Porte des Allemands
Die Türme tauchen plötzlich vor dir auf, während du am Ufer der Seille entlang nach Osten läufst. Zwei dicke Rundtürme auf der einen Seite, zwei breitere quadratische Bastionen auf der anderen: Das Ganze überspannt den Fluss wie eine Burg, die eine Brücke verschluckt hat. Dies ist die letzte erhaltene befestigte Brückenburg in Frankreich. Die beiden Baustile liegen etwa 200 Jahre auseinander: Die runden Türme stammen aus dem 13. Jahrhundert, die quadratischen aus dem 15. Jahrhundert. Der Name stammt vom Deutschen Orden („Allemands“ bedeutet Deutsche), der in der Nähe ein Krankenhaus betrieb. Geh durch den dunklen Steinbogen und steig die Treppen zu den Festungswällen hinauf. Der Zugang ist kostenlos und rund um die Uhr offen. Von oben hast du einen klaren Blick zurück auf die Turmspitze der Kathedrale. In den Innenräumen gibt es kleine Ausstellungen, die über das Jahr verteilt wechseln. Geh nun nach Südwesten in Richtung des Centre Pompidou-Metz in der Nähe des Bahnhofs. Auf dem Weg kommst du durch das Viertel Outre-Seille, das alte Handwerkerviertel, wo sich die engen Gassen noch wie ein Dorf anfühlen.
Mehr über Porte des Allemands erfahren →8 min Gehweg zur nächsten Station




