Solothurn Stadtrundgang auf eigene Faust

Ein 2,3 km langer Kreis durch Solothurns Barockaltstadt in 14 Stopps: vom Bieltor über Zeitglockenturm, Jesuitenkirche, St. Ursen-Kathedrale und Altes Zeughaus bis ans Aareufer. Diese Seite liefert Karte, Gehzeiten pro Etappe, echte Öffnungszeiten und Preise sowie drei kürzere Varianten.

13 Stationen2,3 km~2 Stunden zu Fuß2–3 Stunden mit Stopps
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Solothurn Stadtrundgang im Überblick

Dieser Rundgang richtet sich an alle, die Solothurns Barockaltstadt auf eigene Faust entdecken wollen, ohne sich an feste Zeiten oder eine Gruppe zu binden. Du startest am Bieltor im Westen und endest am selben Ort, nachdem die Aare-Promenade den Tag abschließt. Jeder Innenraum auf der Route ist optional: Wer keine Museen betreten will, bekommt trotzdem einen vollständigen Tag draußen zwischen Toren, Kirchen, dem Zeitglockenturm und dem Fluss. Du gehst dein Tempo und wählst selbst, worauf du dich einlässt.

StartBieltor
ZielAare Riverfront Promenade
RoutentypEin geschlossener Kreis von 2,3 km Länge ohne Wiederholungen. Du startest am Bieltor im Westen, schwenkst ostwärts über Märetplatz, Zeitglockenturm und Jesuitenkirche bis zum Baseltor als östlichstem Punkt und kehrst nordwestlich über Kunstmuseum und Sommerhaus Vigier zur Aare und zurück zum Bieltor zurück.
Realistische DauerDie reine Gehzeit liegt unter 40 Minuten. Mit Stopps an Toren, Kirchen und Plätzen draußen rechne mit 2 bis 3 Stunden. Nimm dir einen halben Tag, wenn du das Museum Altes Zeughaus und das Kunstmuseum von innen besichtigen willst.
Schwierigkeit2,3 km auf meist flachem Kopfsteinpflaster, mit der Kathedralentreppe als einzigem nennenswertem Aufstieg. Die Altstadtgassen sind uneben und bei Nässe rutschig, daher Schuhe mit Grip. Die Aare-Promenade am Ende ist glatt gepflastert und flach.
Kosten zum NachgehenDer Außenrundgang ist gratis, und fast alle Innenräume ebenfalls: beide Stadttore, der Zeitglockenturm, die Jesuiten- und Franziskanerkirche, die Kathedrale, das Kunstmuseum mit Holbeins Madonna, das Naturmuseum und das Steinmuseum verlangen keinen Eintritt. Das einzige Ticket auf der Route ist das Museum Altes Zeughaus mit CHF 8 für Erwachsene, CHF 6 für Studierende, Senioren und Gruppen, CHF 10 für Familien und gratis für Kinder unter 8.
Am besten für:

Besucher, die Solothurns Barockaltstadt an einem Tag zu Fuß verstehen wollen, ohne Gruppenführung, Auto oder Vorwissen, und dabei selbst über Tempo, Stopps und Museumsbesuche entscheiden.

Die Route

Route und Karte für deinen kostenlosen Stadtrundgang durch Solothurn

13 Stopps2,3 kmetwa 2 Stunden
Interaktive Karte lädt…Hier erscheint die komplette Route zu Fuß.
Willst du, dass die Route dich unterwegs führt?Öffne die Route mit Navigation und einem persönlichen Guide für Hintergründe, Geschichten und die Fragen, die dir wichtig sind.
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Die 13 Stopps entlang dieser Route

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    1Bieltor
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    2Märetplatz Weekly Market
  3. Zeitglockenturm in Solothurn, Station 3 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    3Zeitglockenturm
  4. Steinmuseum Solothurn in Solothurn, Station 4 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    4Steinmuseum Solothurn
  5. Jesuitenkirche mit Kollegium in Solothurn, Station 5 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    5Jesuitenkirche mit Kollegium
  6. Naturmuseum Solothurn in Solothurn, Station 6 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    6Naturmuseum Solothurn
  7. Baseltor in Solothurn, Station 7 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    7Baseltor
  8. St. Ursenkathedrale in Solothurn, Station 8 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    8St. Ursenkathedrale
  9. Museum Altes Zeughaus Solothurn in Solothurn, Station 9 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    9Museum Altes Zeughaus Solothurn
  10. Franziskanerkirche in Solothurn, Station 10 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    10Franziskanerkirche
  11. Kunstmuseum Solothurn in Solothurn, Station 11 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    11Kunstmuseum Solothurn
  12. Sommerhaus Vigier in Solothurn, Station 12 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust
    12Sommerhaus Vigier
  13. Pflichtfeld fehlt: waypoints[12].image
    13Aare Riverfront Promenade
  14. Das ist die ganze Runde.

    Wenn du mehr willst als Karte und Text, hol dir Live-Navigation und einen KI-Guide, der sich mit dir unterhält, während du gehst.

