Beste Reisezeit für Linz
Wetter Monat für Monat, Crowds und Preise, plus ein voller Kalender mit Festen und Festivals, für die sich eine Reise lohnt.

Wann ist die beste Reisezeit für Linz?
Komm Ende September (14. bis 30.) für warme 19 bis 23 Grad, das klassische Brucknerfest und das erste Herbstgold am Pöstlingberg, alles erst, nachdem der Trubel rund um die Ars Electronica abgeebbt ist. Ende Mai bis Mitte Juni ist die preiswerte Alternative: ideales Geh-Wetter und kein Festival-Druck. Meide den 9. bis 13. September, das Ars-Electronica-Fenster, wenn die zentralen Hotels auf 130 bis 200 Euro hochschnellen und Monate im Voraus ausgebucht sind. Jänner und Februar sind mit 60 bis 85 Euro pro Nacht spottbillig, der Haken sind die kalten, grauen, oft nebligen Tage.
Starte unser Tool und finde deine beste Reisezeit für Linz
Insgesamt am besten: Sep, Jun. Ende September (14. bis 30.) ist der wahre Glücksgriff: 19 bis 23 Grad, das klassische Brucknerfest im Brucknerhaus, das erste Gold am Pöstlingberg und Hotels, die vom Ars-Electronica-Hoch des 9. bis 13. herunterkommen. Ende Mai bis Mitte Juni ist die preislich gleichwertige Wahl, mit idealem Geh-Wetter und ohne Festival-Gedränge.
Bestes Preis-Leistung: Jan, Feb, Nov. Jänner, Februar und November bringen 3-Sterne-Zimmer im Zentrum für 60 bis 90 Euro pro Nacht, 35 bis 40 Prozent unter September, und nirgends eine Schlange. Die einzige große kostenpflichtige Sehenswürdigkeit ist das Ars Electronica Center (14 Euro); der Neue Dom ist gratis, Lentos (6 Euro) und Schlossmuseum (6,50 Euro) sind günstig. Der Haken sind die kurzen, kalten, oft nebligen Tage.
Meiden: Sep. Der 9. bis 13. September, das Ars-Electronica-Fenster, außer genau dieses Festival ist dein Grund, herzukommen. Hotels erreichen ihr Jahresmaximum von 130 bis 200 Euro und sind ausgebucht, Zimmer unter 150 Euro verschwinden, und sogar die Pöstlingbergbahn hat Schlangen. Für Fans der Medienkunst herrlich, für alle anderen stressig.
- Januar: Harter Monat, 4°C. Das ist der eine Monat, in dem du den barocken Hauptplatz und das Ufer fast für dich hast. Der Morgennebel ist der ehrliche Preis, aber er hebt sich meist bis Mittag, und die Museen sind warm, leer und günstig. Langsam, ruhig und ungehetzt, der echte Linzer Winter.
- Februar: Gute Zeit, 7°C. Der Februar ist ehrliches, ungeschminktes Linz: kein Festival, kein Saisonaufschlag, keine Menge. Das Grau ist echt, aber der Wert auch, und die Kulturrunde drinnen gehört dir ohne Schlange. Das ist die Stadt zurückgeschält auf ihr Winterselbst.
- März: Gute Zeit, 11°C. Der März ist der letzte wirklich ruhige Monat, bevor der Frühling die Stadt füllt. Linz erwacht, der Botanische Garten platzt in die Blüte, und du bekommst noch einen Caféplatz ohne Kampf. Dieses Fenster schließt sich rasch, sobald im April Marathon und Ostermenge anrücken, also nütze es.
- April: Top-Zeit, 15°C. Der April ist Frühling pur: Blüte am Pöstlingberg, offene Gastgärten und eine Stadt, die den Winter abschüttelt. Der Marathon-Sonntag bringt großen Renntag-Trubel und Straßensperren entlang der Donau, herrlich, wenn du die Atmosphäre liebst, lästig, wenn nicht. Plane um den 11. und 12. herum, falls Straßensperren nicht dein Ding sind.
- Mai: Top-Zeit, 19°C. Der Mai ist der still herausragende Monat, vor allem an den feiertagsfreien Wochentagen. Kein Festival-Druck, keine Sommerhitze, nur eine grüne Stadt im Einklang mit sich selbst. Pack eine Regenschicht für die Schauer ein und du bekommst Linz nahezu von seiner besten Seite zu Frühlings-Nebensaisonpreisen, das beste Preis-Leistungs-Wetterfenster des Jahres.
- Juni: Gute Zeit, 25°C. Der Juni ist der Kipppunkt in den vollen Sommer, und die langen hellen Abende sind der Lohn. Die Donaupromenade glüht bis weit nach neun, die Ufer sind grün und die Stadt fühlt sich lebendig an, ohne Hochsommerhitze oder September-Festivalgedränge. Das ist Linz beim leichten Durchatmen.
