Matera Stadtrundgang auf eigene Faust

Eine 2,9 km lange Schleife durch Materas Höhlenviertel, 8 Stationen von der Piazza Vittorio Veneto über Belvedere, Felsenkirchen und Dom bis zurück zum Start, ohne denselben Weg zweimal zu gehen. Diese Seite liefert die Karte, die Gehzeit pro Etappe, echte Eintrittspreise und Öffnungszeiten und kürzere Varianten.

8 Stationen2,9 km~2 Stunden zu Fuß3–4 Stunden mit Stopps
Das bekommst du mit AI Tourguide
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Matera Stadtrundgang im Überblick

Diese Route ist für alle gemacht, die Matera zu Fuß und in einer sinnvollen Reihenfolge sehen wollen, statt sich planlos im Labyrinth der Sassi zu verlieren. Jeder Innenraum ist optional: Der Weg selbst und die Aussichtspunkte sind gratis, und du entscheidest an jeder Kirche und Zisterne selbst, ob du das Ticket lösen willst. Du gehst in deinem Tempo, in deiner Reihenfolge.

StartPiazza Vittorio Veneto
ZielChurch of San Giovanni Battista (Chiesa di San Giovanni Battista)
RoutentypRundschleife: Start und Ziel liegen beide an der Piazza Vittorio Veneto. Der Weg führt erst südostwärts hinab in den Caveoso, quert am Dom den Civita-Sporn und windet sich durch das Barisano zurück, ohne Etappe doppelt.
Realistische DauerDie reine Gehzeit über 2,9 km liegt bei rund 45 Minuten, mit den acht Stopps und den Aussichtspunkten realistisch bei drei bis vier Stunden, mehr, wenn du in den Sassi zu Mittag isst.
SchwierigkeitKurze 2,9 km, aber anspruchsvolles Gelände: abgewetzte, blank polierte Kalksteintreppen statt ebener Wege, ständig bergauf und bergab. Festes Schuhwerk mit Grip ist Pflicht, keine glatten Sohlen.
Kosten zum NachgehenDer Weg draußen und alle Aussichtspunkte sind kostenlos. Geld kostet nur, wer hineingeht: Palombaro Lungo 3 EUR, Santa Maria de Idris 3 EUR, San Pietro Barisano 3,50 EUR. Dom und San Giovanni Battista sind gratis.
Am besten für:

Ideal für Reisende, die eine kompakte, gut geplante Halbtagsrunde durch ein UNESCO-Welterbe wollen und trittsicher auf unebenem Stein unterwegs sind.

Die Route

Route und Karte für deinen kostenlosen Stadtrundgang durch Matera

8 Stopps2,9 kmetwa 2 Stunden
Interaktive Karte lädt…Hier erscheint die komplette Route zu Fuß.
Willst du, dass die Route dich unterwegs führt?Öffne die Route mit Navigation und einem persönlichen Guide für Hintergründe, Geschichten und die Fragen, die dir wichtig sind.
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Die 8 Stopps entlang dieser Route

  1. Piazza Vittorio Veneto in Matera, Station 1 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    1Piazza Vittorio Veneto
  2. Palombaro Lungo in Matera, Station 2 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    2Palombaro Lungo
  3. Belvedere Piazza Giovanni Pascoli in Matera, Station 3 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    3Belvedere Piazza Giovanni Pascoli
  4. Church of Santa Maria de Idris in Matera, Station 4 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    4Church of Santa Maria de Idris
  5. Kathedrale von Matera (Cattedrale di Matera) in Matera, Station 5 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    5Kathedrale von Matera (Cattedrale di Matera)
  6. Sassi von Matera (Sassi di Matera) in Matera, Station 6 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    6Sassi von Matera (Sassi di Matera)
  7. Church of San Pietro Barisano (Chiesa rupestre di San Pietro Barisano) in Matera, Station 7 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    7Church of San Pietro Barisano (Chiesa rupestre di San Pietro Barisano)
  8. Church of San Giovanni Battista (Chiesa di San Giovanni Battista) in Matera, Station 8 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    8Church of San Giovanni Battista (Chiesa di San Giovanni Battista)
  9. Das ist die ganze Runde.

