Sehenswürdigkeiten in Amsterdam – Top Attraktionen, Geheimtipps & Must-Sees

Entdecke die besten Sehenswürdigkeiten in Amsterdam. Kompletter Reiseführer mit Must-Sees, beliebten Attraktionen, Geheimtipps, Museen, Märkten und Parks.

38 Attractions 6 Categories Travel Guide

Inhaltsverzeichnis

Amsterdam Übersicht

Wer Amsterdam verstehen will, muss genauer hinschauen. Der Grachtengürtel gehört zum UNESCO-Welterbe und bildet mit seinen Kaufmannshäusern aus dem 17. Jahrhundert das historische Herz der Stadt. Das Rijksmuseum und das Van Gogh Museum beherbergen Kunst von Weltrang, während kleinere Orte wie Our Lord in the Attic oder das Rembrandt House Museum einen intimen Blick in die Geschichte erlauben. Im Jordaan-Viertel mischt sich alter Arbeitercharme mit neuen, unabhängigen Läden. De Pijp bietet Multikulti-Atmosphäre und das beste Streetfood der Stadt. Parks wie der Vondelpark oder der Westerpark sind die Orte, an denen die Amsterdamer tatsächlich ihre Freizeit verbringen. Das Rotlichtviertel und die Coffeeshops ziehen zwar viele Touristen an, machen aber nur einen Bruchteil dessen aus, was die Stadt bietet. Amsterdam ist kein Museum, sondern eine lebendige Stadt mit einer extremen Fahrradkultur und einer progressiven Lebenseinstellung. Das kompakte Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, aber erst in den äußeren Vierteln zeigt sich der echte Alltag. Besuchen Sie die Märkte früh, buchen Sie Museumstickets im Voraus und verlassen Sie den Grachtengürtel, um zu begreifen, warum Amsterdam oft als eine der lebenswertesten Städte Europas gilt.

Diese Highlights in Amsterdam

  • Anne Frank House
  • Begijnhof
  • Canal Ring
  • Rijksmuseum
  • Royal Palace Amsterdam
  • Westerkerk
🏛️ Must-See ⭐ Sehenswürdigkeiten 💎 Geheimtipps 🎨 Museen 🍕 Essen & Märkte 🌳 Parks & Aussicht

🏛️ Must-See Sehenswürdigkeiten in Amsterdam

Diese ikonischen Wahrzeichen sollte jeder Besucher in Amsterdam gesehen haben.

Anne Frank House

1. Anne Frank House

Das Anne Frank House an der Prinsengracht ist der Ort, an dem sich Anne Frank und ihre Familie während des Zweiten Weltkriegs vor den Nationalsozialisten versteckten. Das Museum bewahrt das Hinterhaus, in dem Anne zwischen 1942 und 1944 ihr berühmtes Tagebuch schrieb. Man geht durch die engen Räume hinter dem beweglichen Bücherregal, das den Eingang tarnte. Zu sehen sind Originalseiten des Tagebuchs und persönliche Gegenstände. Jedes Jahr kommen über eine Million Menschen aus fast 100 Ländern hierher. Es ist ein stiller, nachdenklicher Ort, keine klassische Touristenattraktion. Man spürt die Enge, in der acht Menschen zwei Jahre lang völlig lautlos leben mussten. Die Stiftung betreibt das Museum ohne Profit und finanziert sich rein aus Eintrittsgeldern und Spenden.

Öffnungszeiten Täglich: 09:00 – 22:00
Eintritt €16
Insider-TippTickets müssen exakt zwei Monate im Voraus um 10:00 Uhr Ortszeit online gebucht werden, wenn neue Zeitfenster freigeschaltet werden. Die Abendtermine nach 19:00 Uhr sind oft atmosphärischer.
Begijnhof

2. Begijnhof

Der Begijnhof ist ein mittelalterlicher Innenhof direkt hinter dem belebten Platz Spui. Gegründet wurde er im 14. Jahrhundert für Beguinen – gläubige Frauen, die zwar keine Nonnen waren, aber in einer Gemeinschaft lebten. Der Hof liegt etwa einen Meter tiefer als die umliegenden Straßen, was dem ursprünglichen mittelalterlichen Bodenniveau entspricht. Dieser grüne, stille Ort wirkt wie eine völlig andere Welt, sobald man durch das Tor tritt.

Im Hof stehen hohe Stadthäuser, viele mit Fassaden aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Besonders bekannt ist „Het Houten Huys“ von ca. 1420, eines der letzten zwei erhaltenen Holzhäuser in Amsterdam. Außerdem gibt es eine versteckte katholische Kapelle und die Engelse Kerk, die die Beguinen während der Reformation abgeben mussten. Für Geschichtsinteressierte ist der Hof ein echtes Highlight.

Da hier immer noch Menschen wohnen, müssen Besucher leise sein und auf den vorgegebenen Wegen bleiben. In der Mitte steht eine Christusstatue von 1920, umgeben von gepflegten Gärten. Man gelangt entweder durch eine kleine Tür am Spui oder durch das historische Tor in der Begijnensteeg hinein. Meist reichen zwanzig Minuten aus, um die Architektur und die Stille zu genießen, bevor man wieder in den Trubel der Einkaufsstraßen eintaucht.