- Juli: Gute Zeit, 26°C. Der Juli ist heiß, lebhaft und auf den Fluss ausgerichtet. Die Altstadt hat wenig Schatten, geh sie also vor 10 Uhr oder nach 18 Uhr und spar dir die Mittagszeit für das Wasser oder die kühlen Museen. Wenn die Hitze oder der Preis eines privaten Guides steigt, ist unser AI-Tourguide im Browser eine flexible Alternative zum Fixpreis von 5 Euro pro Stunde oder 20 Euro all-inclusive, er führt dich von Stopp zu Stopp und erzählt dir in den kühleren frühen Stunden die Geschichte jedes Ortes, ganz ohne App zum Herunterladen.
- August: Gute Zeit, 26°C. Der August ist geschäftig und warm, eher als festival-hektisch. Der Pöstlingberg und das Ufer summen vor Urlaubern, und der See ist der Ort, wo man hingehört. Es ist die Stadt im vollen Sommer-Freizeitmodus: angenehm, sonnendurchflutet und ein wenig voll, aber ohne den Preisschock des Septembers.
- September: Harter Monat, 21°C. Der September ist Linz bei maximaler kultureller Intensität. Die erste Hälfte (9. bis 13.) ist elektrisierend, aber überwältigend, mit voller Stadt und Preisen an der Decke. Die zweite Hälfte ist das Zauberfenster: warme Abende, Weltklasse-Brucknerfest-Konzerte, das erste Herbstgold und Hotels, die vom Höchststand herunterkommen. Plane deinen Besuch ab dem 14.
- Oktober: Top-Zeit, 16°C. Der Oktober ist der Pärchen- und Farbmonat: gold-bernsteinfarbenes Laub am Pöstlingberg, kühle klare Gehtage und der Festival-Ansturm hinter dir. Nach dem 11. legt sich die Stadt in einen ruhigen, stimmungsvollen, preiswerten Herbst, mit dem Bonus freier Museen am Nationalfeiertag. Kühl, romantisch und ruhig.
- November: Gute Zeit, 9°C. Der November ist Linz am introvertiertesten: graue, neblige Vormittage und fast keine Touristen, aber günstig und ruhig. Der Lohn kommt spät, wenn der Weihnachtsmarkt am 21. anrückt und die letzten anderthalb Wochen erhellt. Bring warme Schichten und Geduld für die kurzen Tage mit, und du bekommst die Stadt für fast nichts.
- Dezember: Harter Monat, 5°C. Der Dezember tauscht die Leere des Jänners gegen vollen festlichen Trubel: Lichter, Glühwein, handgemachtes Handwerk und Menge auf dem barocken Hauptplatz. Es ist wirklich schön, die Marktkulisse außergewöhnlich, aber es ist die zweitgeschäftigste Phase des Jahres. Geh für die Märkte an einem Wochentagabend und schlüpf zum Volksgarten-Markt, wenn sich der Hauptplatz füllt.
Wetter in Linz nach Monat
| Monat | Temp | Regen | Sonne | Andrang | Preise | Highlight |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jan | 4° / -2° | 60mm · 13 Regentage | 4.2 Std/Tag | ●○○○○ | ●○○○○ | |
| Feb | 7° / -1° | 47mm · 9 Regentage | 6.6 Std/Tag | ●○○○○ | ●○○○○ | |
| Mär | 11° / 2° | 48mm · 10 Regentage | 8.1 Std/Tag | ●●○○○ | ●●○○○ | |
| Apr | 15° / 5° | 56mm · 11 Regentage | 9.8 Std/Tag | ●●○○○ | ●●○○○ | Linz Donau Marathon |
| Mai | 19° / 10° | 106mm · 16 Regentage | 9.6 Std/Tag | ●●○○○ | ●●○○○ | Urfahraner Frühlingsmarkt |
| Jun | 25° / 15° | 81mm · 13 Regentage | 12.2 Std/Tag | ●●●○○ | ●●○○○ | Lange Nacht der Bühnen |
| Jul | 26° / 16° | 85mm · 13 Regentage | 12.0 Std/Tag | ●●●○○ | ●●●○○ | Pflasterspektakel |
| Aug | 26° / 16° | 93mm · 12 Regentage | 10.6 Std/Tag | ●●●○○ | ●●●○○ | |
| Sep | 21° / 12° | 70mm · 10 Regentage | 8.9 Std/Tag | ●●●●● | ●●●●● | Ars Electronica Festival |
| Okt | 16° / 8° | 57mm · 10 Regentage | 6.9 Std/Tag | ●●●○○ | ●●●○○ | Internationales Brucknerfest Linz |
| Nov | 9° / 3° | 59mm · 10 Regentage | 5.1 Std/Tag | ●●○○○ | ●●○○○ | Linzer Christkindlmarkt am Hauptplatz |
| Dez | 5° / 0° | 67mm · 12 Regentage | 4.2 Std/Tag | ●●●●○ | ●●●●○ | Linzer Christkindlmarkt am Hauptplatz |
So entstehen die Daten: Wetter = langjährige Klimamittel (Open-Meteo), Andrang & Preise = relative Saison-Einschätzung, Events jährlich auf offizielle Termine geprüft.
Beste Reisezeit für Linz: Wetter, Preise & Andrang
Beste Monate für gutes Wetter
Juni und September zeigen Linz von seiner angenehmsten Seite: bis zu 21 bis 25 Grad, lange goldene Abende auf der Donaupromenade mit Sonnenuntergang gegen 21 Uhr im Juni und weit weniger der brutalen Hitzespitzen über 32 Grad als im Juli. Der September hält die Sommerwärme, während die Luft schon milder wird.