    Wenn du mehr willst als Karte und Text, hol dir Live-Navigation und einen KI-Guide, der sich mit dir unterhält, während du gehst.

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    Geschafft
Stopp 1 von 8
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Dein Matera Rundgang, Station für Station

  1. 1

    Piazza Vittorio Veneto

    Piazza Vittorio Veneto in Matera, Station 1 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Hier geht es los, im hellen modernen Herzen von Matera. Der Platz ist weitläufig, gepflastert und rund um die Uhr kostenlos zugänglich, voller Einheimischer beim abendlichen Passeggiata und mit einer Reihe von Cafés unter den Arkaden. Geh geradewegs zur steinernen Balustrade auf der gegenüberliegenden Seite. Das ist dein erster großer Moment: Der Sasso Barisano breitet sich unter dir aus, ein Durcheinander aus Höhlendächern und Glockentürmen, das in die Schlucht hinabstürzt. Der Kontrast erzählt die ganze Geschichte Materas in einem einzigen Blick, oben die elegante Stadt des 20. Jahrhunderts, unten die uralten Steinhöhlen. Nimm dir an der Brüstung eine Minute, bevor du irgendwohin weitergehst. Trink im Stehen an der Bar einen Espresso (rund 1 bis 1,50 EUR) und verschaff dir einen Überblick, denn sobald du in die Sassi hinabsteigst, verschlucken dich die Gassen. Der Eingang zur Zisterne, die du als Nächstes besuchst, liegt direkt unter deinen Füßen.

    Öffnungszeiten
    Open 24/7
    Preis
    Free
  2. 2

    Palombaro Lungo

    Palombaro Lungo in Matera, Station 2 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Zu dieser Station geht man nicht hin, man steigt in sie hinab. Der Eingang liegt direkt am Platz, eine Treppe führt unter das Pflaster in die größte unterirdische Zisterne Materas, eine riesige ausgehöhlte Kammer. Hier sammelte sich einst das Regenwasser, das man aus den umliegenden Hügeln heranleitete, um die ganze Stadt zu versorgen. Wenn du auf dem Steg stehst und sich die Steingewölbe 15 Meter über der alten Wasserlinie erheben, verstehst du, wie eine Stadt ohne Fluss in einer Schlucht überleben konnte. Der Eintritt kostet 3 EUR und lohnt sich wirklich, eine der wenigen unterirdischen Stationen, die sich nach echter Entdeckung anfühlt und nicht nach Souvenirladen. Geöffnet täglich 10:00 bis 13:30 und 15:00 bis 18:30 Uhr, achte also auf die lange Mittagspause. Die Besuche sind kurz, vielleicht 20 Minuten, oft mit Führung. Da unten ist es kühl und feucht, eine gute erste Station an einem heißen Tag.

    Öffnungszeiten
    Daily: 10:00 AM – 1:30 PM, 3:00 – 6:30 PM
    Preis
    €3
  3. 3

    Belvedere Piazza Giovanni Pascoli

    Belvedere Piazza Giovanni Pascoli in Matera, Station 3 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Zurück ans Tageslicht, folge den Gassen Richtung Südosten am Rand der Schlucht entlang, bis sich der Blick vollständig öffnet. Diese Terrasse ist das Matera-Motiv schlechthin, das von jeder Postkarte. Der gesamte Sasso Caveoso türmt sich vor dir auf, Höhlenhäuser, in die Felswand gestapelt, und jenseits der Schlucht das karge Murgia-Plateau, übersät mit prähistorischen Höhlen. Der Aussichtspunkt ist kostenlos und rund um die Uhr zugänglich, weshalb hier auch jede Reisegruppe und jeder Stativfotograf landet. Komm früh oder kurz vor Sonnenuntergang, dann hast du ihn vielleicht für dich allein. Das Licht zur goldenen Stunde taucht die ganze Steinstadt in Honigfarben, und die Murgia-Seite leuchtet. Von hier kannst du den Rest deines Spaziergangs mit den Augen nachzeichnen: die Felsenkirche auf ihrem Sporn zur Linken, den Domturm hoch in der Mitte, die Barisano-Dächer rechts.