Öffnungszeiten Täglich: 10:00 – 18:00
Eintritt Kostenlos
Standort 52.36944, 4.89
Insider-TippDer Eintritt ist frei. Achten Sie auf die versteckte Kapelle gegenüber der englischen Kirche – sie liegt hinter einer unscheinbaren Hausfassade.
Canal Ring

3. Canal Ring

Amsterdams Grachtengürtel wurde im Goldenen Zeitalter des 17. Jahrhunderts in Form eines Hufeisens angelegt. Die vier Hauptkanäle – Singel, Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht – ziehen sich durch das Zentrum. An ihren Ufern stehen die schmalen Backsteinhäuser der Kaufleute, die durch den Welthandel reich wurden. Jede Gracht war für eine andere soziale Schicht gedacht: Die Herengracht für die Reichsten, die Keizersgracht für den Mittelstand und die Prinsengracht für Arbeiter. Die Giebel der Häuser sind oft kunstvoll gestaltet, manche als Treppen-, andere als Glockengiebel. Viele haben oben noch die alten Lastenzüge. Die UNESCO nahm den Grachtengürtel 2010 in die Welterbeliste auf. Am besten versteht man das System, wenn man zu Fuß geht oder eine Bootstour macht und beobachtet, wie sich der Himmel im Wasser spiegelt.

Öffnungszeiten Immer offen
Eintritt Kostenlos
Website Wikipedia
Insider-TippLaufen Sie die Herengracht zwischen Leidsestraat und Vijzelstraat ab. Hier stehen die beeindruckendsten Paläste. Frühmorgens spiegelt sich das Licht am schönsten im Wasser.
Rijksmuseum

4. Rijksmuseum

Das Rijksmuseum am Museumplein ist das wichtigste Kunstmuseum der Niederlande. Das imposante Backsteingebäude wurde von Pierre Cuypers entworfen und 1885 eröffnet. Es beherbergt Meisterwerke von Rembrandt, Vermeer und Frans Hals. Die Ehrengalerie führt direkt auf Rembrandts „Nachtwache“ zu, die in einem eigenen Saal hängt. Aber nicht nur die Gemälde sind sehenswert – auch die bemalten Decken, das Buntglas und die Architektur selbst beeindrucken. Neben der Kunst gibt es Schiffsmodelle, Delfter Porzellan und asiatische Kunstwerke. Man braucht mindestens drei Stunden für die Highlights. Das Museum zeigt eindrucksvoll, wie der Reichtum aus dem Handel im 17. Jahrhundert diese kreative Explosion finanzierte.

Öffnungszeiten Täglich: 09:00 – 17:00
Eintritt €20
Standort 52.36, 4.88528
Insider-TippNutzen Sie den Seiteneingang links, um die Hauptschlange zu umgehen. Der kostenlose Multimedia-Guide ist wirklich gut und bietet viel Kontext zu den Bildern.
Royal Palace Amsterdam

5. Royal Palace Amsterdam

Der Königliche Palast dominiert den Dam. Er wurde zwischen 1648 und 1665 als Rathaus gebaut – ein Monument für den Reichtum des Goldenen Zeitalters. Die Bürgerhalle im Inneren hat Marmorböden, in die Karten des Himmels und der Erde eingelassen sind – ein Symbol dafür, dass Amsterdam das Zentrum der Welt war. 1808 machte Louis Napoleon daraus einen Palast. Heute nutzt die königliche Familie das Gebäude für Staatsbesuche und Zeremonien, es ist aber meist für Besucher offen. Die Räume zeigen eine Mischung aus napoleonischem Empire-Stil und originalen Elementen aus dem 17. Jahrhundert. Hier spürt man die Macht und das Selbstbewusstsein der alten Handelsstadt.

Öffnungszeiten Täglich: 09:00 – 17:00
Eintritt Kostenlos
Insider-TippPrüfen Sie vorher die Website, da der Palast bei offiziellen Terminen kurzfristig schließt. Der Audioguide, der vom König selbst gesprochen wird, ist sehr interessant.
Westerkerk

6. Westerkerk

Die Westerkerk an der Prinsengracht hat den höchsten Kirchturm der Stadt, gekrönt von der Kaiserkrone Maximilians I. von Österreich. Die protestantische Kirche wurde im 17. Jahrhundert für den wachsenden Jordaan gebaut. Das Innere ist schlicht, mit weißen Wänden und einem Holzgewölbe. Rembrandt ist hier irgendwo begraben, aber niemand weiß genau wo. Anne Frank schrieb in ihrem Tagebuch, dass sie die Glocken der Kirche in ihrem Versteck hören konnte. Wer die steilen Stufen des Turms erklimmt, hat einen fantastischen Blick über den Grachtengürtel. Die Kirche ist kein reines Denkmal, sondern wird immer noch für Gottesdienste und Konzerte genutzt. Sie liegt an einem der schönsten Plätze der Stadt.