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Stopp 1 von 13
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Dein Solothurn Rundgang, Station für Station

  1. 1

    Bieltor

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    Vom Bahnhof kommend überquerst du die Kreuzackerbrücke, folgst ein paar Minuten dem Fluss, und das Bieltor erhebt sich vor dir als hohes Bogentor in der alten Stadtmauer. Das ist der westliche Eingang zum Barockkern und der natürliche Startpunkt. Das Tor steht frei, du gehst kostenlos hindurch, es ist den ganzen Tag offen, kein Ticket, keine Öffnungszeiten zum Mitdenken. Stell dich unter den Bogen und schau auf den Wechsel im Pflaster und in den Häusern: draußen wirkt es wie eine ganz normale Schweizer Stadt, drinnen wird es plötzlich zu einem dichten Raster aus pastellfarbenen Fassaden und engen Gassen. Genau dieser Kontrast ist der Grund, hier zu beginnen. Nimm dir kurz Zeit, bevor du hineingehst. Das Bieltor ist einer der erhaltenen mittelalterlichen Türme einer Stadt, die ihre elf von allem so gern zählt, und es legt die Befestigungsgeschichte an, die du am Baseltor auf der anderen Seite wieder aufnimmst. Dann tritt hindurch und lass dich von der Gasse Richtung Altstadtherz ziehen.

  2. 2

    Märetplatz Weekly Market

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    Ein kurzes Stück hinter dem Tor öffnet sich die Gasse zum Märetplatz, dem Hauptplatz der Altstadt und ihrem sozialen Motor. Barockfassaden in Creme und Ocker rahmen dich von allen Seiten ein, Cafétische quellen ins Freie, und an Samstagvormittagen füllt sich der ganze Platz mit einem Wochenmarkt. Dann solltest du hier sein: Stände mit regionalem Käse, Brot, Gemüse und Blumen, Einheimische, die wirklich einkaufen, kein inszeniertes Touristenspektakel. Über den Markt zu schlendern ist gratis, und der Eintritt kostet dich natürlich nur deine Zeit. Wenn du an einem anderen Tag kommst, hast du immer noch den Platz, die Brunnen und den Rhythmus des Stadtlebens, nur eben ohne Stände. Hol dir einen Kaffee auf einer der Terrassen und schau dem Treiben kurz zu, bevor du weiterziehst. Tipp: Das ist der beste Ort, um dich für ein späteres Picknick am Fluss einzudecken, denn an der Aare-Promenade am Ende der Runde gibt es keine Läden direkt am Wasser. Der Zeitglockenturm ist von hier aus schon zu sehen, nur ein paar Schritte weiter.

  3. 3

    Zeitglockenturm

    Zeitglockenturm in Solothurn, Station 3 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Kaum dreißig Meter vom Marktplatz entfernt hält dich der Zeitglockenturm fest. Das ist das älteste Gebäude Solothurns, ein Uhrturm, dessen unterer Teil bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht, rund 42 Meter hoch und mit einem Zifferblatt voller beweglicher Figuren. Die astronomische Uhr von etwa 1452 ist eine der ältesten der Schweiz und zeigt Sonne, Mond und Stunden neben den sinnbildlichen Schnitzfiguren Solothurns: einem König, einem Ritter und dem Tod. Es ist gratis und immer sichtbar, weil du dir das Äußere ansiehst, also kein Ticket und keine Öffnungszeit zum Einplanen. Der Trick ist, weit genug zurückzutreten, um die ganze bemalte Fassade und die Figuren über dem Zifferblatt aufzunehmen, am besten morgens, wenn das Licht auf die Ostseite fällt. Plane deinen Besuch wenn möglich auf die volle Stunde, dann lohnt sich das Spiel des Mechanismus am meisten. Geh anschließend ostwärts die Hauptgasse entlang, wo die nächste Häufung von Museen und die Jesuitenkirche in einem einzigen kurzen Block warten.

    Öffnungszeiten
    Always open
    Preis
    Free
  4. 4

    Steinmuseum Solothurn

    Steinmuseum Solothurn in Solothurn, Station 4 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Gehst du die Hauptgasse ostwärts, erreichst du das Steinmuseum, ein kleines, sehr lokales Museum rund um den Stein, und zwar speziell den Solothurner Stein, den hellen heimischen Kalkstein, aus dem die Kathedrale, die Tore und der Großteil der Altstadt gebaut sind. Hast du ihn hier einmal gesehen, erkennst du ihn für den Rest des Spaziergangs in jeder Fassade. Das Museum behandelt regionale Geologie und Fossilien und schlägt die Brücke zwischen dem Gestein unter deinen Füßen und den Häusern ringsum. Der Eintritt ist frei. Die Öffnungszeiten sind saisonal und kurz: nur Mai bis Oktober, Dienstag bis Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr und Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, im Winter und jeden Montag also geschlossen. Bau deinen Tag nicht darum herum, hineinzukommen. Wenn es zu ist, was wahrscheinlich ist, funktioniert es trotzdem als kurzer Stopp im Vorbeigehen auf dem Weg zur Jesuitenkirche zwanzig Meter weiter. Triffst du es offen an und mochtest du den Fossilien-Aspekt, passt es bestens zum Naturmuseum, das ein paar Minuten voraus liegt. Halte weiter Richtung Osten.