Ruhigste Monate ohne Menschenmengen
Im Jänner, Februar und November verschwinden die Freizeit-Touristen fast völlig. Du spazierst ohne Schlange ins Lentos oder ins Ars Electronica Center und hast den barocken Hauptplatz, alle seine 13.140 Quadratmeter, fast für dich allein.
Günstigste Reisezeit für Linz
Jänner und Februar sind die günstigsten Monate: Ein 3-Sterne-Hotel im Zentrum kostet 60 bis 85 Euro pro Nacht, rund 35 bis 40 Prozent unter dem September-Höchststand von 130 bis 200 Euro. Der November (65 bis 90 Euro) ist das letzte günstige Fenster, bevor am 21. November der Christkindlmarkt aufsperrt.
Beste Zeit für Feste und Events
Die kostenlose Linzer Klangwolke verwandelt das Donaupark-Ufer am zweiten September-Wochenende für bis zu 100.000 Menschen in ein Freiluft-Spektakel, das Pflasterspektakel füllt Ende Juli die ganze Altstadt mit Straßenkünstlern, und der Christkindlmarkt am Hauptplatz lässt Österreichs größten Weihnachtsmarkt am Stadtplatz durch den ganzen Dezember leuchten. Jedes ist gratis und unverkennbar Linz.
Wie viele Tage braucht man für Linz?
Zwei Tage sind das ideale Maß für Linz. Das Zentrum am Fluss ist kompakt genug, um es zu Fuß zu erkunden, doch die Stadt verteilt ihre Höhepunkte über verschiedene Höhenlagen und Epochen. An einem einzigen Tag bleiben deshalb der Pöstlingberg und die modernen Donau-Museen auf der Strecke. Ein dritter Tag belohnt alle, die die äußeren Ecken sehen wollen: den Mural Harbor, im Sommer den Pleschinger See oder einen Tagesausflug ins Mühlviertel.

Altstadt, Dom und die Donauufer
Beginne am barocken Hauptplatz, mit 13.140 Quadratmetern einer der größten umbauten Plätze Österreichs, und steige dann hinauf zum Linzer Schloss und der darunter liegenden karolingischen Martinskirche. Der neugotische Neue Dom (freier Eintritt, fasst die meisten Besucher in ganz Österreich) bildet den südlichen Abschluss des historischen Kerns, und das Landhaus mit seinem Arkadenhof samt Planetenbrunnen verbindet alles miteinander. Lass den Nachmittag an der Donaupromenade ausklingen, wo das Lentos Kunstmuseum am Fluss erstrahlt.
Pöstlingberg, Ars Electronica Center und die Flussüberquerung
Fahre mit der historischen Pöstlingbergbahn zur Basilika auf 539 Meter Höhe und genieße das Stadtpanorama, am besten vor 09:00 Uhr, wenn sich der Morgennebel gelichtet hat. Überquere die Nibelungenbrücke zum Ars Electronica Center, dem mit LED verkleideten Museum der Zukunft direkt an der Donau. Ein Stadtrundgang durch Linz auf eigene Faust verbindet alle neun zentralen Stationen auf 7,2 km in rund 3,1 Stunden und deckt beide Flussseiten ab. Halte dir den frühen Nachmittag frei, im Sommer für den Pleschinger See oder im September für ein Konzert beim Brucknerfest.
Märkte, abseitige Galerien und Mühlviertel
Ein dritter Tag öffnet die schrägere Seite der Stadt. Die geführte Tour durch den Mural Harbor (29,90 Euro, im Sommer 2 bis 4 Wochen im Voraus buchen) führt dich durch die größte Open-Air-Streetart-Galerie Österreichs im alten Hafenviertel. Der samstägliche Bauernmarkt am Südbahnhofmarkt (08:00 bis 12:00 Uhr) bietet Mühlviertler Käse und geräucherten Donaufisch, wobei das Beste schon um 11:00 Uhr weg ist. Oder zieh in die nahen Mühlviertler Hügel zur Sturm-Saison im Oktober.
Festival-Tiefgang oder Tagesausflüge in die Region
Vier Tage oder mehr lohnen sich, wenn du dich nach einem großen Event richtest. Das Ars Electronica Festival (fünf Tage Anfang September) erstreckt sich über drei Stadtzonen, und das Brucknerfest bringt drei Wochen klassische Konzerte ins Brucknerhaus. Außerhalb der Stadt liegen Mauthausen und das Donautal weniger als eine Stunde entfernt, und in die Steyrer Altstadt fährt man 45 Minuten. September und Oktober bieten das reichhaltigste Programm bei zugleich angenehmstem Wanderwetter.
Beste Reisezeit für Linz nach Reisetyp
Gleiche Stadt, andere Reise. Hier ist der Monat, der zu deinem Reisestil passt.
Beste Reisezeit für Linz beim ersten Besuch
Mai oder Anfang Juni: Die komplette Museumsrunde (Ars Electronica Center, Lentos, Schlossmuseum, Nordico, OK Linz) läuft ohne den dreifachen Festival-Druck des Septembers, die Fahrt mit der Pöstlingbergbahn ist bei mildem Wetter am schönsten, und die Hotelpreise liegen 30 bis 40 Prozent unter September.