Öffnungszeiten Mo–Fr: 11:00 – 15:00 | Sa–So: Geschlossen
Eintritt Kostenlos (Turm €7 Apr-Okt)
Standort 52.3745, 4.8839
Insider-TippTurmbesteigungen finden nur selten statt und sind schnell ausverkauft. Buchen Sie direkt morgens am Kircheneingang. Die Glocken spielen alle 15 Minuten eine kurze Melodie.
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💎 Geheimtipps in Amsterdam - Abseits der Touristenpfade

Abseits der Touristenmassen verbirgt Amsterdam bemerkenswerte Schätze.

Amsterdam City Archives

1. Amsterdam City Archives

Das Amsterdamer Stadtarchiv ist im De Bazel untergebracht, einem monumentalen Bürogebäude aus den 1920er Jahren. Es dient sowohl als Archiv als auch als Museum. Die Architektur von Karel de Bazel mischt Art Déco mit Einflüssen der Amsterdamer Schule. Überall finden sich aufwendige Fliesenarbeiten, Buntglas und ein großer Innenhof. In den Regalen lagern 50 Kilometer Dokumente, Millionen Karten und Fotos zur Stadtgeschichte. In der Schatzkammer sind über 300 Highlights ausgestellt, darunter die mittelalterlichen Zollprivilegien der Stadt und Rembrandts Hypothekenunterlagen. In der Bilddatenbank sind über 440.000 Fotos online abrufbar. Im Hauptsaal gibt es wechselnde Ausstellungen und ein Kino zeigt historische Filme über die Stadt. Auch wer keine Ahnenforschung betreibt, sollte wegen des Gebäudes selbst vorbeischauen. Hier sieht man, wie eine Stadt ihr kollektives Gedächtnis bewahrt.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–Fr: 10:00 – 17:00 | Sa–So: 12:00 – 17:00
Eintritt Kostenlos
Standort 52.3646, 4.8923
Insider-TippDer Innenhof und das Treppenhaus sind auch ohne Ticket zugänglich und absolut sehenswert. Mit dem kostenlosen WLAN kann man direkt vor Ort in der Bilddatenbank stöbern.
Brouwersgracht

2. Brouwersgracht

Die Brouwersgracht verbindet die Singel mit der äußeren Singelgracht und bildet die nördliche Grenze des Jordaan. Der Name kommt von den vielen Brauereien, die hier im 16. und 17. Jahrhundert ansässig waren. Heute ist die Straße berühmt für ihre historischen Lagerhäuser, die in teure Apartments umgewandelt wurden. Wegen der klassischen Architektur und dem weiten Blick über das Wasser gilt sie oft als schönste Gracht Amsterdams.

Wer hier spazieren geht, sollte auf die schweren Holztüren und die Lastenhaken an den Giebeln achten. Früher wurde hier Getreide, Kaffee und Gewürze direkt von den Booten in die oberen Stockwerke gezogen. An den Ufern liegen viele bewohnte Hausboote mit kleinen Gärten. Da hier der Grachtengürtel beginnt, fängt auch die Hausnummerierung berühmter Kanäle wie der Herengracht genau an dieser Stelle an.

Hier ist es deutlich ruhiger als im touristischen Zentrum. 2007 wählten die Leser der Zeitung Het Parool die Brouwersgracht zur schönsten Straße der Stadt. Es gibt mehrere historische Brücken, von denen aus man einen tollen Blick auf die Kreuzungen der Kanäle hat. Ideal, um sich in ein Café am Wasser zu setzen und den Booten zuzuschauen, wenn das Abendlicht auf die Backsteinfassaden fällt.

Öffnungszeiten Immer offen
Eintritt Kostenlos
Website N/A
Insider-TippSchauen Sie sich das Haus mit der Nummer 188-194 an. Diese Lagerhäuser gehören zu den am besten erhaltenen Exemplaren der ganzen Stadt.
De Pijp

3. De Pijp

De Pijp liegt südlich des Zentrums. Das dicht bebaute Viertel entstand im 19. Jahrhundert für Arbeiterfamilien und ist heute eine der lebendigsten Ecken Amsterdams. Die Straßen verlaufen hier in einem Raster, was für Amsterdam ungewöhnlich ist. Mitten hindurch zieht sich der Albert Cuyp Markt. Türkische, marokkanische und surinamische Gemeinden prägen das Viertel und sorgen für eine großartige Gastroszene – von syrischen Bäckereien bis zu indonesischen Restaurants. Am nördlichen Rand liegt die Heineken Experience in der ehemaligen Brauerei, in der Mitte bietet der Sarphatipark etwas Grün. Hier mischen sich Studenten, junge Profis und alteingesessene Amsterdamer in den Cafés rund um den Gerard Douplein. Es wirkt weniger poliert als der Grachtengürtel, dafür aber authentischer.

