Mont-Saint-Michel Stadtrundgang auf eigene Faust

Ein selbstgeführter Aufstieg über den Mont-Saint-Michel: 6 Stopps auf rund 800 Metern, vom Dorftor an der Grande Rue bis hinauf zur Abtei auf dem Gipfel. Die Seite liefert dir die Karte, die Gehzeit für jeden Abschnitt, echte Preise und Öffnungszeiten sowie kürzere Varianten.

6 Stationen0,8 km~1 Stunden zu Fuß2–3 Stunden mit Stopps
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Mont-Saint-Michel Stadtrundgang im Überblick

Diese Route ist für alle gedacht, die den Berg in der richtigen Reihenfolge erklimmen wollen, statt sich planlos durch die Menge zu schieben. Du gehst zu Fuß den einzigen Weg nach oben, und jedes kostenpflichtige Interieur ist optional. Draußen bleibt alles frei, du entscheidest selbst, wo du länger bleibst und was du auslässt.

StartGrande Rue
ZielMont-Saint-Michel (Abbaye du Mont-Saint-Michel)
RoutentypLinearer Aufstieg, kein Rundweg: vom Dorftor unten die Grande Rue hinauf, ein Abstecher hinunter zur Chapelle Saint-Aubert auf Meereshöhe und dann wieder hoch zur Abtei am Gipfel.
Realistische DauerRund eine Stunde reines Gehen auf nur 800 Metern, realistisch aber 2 bis 3 Stunden, sobald die Abtei und die Stopps dazukommen.
SchwierigkeitKurz, aber anstrengend: unter einem Kilometer, dafür durchgehend steil bergauf über abgenutztes mittelalterliches Kopfsteinpflaster und Steintreppen, die bei Nässe rutschig werden.
Kosten zum NachgehenDer Weg über Dorf, Wehrmauern und Kapellen ist kostenlos. Geld kosten nur die Abtei (16 Euro April bis September, 13 Euro sonst) und das Logis Tiphaine (9 Euro).
Am besten für:

Ideal für Besucher, die die Bucht, die Wehrmauern und die Abtei ohne Führung in ihrem eigenen Tempo erleben und dabei das Gedränge der Grande Rue umgehen wollen.

Die Route

Route und Karte für deinen kostenlosen Stadtrundgang durch Mont-Saint-Michel

6 Stopps0,8 kmetwa 1 Stunden
Interaktive Karte lädt…Hier erscheint die komplette Route zu Fuß.
Willst du, dass die Route dich unterwegs führt?Öffne die Route mit Navigation und einem persönlichen Guide für Hintergründe, Geschichten und die Fragen, die dir wichtig sind.
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Die 6 Stopps entlang dieser Route

  1. Grande Rue in Mont-Saint-Michel, Station 1 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    1Grande Rue
  2. Saint-Pierre Parish Church in Mont-Saint-Michel, Station 2 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    2Saint-Pierre Parish Church
  3. Logis Tiphaine (Logis Tiphaine de Raguenel) in Mont-Saint-Michel, Station 3 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    3Logis Tiphaine (Logis Tiphaine de Raguenel)
  4. Stadtbefestigung Mont-Saint-Michel (Fortifications du Mont-Saint-Michel) in Mont-Saint-Michel, Station 4 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    4Stadtbefestigung Mont-Saint-Michel (Fortifications du Mont-Saint-Michel)
  5. St-Aubert (Chapelle Saint-Aubert du Mont-Saint-Michel) in Mont-Saint-Michel, Station 5 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    5St-Aubert (Chapelle Saint-Aubert du Mont-Saint-Michel)
  6. Mont-Saint-Michel (Abbaye du Mont-Saint-Michel) in Mont-Saint-Michel, Station 6 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    6Mont-Saint-Michel (Abbaye du Mont-Saint-Michel)
  7. Das ist die ganze Runde.

    Wenn du mehr willst als Karte und Text, hol dir Live-Navigation und einen KI-Guide, der sich mit dir unterhält, während du gehst.