Beste Reisezeit für Linz für Paare
Ende September, nach der Ars Electronica und mitten im Brucknerfest: warme Abende mit 19 bis 23 Grad, das erste Herbstgold am Pöstlingberg, Weltklasse-Konzerte im Brucknerhaus und lange laue Sonnenuntergänge auf der Donaupromenade, alles ohne den extremen Andrang des 9. bis 13. Der Oktober dehnt das Fenster der goldenen Hügel noch weiter.
Beste Reisezeit für Linz mit kleinem Budget
Jänner oder Februar: 3-Sterne-Zimmer im Zentrum für 60 bis 85 Euro pro Nacht. Lentos kostet 6 Euro, das Schlossmuseum 6,50 Euro und der Neue Dom ist gratis. Für einen günstigen Abend sperrt die ORF Lange Nacht der Museen (3. Oktober, rund 15 Euro) über sieben Linzer Häuser auf, und am Nationalfeiertag (26. Oktober) ist der Eintritt in die Landesmuseen frei oder ermäßigt.
Beste Reisezeit für Linz für Feinschmecker
Oktober für die Sturm-Saison im nahen Mühlviertel und in den Mauthausner Weingärten sowie für den Urfahraner Herbstmarkt mit den besten Linzer-Torte-Ständen (die Mehlspeise kommt von hier). Mai bis Juni und Oktober sind Hochsaison am Südbahnhofmarkt, wo der Bauernmarkt am Samstag Mühlviertler Käse und geräucherten Donaufisch führt, die besten Sachen sind aber vor 11 Uhr weg.
Schlechteste Reisezeit für Linz
Die fünf Tage der Ars Electronica Anfang September sind die mit Abstand schwierigste Zeit, Linz als gewöhnlicher Tourist zu besuchen. Jedes zentrale Hotel ist ausgebucht, die Preise springen auf 130 bis 200 Euro pro Nacht, und Zimmer unter 150 Euro verschwinden komplett. Selbst an der Pöstlingbergbahn bilden sich Schlangen, und die drei Festivalzonen ziehen dichte Menschenmengen ins OK-Viertel, auf den Med Campus und in das Donaudreieck. Das Wochenende des Linz Donau Marathons Mitte April ist ein zweiter Engpass, der die Zimmerpreise um 40 bis 60 Prozent in die Höhe treibt und für die Laufstrecke Donaustraßen sperrt.
Trotzdem lohnt es sich für Beide Zeitfenster sind hervorragend, wenn das Event selbst dein Grund für die Reise ist. Die Ars Electronica ist Österreichs international sichtbarstes Festival für neue Medienkunst, und der Marathon-Zieleinlauf am Hauptplatz ist ein kostenloses, packendes Zuschauerereignis, um das herum sich die Planung lohnt.
Reise stattdessen im Mai, Juni, September, wenn Linz am schönsten ist.
Beste Zeit für eine Tour in Linz
Die 7,2 Kilometer lange Schleife durch Linz belohnt alle, die zu Fuß gehen, am großzügigsten im Mai und Oktober. Der Mai bringt Höchstwerte von rund 19 °C, wenn die Bäume entlang der Donaupromenade voll belaubt sind, und obwohl es der regenreichste Frühlingsmonat mit bis zu 16 nassen Tagen ist, sind die Schauer kurz und das Licht lang. Der Aufstieg zum Pöstlingberg ist bequem, und der Hauptplatz liegt offen und angenehm da, statt zu glühen. Der Oktober dreht es auf knackige 15 °C mit klarem Himmel und nur zehn Regentagen herunter, und der Andrang ist dünn genug, dass sich die Höfe des Linzer Schlosses wirklich ruhig anfühlen. Juni bis August sind warm und richtig sommerlich, mit Höchstwerten um 26 °C im Juli, doch der Neue Dom und das Ars Electronica Center sehen merklich vollere Schlangen, und der Hauptplatz füllt sich über den Mittag. Der September ist besonders voll, Schulter an Schulter auf dem Uferweg während des Ars Electronica Festivals, wenn du also dann kommst, ist ein früher Start am Morgen unverzichtbar. Januar und Februar sind die Monate mit dem geringsten Andrang, aber die Höchstwerte schwanken um 4 bis 7 °C und die Tage sind kurz, was eine dreistündige Tour zu Fuß länger erscheinen lässt, als sie ist.
Mit AI Tourguide, der in deinem Browser läuft, ohne Download oder Buchung, gehört die Zeitplanung ganz dir. An einem warmen Junimorgen kannst du losgehen, bevor sich der Hauptplatz füllt, eine lange Kaffeepause im Schatten einlegen und den Guide das Gespräch wieder aufnehmen lassen, wenn du bereit bist, hinauf zum Linzer Schloss zu steigen. Der Guide führt den ganzen Weg: Er begrüßt dich am ersten Halt, erzählt Geschichten über die Martinskirche, fragt, was dir aufgefallen ist, und passt das Folgende an deine Antworten an. Starte deine Linz-Tour, wann immer die Vorhersage passt, beweg dich in deinem eigenen Tempo und lass das Klima deine Stunde bestimmen, statt einer festen Abfahrtszeit.