Öffnungszeiten Immer offen
Eintritt Kostenlos
Website Wikipedia
Standort 52.3531, 4.8961
Insider-TippHolen Sie sich surinamisches Essen zum Mitnehmen in der Albert Cuypstraat. In den Seitenstraßen südlich des Marktes ist es deutlich ruhiger und man findet schönen Wohnhauscharme.
Museum Het Schip

4. Museum Het Schip

Das Museum Het Schip widmet sich der Architektur der Amsterdamer Schule. Es ist in einem Wohnblock im Spaarndammerviertel untergebracht, den Michel de Klerk 1919 entworfen hat. Wegen der runden Formen und der markanten Backsteinmauerung nennen die Leute das Gebäude „Das Schiff“. Die Amsterdamer Schule war eine Antwort auf den nüchternen Modernismus. Man nutzte komplexe Ziegelmuster und Skulpturen, um Sozialwohnungen zu bauen, die Würde und Schönheit ausstrahlen sollten. Im Museum kann man eine restaurierte Arbeiterwohnung aus den 1920er Jahren besuchen. Das Viertel liegt abseits der Touristenpfade und ist ein Muss für alle, die sich für Architektur und Sozialgeschichte interessieren.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 11:00 – 17:00
Eintritt €15
Insider-TippMachen Sie die Führung mit, nur so kommt man in die restaurierte Wohnung im Inneren. Ein Spaziergang durch die umliegenden Straßen zeigt noch mehr Bauten in diesem Stil.
Oudemanhuispoort

5. Oudemanhuispoort

Die Oudemanhuispoort ist eine überdachte Passage, die zwei Grachten miteinander verbindet. In der Mitte reihen sich Verkaufsstände für gebrauchte Bücher aneinander. Ursprünglich war das Gebäude ein Altenheim für Männer im 17. Jahrhundert. Heute nutzt die Universität Amsterdam die Räume, während der Durchgang als Abkürzung und Büchermarkt dient. Man findet hier alles von Fachliteratur bis zu alten Landkarten und Drucken. Die gewölbten Decken und abgenutzten Steinfußböden geben dem Ort eine zeitlose Atmosphäre. Nur wenige Touristen finden diesen Ort, was ihn zu einer friedlichen Oase macht. Die Buchhändler kennen ihre Bestände genau und unterhalten sich gern mit ernsthaften Sammlern.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 09:00 – 17:00
Eintritt Kostenlos
Website N/A
Insider-TippDie Stände öffnen manchmal etwas unregelmäßig. Vormittags unter der Woche hat man die besten Chancen. Suchen Sie nach alten Stadtkarten von Amsterdam – tolle Geschenke.
Our Lord in the Attic

6. Our Lord in the Attic

Hinter einer normalen Hausfassade an der Oudezijds Voorburgwal verbirgt sich eine geheime katholische Kirche aus den 1660er Jahren. Nach der Reformation war der katholische Gottesdienst verboten, weshalb sich Gläubige in Privathäusern trafen. Diese „Schuilkerk“ (Versteckkirche) erstreckt sich über die obersten drei Stockwerke eines Kaufmannshauses und bietet Platz für 150 Personen inklusive Altar und Orgel. Es ist das zweitälteste Museum der Stadt. In den unteren Etagen sieht man, wie man im 17. Jahrhundert lebte, oben findet sich der sakrale Raum. Die Kirche wird heute noch für Hochzeiten genutzt. 2015 wurde alles aufwendig renoviert. Es ist eines der faszinierendsten Zeugnisse der religiösen Geschichte Amsterdams.

Öffnungszeiten Täglich: 10:00 – 18:00
Eintritt €16
Insider-TippDie Treppen sind sehr steil, aber seit der Renovierung gibt es für die meisten Ebenen einen Aufzug. Kommen Sie am ersten Sonntag im Winter, um die Orgel während eines Gottesdienstes zu hören.
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🎨 Die besten Museen & Galerien in Amsterdam

Erstklassige Museen und Galerien, die Amsterdam zu einem kulturellen Highlight machen.

Amsterdam Museum

1. Amsterdam Museum

Das Amsterdam Museum erzählt die Geschichte der Stadt von ihren mittelalterlichen Anfängen bis heute. Momentan funktioniert es als Netzwerk-Museum mit verschiedenen Standorten, da das Hauptgebäude im Zentrum wegen Renovierung geschlossen ist. Die Sammlung umfasst Gemälde, Fotos und Objekte, die den Aufstieg vom kleinen Fischerdorf zur Welthandelsmetropole zeigen. Das Museum legt Wert darauf, nicht nur die offizielle Geschichte zu erzählen, sondern die Geschichten der Menschen, die hier leben. Ein aktuelles Projekt ist „Amsterdam in Motion“ in der Westergas – ein multimediales Modell, das das Wachstum der Stadt über die Jahrhunderte verdeutlicht. Irgendwann wird das Museum in sein renoviertes Stammhaus zurückkehren. Bis dahin sollte man auf der Website prüfen, welche Ausstellung gerade wo zu finden ist.