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    Geschafft
Stopp 1 von 6
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Dein Mont-Saint-Michel Rundgang, Station für Station

  1. 1

    Grande Rue

    Grande Rue in Mont-Saint-Michel, Station 1 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Du überquerst den Damm, gehst durch das Dorftor, und plötzlich wirst du in eine steinerne Schlucht geleitet, die kaum breit genug für zwei Personen ist. Das ist die Grande Rue, die einzige echte Straße auf dem Berg und das Rückgrat des gesamten Aufstiegs. Sie ist rund um die Uhr geöffnet und kostenlos zu begehen, und das zählt, denn ab dem späten Vormittag steht hier Schulter an Schulter alles dicht an dicht: Crêperien, das berühmte Omelett-Haus von La Mère Poulard und Ständer voller Plastikschwerter. Kauf hier nichts. Die Preise sind Touristenfallen-Niveau, und dieselben Magnete bekommst du auf dem Festland günstiger. Was dich interessieren sollte, ist die Architektur über den Schaufenstern: Fachwerkhäuser, die sich in die Gasse neigen, von denen die Hälfte älter ist als die meisten Länder. Steig gleichmäßig hinauf, halt dich rechts und ignorier die Speisetafeln. Je höher du kommst, desto steiler und ruhiger wird die Straße, und das ist das Zeichen, nach dem Kirchturm voraus Ausschau zu halten.

  2. 2

    Saint-Pierre Parish Church

    Saint-Pierre Parish Church in Mont-Saint-Michel, Station 2 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Ein paar Dutzend Stufen die Grande Rue hinauf brechen die Schaufenster ab, und die Pfarrkirche Saint-Pierre taucht auf, an den Felsen geschmiegt, mit einem winzigen terrassierten Friedhof, der sich daneben an den Hang klammert. Das ist die eigene Kirche des Dorfes, nicht die prächtige Abtei, und genau darum geht es: Hier beten die Menschen, die tatsächlich auf dem Berg leben und arbeiten. Sie ist kostenlos und täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, also viel länger als die Abtei darüber, und eignet sich damit gut für eine stille Pause. Tritt ein, wirf einen Blick auf die silberne Statue des heiligen Michael, der den Drachen erschlägt, und geh dann wieder hinaus und schau nach oben. Vom Kirchhof aus hast du einen der schönsten Blicke von unten auf den Abteiturm, der sich über dir auf dem Felsen staffelt. Lass das hier nicht aus, es dauert fünf Minuten, und der in die Klippe geklemmte Friedhof ist auf wunderbare Weise sonderbar.

  3. 3

    Logis Tiphaine (Logis Tiphaine de Raguenel)

    Logis Tiphaine (Logis Tiphaine de Raguenel) in Mont-Saint-Michel, Station 3 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Kurz hinter der Kirche, dort wo die Gasse abknickt, steht ein hohes steinernes Stadthaus. Das ist das Logis Tiphaine, ein denkmalgeschütztes Haus aus dem 14. Jahrhundert, das Bertrand du Guesclin, der berühmte bretonische Connétable, für seine Frau Tiphaine de Raguenel erbauen ließ. Es ist eines der wenigen mittelalterlichen Wohninterieurs auf dem Berg, das man tatsächlich betreten kann. Der Eintritt kostet 9 Euro, und geöffnet ist täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr. Meine ehrliche Einschätzung: Wenn du heute nur eine kostenpflichtige Besichtigung machst, steck Geld und Zeit lieber in die Abtei, nicht hierher. Wenn du aber historische Wohnräume liebst und sehen willst, wie eine wohlhabende mittelalterliche Familie lebte, sind die möblierten Räume und das Astronomiezimmer die halbe Stunde wert, und die Schlange ist hier ein Nichts gegen die am Gipfel. Andernfalls bewundere die Fassade von der Straße aus und steig weiter.