    Öffnungszeiten
    May-Oct: Tu-Sa 14:00-17:00; May-Oct: Su 10:00-17:00
    Preis
    Free
  5. 5

    Jesuitenkirche mit Kollegium

    Jesuitenkirche mit Kollegium in Solothurn, Station 5 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Ein paar Schritte weiter bricht die Jesuitenkirche die Häuserzeile mit einer schlichten Steinfront, die nichts verrät. Drück die Tür auf, und der Kontrast trifft dich: ein Barockinnenraum aus weißem Stuck, Vergoldung und Deckenmalerei, der wirklich zu den schönsten Kircheninnenräumen des Landes gehört. Sie wurde zwischen 1680 und 1689 erbaut, wohl nach Plänen des Jesuiten Heinrich Mayer, und ist Mariä Himmelfahrt geweiht. Der Jesuitenorden führte sie nur bis 1773, aber der Name blieb. Sie ist ein Kulturgut von nationaler Bedeutung und kostenlos zugänglich, täglich 9:00 bis 17:00 Uhr offen. Das ist einer der beiden Innenräume auf der ganzen Route, die du nicht auslassen solltest, der andere ist die Kathedrale. Geh hinein, selbst wenn Kirchen sonst nicht dein Ding sind, denn allein die Decke ist die zwei Minuten wert. Sei leise, falls gerade ein Gottesdienst läuft. Tipp: Das Licht durch die Südfenster ist um die Mittagszeit am besten. Wenn du herauskommst, geh weiter Richtung Klosterplatz hinter der Kathedrale, wo das Naturmuseum liegt.

    Öffnungszeiten
    Daily 9:00 AM - 5:00 PM
    Preis
    Free
  6. 6

    Naturmuseum Solothurn

    Naturmuseum Solothurn in Solothurn, Station 6 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Um die Ecke auf den Klosterplatz, direkt hinter der aufragenden Kathedrale, findest du das Naturmuseum, Solothurns naturhistorisches Museum. Hier knüpfst du an den Kalkstein-Faden vom Steinmuseum an, denn das lokale Gestein ist berühmt für seine Fossilien, und die Sammlung umfasst regionale Funde und versteinerte Schildkröten, die direkt aus dem Solothurner Stein geholt wurden. Es ist ein kompaktes, gut gemachtes Museum, das besonders gut funktioniert, wenn du mit Kindern unterwegs bist, die eine Pause von Fassaden und Kirchen brauchen. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist Dienstag bis Samstag 14:00 bis 17:00 Uhr und Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, plane also einen Nachmittagsbesuch und beachte, dass montags geschlossen ist. Zwanzig bis vierzig Minuten reichen drinnen völlig. Tipp: Auch wenn du nicht hineingehst, ist der Klosterplatz selbst einer der ruhigeren, hübscheren Plätze der Stadt und ein guter Ort, um im Schatten der Kathedrale vor dem Aufstieg innezuhalten. Von hier ist das östliche Stadttor, das Baseltor, kaum fünfzig Meter entfernt.

    Öffnungszeiten
    Tue-Sat: 2:00 PM - 5:00 PM | Sun: 10:00 AM - 5:00 PM
    Preis
    Free
  7. 7

    Baseltor

    Baseltor in Solothurn, Station 7 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Direkt östlich der Kathedrale schließt das Baseltor die Altstadt auf dieser Seite ab, das Gegenstück zum Bieltor, an dem du gestartet bist. Einheimische nennen es oft Baltor. Es ist ein mittelalterlicher Torturm, heute ins Ensemble des Kathedralenplatzes eingebunden, und es vervollständigt das Bild einer Stadt, die einst vollständig ummauert und mit Toren versehen war. Es gibt kein Inneres zu besichtigen, keine Öffnungszeiten und keinen Eintritt: Du gehst darauf zu, hindurch und drum herum, kostenlos. Stell dich auf die Außenseite und schau durch den Bogen zurück zur Kathedralentreppe, für einen der am besten gerahmten Ausblicke der Stadt, das Tor wirkt wie ein steinerner Bilderrahmen um die weiße Fassade dahinter. Das ist auch dein Zeichen, dass du den fernsten Punkt der Runde erreicht hast, den östlichsten, bevor die Route nach Westen zurückführt. Mit beiden erhaltenen Toren gesehen ist die Befestigungsgeschichte vollständig. Dreh dich zurück zur Kathedrale, dem einzigen Grund, aus dem die meisten überhaupt nach Solothurn kommen.