Öffnungszeiten Do–Fr: 11:00 – 18:00 | Sa–So: 12:00 – 18:00
Eintritt €18
Insider-TippSchauen Sie unbedingt vorher auf die Website, da die Ausstellungen über die ganze Stadt verteilt sind. Der Standort Westergas ist ein guter Startpunkt, um auch das umliegende Viertel zu erkunden.
EYE Film Museum

2. EYE Film Museum

Das EYE Film Museum ist das markante weiße Gebäude am Nordufer des IJ. Die kantige Architektur von Delugan Meissl spiegelt sich im Wasser und erinnert manche an ein Schiff oder ein Auge. Das Museum bewahrt die Filmgeschichte und zeigt in vier Kinosälen Klassiker sowie experimentelle Filme. Die Dauerausstellung erklärt die Geschichte des Kinos mit interaktiven Stationen und alten Projektoren. In der Sammlung befinden sich über 50.000 Filme, von frühen Stummfilmen bis zu modernem niederländischem Kino. Die Architektur sorgt im Inneren für spektakuläre Ausblicke über das Wasser auf den Hauptbahnhof. Eine kostenlose Fähre verbindet das Museum mit dem Zentrum. Das Restaurant und die Terrasse gehören zu den besten Plätzen am Wasser. Cineasten können hier ganze Tage verbringen, andere kommen nur wegen der Architektur.

Öffnungszeiten Mo: 18:00 – 22:00 | Di–Do: 10:00 – 22:00 | Fr–Sa: 10:00 – 23:00 | So: 10:00 – 22:00
Eintritt €13.50-21
Website www.eyefilm.nl/
Insider-TippDie Fahrt mit der Fähre ist kostenlos und geht schnell. Prüfen Sie das Kinoprogramm – oft gibt es Einführungen oder Fragerunden mit Regisseuren.
FOAM Photography Museum

3. FOAM Photography Museum

Das FOAM ist in drei miteinander verbundenen Grachtenhäusern an der Keizersgracht untergebracht. Es zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer und historischer Fotografie. Seit der Gründung 2001 werden hier Kunstfotografie, Fotojournalismus und Modefotografie gleichermaßen präsentiert. Das Innere des Gebäudes ist durch gläserne Brücken und Innenhöfe verbunden, was für eine sehr intime Atmosphäre sorgt. Das FOAM hat keine feste Dauerausstellung, sondern wechselt das Programm alle paar Monate. So bleibt es immer aktuell. Die Lage an einer der Hauptgrachten macht es leicht, den Besuch einzuplanen. Für Fotofans ist es Pflicht, aber auch Gelegenheitsbesucher sehen hier, wie vielfältig das Medium sein kann. Das Museum schafft den Spagat zwischen Zugänglichkeit und hohem kuratorischem Anspruch.

Öffnungszeiten Mo–Mi: 10:00 – 18:00 | Do–Fr: 10:00 – 21:00 | Sa–So: 10:00 – 18:00
Eintritt €16
Website www.foam.org/
Insider-TippDonnerstagabends ist bis 21:00 Uhr offen, dann ist die Stimmung viel entspannter. Der Museumsshop hat großartige Fotobücher, die bessere Souvenirs sind als der übliche Kram.
Moco Museum

4. Moco Museum

Das Moco Museum befindet sich in der Villa Alsberg am Museumplein, einem Stadthaus von 1904. Das private Museum wurde 2016 eröffnet und hat das Ziel, moderne Kunst für ein jüngeres Publikum zugänglich zu machen. Der Fokus liegt ganz klar auf Banksy – es gibt eine große Sammlung seiner Street-Art und Studioarbeiten. Daneben hängen Werke von Warhol, KAWS und anderen modernen Künstlern. Der Kontrast zwischen der klassischen Villa und der oft rebellischen Kunst macht den Reiz aus. Mittlerweile gibt es Ableger in Barcelona und London, aber hier in Amsterdam fing alles an. Die Ausstellungen wechseln regelmäßig. Das Moco schließt die Lücke zwischen dem klassischen Rijksmuseum und dem Stedelijk und wirkt etwas frecher und unmittelbarer. Da es recht klein ist, schafft man alles in ein bis zwei Stunden.

Öffnungszeiten Täglich: 09:00 – 21:00
Eintritt €17.95-21.95
Insider-TippKaufen Sie die Tickets unbedingt online. Vor dem Eingang bilden sich oft lange Schlangen. Der Garten hinter dem Museum ist ein guter Ort, um kurz durchzuatmen.
Rembrandt House Museum

5. Rembrandt House Museum

In diesem Haus lebte und arbeitete Rembrandt van Rijn von 1639 bis 1658. Er kaufte es auf dem Höhepunkt seines Erfolgs, musste es aber nach seinem Bankrott wieder verkaufen. Das Museum wurde 1911 eröffnet und zeigt die Räume so, wie sie zu Rembrandts Zeiten ausgesehen haben könnten. Im Radierzimmer gibt es täglich Vorführungen seiner Drucktechniken. Die Sammlung umfasst fast alle seine Radierungen, die in wechselnden Ausstellungen gezeigt werden. Durch die erhaltenen Gegenstände und Werkzeuge bekommt man einen guten Eindruck von seiner Arbeitsweise. Es ist ein faszinierender Einblick in das Leben eines Künstlers und den wirtschaftlichen Druck, dem er am Ende nicht mehr standhalten konnte.