    Öffnungszeiten
    Daily: 9:30 AM – 5:30 PM
    Preis
    €9
  4. 4

    Stadtbefestigung Mont-Saint-Michel (Fortifications du Mont-Saint-Michel)

    Stadtbefestigung Mont-Saint-Michel (Fortifications du Mont-Saint-Michel) in Mont-Saint-Michel, Station 4 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Wenn auf der Grande Rue kein Durchkommen mehr ist, ist das hier dein Notausgang. Seitlich der Hauptstraße führen Stufen hinauf auf die Wehrmauern, die mittelalterlichen Befestigungen, die den Berg umringen und im Hundertjährigen Krieg kein einziges Mal an die Engländer fielen. Der Weg ist kostenlos, und die Aussicht ist der Grund, warum die meisten Menschen Mont-Saint-Michel in Erinnerung behalten: die Bucht, die sich flach und silbern bis zum Horizont zieht, die Flut, die je nach Stunde herein- oder hinausrast. Achte aber auf die Öffnungszeiten. Der Zugang zu den Wehrmauern über das offizielle Gebäude ist Mo, Di und Fr bis So von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und mittwochs und donnerstags geschlossen, prüf also den Wochentag. Geh die Mauern am späten Nachmittag ab, wenn das Licht golden über den Sand fällt. Dieser Abschnitt ist außerdem die Ruhe vor dem Aufstieg, weit stiller als die Straße unten, also lass dir auf der Brüstung Zeit, bevor du dich an die Abteitreppe machst.

    Öffnungszeiten
    Mon-Tue: 11:00 AM – 6:00 PM | Wed-Thu: Closed | Fri-Sun: 11:00 AM – 6:00 PM
    Preis
    Free
  5. 5

    St-Aubert (Chapelle Saint-Aubert du Mont-Saint-Michel)

    St-Aubert (Chapelle Saint-Aubert du Mont-Saint-Michel) in Mont-Saint-Michel, Station 5 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Steig von den Mauern hinab und folge dem Pfad rund um den meerseitigen Fuß des Felsens, dann erreichst du einen Ort, den kaum ein Tagesgast überhaupt sucht. Die Chapelle Saint-Aubert liegt tief am Ufer, eine kleine schmucklose Steinkapelle, verknüpft mit der Gründungslegende: Aubert, Bischof von Avranches, soll hier im 8. Jahrhundert das erste Heiligtum errichtet haben, nachdem ihm der Erzengel Michael erschienen war. Sie ist kostenlos und täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Drinnen gibt es wenig zu sehen, der Reiz liegt im Ort selbst. Du stehst auf Meereshöhe, hinter dir die ganze Wucht des Berges, vor dir die offene Bucht, oft völlig allein, während sich oben auf der Grande Rue die Menge wälzt. Das ist der schönste stille Aussichtspunkt der Insel und der Ort, um die Gezeiten zu spüren. Dann dreh um und mach dich bereit für den Aufstieg ganz nach oben.

    Öffnungszeiten
    Daily: 9:00 AM – 6:00 PM
    Preis
    Free
  6. 6

    Mont-Saint-Michel (Abbaye du Mont-Saint-Michel)

    Mont-Saint-Michel (Abbaye du Mont-Saint-Michel) in Mont-Saint-Michel, Station 6 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Alles hat auf diesen Moment hingearbeitet. Der letzte Abschnitt ist der Grand Degré, eine lange Steintreppe hinauf zur Abtei, die den Gipfel krönt, und deine Beine werden es spüren. Das ist die Ikone, ein Benediktinerkloster, im 10. Jahrhundert begonnen, seit 1979 UNESCO-Welterbe und bis heute Heimat einer Klostergemeinschaft. Es zieht allein 1,5 Millionen Besucher im Jahr an, und genau deshalb habe ich dir geraten, dann hinaufzusteigen, wenn die Menge ausdünnt. Der Eintritt kostet 16 Euro vom 1. April bis 30. September und 13 Euro im Rest des Jahres, geöffnet täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr. Kauf dein Ticket online, dann umgehst du das Schlimmste der Schlange. Drinnen nimm dir Zeit im Kreuzgang und im luftigen gotischen Refektorium, der sogenannten Merveille. Stell dich auf der Westterrasse bei der Kirche hin, um die ganze Weite der Bucht zu erfassen. Das ist der Gipfel, der Höhepunkt, und jede Stufe wert.

