Cathédrale Notre-Dame de Sion
Fang hier an, fünf Gehminuten vom Bahnhof, denn die Kathedrale ist die älteste erhaltene Kirche der Stadt und der klare Ankerpunkt des Altstadtviertels. Der romanische Glockenturm verrät alles: schwer, quadratisch, viel älter als der gotische Bau, der ihm angesetzt wurde. Er wacht hier schon, seit die frühmittelalterlichen Bischöfe Sitten als Fürstbistum regierten. Geh hinein, bevor die Gassen voll werden. Der Eintritt ist frei, die Türen sind täglich von 08:00 bis 19:00 Uhr geöffnet (April bis Oktober), von November bis März von 08:00 bis 17:30 Uhr. Nimm dir zehn bis fünfzehn Minuten. Der Innenraum ist ruhig und gedämpft, eine gute Abkühlung nach der Gleißerei draußen, und das geschnitzte Chorgestühl lohnt einen langsamen Blick. Konkreter Tipp: Komm früh, bevor der Samstagsmarkt vom Grand-Pont herüberschwappt, dann hast du das Kirchenschiff wahrscheinlich für dich allein. Eil nach dem Besuch nicht vom Platz weg, dreh dich um und sieh die Burghügel hinter den Dächern aufragen, denn dorthin führt die Tour. Von hier sind es nur ein paar Schritte zur Maison Supersaxo, etwas abseits der Hauptgassen versteckt.
2 Minuten zu Fuß








