1. Centre Pompidou-Metz
Das Dach allein rechtfertigt den Besuch: ein Geflecht aus hellem Holz, das an einen chinesischen Hut erinnert und sich über die Ausstellungsräume legt. Drinnen hängt alles davon ab, was gerade gezeigt wird. Es gibt keine ständige Sammlung, also schaut vorher ins Programm, bevor ihr den Nachmittag dort plant. Die Architektur spielt mit dem Tageslicht, sodass sich die Stimmung in den riesigen Räumen ständig ändert.
Drei rechteckige Galerien ragen aus dem Gebäude heraus. Die großen Fenster an den Enden wirken wie Sucher, die den Blick direkt auf die Kathedrale und den Bahnhof lenken. Es ist kein typisches Museum, sondern eher ein Experimentierfeld, bei dem das Gebäude selbst schon Kunst ist. Breite Rampen und große Aufzüge machen alles zugänglich, aber die Dimensionen können anstrengend sein, wenn man durch jedes Stockwerk hetzt.
Da es direkt neben dem Bahnhof liegt, ist es der logische Startpunkt für alle, die mit dem Zug ankommen. Es liegt etwas abseits der Altstadt und bildet einen modernen Gegenpol zu den historischen Vierteln. Wenn es regnet, ist das hier die beste Option, weil man locker drei Stunden verbringen kann, ohne nass zu werden.