    Öffnungszeiten
    Daily: 9:00 AM – 6:00 PM
    Preis
    €16 (Apr 1 – Sep 30) / €13 (Oct 1 – Mar 31)

Wie lange dauert dieser Rundgang wirklich?

Der Aufstieg selbst ist auf etwas über 800 Metern in rund einer Stunde geschafft, doch die Abtei allein verdient eine volle Stunde, mehr mit recorded commentary. Rechne realistisch mit 2 bis 3 Stunden für den ganzen Berg samt Wehrmauern und Kapelle.

Rechne mit etwa einer Stunde reinem Gehen, realistisch dauert der Besuch aber zwei bis drei Stunden, sobald die Abtei dazukommt. Der Aufstieg selbst ist kurz, etwas über 800 Meter, doch er geht unerbittlich bergauf und ist voller Menschen, sodass du nur langsam vorankommst. Die Abtei allein verdient eine volle Stunde, mehr, wenn du den Audioguide nimmst und im Kreuzgang und Refektorium verweilst. Die Wehrmauern sind der Ort, um einen Gang runterzuschalten und durchzuatmen, am besten am späten Nachmittag wegen des Lichts. Für eine richtige Pause haben die Terrassencafés am oberen Ende der Grande Rue Blick auf die Bucht, oder noch einfacher: Kauf weiter unten eine Crêpe und iss sie auf der Wehrmauer sitzend, mit Blick über den Sand. Die Chapelle Saint-Aubert auf Meereshöhe ist der ruhigste Ort, um vor der letzten Treppe die Beine auszuruhen. Wenn der Gezeitenplan es zulässt, leg deinen Abstieg auf den späten Nachmittag, damit du fertig bist, wenn sich die Reisebusse der Tagesgäste leeren.

Komplette Route, kürzere Runde oder zwei Tage?

Der Berg ist winzig und hat genau einen Weg nach oben, verlaufen kannst du dich also nicht. Trotzdem lohnt es sich, die Route an deine Zeit und deine Kondition anzupassen. Hier drei Varianten mit echten Stopp-Nummern und Gehzeiten.

Kompakt

Die Highlights ohne Umwege

Stopp 1, 2, 4 und 6, rund 1,5 Stunden

Wenn die Zeit knapp ist, lass das Logis Tiphaine (Stopp 3) und den 340-Meter-Abstieg zur Chapelle Saint-Aubert (Stopp 5) weg. Du gehst die Grande Rue hinauf, schaust in Saint-Pierre, nimmst die Wehrmauern für den Bucht-Blick und steigst direkt zur Abtei.

Entspannt

Aufgeteilt in zwei ruhige Etappen

Etappe A Stopp 1 bis 4, Etappe B Stopp 5 bis 6

Wer nicht am Stück steigen will, teilt an den Wehrmauern (Stopp 4). Erst Dorf, Kirche und die Mauern mit einer Pause auf der Brüstung, dann später der Abstieg zur Chapelle Saint-Aubert und der finale Aufstieg zur Abtei am späten Nachmittag, wenn die Busse leer sind.

Umgekehrt zu gehen ist möglich, aber nicht zu empfehlen. Von der Grande Rue am Dorftor hinauf zur Abtei folgt die Route dem natürlichen Anstieg des Berges, und du hebst dir den Höhepunkt am Gipfel für den Schluss auf. Andersherum kämpfst du dich gegen den Hauptstrom bergab.

Ist dieser Mont-Saint-Michel Rundgang das Richtige für dich?

Diese Route ist kurz, aber steil und steinig. Sie passt zu manchen Besuchern perfekt und lässt sich für andere leicht anpassen. So findest du heraus, ob sie zu dir passt.