+5Du drückst nur auf Start.
Du hast gerade die Route gelesen.
Jetzt geh sie mit einem Guide im Ohr.
Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von Linz entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 9 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.
Kostenlos starten · Läuft im Browser · Keine App, kein Download
Linz Event- und Festival-Kalender
Jährliche Höhepunkte, für die sich eine Reise lohnt, Monat für Monat.
Oberösterreichs größtes Sportereignis mit mehr als 21.000 angemeldeten Läufern in neun Formaten (Voll, Halb, Staffel, 5 km, Junioren, Special Olympics).
Die Frühlingsausgabe des Urfahraner Jahrmarkts am linken Donauufer in Urfahr: Fahrgeschäfte, Marktstände, Essen und regionales Handwerk im gleichen Format wie der größere Herbstmarkt, Eröffnung am Staatsfeiertag, 1.
Ein Kombi-Ticket für eine Nacht durch Theater, Spielstätten und Bühnen in ganz Linz, mittlerweile in der 12.
Ein dreitägiges internationales Straßenkunst- und Darstellungsfestival mit über 100 Künstlern aus mehr als 30 Ländern: Jonglage, Akrobatik, Theater und Musik auf Bühnen in der ganzen Altstadt, vom Hauptplatz die Landstraße hinunter und durch die Seitengassen.
Ein fünftägiges Festival für neue Medienkunst, verteilt über drei Stadtzonen (das OK-Viertel, den Med Campus und das Donaudreieck), jedes Jahr mit einem anderen Thema und mit Ausstellungen, Performances, Konzerten sowie Vorträgen zu KI und Technik.
Ein jährliches Musik- und Theaterspektakel unter freiem Himmel im Donaupark an der Donau, jedes Jahr mit neuem Titel und Konzept, das bis zu 100.000 Zuschauer ans Flussufer lockt.
Ein dreiwöchiges Festival für klassische Musik im Konzerthaus Brucknerhaus, im Zentrum stehen Anton Bruckners Sinfonien mit internationalen Orchestern.
Österreichs größter traditioneller Volksmarkt, ein neuntägiger Jahrmarkt am linken Donauufer in Urfahr mit Fahrgeschäften, Marktständen, Essen und regionalem Handwerk, der mehr als 500.000 Besucher anzieht.
Eine österreichweite Museumsnacht von 18 bis 1 Uhr, zu den Linzer Häusern zählen Ars Electronica Center, Lentos, Schlossmuseum, Nordico und OK Linz.
Österreichs Nationalfeiertag, der an die Neutralitätserklärung von 1955 erinnert, mit militärischen Zeremonien und freiem oder ermäßigtem Eintritt in die Landesmuseen.
Österreichs größter Weihnachtsmarkt am Stadtplatz: über 160 Stände auf dem 13.140 Quadratmeter großen barocken Hauptplatz, gerahmt von der Dreifaltigkeitssäule, mit handgemachter Keramik, Glaswaren, Schmuck und Glühwein.
Ein zweiter, kleinerer Markt im Volksgarten, lokaler und weniger touristisch als der am Hauptplatz, eine gute Alternative, wenn es am Hauptplatz voll wird.
Insider-Tipps für Linz
Die Regeln aus den Foren, an einem Ort.
- Umgeh die Montagsfalle bei den Museen. Ars Electronica Center, Lentos, Schlossmuseum, Nordico und OK Linz sind allesamt montags geschlossen. Wer montags anreist und mittwochs abreist, hat einen einzigen vollen Museumstag, nicht zwei, plane den Kulturtag also von Dienstag bis Sonntag.
- Buch die Hotels für die Ars Electronica bis Juni. Das fünftägige Festival (9. bis 13. September) füllt jedes zentrale Hotel, und das Brucknerfest hält die Nachfrage danach bis zum 30. September. Der September ist ein Sperrmonat für Last-Minute-Schnäppchen: Die Preise verdoppeln sich gegenüber dem Jänner und Zimmer unter 150 Euro sind weg.
- Das Pflasterspektakel ist am Donnerstag der Vorschau ruhig und gratis. Das Straßenkunst-Festival startet am Donnerstagabend mit Aufwärm-Auftritten der Künstler bei wenig Andrang, bevor am Freitag bis Sonntag über 80.000 Menschen einfallen (23. bis 25. Juli). Der Donnerstagabend ist der Einstieg für Kenner.
- Für die Klangwolke im Donaupark (12. September, 20:30 Uhr) sei 90 Minuten früher da. Bis zu 100.000 Menschen füllen das Ufer, und der beste Platz auf der leichten Anhöhe nahe der zentralen Wiese ist um 19 Uhr vergeben. Bring eine Decke mit, es gibt keine Sitzplätze, und der Eintritt ist gratis.
