Sigulda Medieval Castle Ruins and New Castle
Hier geht es los, im Schlossviertel am Südufer. Das Neue Schloss fällt einem zuerst ins Auge: ein neugotisches Herrenhaus, 1878 für die Familie Kropotkin erbaut, der das Gut Sigulda gehörte. Es wirkt älter, als es ist. Dahinter liegen die eigentlichen mittelalterlichen Ruinen, eine Ordensburg des Livländischen Ordens aus dem 13. Jahrhundert, halb eingestürzte Backsteinmauern mit einer Freilichtbühne im Inneren, auf der im Sommer Konzerte stattfinden. Das Schlossviertel ist täglich von 9:00 bis 17:00 Uhr geöffnet, der Eintritt liegt bei rund 4,50 EUR. Lohnt sich für die Ruinen und den Talblick von der hinteren Terrasse, weniger für das Innere des Neuen Schlosses, in dem heute die Büros des Bezirksrats untergebracht sind statt Museumsräume. Plane 40 Minuten ein. Halte vom hinteren Teil des Geländes Ausschau nach dem Weg, der zur Vejupite-Schlucht hinabführt; dieser Pfad ist deine Route zu den Höhlen, abseits des Straßenverkehrs.
22 Minuten Fußweg zum nächsten Stopp