    Öffnungszeiten
    UNKNOWN_NEEDS_MANUAL
    Preis
    UNKNOWN_NEEDS_MANUAL
  8. 8

    St. Ursenkathedrale

    St. Ursenkathedrale in Solothurn, Station 8 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Das hier ist sie. Die St. Ursen-Kathedrale füllt das Ende des Platzes mit einer hohen weißen Fassade und einer monumentalen Treppe, und sie ist die bedeutendste frühklassizistische Kathedrale der Schweiz, erbaut zwischen 1762 und 1773. Das Detail, wegen dem die Leute kommen, ist die Zahl 11, ganz wörtlich genommen: Die große Freitreppe steigt in Abschnitten von je elf Stufen auf jedem ihrer vier Absätze auf, die Besessenheit der Stadt in Stein gehauen. Zähl sie beim Hinaufgehen. Die Kathedrale ist kostenlos zugänglich und täglich 8:00 bis 18:30 Uhr offen, also keine Ticketschlange und kein Grund vorbeizuhasten. Geh hinein für den kühlen, hellen Innenraum und die Höhe des Kirchenschiffs, und komm dann zurück nach oben auf die Treppe. Tipp: Das beste Foto gelingt vom Fuß der Treppe aus nach oben, am späten Nachmittag, wenn das westliche Licht frontal auf die Fassade trifft und der weiße Stein glüht. Für einen ersten Besuch ist das nicht verhandelbar. Wenn du fertig bist, geh hinunter und nordwestlich zum alten Zeughaus, gleich hinter der Kirche.

    Öffnungszeiten
    Daily: 8:00 AM - 6:30 PM
    Preis
    Free
  9. 9

    Museum Altes Zeughaus Solothurn

    Museum Altes Zeughaus Solothurn in Solothurn, Station 9 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Fünfzig Meter von der Kathedrale entfernt ist das Alte Zeughaus das ungewöhnlichste Ding in Solothurn. Das Gebäude ist ein ehemaliges Zeughaus von 1610 bis 1614, und drinnen beherbergt es eine der größten historischen Waffensammlungen der Welt: mehr als 400 Rüstungen in Reih und Glied, dazu Hellebarden, Kanonen und Waffen aus dem 17. Jahrhundert über mehrere Stockwerke. In den großen Rüstungssaal zu treten ist wirklich verblüffend, Reihen leerer Stahlsoldaten unter einem Holzdach. Das ist das einzige kostenpflichtige Museum auf der Route, und es lohnt sich: CHF 8 für Erwachsene, CHF 6 für Studierende, Senioren und Gruppen, CHF 10 für Familien und gratis für Kinder unter 8. Geöffnet ist Dienstag bis Samstag 13:00 bis 17:00 Uhr und Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, montags geschlossen. Plane etwa eine Stunde ein. Tipp: Der obere Rüstungssaal ist der Moment, den jeder fotografiert, geh also zuerst hinauf, bevor eine Schulklasse ankommt. Wenn du in der Stadt für nur eine Attraktion drinnen zahlst, dann für diese. Von hier geht es weiter westwärts zur Franziskanerkirche, mit der der Rückweg beginnt.

    Öffnungszeiten
    Tue-Sat: 1:00 PM - 5:00 PM | Sun: 10:00 AM - 5:00 PM
    Preis
    CHF 8 (adults) | CHF 6 (students/seniors/groups) | CHF 10 (families) | Free (children under 8)
  10. 10

    Franziskanerkirche

    Franziskanerkirche in Solothurn, Station 10 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Hundert Meter westlich des Zeughauses markiert die Franziskanerkirche den Beginn deines Rückwegs zum Bieltor. Das ist eine Franziskanerkirche aus dem 13. Jahrhundert mit einem ruhigeren, schlichteren Barockinnenraum als die Jesuitenkirche, und nach dem Stahl und der Inszenierung des Zeughauses fühlt sie sich bewusst still an. Sie ist kostenlos zugänglich und täglich 9:00 bis 17:00 Uhr offen. Du brauchst hier nicht lange, fünf Minuten drinnen reichen, um das ältere Gemäuer des Baus und die einfachere Ausstattung zu würdigen. Heute ist es eine christkatholische Kirche und ein geschütztes Denkmal. Tipp: Das ist ein guter Ort, um sich kurz in eine Bank zu setzen, falls deine Füße es brauchen, denn das Kopfsteinpflaster der Gassen summiert sich an dieser Stelle der Runde langsam. Beim Verlassen der Kirche zeigst du ganz natürlich nach Nordwesten und leicht aus dem Altstadtkern hinaus, sanft ansteigend Richtung Kunstmuseum und Sommerhaus Vigier am Nordrand.

    Öffnungszeiten
    Daily 9 AM - 5 PM
    Preis
    Free
  11. 11

    Kunstmuseum Solothurn

    Kunstmuseum Solothurn in Solothurn, Station 11 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Ein paar Minuten nördlich, knapp außerhalb des dichten Altstadtrasters, birgt das Kunstmuseum das stille Meisterwerk der Route. Drinnen hängt Hans Holbeins des Jüngeren Solothurner Madonna, gemalt 1522, eines der bedeutendsten Renaissancegemälde der Schweiz. Für Kunstliebhaber rechtfertigt allein dieses eine Bild den Umweg, und die Schweizer Sammlung darum herum ist ebenfalls stark. Und das Beste: Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag 11:00 bis 17:00 Uhr und Samstag bis Sonntag 10:00 bis 17:00 Uhr, montags geschlossen. Du kannst den Holbein in zehn Minuten machen oder das ganze Museum in einer Stunde, ganz wie du magst. Tipp: Wenn die Zeit knapp ist, geh direkt zur Solothurner Madonna, schau sie dir richtig an und geh wieder. Auf dieser Runde liegt das Kunstmuseum zwischen dem Sommerhaus Vigier im Norden und der Franziskanerkirche im Süden, du kommst also in jeder Richtung daran vorbei, in der du den oberen Teil der Schleife gehst. Von hier ist es ein kurzer Weg weiter nach Norden zum Sommerhaus Vigier, bevor die Route zum Fluss zurückkehrt.