- Die goldene Stunde am Pöstlingberg ist bei Sonnenaufgang. Der 539 m hohe Hügel bietet das beste Panorama gegen 06:30 Uhr im Sommer und 07:45 Uhr im Dezember, und die historische Pöstlingbergbahn fährt alle 30 Minuten von der Endstelle in Urfahr ab. Die letzte Talfahrt wechselt je nach Saison, prüf also linzlinien.at, bevor du eine Fahrt zum Sonnenuntergang planst.
- Schau dir den Neuen Dom (Mariendom) vor 9 Uhr an. Österreichs größte Kirche (gratis) ist vor neun leer und von 10 bis 17 Uhr voller Reisegruppen. Das seltene Linz-Fenster, das die Stadt selbst zeigt, liest sich am besten im Morgenlicht vom westlichen Ende des Kirchenschiffs.
- Die Mural-Harbor-Touren sind schnell ausgebucht. Die Freiluft-Streetart-Galerie im alten Hafen (29,90 Euro mit Führung) läuft nur an bestimmten Abenden (Mi bis Fr 17 bis 18:30 Uhr, Sa 15 bis 18:30 Uhr) und am Sonntagvormittag, mit rund 30 Plätzen pro Tour, buche im Sommer also 2 bis 4 Wochen im Voraus.
- Geh am Samstag auf den Südbahnhofmarkt für den vollen Markt. Der Bauernmarkt der regionalen Bauern läuft nur Dienstag, Freitag und Samstag (8 bis 12 Uhr); der Samstagvormittag verbindet die festen Stände mit der vollsten oberösterreichischen Auswahl. Sei um 9 Uhr da, denn die besten Sachen sind um 11 Uhr ausverkauft.
- Besuch den Urfahraner Markt unter der Woche für die halbe Menge. Sowohl die Frühlingsausgabe (1. bis 10. Mai) als auch die Herbstausgabe (26. September bis 4. Oktober) laufen neun bis zehn Tage über zwei Wochenenden; Dienstag bis Donnerstag bedeutet viel kürzere Schlangen bei den Fahrgeschäften und mehr Platz an den Imbissständen.
- Das Feiertagsbündel im Mai ist ein heimischer Ansturm. Staatsfeiertag (1. Mai), Christi Himmelfahrt (14. Mai) und Pfingstmontag (25. Mai) schaffen drei lange Wochenenden in fünf Wochen und heben die zentralen Hotelpreise an genau diesen Wochenenden um 15 bis 20 Prozent. Die feiertagsfreien Wochentage im Mai sind Linz' bestes Preis-Leistungs-Fenster im Frühling.
Feiertage in Linz
An diesen Tagen schließen viele Läden und Büros, der Nahverkehr wird dünner, und Sehenswürdigkeiten sind überrannt oder zu. Plane drumherum.
| Datum | Feiertag | Was schließt |
|---|---|---|
| 1. Jan | Neujahr | Alles geschlossen: Geschäfte, Büros, die meisten Lokale. Der Hauptplatz ist am Vormittag still und am Nachmittag lebhafter. Ein langsamer, ruhiger Start ins Jahr. |
| 6. Jan | Heilige Drei Könige | Feiertag: Geschäfte geschlossen. Kirchen wie der Neue Dom halten Gottesdienste ab. Ein ruhiger Wintertag in der ganzen Stadt. |
| 5. Apr | Ostersonntag | Die meisten Sehenswürdigkeiten sind offen und der Hauptplatz festlich, aber der Mariendom ist zu den Gottesdiensten voll und viele Lokale haben wie an einem normalen Sonntag zu. |
| 6. Apr | Ostermontag | Feiertag: Geschäfte und alle Banken zu, die Museen aber meist offen. Spaziergänge am Ufer und in der Altstadt werden voller mit heimischen Tagesausflüglern. |
| 1. Mai | Staatsfeiertag | Komplette Schließung: Geschäfte, Banken und die meisten Lokale haben zu. An diesem Tag sperrt der Urfahraner Frühlingsmarkt am linken Donauufer auf, das Ufer ist also gut besucht. |
| 14. Mai | Christi Himmelfahrt | Feiertag und klassischer Auslöser für ein langes Wochenende, viele Österreicher nehmen einen Fenstertag und der Inlandstourismus steigt kurz an. Geschäfte geschlossen. |
| 25. Mai | Pfingstmontag | Voller Feiertag: einige Lokale geschlossen, ein beliebter Ausflugstag im Inland. Zentrale Hotels füllen sich mit österreichischen Wochenend-Reisenden, was die Preise um 15 bis 20 Prozent hebt. |
| 4. Jun | Fronleichnam | Feiertag: Eine religiöse Prozession zieht durch die Altstadt und die Geschäfte sind von Gesetzes wegen geschlossen. Die Lokale haben großteils offen. |
| 15. Aug | Mariä Himmelfahrt | Feiertag: Die Marienkirchen, allen voran der Mariendom, halten feierliche Messen. Geschäfte geschlossen; die Sehenswürdigkeiten haben durch die Sommer-Hochsaison offen. |
| 26. Okt | Nationalfeiertag | Mehrere Linzer Museen (Lentos, Schlossmuseum) bieten freien oder ermäßigten Eintritt, dazu offizielle Feiern in der Stadt. Ein ausgezeichneter Gratis-Museumstag; die meisten Geschäfte zu, die touristische Infrastruktur offen. |
