügel gut zu Fuß erkunden?

Ja, sehr gut, aber sie ist wirklich hügelig mit scharfen Höhenunterschieden zwischen Oberstadt und Tälern. Die beiden kostenlosen öffentlichen Aufzüge, der Pfaffenthal-Panoramaaufzug und der Aufzug im Stadtgeschichtsmuseum, gibt es genau dafür, deinen Beinen die schlimmsten Anstiege zu ersparen, also nutze sie. Die Altstadt selbst ist flach und verkehrsberuhigt. Die Anstrengung liegt in den Abstiegen ins Grund und Pfaffenthal, die die Aufzüge auf dem Rückweg dann wieder ausgleichen.

Muss ich vorab irgendetwas buchen?

Für die kostenlosen Sehenswürdigkeiten nicht. Das Einzige, was sich vorab zu buchen lohnt, ist das Innere des großherzoglichen Palasts, das nur von Mitte Juli bis Anfang September für Führungen öffnet und ausverkauft ist, also reservier über das Tourismusbüro, wenn du hinein willst. Die Pétrusse-Kasematten können im Hochsommer voll werden, brauchen aber in der Regel keine Tickets im Voraus. Zu allem anderen auf dieser Route kannst du einfach hingehen.

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