Öffnungszeiten Täglich: 10:00 – 17:00
Eintritt €23.50
Insider-TippSchauen Sie sich unbedingt die Radier-Vorführung an, um Rembrandts Technik zu verstehen. Das Museum ist viel kleiner und weniger überlaufen als das Rijksmuseum.
Stedelijk Museum

6. Stedelijk Museum

Das Stedelijk ist das wichtigste Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Amsterdam. Die Sammlung umfasst Werke von 1850 bis heute, mit Schwerpunkten auf De Stijl, CoBrA und Pop-Art. 2012 wurde der moderne Anbau eröffnet, den die Amsterdamer wegen seiner Form „die Badewanne“ nennen. Zu sehen sind Werke von Mondrian, Kandinsky und Warhol sowie Videokunst und Designobjekte. Das Stedelijk ist mutiger als das Rijksmuseum und zeigt oft provokante zeitgenössische Ausstellungen. Der Altbau und die futuristische Erweiterung sind unterirdisch miteinander verbunden. Wer sich für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts interessiert, kommt an diesem Haus nicht vorbei.

Öffnungszeiten Täglich: 10:00 – 18:00
Eintritt €22.50
Insider-TippAn manchen Tagen gibt es kostenlose Führungen, fragen Sie beim Einlass danach. Das Café im Altbau hat deutlich mehr Charme als die Cafeteria im modernen Flügel.
Tropenmuseum

7. Tropenmuseum

Das Tropenmuseum ist in einem prächtigen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert im Osten der Stadt untergebracht. Ursprünglich als Kolonialmuseum gegründet, setzt es sich heute kritisch mit der kolonialen Vergangenheit und globalen Themen auseinander. Die Sammlung zeigt Objekte, Fotos und Filme aus Afrika, Asien und Amerika. Die zentrale Halle ist riesig und architektonisch beeindruckend. Das Museum hat sich stark gewandelt und nutzt seine Exponate heute, um menschliche Geschichten über Macht und Kultur zu erzählen. Da es nicht im klassischen Museumsviertel liegt, ist es hier meist leerer und entspannter. Ein Ausflug nach Amsterdam-Oost lohnt sich allein schon wegen der Architektur des Hauses.

Öffnungszeiten Mo: Geschlossen | Di–So: 10:00 – 17:00
Eintritt €16
Standort 52.3625, 4.92111
Insider-TippDie Dauerausstellungen werden oft überarbeitet, schauen Sie also vorher nach den aktuellen Themen. Das Viertel drumherum ist toll zum Essen gehen.
Van Gogh Museum

8. Van Gogh Museum

Hier befindet sich die weltweit größte Sammlung von Werken Vincent van Goghs. Über 200 Gemälde, 500 Zeichnungen und 700 Briefe zeigen seinen Weg von den dunklen Farben seiner Zeit in Holland bis zu den leuchtenden Farben aus Südfrankreich. Man folgt seiner Biografie durch das Museum – von den Anfängen über Paris und Arles bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Auch Werke seiner Zeitgenossen und Vorbilder sind ausgestellt. Das Gebäude wurde von Gerrit Rietveld entworfen. Mit zwei Millionen Besuchern im Jahr ist es eine der beliebtesten Attraktionen der Stadt. Die Briefe, die neben den Bildern hängen, machen die Verzweiflung und die Gedanken des Künstlers greifbar.

Öffnungszeiten Mo–Do: 09:00 – 17:00 | Fr: 09:00 – 21:00 | Sa–So: 09:00 – 17:00
Eintritt €24
Insider-TippBuchen Sie Ihr Zeitfenster-Ticket lange im Voraus, besonders für das Wochenende. Freitagabends ist länger offen, dann sind meist weniger Reisegruppen unterwegs.
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🍕 Food Markets & kulinarische Highlights in Amsterdam

Die besten Märkte, Food Halls und kulinarischen Ziele in Amsterdam.

Albert Cuyp Market

1. Albert Cuyp Market

Der Albert Cuyp Market zieht sich durch die Albert Cuypstraat in De Pijp. Es ist der größte Tagesmarkt der Niederlande mit 260 Ständen, die von Montag bis Samstag geöffnet haben. Benannt wurde er nach dem Maler Albert Cuyp aus dem 17. Jahrhundert. Seit 1905 versorgt der Markt die Stadt mit frischem Obst, Gemüse, Käse, Fisch und Kleidung. Die Preise sind meist niedriger als in den Geschäften. Jedes Jahr kommen sechs Millionen Besucher hierher – etwa ein Drittel sind Touristen, die deutlich mehr Geld ausgeben als die Einheimischen. Türkische, marokkanische und surinamische Händler geben dem traditionellen holländischen Markt eine multikulturelle Note. Während der Marktzeiten ist die Straße für den Verkehr gesperrt. Die Händler schreien ihre Angebote lautstark heraus und pflegen so die alte Tradition des Markttheaters. Für die Nachbarschaft ist es ein praktischer Ort zum Einkaufen, für Besucher ein echtes Stück Amsterdamer Alltag.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 09:30 – 17:00 | So: Geschlossen
Eintritt Kostenlos
Insider-TippHolen Sie sich eine frische Stroopwafel direkt vom Stand, solange sie noch warm ist. In der letzten Stunde vor Marktschluss senken viele Händler ihre Preise, um die Reste loszuwerden.
Dappermarkt