    Öffnungszeiten
    Tue-Fri: 11:00 AM - 5:00 PM | Sat-Sun: 10:00 AM - 5:00 PM
    Preis
    Free
  12. 12

    Sommerhaus Vigier

    Sommerhaus Vigier in Solothurn, Station 12 auf dem Stadtrundgang auf eigene Faust

    Am Nordrand der Altstadt, an der Unteren Steingrubenstrasse, erreichst du das Sommerhaus Vigier, einen großen Herrensitz aus der Mitte des 17. Jahrhunderts, den die einheimische Patrizierfamilie Vigier als Sommerresidenz erbaute. Es ist ein geschütztes Gebäude von nationaler Bedeutung und eine Erinnerung daran, dass Solothurn einst wohlhabend und aristokratisch war, eine Gesandtenstadt mit Geld und Geschmack. Das ist der ruhigste, wohnlichste Stopp der Route, weit weg vom Gedränge des Marktplatzes. Öffentliche Öffnungszeiten und ein etwaiger Eintritt für das Innere sind nicht verlässlich veröffentlicht, behandle dies also als reinen Außenstopp: Bewundere die Proportionen, die Gartenfront und das Umfeld von außen, statt darauf zu setzen, hineinzukommen. Frag beim Tourismusbüro der Stadt nach oder schau am Tag selbst auf die Beschilderung am Gebäude, wenn du den Zutritt klären willst. Tipp: Das ist der Wendepunkt der Schleife, der nördlichste Punkt, also gehst du nach diesem Stopp wieder hinunter Richtung Aare. Von hier fällt die Route südwestlich zum Flussufer ab, zum besten Blick auf die ganze Stadt.

    Öffnungszeiten
    UNKNOWN_NEEDS_RESCUE
    Preis
    UNKNOWN_NEEDS_RESCUE
  13. 13

    Aare Riverfront Promenade

    Pflichtfeld fehlt: waypoints[12].image

    Der Spaziergang endet dort, wo er enden sollte, am Ufer der Aare, mit der ganzen Altstadt jenseits des türkisfarbenen Wassers ausgebreitet. Das ist das Postkartenbild: die Kathedralentürme, der Zeitglockenturm und die Reihe der Barockfassaden, gespiegelt im Fluss, mit der Kreuzackerbrücke seitlich daneben. Die Promenade ist offen und zu jeder Stunde gratis, ein flacher gepflasterter Uferweg mit Bänken zum Wasser hin. Nach den Kopfsteinpflastergassen fühlt es sich an wie ein Ausatmen. Setz dich, iss, was du dir vorhin am Märetplatz geholt hast, und schau von außen zurück auf alles, durch das du gerade gegangen bist. Tipp: Das Licht ist hier am späten Nachmittag und frühen Abend am besten, wenn die tiefe Sonne die Altstadtfassaden wärmt und der Fluss glasig wird, das beste Foto deines Tages. Im Sommer schwimmen Einheimische und treiben die Aare hinunter, was dir verrät, wie sauber und einladend sie ist. Wenn du bereit bist, folge dem Ufer ein paar Minuten zurück zum Bieltor, wo du begonnen hast, und schließe die Runde.

Wie lange dauert dieser Rundgang wirklich?

Unter 40 Minuten reine Gehzeit über 2,3 km. Mit Stopps an Kirchen, Toren und Plätzen draußen 2 bis 3 Stunden. Ein halber Tag, wenn du das Museum Altes Zeughaus und das Kunstmuseum von innen siehst. Die Kathedrale und das Zeughaus verdienen die meiste Zeit, die Jesuitenkirche ist ein kurzer, aber unverzichtbarer Fünf-Minuten-Stopp.

Die volle Runde ist 2,3 km lang. Die reine Gehzeit liegt unter 40 Minuten, aber so schnell macht es niemand, und du solltest es auch nicht versuchen. Mit Stopps rechne mit zwei bis drei Stunden, und mit einem halben Tag, wenn du das Zeughaus und das Kunstmuseum richtig von innen ansiehst. Die Kathedrale und das Alte Zeughaus verdienen die meiste Zeit: Plane allein für das Zeughaus dreißig bis vierzig Minuten ein und mindestens fünfzehn an der Kathedrale, um die Stufen zu zählen und den Innenraum zu sehen. Die Jesuitenkirche ist ein kurzer, aber unverzichtbarer Fünf-Minuten-Stopp.