  4. 4

    Church of Santa Maria de Idris

    Church of Santa Maria de Idris in Matera, Station 4 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Steig vom Belvedere hinab in Richtung der Felsnadel, die aus dem Caveoso ragt, und schon taucht die kleine weiß getünchte Fassade von Santa Maria de Idris auf, an die Spitze des Monterrone-Sporns geklammert, als wäre sie dort herausgewachsen. Das ist das Bild, das die Leute aus Matera mit nach Hause nehmen. Steig die Stufen zum Eingang hinauf (3 EUR), und im in den Fels gehauenen Kirchenschiff findest du verblasste mittelalterliche Fresken, direkt auf die Höhlenwände gemalt. Dasselbe Ticket bringt dich auch in die angrenzende Kirche San Giovanni in Monterrone, mit der sie ein durch den Fels geschlagener Gang verbindet, also nimm gleich beide mit. Geöffnet täglich 9:30 bis 19:00 Uhr. Sie ist klein und dämmrig, das Fotografieren im Inneren ist meist eingeschränkt, aber allein die Lage rechtfertigt den Aufstieg. Schöpf oben Atem: Der Blick zurück über den Caveoso von der Kirchenterrasse ist fast so gut wie vom Belvedere.

  5. 5

    Kathedrale von Matera (Cattedrale di Matera)

    Kathedrale von Matera (Cattedrale di Matera) in Matera, Station 5 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Von der Felsenkirche steigt der Weg zum höchsten Punkt der Altstadt hinauf, dem Civita-Sporn, der die beiden Sassi teilt. Der Dom krönt ihn, ein apulisch-romanischer Bau aus dem 13. Jahrhundert mit einem hohen Glockenturm, der von fast überall in Matera zu sehen ist. Die Fassade ist schlichter goldener Stein mit einer feinen Fensterrose. Drinnen kippt das Bild: Eine schwere barocke Überformung aus Gold und Stuck überdeckt das romanische Grundgerüst, dazu eine freskierte Krippenszene aus dem 16. Jahrhundert in einer Seitenkapelle. Der Eintritt ist frei. Geöffnet Montag bis Samstag 9:00 bis 18:30 Uhr, sonntags in zwei Zeitfenstern, 9:00 bis 10:30 und 12:30 bis 18:30 Uhr, steh also nicht mitten am Sonntagvormittag vor der Tür. Die Terrasse draußen ist der eigentliche Schatz, der einzige Ort, von dem aus du das Barisano- und das Caveoso-Viertel gleichzeitig sehen kannst, die Schlucht zu beiden Seiten zu deinen Füßen.

    Öffnungszeiten
    Mon-Sat: 9:00 AM – 6:30 PM | Sun: 9:00 – 10:30 AM, 12:30 – 6:30 PM
    Preis
    Free
  6. 6

    Sassi von Matera (Sassi di Matera)

    Sassi von Matera (Sassi di Matera) in Matera, Station 6 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Dieser Abschnitt ist der Grund, warum du gekommen bist. Sobald du den Dom verlässt, taucht die Route in die eigentlichen Sassi ein, die zum UNESCO-Welterbe gehörenden Höhlenviertel, 1993 zum Weltkulturerbe erklärt. Es gibt keinen einzelnen Eingang und kein Ticket, du bist einfach mittendrin: Gassen, die zu Treppen werden, Türen, die sich in aus dem Fels gehauene Räume öffnen, ein Innenhof, der das Dach des Hauses darunter ist. Bis in die 1950er Jahre lebten hier Familien mit ihrem Vieh in feuchten, dunklen Höhlen, dann ließ die italienische Regierung das ganze Viertel als nationale Schande zwangsräumen. Jahrzehntelang stand es leer, bis langsam Wohnhäuser, Hotels und Restaurants zurückkehrten. Geh langsam und lass dich ruhig ein wenig abseits des markierten Weges treiben. Jederzeit zugänglich und kostenlos. Pass auf, wo du hintrittst, der abgewetzte Stein ist glatt, und viele Gassen sind gestuft, nicht eben.