2. Dappermarkt

Der Dappermarkt ist ein großer Straßenmarkt im Viertel Dapperbuurt in Amsterdam-Oost. Seit 1910 wird hier offiziell gehandelt, und für die Bewohner im Osten der Stadt ist er der wichtigste Anlaufpunkt. Er findet an sechs Tagen die Woche in der Dapperstraat statt. Der Markt gilt als weniger touristisch und deutlich günstiger als der Albert Cuyp Markt im Zentrum.

An über 250 Ständen gibt es Obst, Gemüse, Fisch und internationale Gewürze. Da das Viertel sehr vielfältig ist, findet man hier surinamische, türkische und marokkanische Spezialitäten, die es in normalen Supermärkten oft nicht gibt. Für Foodies, die authentische Zutaten suchen, ist der Markt ein echtes Ziel. Außerdem werden Kleidung, Haushaltswaren und Stoffe meterweise zu sehr niedrigen Preisen verkauft.

Die Atmosphäre ist lebhaft und unprätentiös. Der Markt liegt in der Nähe des Oosterparks und des Tropenmuseums, lässt sich also gut mit einem Ausflug in den Osten verbinden. Samstags ist es besonders voll, aber die breite Straße schluckt die Menschenmassen besser als andere Märkte in der Stadt.

Öffnungszeiten Mo–Sa: 10:00 – 17:00 | So: Geschlossen
Eintritt Kostenlos
Insider-TippProbieren Sie an den surinamischen Ständen eine 'Bara' oder ein 'Broodje Pom'. Das sind lokale Favoriten und viel günstiger als jedes Mittagessen im Café.
Noordermarkt

3. Noordermarkt

Der Noordermarkt liegt an der Noorderkerk im Jordaan und ist von Cafés gesäumt. Je nach Wochentag ändert der Markt sein Gesicht: Samstags gibt es einen Biomarkt mit regionalen Produkten, Käse und Brot. Montags verwandelt er sich in einen Flohmarkt für Antiquitäten, Vintage-Kleidung und Kuriositäten. Der Samstagsmarkt existiert seit 1987 und zieht Leute aus der ganzen Stadt an. Viele Bauern verkaufen hier direkt und lassen Besucher probieren. Montags kommen die Schatzsucher auf der Suche nach Delfter Porzellan oder altem Schmuck. Trotz der vielen Touristen hat sich der Markt seinen lokalen Charakter bewahrt. Einheimische erledigen hier ganz normal ihren Wocheneinkauf.

Öffnungszeiten Mo: 09:00 – 14:00 | Sa: 09:00 – 16:00
Eintritt Kostenlos
Website N/A
Insider-TippSamstags sollten Sie vor 10:00 Uhr da sein, sonst sind die besten Sachen auf dem Biomarkt weg. Bringen Sie Bargeld mit, viele Händler nehmen keine Karten.
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🌳 Parks & Aussichtspunkte in Amsterdam

Schöne Parks, Gärten und Panorama-Aussichtspunkte in Amsterdam.

Amstelpark

1. Amstelpark

Der Amstelpark liegt in Amsterdam-Zuid direkt an der Amstel. Er wurde ursprünglich für die Gartenbauausstellung Floriade 1972 angelegt, was man heute noch an den vielen speziellen Gärten merkt. Es gibt einen großen Rosengarten, einen Rhododendronpark mit über 8.000 Pflanzen und viele seltene Bäume. Der Park ist viel ruhiger als der Vondelpark. Wer den Menschenmassen entkommen will, ist hier richtig.

Familien kommen oft wegen der Spielplätze und der kleinen Eisenbahn, die durch den Park zuckelt. Der Amsteltrein fährt seit der Floriade seine Runden. Außerdem gibt es einen kleinen Bauernhof mit Ziegen und Kaninchen sowie einen großen Irrgarten aus Hecken. Im Frühling blühen hier Kirschbäume und Tulpen in allen Farben.

Unter der Woche ist es einer der friedlichsten Orte der Stadt. In der Orangerie finden oft Kunstausstellungen statt, und am großen Teich in der Mitte kann man gut entspannen. Die Wege sind breit und gut asphaltiert, ideal für Spaziergänge oder eine entspannte Radtour. Da die Anlagen aus den 70er Jahren noch immer gut gepflegt werden, wirkt der Park sehr geordnet und weitläufig.