Die natürliche Pause ist ganz am Ende, an der Aare Riverfront Promenade, auf einer Bank mit Blick auf die Altstadtsilhouette. Wenn du früher pausieren willst, sind die Caféterrassen am Märetplatz der richtige Ort, am besten an einem Samstag, wenn der Markt läuft. Kauf dein Picknick gleich dort auf dem Markt, denn das Flussufer am Ende hat den Blick, aber keine Läden, und mit Brot und Käse vom Märetplatz anzukommen ist der bessere Plan.

Komplette Route, kürzere Runde oder zwei Tage?

Drei Varianten, je nachdem wie viel Zeit du hast und worauf du Lust hast. Die Stopps 1 und 14 sind dasselbe Tor, der Rundgang ist also ein geschlossener Kreis, den du an jeder Stelle abbrechen kannst. Hier sind die konkreten Pfade.

Kompakt

Ohne Nordschleife

Stopps 1 bis 11, ca. 1,5 km, 1,5 bis 2 Stunden

Lass die nördliche Schleife mit Sommerhaus Vigier und Aare-Promenade weg und ende am Kunstmuseum mit Holbeins Madonna. Alles Wichtige zwischen Toren, Kirchen und Kathedrale ist drin, ohne die längsten Wege.

Aufgeteilt

Vormittag und Nachmittag

Stopps 1 bis 7 und 8 bis 14, je 1 bis 2 Stunden

Vormittags die Außenroute bis zum Baseltor, am besten samstags, wenn der Märetplatz-Markt läuft. Nachmittags Kathedrale, Zeughaus und Kunstmuseum, wenn die Museen offen haben, und zum Abschluss die Aare-Promenade.

Der Kreis lässt sich in beide Richtungen gehen. Empfohlen startest du am Bieltor und endest mit dem Postkartenblick von der Aare-Promenade, weil das Licht am späten Nachmittag auf die Altstadtfassaden fällt und der Fluss glasig wird. Samstags beginne trotzdem morgens am Märetplatz-Markt und geh die Runde von dort. Vom Bahnhof Solothurn sind es vom Bieltor etwa 10 Minuten zu Fuß über die Kreuzackerbrücke.

Ist dieser Solothurn Rundgang das Richtige für dich?

Ein Rundweg für fast jeden, der ein paar Stunden Zeit hat. Ein paar Fragen helfen dir einzuschätzen, ob die Route zu dir passt und wie du sie anpassen kannst.

Passt gut, wenn du…

  • Besucher, die Solothurn zum ersten Mal entdecken und die Logik der Altstadt in einem einzigen Tag verstehen wollen.
  • Reisende ohne Auto: Der Bahnhof ist 10 Minuten vom Start entfernt, die ganze Route liegt in der Fußgängerzone.
  • Kunst- und Geschichtsinteressierte, für die Holbeins Solothurner Madonna von 1522 und das Alte Zeughaus mit über 400 Rüstungen den Ausschlag geben.
  • Familien mit Kindern, denen das Naturmuseum mit seinen Fossilien und das Zählen der Elfen auf der Kathedralentreppe den Tag strukturieren.
  • Wochenmarktfans, die samstags auf dem Märetplatz Käse und Brot für ein Picknick am Fluss einkaufen wollen.

Pass die Route an, wenn du…

  • Du hast nur einen Vormittag? Lass die Museen weg, die ohnehin erst am Nachmittag öffnen, und geh die Außenroute in rund 1,5 Stunden.
  • Es regnet? Verbringe die Zeit drinnen in der Jesuitenkirche, der Kathedrale und dem kostenlosen Kunstmuseum mit der Holbein-Madonna.
  • Du hast Kinder dabei? Das Naturmuseum mit versteinerten Schildkröten aus dem Solothurner Stein ist der beste Stopp für eine Pause von Kirchen und Fassaden.
  • Die Museen interessieren dich nicht? Dann ist die Route immer noch ein vollständiger Tag zwischen Toren, Kirchen und dem Fluss, komplett gratis.
  • Du bist unsicher auf unebenem Pflaster? Die flache Aare-Promenade ist der entspannte Abschluss, das Kopfsteinpflaster der Altstadtgassen verlangt feste Schuhe.

Tickets & Warteschlangen umgehen in Solothurn

Ein kurzer Überblick über Eintritte und Öffnungszeiten für die Stopps auf der Route, damit du deine Runde planen kannst. Vorab buchen lohnt sich in Solothurn nirgends, die Museen sind klein genug.