Passt gut, wenn du…

  • Besucher, die den Berg ohne Führung in ihrem eigenen Tempo erklimmen wollen
  • Alle, die dem Gedränge der Grande Rue über die stillen Wehrmauern ausweichen möchten
  • Reisende mit Interesse an Geschichte, Gezeiten und den Blicken über die offene Bucht
  • Wer nur für die Abtei zahlen und den Rest kostenlos erleben will

Pass die Route an, wenn du…

  • Du hast Probleme mit Treppen: dann lass den Abstieg zur Chapelle Saint-Aubert (Stopp 5) aus
  • Die Zeit ist knapp: nimm die Kompakt-Variante mit Stopp 1, 2, 4 und 6
  • Es regnet stark: konzentriere dich auf die überdachten Innenstopps Abtei und Logis Tiphaine
  • Du kommst mittags an: plane die Wehrmauern und die Abtei bewusst in die ruhigeren Randstunden

Tickets & Warteschlangen umgehen in Mont-Saint-Michel

Der Weg über den Berg ist kostenlos. Nur zwei Stopps kosten Eintritt, und einer davon lohnt das Vorab-Ticket. Hier die echten Preise und Öffnungszeiten aus unserer Recherche.

Mont-Saint-Michel (Abbaye du Mont-Saint-Michel)Eintritt 16 Euro vom 1. April bis 30. September, 13 Euro vom 1. Oktober bis 31. März. Täglich 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Das ist der Ort mit den längsten Schlangen am Gipfel, kauf dein Ticket also vorab online, um das Schlimmste der Warterei zu umgehen.
Logis Tiphaine (Logis Tiphaine de Raguenel)Eintritt 9 Euro, täglich 9:30 bis 17:30 Uhr. Ein denkmalgeschütztes Wohnhaus aus dem 14. Jahrhundert mit möblierten Räumen. Die Schlange ist hier ein Nichts gegen die Abtei, ein Vorab-Ticket brauchst du nicht. offizielle Ticketseite ↗
Alle übrigen StoppsGrande Rue, Pfarrkirche Saint-Pierre, die Wehrmauern und die Chapelle Saint-Aubert sind allesamt kostenlose, frei zugängliche Orte. Beachte nur die Zeiten: Der offizielle Zugang zu den Wehrmauern ist mittwochs und donnerstags geschlossen.
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Du stehst am Dorftor und blickst die Grande Rue hinauf? Öffne AI Tourguide direkt in deinem Browser, keine App zum Herunterladen, und ein Voice-Guide steigt die Route mit dir hinauf zur Abbey: Er begrüßt dich, erzählt unterwegs die Geschichte, weist dich auf die stille Chapelle Saint-Aubert hin, die die meisten Besucher übersehen, und fragt dich, was dich neugierig macht, sodass er den Rest des Aufstiegs gestaltet. Ein echtes Gespräch, keine Aufnahme. Starte mit 100 Gratis-Credits.

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Tipps für deinen Spaziergang durch Mont-Saint-Michel

  • Komm vor 9:30 Uhr oder nach 16:00 Uhr. Der Berg hat keine Besucherparkplätze, du parkst also auf dem Festland am Parkplatz Barrage und nimmst den kostenlosen Navette-Shuttle oder gehst die 2,5 km lange Dammstraße zu Fuß. Am stärksten ist das Busgedränge zwischen 11 und 15 Uhr.
  • Zieh vernünftiges Schuhwerk an. Die Grande Rue und die Treppe Grand Degré sind abgenutztes, unebenes mittelalterliches Kopfsteinpflaster und Steinstufen, die bei Nässe rutschig werden. Keine Absätze, keine dünnen Sandalen. Der Aufstieg zur Abtei ist steil und durchgehend.
  • Öffentliche Toiletten gibt es am Fuß des Berges nahe dem Eingangstor und unterhalb des Dorfes. Weiter oben sind kaum welche, geh also vor dem Aufstieg zur Abtei noch mal.
  • Zum Essen: La Mère Poulard an der Grande Rue ist berühmt für sein Soufflé-Omelett, aber teuer. Fürs bessere Preis-Leistungs-Verhältnis hol dir eine Galette oder Crêpe von einer kleineren Crêperie weiter unten und iss sie auf den Wehrmauern. Die Snacks der Souvenirläden kannst du dir sparen.
  • Bestes Foto: von der Chapelle Saint-Aubert auf Meereshöhe, mit Blick zurück zum Berg, die Abtei über dir, die Bucht an deiner Seite. Das Licht am späten Nachmittag taucht den ganzen Felsen in Gold. Für die klassische Aufnahme der ganzen Insel geh wieder hinaus auf die Dammstraße.

