Lagerplatz
Beginne dort, wo Winterthur sein Geld verdient hat. Der Lagerplatz ist das ehemalige Lagerareal von Sulzer, dem Maschinenbaukonzern, der diese Stadt einst geprägt hat, heute ein neu belebtes Viertel aus Backsteinhallen, Beton und Graffiti. Designer, Bars, ein Flohmarkt am Wochenende und das Kesselhaus teilen sich das alte Industriegerippe. Rund um die Uhr offen und kostenlos, und kein bisschen Schweizer Postkartenidylle, was genau der Reiz ist. Morgens sind es stille Werkstätten und Kaffeeduft, samstags reges Markttreiben. Der Kontrast zwischen dieser rauen Fabrikzone und der adretten Altstadt, in der der Rundgang endet, sagt dir alles darüber, wie Winterthur sich neu erfunden hat. Gönn dir in einem der Hofcafés einen Kaffee, bevor du Richtung Zentrum aufsteigst. Fotografen sollten die bemalten Hallen und die Lokstadt-Kräne in der Nähe ablichten.
10 Min. Fußweg zur nächsten Station