Museum Altes Zeughaus SolothurnErwachsene CHF 8, ermäßigt CHF 6, Familien CHF 10, Kinder unter 8 gratis. Geöffnet Di bis Sa 13 bis 17 Uhr und So 10 bis 17 Uhr, montags geschlossen. Buchung über die Website möglich. offizielle Ticketseite ↗
Kunstmuseum SolothurnEintritt frei. Geöffnet Di bis Fr 11 bis 17 Uhr und Sa bis So 10 bis 17 Uhr, montags geschlossen. Holbeins Solothurner Madonna von 1522 hängt im Obergeschoss. offizielle Ticketseite ↗
Steinmuseum SolothurnEintritt frei. Nur von Mai bis Oktober geöffnet, Di bis Sa 14 bis 17 Uhr und So 10 bis 17 Uhr, im Winter und jeden Montag geschlossen.
Naturmuseum SolothurnEintritt frei. Geöffnet Di bis Sa 14 bis 17 Uhr und So 10 bis 17 Uhr, montags geschlossen.
Jesuitenkirche mit KollegiumEintritt frei, täglich 9 bis 17 Uhr geöffnet. Barockbau von 1680 bis 1689, einer der schönsten Kircheninnenräume der Schweiz.
St. UrsenkathedraleEintritt frei, täglich 8 bis 18:30 Uhr geöffnet. Frühklassizistische Kathedrale von 1762 bis 1773, die Freitreppe steigt in Abschnitten von elf Stufen.
FranziskanerkircheEintritt frei, täglich 9 bis 17 Uhr geöffnet. Bau aus dem 13. Jahrhundert mit schlichtem Barockinnenraum.
Alle übrigen StoppsSind kostenlose Freiluftorte ohne Ticket oder feste Öffnungszeiten: Bieltor, Märetplatz, Zeitglockenturm, Baseltor, Sommerhaus Vigier als Außenansicht und die Aare-Promenade.
Optionales Upgrade
+9
Dieselbe Route mit 13 Stopps,
jetzt mit Navigation und Guide.
Optionales KI-Erlebnis

Du hast die Route schon.
Der KI-Guide erweckt sie zum Leben.

Stehst du gerade am Fuß der Treppe der St. Ursen-Kathedrale und fragst dich, warum es genau elf Stufen sind? Starte den AI Tourguide und lass ihn die Runde mit dir gehen. Es ist ein voice-first Guide, der in diese Route eingebaut ist und wirklich mit dir spricht: Er begrüßt dich, erzählt dir die Geschichte hinter der Kathedrale und den Schnitzfiguren des Zeitglockenturms, fragt, was dich neugierig macht, und merkt sich unterwegs deine Antworten, eher wie ein Spaziergang mit einem kundigen Einheimischen als wie Fragen, die du in einen Bildschirm tippst. Du bestimmst weiterhin dein eigenes Tempo und wählst deine eigenen Stopps entlang der Aare, aber dir gehen nie die Geschichten über die Stadt der Zahl 11 aus.

LiveNavigation13SprachenJedeFrageDeineInteressen
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Tipps für deinen Spaziergang durch Solothurn

  • Komm mit dem Zug: Der Bahnhof Solothurn ist etwa 10 Minuten zu Fuß vom Bieltor entfernt, über die Kreuzackerbrücke. Züge verkehren häufig aus Bern, Biel/Bienne und Olten, du brauchst also kein Auto, und Parken in der Altstadt ist ohnehin eingeschränkt.
  • Trag flache Schuhe mit gutem Grip. Die ganze Altstadt ist Kopfsteinpflaster, und die Gassen sind uneben. Die Uferpromenade ist glatt gepflastert, aber alles dazwischen ist weder mit Absätzen noch mit dünnen Sohlen ein Vergnügen, vor allem bei Nässe.
  • Toiletten: Die sauberste verlässliche Option auf der Route ist im Museum Altes Zeughaus, wenn du Eintritt bezahlt hast, ansonsten nutze die Einrichtungen in einem Café am Märetplatz, wenn du auf einen Kaffee anhältst. Plane einen Stopp ein, denn öffentliche Toiletten in der Altstadt sind rar.
  • Essen und Trinken: Deck dich auf dem Samstagsmarkt am Märetplatz für ein Picknick am Fluss ein, regionaler Käse und Brot für ein paar Franken. Für einen Kaffee im Sitzen sind die Terrassen am Märetplatz das gesellige Zentrum und lassen dich den Platz beobachten, während du ausruhst.
  • Bestes Foto: Stell dich an den Fuß der Treppe der St. Ursen-Kathedrale und schau am späten Nachmittag senkrecht nach oben, wenn die Westsonne auf die weiße Fassade trifft. Das zweitbeste Bild gelingt von der Aare Riverfront Promenade zur selben Stunde, mit Blick auf die Altstadtsilhouette über dem Wasser.
  • Zähl unterwegs die Elfen: elf Stufen pro Treppenabsatz der Kathedrale und die elf Kirchen, Kapellen, Brunnen und Türme der Stadt. Das macht aus dem Spaziergang ein Spiel und ist die mit Abstand beste Art, sich Solothurn zu merken.
  • Plane die Museen richtig. Das Naturmuseum, das Steinmuseum und das Alte Zeughaus öffnen alle erst am Nachmittag und schließen montags, und das Steinmuseum hat nur von Mai bis Oktober offen. Wenn dir ein Museum wichtig ist, geh die Runde am Nachmittag von Dienstag bis Sonntag.

Warum diese Route?