    Öffnungszeiten
    Open 24/7
    Preis
    Free
  7. 7

    Church of San Pietro Barisano (Chiesa rupestre di San Pietro Barisano)

    Church of San Pietro Barisano (Chiesa rupestre di San Pietro Barisano) in Matera, Station 7 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Wenn du aus dem Caveoso ins Barisano-Viertel hinaufsteigst, erreichst du die größte aus dem Fels gehauene Kirche Materas. Die Fassade vorn sieht aus wie eine gewöhnliche Steinkirche, aber fast alles dahinter ist in die Felswand hineingearbeitet. Zahl 3,50 EUR und steig hinab in die Krypta und das Netz der Hypogäen darunter, wo Nischen in den Wänden einst dazu dienten, die Leichname der Toten zu entwässern und zu trocknen, ein verstörender, wirklich einprägsamer Teil des Besuchs, den die Postkartenkirchen nicht zu bieten haben. Geöffnet täglich 10:00 bis 19:00 Uhr. Es ist hier stiller als in Idris, weniger Andrang, mehr Atmosphäre. Die Akustik in den unteren Kammern ist unheimlich. Wenn du auf diesem Spaziergang nur für eine Felsenkirche Eintritt zahlst, dann ist es allein wegen der unterirdischen Räume diese, die ich Idris vorziehen würde.

    Öffnungszeiten
    Daily: 10:00 AM – 7:00 PM
    Preis
    €3.50
  8. 8

    Church of San Giovanni Battista (Chiesa di San Giovanni Battista)

    Church of San Giovanni Battista (Chiesa di San Giovanni Battista) in Matera, Station 8 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Die letzte Station liegt direkt neben dem Hauptplatz, an der Grenze zwischen der neuen Stadt und dem Barisano, du bist also fast wieder am Start. San Giovanni Battista ist hier eine seltene frei stehende Kirche, im 13. Jahrhundert erbaut und nicht aus dem Fels gegraben, im selben apulisch-romanischen Stil wie der Dom. Das schlichte Steinäußere verrät nichts. Innen öffnen schlanke Säulen und geschnitzte Kapitelle einen überraschend hohen, stillen Raum, eine Wohltat nach einem Tag in engen Höhlen. Der Eintritt ist frei, und die Öffnungszeiten sind großzügig, täglich 8:00 bis 22:30 Uhr, sie taugt also gleichermaßen für den frühen Start wie für den späten Abschluss. Danach bringt dich ein zweiminütiger Weg zurück hinauf zur Piazza Vittorio Veneto, wo die Schleife begann. Plane das für den späten Nachmittag, dann kommst du genau an, wenn sich der Platz für die abendliche Passeggiata füllt und die Cafés ihre Lichter anschalten.

    Öffnungszeiten
    Daily: 8:00 AM – 10:30 PM
    Preis
    Free

Wie lange dauert dieser Rundgang wirklich?

Zu Fuß sind die 2,9 km in etwa 45 Minuten zu schaffen, aber das macht niemand: Mit den Aussichtspunkten und ein, zwei Innenräumen bist du bei drei bis vier Stunden. Der Sassi-Abschnitt verdient dabei die meiste ungehetzte Zeit, denn hier zahlt sich das Abweichen vom markierten Weg aus.