| 1. Nov | Allerheiligen | Komplette Schließung: fast alles zu, Friedhofsbesuche sind die örtliche Tradition. Der stillste, gedämpfteste Tag des Herbstes für Besucher. |
| 8. Dez | Mariä Empfängnis | Komplette Schließung: Geschäfte zu, die Stände der Weihnachtsmärkte im Freien bleiben aber offen. Trotz der Schließungen ein voller Markttag. |
| 25. Dez | Weihnachten | Alles geschlossen; Lokale, die offen haben, brauchen meist eine Reservierung. Der Christkindlmarkt ist bis dahin schon vorbei. Ein stiller Tag in der ganzen Stadt. |
| 26. Dez | Stefanitag | Feiertag (2026 ein Samstag): Einige Sehenswürdigkeiten sperren wieder auf, die meisten Geschäfte bleiben aber zu. Ein ruhiger Tag nach Weihnachten. |
Linz Monat für Monat

Linz im Januar
Der Jänner zeigt Linz am ruhigsten und günstigsten. Die Tageshöchstwerte liegen um 4 Grad und sinken nachts unter null, dazu graue Himmel und häufiger Morgennebel, der sich meist bis Mittag lichtet. Schnee ist sporadisch und fällt überwiegend im Jänner und Februar an den 12 bis 15 Schneetagen im Jahr. Die Flaute nach den Feiertagen leert die Stadt, und es gibt keine großen Veranstaltungen, Lentos und Ars Electronica Center sind also fast schlangenfrei. Kalt und grau, aber wirklich erschwinglich.
Der Vibe Das ist der eine Monat, in dem du den barocken Hauptplatz und das Ufer fast für dich hast. Der Morgennebel ist der ehrliche Preis, aber er hebt sich meist bis Mittag, und die Museen sind warm, leer und günstig. Langsam, ruhig und ungehetzt, der echte Linzer Winter.
Nicht verpassen Ein perfekter Monat für die Schwergewichte drinnen: Ars Electronica Center (14 Euro) und Lentos (6 Euro) sind am leersten. Erwisch den Neuen Dom (gratis) vor 9 Uhr, wenn er leer steht, und fahr mit der Pöstlingbergbahn auf den 539 m hohen Hügel für ein klares Panorama, sobald sich der Morgennebel verzogen hat.
Andrang-Treiber Die Flaute nach den Feiertagen, mit minimalem heimischem Tourismus und keinen großen Veranstaltungen im Kalender. Der geringste Besucherdruck des Jahres.
Achtung Neujahr (1. Jänner) und Heilige Drei Könige (6. Jänner) schließen Geschäfte und Büros. Jedes große Museum ist montags zu, plane den Kulturtag also von Dienstag bis Sonntag.
Günstigster Monat des Jahres: Ein 3-Sterne-Hotel im Zentrum kostet 60 bis 80 Euro pro Nacht, rund 35 bis 40 Prozent unter dem September-Höchststand.

Linz im Februar
Der Februar ist Linz' anderer mausetoter Monat. Die Höchstwerte kriechen Richtung 7 Grad, aber die Kälte und das Grau halten Freizeit-Touristen fern, und Schnee ist weiter möglich. Linz feiert keinen großen Fasching wie andere österreichische Städte, die kleinen örtlichen Faschingsumzüge machen also bei den Hotels keinen Unterschied. Die Museen bleiben leer und die Preise liegen am Boden, das ist der Monat für Sparfüchse.
Der Vibe Der Februar ist ehrliches, ungeschminktes Linz: kein Festival, kein Saisonaufschlag, keine Menge. Das Grau ist echt, aber der Wert auch, und die Kulturrunde drinnen gehört dir ohne Schlange. Das ist die Stadt zurückgeschält auf ihr Winterselbst.
Nicht verpassen Der Monat für die Museumsrunde ohne Menge: Ars Electronica Center (14 Euro), Lentos (6 Euro), Schlossmuseum (6,50 Euro) und Nordico (7 Euro) sind alle ruhig. Der Neue Dom, gratis und Österreichs größter, ist vor 9 Uhr leer, dann liest sich das Linz-Fenster im Morgenlicht am besten.
Andrang-Treiber Keine großen Veranstaltungen, und die Kälte hält Freizeit-Touristen fern. Die kleinen Faschingsumzüge sind unbedeutende örtliche Angelegenheiten ohne Effekt auf die Hotels. Der internationale Tourismus ist am Jahrestiefstand.
Achtung Alle großen Museen sind montags zu, plane also keinen museumslastigen Montag. Ansonsten läuft der Februar ohne Feiertagsschließungen.
Preise neben dem Jänner auf dem Jahrestiefstand, 60 bis 85 Euro pro Nacht; das beste Hotel-Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahres.

Linz im März
Der März bringt die ersten Frühlingszeichen, die Höchstwerte klettern Richtung 11 Grad und der Botanische Garten sperrt wieder auf, was Tagesausflügler aus ganz Oberösterreich anzieht. Der Andrang bleibt gering. Kirschblüte und Magnolien beginnen ab Ende März ihre Schau im Botanischen Garten (4,60 Euro), und das ärgste Wintergrau liegt hinter dir. Es ist noch kühl und wechselhaft, aber die Gastgärten kommen zurück.