Öffnungszeiten Täglich: 07:00 – 18:00
Eintritt Kostenlos
Insider-TippFahren Sie eine Runde mit der Miniatur-Eisenbahn, wenn Sie den ganzen Park sehen wollen, ohne alles zu Fuß abzulaufen.
Frankendael Park

2. Frankendael Park

Der Frankendael Park beherbergt eines der letzten zwei erhaltenen Landgüter innerhalb der Stadtgrenzen. Im 17. Jahrhundert bauten sich reiche Kaufleute hier solche Sommersitze, um der Hitze der Stadt zu entfliehen. Das Haupthaus aus dem späten 17. Jahrhundert ist ein Nationalmonument, umgeben von Barockgärten und Parkanlagen. Damals endete die Stadt noch an der Singelgracht, bevor die moderne Erweiterung das Umland verschlang. Heute gibt es im Haus ein Restaurant und Platz für Events, während der Park Wanderwege und Wasserstellen bietet. Es wirkt wie ein vergessenes Stück Vergangenheit mitten im modernen Amsterdam. Das Viertel Watergraafsmeer im Osten liegt zwar etwas abseits, belohnt den Weg aber mit einer Ruhe, die man im Zentrum selten findet.

Öffnungszeiten Täglich: 07:00 – 22:00
Eintritt Kostenlos
Insider-TippEssen Sie zu Mittag im Restaurant im Haupthaus. Der ummauerte Garten direkt hinter dem Haus ist der friedlichste und schönste Teil der Anlage.
Oosterpark

3. Oosterpark

Der Oosterpark im Osten der Stadt wurde 1891 angelegt. Er war einer der ersten geplanten Parks außerhalb des Grachtengürtels. Das Design mit geschwungenen Wegen und einem zentralen Teich erinnert an den englischen Landschaftsstil. Im Park steht das Nationale Denkmal für die Sklavereivergangenheit. Das Tropenmuseum grenzt direkt an den Park an. Hier mischen sich Studenten, Einwanderer und Anwohner. Der Park ist Schauplatz für viele Festivals wie 'Roots Open Air' oder 'Keti Koti', bei dem die surinamische Kultur gefeiert wird. Er wirkt etwas wilder und weniger durchgestylt als der Vondelpark, was für eine entspanntere Atmosphäre sorgt. Es ist der gemeinsame Vorgarten eines sehr vielfältigen Viertels.

Öffnungszeiten Immer offen
Eintritt Kostenlos
Website N/A
Insider-TippKommen Sie zum Keti-Koti-Festival am 1. Juli. Dann erlebt man hautnah, wie wichtig der Park als Ort der Erinnerung an das Ende der Sklaverei ist.
Vondelpark

4. Vondelpark

Der Vondelpark ist der bekannteste Park der Stadt und wird jedes Jahr von etwa 10 Millionen Menschen besucht. Er wurde 1865 im englischen Stil angelegt und steht heute unter Denkmalschutz. Der Park zieht sich über einen Kilometer durch Amsterdam-Zuid. Es gibt geschwungene Wege, Teiche und viele Statuen – darunter eine des Namensgebers Joost van den Vondel. Im Sommer finden auf der Freilichtbühne oft kostenlose Konzerte statt. Der Park ist das „Wohnzimmer“ der Amsterdamer: Hier wird gejoggt, gepicknickt und gefeiert, sobald die Sonne rauskommt. An schönen Tagen ist jeder Grashalm belegt. Viele bringen sich ihr eigenes Essen und Wein mit. Hier zeigt sich die niederländische Toleranz am deutlichsten – alle Schichten der Gesellschaft teilen sich diesen Raum.

Öffnungszeiten Immer offen
Eintritt Kostenlos
Insider-TippLeihen Sie sich ein Rad und fahren Sie die äußere Runde ab oder suchen Sie sich ein ruhiges Plätzchen am Rosengarten abseits der Hauptwege.
Westerpark

5. Westerpark

Der Westerpark im Westen der Stadt verbindet eine Parkanlage aus dem 19. Jahrhundert mit dem Kulturzentrum Westergas. Das ehemalige Gaswerk wurde in ein Kreativzentrum umgewandelt. Im Park gibt es große Rasenflächen und Teiche, es ist meist weniger voll als im Vondelpark. In den alten Industriegebäuden aus den 1880er Jahren finden sich heute Kinos, Restaurants, Cafés und Veranstaltungsräume. Die Sanierung des einst verschmutzten Industriegeländes dauerte Jahrzehnte, hat aber einen der spannendsten öffentlichen Räume der Stadt geschaffen. Im Sommer gibt es hier Festivals und Märkte. Der Park hat sich ein lokales Flair bewahrt, auch wenn er immer bekannter wird. Da man vom Zentrum aus die Straßenbahn nehmen muss, halten sich die Touristenströme in Grenzen.

Öffnungszeiten Immer offen
Eintritt Kostenlos
Website N/A
Insider-TippSchauen Sie auf der Website der Westergas nach Events. Die Food-Märkte dort sind großartig. Im Sommer ist es abends ein toller Ort für ein Picknick unter Einheimischen.
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