Die reine Gehzeit liegt bei nur etwa 45 Minuten, aber in 45 Minuten schafft das niemand. Plane mit den Stopps drei bis vier Stunden ein, mehr, wenn du am Belvedere verweilst oder in den Sassi zu Mittag isst. Der Sassi-Abschnitt selbst verdient die meiste ungehetzte Zeit, hier zahlt sich das Abweichen vom markierten Weg aus. Die beiden Aussichtspunkte an Dom und Kirche (die Terrasse des Doms und die Anhöhe der Idris-Kirche) verdienen jeweils eine richtige Pause für das Panorama.

Die natürliche Rast ist das Belvedere Piazza Giovanni Pascoli früh am Anfang oder die Domterrasse auf halbem Weg, beide mit Steinsimsen zum Sitzen. Zum richtigen Hinsetzen sind die Cafés rund um die Piazza Vittorio Veneto am Start und am Ende die naheliegende Wahl. Denk an die lange italienische Mittagspause: Palombaro Lungo schließt von 13:30 bis 15:00 Uhr, leg diesen Stopp also auf den Vormittag oder den frühen Nachmittag, sonst stehst du um 14:00 Uhr vor verschlossener Tür.

Komplette Route, kürzere Runde oder zwei Tage?

Die Schleife lässt sich je nach Zeit und Kondition strecken oder kürzen. Drei sinnvolle Varianten, alle mit den echten Stationsnummern und Etappenzeiten aus der Karte, damit du vorab planen kannst, wie tief du in die Sassi hinabsteigst.

Kurze Runde

Die Highlights ohne den Barisano-Umweg

Stationen 1 bis 6, Piazza Vittorio Veneto bis Sassi di Matera, rund 2,1 km, etwa 2 bis 2,5 Stunden

Du sparst die beiden längeren Barisano-Etappen (Station 6 zu 7 sind 530 m, dann noch 220 m). Nach den Sassi steigst du direkt zur Piazza zurück. So bekommst du Belvedere, Idris, Dom und die Höhlengassen, lässt aber San Pietro Barisano und San Giovanni Battista aus.

Auf zwei Etappen

Vormittag Caveoso, Nachmittag Barisano

Teil eins Stationen 1 bis 5 bis zum Dom, Teil zwei Stationen 5 bis 8, jeweils gut eine Stunde

Wer es ruhig angehen will oder der Mittagshitze ausweicht, teilt am Dom (Station 5). Vormittags Caveoso bis zur Domterrasse, Mittagspause oben auf dem Platz, nachmittags im goldenen Licht durch Sassi und Barisano. Ideal an heißen Tagen.

Umkehren geht, weil es eine Schleife ist, doch die vorgeschlagene Richtung hat Grund: Du steigst früh ins Caveoso hinab, wenn das Belvedere Piazza Giovanni Pascoli noch leer ist, und endest an der Piazza Vittorio Veneto, gerade wenn sich der Platz zur abendlichen Passeggiata füllt.

Ist dieser Matera Rundgang das Richtige für dich?

Diese Route passt zu manchen Reisenden perfekt und zu anderen weniger. Woran das liegt, kurz und konkret, damit du vorher weißt, ob die Sassi zu Fuß dein Tag sind oder ob du etwas anpassen solltest.

Passt gut, wenn du…

  • Trittsichere Reisende, die 2,9 km über unebenen, gestuften Stein bergauf und bergab bewältigen
  • Wer eine kompakte Halbtagsrunde statt planlosem Umherirren im Labyrinth der Sassi will
  • Geschichts- und Architekturinteressierte, die Felsenkirchen, eine unterirdische Zisterne und apulische Romanik mitnehmen
  • Fotografen, die früh oder zur goldenen Stunde das honiggoldene Licht über der Schlucht suchen

Pass die Route an, wenn du…

  • Du bist auf Räder oder einen Rollstuhl angewiesen: Die gestuften Gassen der Sassi sind großteils nicht barrierefrei
  • Du reist mit kleinen Kindern oder unsicherem Gang: nimm die kurze Runde und meide die steilsten Stufen
  • Es regnet: Der polierte Stein wird gefährlich glatt, verlagere das Programm unter die Erde und lass die Belvedere-Ausblicke aus
  • Du hast nur zwei Stunden: geh die kurze Runde bis Station 6 und spar dir das Barisano-Viertel

Tickets & Warteschlangen umgehen in Matera

In Matera brauchst du keine Skip-the-line-Tickets, aber ein paar Innenräume kosten Eintritt und haben feste Zeiten. Hier die echten Preise und Öffnungszeiten, damit du nicht vor verschlossener Tür stehst.

