Tiefe Spiegelungen im See und der Duft von feuchtem Moos prägen diese wildere Alternative zu den gut besuchten Wäldern im Norden. Dieses Waldgebiet im Osten zeichnet sich durch schroffe Bergrücken und über 250 Seen aus, von denen viele in steilen Tälern versteckt liegen, die man nur mit gutem Schuhwerk erreicht. Die Stille ist hier tief, nur unterbrochen vom Ruf eines Vogels oder dem Knacken eines Zweiges.
Während die Wege am Holmenkollen oft voll mit Sportlern sind, bleibt dieses Gebiet ein Rückzugsort für alle, die echte Einsamkeit suchen. Es ist eine Landschaft aus altem Fels und dichten Kiefern, wo die Pfade matschig und das Gelände anspruchsvoll sein können. Einheimische kommen im Sommer zum Beerenpflücken und im Herbst für Pilze hierher – Geheimnisse, die sie selten teilen.
Das Gebiet wurde kürzlich zum Nationalpark erklärt, was es vor der Ausbreitung der Stadt schützt. Mehrere Hütten sind im Wald verstreut und bieten einfache Mahlzeiten und Wärme am Kamin. Es ist ein Ort, der Respekt vor der Natur verlangt und einen rohen Blick auf die norwegische Wildnis bietet – nur eine kurze Bahnfahrt vom Zentrum entfernt.
Öffnungszeiten
Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt
Kostenlos
Insider-TippStarte am Nøklevann-See; dort kann man im Sommer Kajaks für einen Bruchteil des Preises im Hafen mieten.