Warum diese Route?

Mont-Saint-Michel ist keine Stadt, durch die man schlendert, sondern ein Felsen, den man erklimmt. Der gesamte Spaziergang umfasst rund 819 Meter, doch diese Meter führen fast senkrecht eine einzige sich windende mittelalterliche Gasse hinauf bis zu einer Abtei, die auf dem Gipfel thront. Genau deshalb kommt es hier so darauf an, dass man zu Fuß geht und in der richtigen Reihenfolge. Stimmt die Abfolge nicht, kämpft man sich auf dem Hin- und Rückweg gegen die Menge. Stimmt sie, entfalten sich Dorf, Wehrmauern und Bucht wie eine Geschichte, die oben an der Kirche endet.

Diese Route folgt der natürlichen Struktur des Berges. Du beginnst am Dorftor, steigst die Grande Rue hinauf, biegst auf die ruhigen Wehrmauern ab, sobald die Hauptstraße dichtmacht, machst einen Abstecher hinunter zu einer Kapelle, um die sich kaum ein Tagesgast kümmert, und hebst dir die Abtei für den Schluss auf. Die Abtei zieht allein 1,5 der 2,5 Millionen Besucher pro Jahr an, weshalb der Zeitpunkt deiner Ankunft dort die wichtigste Entscheidung des Tages ist.

Mein ehrlicher Rat, bevor du den ersten Schritt machst: Das hier ist eine Gezeiteninsel und ein Touristengedränge in einem. Komm früh oder komm spät, zieh Schuhe an, in denen du Treppen steigen kannst, und betrachte die Souvenirläden der Grande Rue als Kulisse, nicht als Einkaufsgelegenheit. Worauf es ankommt, sind der Stein, das Meer und die Stille, die du schon eine Treppe abseits der Hauptachse findest.

Häufige Fragen

Ist Mont-Saint-Michel sicher zu erkunden?

Ja, sehr. Es ist eine winzige autofreie Fußgängerinsel mit einem ständigen Besucherstrom, persönliche Sicherheit ist also kein Thema. Die echten Gefahren sind körperlicher Art: steiles rutschiges Kopfsteinpflaster, enge überfüllte Treppen und die Gezeiten. Geh niemals ohne lizenzierten Führer hinaus auf den Sand der Bucht, die Flut kommt schnell herein, und es gibt Treibsand. Aufpassen muss man höchstens bei überteuerten Souvenirs und Speisen auf der Grande Rue, Kriminalität ist kein Thema.

Was, wenn es während meiner Mont-Saint-Michel-Tour regnet?

Der Berg ist ungeschützt, und der Regen kommt seitlich von der Bucht herein, pack also eine Kapuze ein. Die gute Nachricht: Die beiden besten Innenstopps geben dir gutes Dach über dem Kopf. Die Abtei, täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, hat überdachte Hallen für Stunden, und das Logis Tiphaine (9 Euro) bietet dir ein trockenes möbliertes Interieur. Die Kirche Saint-Pierre ist ebenfalls geöffnet und bis 22 Uhr kostenlos. Die Wehrmauern und die Chapelle Saint-Aubert sind das, was man bei starkem Regen besser auslässt.

Welche Tageszeit ist für diese Wanderung am besten?

Starte bis 9:00 Uhr oder komm für den späten Nachmittag. Der frühe Morgen beschert dir eine fast leere Grande Rue und kühles Licht. Der späte Nachmittag ist am besten für die Wehrmauern und die Blicke auf die Bucht, wenn die Sonne sinkt, und die Tagesbusse sind gegen 17 Uhr weg. Meide das Zeitfenster zwischen 11 und 15 Uhr, wenn der Berg am vollsten ist. Schau dir vor deinem Besuch die Gezeitenzeiten an, eine Flut, die den Felsen umringt, ist die dramatischste Version dieses Ortes.

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