Palombaro LungoEintritt 3 EUR für die größte unterirdische Zisterne Materas. Geöffnet täglich 10:00 bis 13:30 und 15:00 bis 18:30 Uhr, achte auf die lange Mittagspause und leg den Besuch auf den Vormittag oder frühen Nachmittag.
Church of Santa Maria de IdrisEintritt 3 EUR, das gleiche Ticket bringt dich auch in die angrenzende San Giovanni in Monterrone. Geöffnet täglich 9:30 bis 19:00 Uhr. Buchung online möglich. offizielle Ticketseite ↗
Church of San Pietro Barisano (Chiesa rupestre di San Pietro Barisano)Eintritt 3,50 EUR für die größte Felsenkirche Materas mit Krypta und Hypogäen. Geöffnet täglich 10:00 bis 19:00 Uhr. Wenn du nur eine Felsenkirche von innen zahlst, dann diese. offizielle Ticketseite ↗
Alle übrigen StoppsPiazza Vittorio Veneto, Belvedere Piazza Giovanni Pascoli, Matera Cathedral, Sassi di Matera und San Giovanni Battista sind kostenlos zugänglich, die Aussichtspunkte rund um die Uhr.
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Du stehst am Geländer der Piazza Vittorio Veneto und schaust hinab auf die Sassi? Öffne AI Tourguide direkt im Browser, ohne App, ohne Download, und ein Sprach-Guide geht genau diese Runde mit dir durch die Höhlenviertel: Er begrüßt dich, erzählt unterwegs die Geschichten und fragt, was du sehen willst, und formt danach den Rest des Wegs. Ein echtes Gespräch, keine Aufnahme. Starte mit 100 Gratis-Credits.

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Tipps für deinen Spaziergang durch Matera

  • Anreise und Timing: Eine schnelle Zugverbindung von größeren Knotenpunkten gibt es nach Matera nicht, die meisten kommen mit Bus oder Auto. Starte spätestens um 9:00 bis 9:30 Uhr, dann entgehst du sowohl der Mittagshitze auf dem weißen Stein als auch den Reisegruppen am Belvedere Pascoli. Oder dreh es um und geh ab etwa 17:00 Uhr ins Licht der goldenen Stunde.
  • Schuhe: Der wichtigste Tipp für Matera überhaupt. Die Sassi bestehen aus abgewetztem, blank poliertem Kalkstein, gestuft statt eben, und sind selbst im Trockenen glatt. Trag festes Schuhwerk mit gutem Grip oder Wanderschuhe, niemals Sandalen oder glatte Sohlen. Die 2,9 km lange Schleife geht ständig über unebenen Stein bergauf und bergab.
  • Toiletten: Rund um die Piazza Vittorio Veneto, also am Anfang wie am Ende, gibt es öffentliche Toiletten und reichlich Cafés. Unten in den Sassi wird es damit schnell dünn, geh also lieber, bevor du vom Platz hinabsteigst.
  • Essen und Trinken: Mach in den Sassi Halt für ein belegtes Pane di Matera, das örtliche Brot mit der kräftigen Kruste, oder einen Teller Orecchiette mit Cime di Rapa. Ein Espresso im Stehen an der Bar auf der Piazza Vittorio Veneto kostet etwa 1 bis 1,50 EUR. Nimm eine Wasserflasche mit, die Aufstiege machen durstig.
  • Foto: Das beste Motiv gelingt vom Belvedere Piazza Giovanni Pascoli, mit Blick nach Ostnordost über den Sasso Caveoso zur Murgia-Schlucht. Geh bei Sonnenaufgang oder in der letzten Stunde Tageslicht, wenn der Stein honiggolden leuchtet und der Andrang nachlässt.