Solothurn ist klein genug, dass es fast schon übertrieben wirkt, wenn man die Stadt eine der schönsten Barockstädte der Schweiz nennt. Und dann läufst du hinein und verstehst sofort, warum man es trotzdem tut. Die ganze Altstadt passt in einen engen Ring mittelalterlicher Stadttore, die Aare zieht türkisblau am westlichen Rand entlang, und fast alles, was du sehen willst, liegt auf einer Runde von 2,3 km. Du brauchst kein Auto, kaum eine Karte, und das Kopfsteinpflaster erledigt den Rest. Diese Stadt ist zum Gehen gebaut, nicht zum Vorbeifahren.

Die Route unten ist ein sauberer Kreis. Du startest am Bieltor, dem westlichen Stadttor, tauchst in den Marktplatz mit dem Zeitglockenturm in der Mitte ein, schwenkst nach Osten zur Kathedrale und zum alten Zeughaus, ziehst dann nördlich am Kunstmuseum und am Sommerhaus Vigier vorbei und beendest die Runde am Fluss, wo das Postkartenbild auf dich wartet. Die Runde als Schleife zu gehen lohnt sich: Du endest dort, wo du gestartet bist, ganz in der Nähe des Bahnhofs, und siehst die Stadt erst von innen und dann von der anderen Uferseite. Einfach planlos herumzulaufen ist hier angenehm, aber du verpasst die Logik der Dinge, die Art, wie jedes Tor und jeder Platz auf den vorherigen antwortet.

Und dann ist da noch die Zahl 11. Solothurn ist regelrecht besessen davon. Elf Kirchen, elf Kapellen, elf Brunnen, elf Türme, und eine Kathedrale mit elf Stufen pro Treppenabsatz. Manches ist Sage, manches echt, und wenn du mit diesem Faden im Kopf durch die Stadt gehst, wird aus einem gewöhnlichen Spaziergang eine Schatzsuche. Zähl einfach mit. Du wirst die Elf bald überall sehen.

Häufige Fragen

Ist Solothurn sicher zum Herumlaufen?

Ja, sehr. Solothurn ist eine kleine, ruhige Schweizer Stadt mit niedriger Kriminalität, und die Altstadt ist auch nach Einbruch der Dunkelheit friedlich. Der übliche gesunde Menschenverstand gilt, aber es gibt hier keine berüchtigten Viertel und keine Touristenmaschen, vor denen man warnen müsste. Die größte echte Gefahr ist das unebene Kopfsteinpflaster unter den Füßen, besonders wenn es nass ist.

Was, wenn es während meiner Tour durch Solothurn regnet?

Du hast gute Optionen für drinnen direkt auf der Route. Schlüpf in die Jesuitenkirche und die Franziskanerkirche, beide gratis, sowie in die Kathedrale, ebenfalls gratis. Für längeren Unterschlupf sind das Museum Altes Zeughaus (CHF 8) und das kostenlose Kunstmuseum mit seiner Holbein-Madonna die beiden stärksten Schlechtwetter-Stopps. Wegen der Nachmittagsöffnungszeiten der Museen verbringst du einen verregneten Vormittag am besten zuerst bei einem langen Kaffee am Märetplatz.

Welche Tageszeit ist für diesen Rundgang am besten?

Starte am frühen bis mittleren Nachmittag, gegen 14:00 Uhr. So sind die Museen offen (die meisten öffnen um 13:00 oder 14:00 Uhr und schließen um 17:00 Uhr), und du beendest die Runde an der Aare-Promenade und an der Kathedralentreppe im Licht des späten Nachmittags, das genau dann am besten zur Geltung kommt. An einem Samstag startest du stattdessen morgens am Märetplatz-Markt und verschiebst alles nach hinten.

Warum nennt man Solothurn die Stadt der Zahl 11?

Der lokalen Überlieferung nach hat die Stadt von allem Wichtigen elf: elf Kirchen, elf Kapellen, elf Brunnen und elf Türme, angeblich verbunden damit, dass Solothurn 1481 als elfter Kanton der Eidgenossenschaft beitrat. Der sichtbarste Beweis ist die St. Ursen-Kathedrale, deren große Freitreppe in Abschnitten von je elf Stufen auf jedem ihrer vier Absätze aufsteigt.

Muss ich auf diesem Spaziergang für irgendetwas bezahlen?

Fast nichts. Beide Stadttore, der Zeitglockenturm, der Marktplatz, alle Kirchen, das Kunstmuseum, das Naturmuseum, das Steinmuseum und die Uferpromenade sind gratis. Der einzige kostenpflichtige Stopp ist das Museum Altes Zeughaus, für CHF 8 für Erwachsene, CHF 6 ermäßigt, CHF 10 für Familien und gratis für Kinder unter 8.

Wie lange dauert der historische Rundgang durch Solothurn?

Die Runde ist 2,3 km lang und unter 40 Minuten reine Gehzeit. Mit Stopps rechne mit zwei bis drei Stunden, oder einem halben Tag, wenn du in das Zeughaus und das Kunstmuseum hineingehst. Es ist ein leichter, flacher Rundweg, der für fast jeden geeignet ist, mit einem kurzen Aufstieg über die Kathedralentreppe.

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