Berntor
Die Runde schließt sich wieder am Berntor, wo du begonnen hast, und das Tor sieht jetzt anders aus: Du bist über die Mauer gegangen, die es verankert, hast auf der Schlossterrasse gestanden, die es einst bewachte, und das Schlachtfeld gesehen, das entschied, ob über diesem Tor die Flagge Berns oder Burgunds wehen würde. Wirf vor dem Hinausgehen durch den Bogen einen letzten Blick hinauf zum bemalten Uhrturm und zur Zwiebelhaube. Das Tor ist gratis und immer passierbar. Hast du noch Kraft, führen die Stufen hinauf zum Wehrgang direkt hier hoch, und ein kurzes Stück im Licht des späten Nachmittags zu gehen, wenn der hölzerne Wehrgang glüht und die Tagesgäste weg sind, ist ein stiller Abschluss. Andernfalls ist das dein Ausgang: durch den Bogen, hinaus aus der mittelalterlichen Stadt und zurück zur modernen Straße und zum Bahnhof dahinter. Von der Berner Seite des Tors bekommst du denselben Postkartenblick, mit dem der Spaziergang begann, jetzt mit der ganzen Stadt im Kopf dahinter.