Warum diese Route?

Matera ist eine Stadt, die man eher mit den Knien als mit den Füßen erkundet. Die Sassi, die beiden in eine Kalksteinschlucht gehauenen Höhlenviertel, fallen unterhalb der modernen Oberstadt steil ab, ein Gewirr aus Steindächern, Gassen und Treppen, bei dem ein Haus auf dem Dach des nächsten sitzt. Es gibt kein Raster, keine Logik im Straßenverlauf, und verlaufen wirst du dich garantiert. Genau das ist der Reiz. Ein Auto bringt hier gar nichts, und selbst eine Karte hilft nur halb. Deshalb schlägt eine kompakte, gut geplante Runde zu Fuß das ziellose Umherirren um Längen.

Diese Route ist eine 2,9 km lange Schleife, die an der Piazza Vittorio Veneto beginnt und endet, dem großen modernen Platz oben. Von dort führt sie hinab in den Caveoso-Teil zum schönsten Panorama und zur postkartenreifen Felsenkirche, quert am Dom den hohen Civita-Sporn und windet sich dann durch das Barisano-Viertel zurück bis zum Ausgangspunkt. Die unterirdische Zisterne, die Felsenkirchen und den berühmten Aussichtsbalkon nimmst du dabei alle mit, ohne auch nur einmal denselben Weg zweimal zu gehen.

Das meiste ist gratis oder kostet ein paar Euro pro Sehenswürdigkeit. Bezahlt wird in Höhenmetern. Zieh festes Schuhwerk an, brich auf, bevor die Mittagssonne auf den weißen Stein knallt, und gönn dir lieber einen gemächlichen halben Tag als zwei gehetzte Stunden. Das ist die Art Ort, an dem ein Kaffee auf einem Steinsims Teil des Spaziergangs ist, nicht eine Pause davon.

Häufige Fragen

Ist Matera sicher zum Spazierengehen?

Ja, Matera ist sehr sicher, eine kleine Stadt mit niedriger Kriminalität und tagsüber vielen Touristen. Das eigentliche Risiko ist körperlich: Die Sassi sind ein Labyrinth aus unebenen, glitschigen Steintreppen mit wenigen Geländern und nachts unbeleuchteten Gassen. Pass auf, wo du hintrittst, schalt nach Einbruch der Dunkelheit dein Handylicht ein und wag dich nicht in den falschen Schuhen in die steilen Höhlengassen. Nennenswerte Abzocke gibt es nicht, lass dir nur vorab den Preis eines Guides bestätigen.

Was tun, wenn es während meiner Matera-Tour regnet?

Regen macht die polierten Steinstufen ernsthaft gefährlich, nimm das Tempo also deutlich raus. Verlagere das Programm unter die Erde: die Zisterne Palombaro Lungo (3 EUR), die Felsenkirchen Santa Maria de Idris (3 EUR) und San Pietro Barisano (3,50 EUR) sowie der Dom (kostenlos) sind alle überdacht oder in den Fels gehauen. Der Multimedia-Geschichtsraum Casa Noha ist ein weiterer trockener, lohnender Unterschlupf. Die Belvedere-Ausblicke hebst du dir besser für klares Wetter auf.

Welche Tageszeit ist die beste für diesen Rundgang?

Der frühe Morgen, mit Start gegen 9:00 Uhr, oder der späte Nachmittag bis in die goldene Stunde ab etwa 17:00 Uhr. Die Mittagssonne knallt hart vom weißen Kalkstein zurück, und die Sassi werden bei kaum Schatten zum Backofen. Früh erwischst du das Belvedere vor den Reisebussen, spät bekommst du das honigfarbene Licht, für das Fotografen anreisen, und stehst am Ende auf dem Platz, gerade wenn die abendliche Passeggiata beginnt.

Nimm diese Route mit

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