Der Vibe Der März ist der letzte wirklich ruhige Monat, bevor der Frühling die Stadt füllt. Linz erwacht, der Botanische Garten platzt in die Blüte, und du bekommst noch einen Caféplatz ohne Kampf. Dieses Fenster schließt sich rasch, sobald im April Marathon und Ostermenge anrücken, also nütze es.
Nicht verpassen Kirschblüte und Magnolien erreichen von Ende März bis Mitte April ihren Höhepunkt im Botanischen Garten (4,60 Euro). Es ist auch ein guter Monat für die Runde drinnen vor dem Frühlingsandrang und für eine Fahrt mit der Pöstlingbergbahn auf den Hügel, wenn das erste Grün zurückkehrt.
Andrang-Treiber Eine Nebensaison vor Ostern, das Wiederaufsperren des Botanischen Gartens zieht Tagesausflügler aus Oberösterreich. Die Preise ziehen erst in der zweiten Hälfte an, je näher Ostern rückt.
Achtung Alle großen Museen sind montags zu. Ansonsten ist der März frei von Feiertagsschließungen bis Ostern Anfang April.
Zimmer um 70 bis 95 Euro; die Preise beginnen in der zweiten Hälfte zu steigen, je näher Ostern rückt.

Linz im April
Im April wärmt sich Linz auf gehfreundliche 10 bis 17 Grad, der Pöstlingberg-Hang ist mit Frühlingsblumen überzogen und die Blüte im Botanischen Garten auf ihrem Höhepunkt. Zwei kurze Spitzen unterbrechen einen sonst ruhigen Monat: das Osterwochenende (5. bis 6. April) und der Linz Donau Marathon (11. bis 12. April), der dramatisch am Hauptplatz vor über 100.000 Zuschauern endet. Schauer sind häufig, aber eher vorüberziehend als ganztägig.
Der Vibe Der April ist Frühling pur: Blüte am Pöstlingberg, offene Gastgärten und eine Stadt, die den Winter abschüttelt. Der Marathon-Sonntag bringt großen Renntag-Trubel und Straßensperren entlang der Donau, herrlich, wenn du die Atmosphäre liebst, lästig, wenn nicht. Plane um den 11. und 12. herum, falls Straßensperren nicht dein Ding sind.
Nicht verpassen Kirschblüte und Magnolien erreichen im Botanischen Garten (4,60 Euro) ihren Höhepunkt, und der Pöstlingberg-Hang ist voller Frühlingsblumen, am besten erreichbar mit der historischen Pöstlingbergbahn. Das Marathon-Finale am Hauptplatz ist ein kostenloses, dramatisches Zuschauer-Ereignis, wenn du den Renntrubel magst.
Andrang-Treiber Das Osterwochenende (5. bis 6. April) und der Linz Donau Marathon (11. bis 12. April) verursachen kurze Spitzen; das Marathon-Wochenende treibt die Zimmer um 40 bis 60 Prozent hoch. Ansonsten bleibt der Monat ruhig.
Achtung Ostersonntag und -montag (5. bis 6. April) sind Feiertage: Geschäfte und alle Banken schließen am Montag, die Museen bleiben aber meist offen. Alle großen Museen sind jeden Montag zu.
Zimmer um 70 bis 110 Euro, aber das Marathon-Wochenende (11. bis 12. April) springt auf 130 bis 160 Euro, buche also über 8 Wochen im Voraus.
Oberösterreichs größtes Sportereignis mit mehr als 21.000 angemeldeten Läufern in neun Formaten (Voll, Halb, Staffel, 5 km, Junioren, Special Olympics). Die Strecke startet an der Voest-Brücke und endet dramatisch am Hauptplatz vor über 100.000 Zuschauern.
Ein tolles Wochenende in der Zuschauer-Stadt, wenn du Renn-Atmosphäre magst, aber die Hotelpreise springen an diesem Wochenende um 40 bis 60 Prozent, buche also über 8 Wochen im Voraus, und rechne mit Straßensperren entlang der Donau, falls du sie lieber meidest.

Linz im Mai
Der Mai ist einer von Linz' Glücksgriffen: Höchstwerte um 19 Grad, die Stadt in vollem Laub und der Donaupark am üppigsten. Es ist der regenreichste Monat des Kalenders (rund 106 mm an 16 Regentagen), aber der Regen kommt eher als vorüberziehende Schauer. Der Urfahraner Frühlingsmarkt (1. bis 10. Mai) zieht über 500.000 meist Tagesausflügler an, und drei Feiertage in fünf Wochen schicken die Österreicher auf heimische Reisen. Mildes Wetter, volle Museen und grüne Ufer ohne echtes Gedränge.
Der Vibe Der Mai ist der still herausragende Monat, vor allem an den feiertagsfreien Wochentagen. Kein Festival-Druck, keine Sommerhitze, nur eine grüne Stadt im Einklang mit sich selbst. Pack eine Regenschicht für die Schauer ein und du bekommst Linz nahezu von seiner besten Seite zu Frühlings-Nebensaisonpreisen, das beste Preis-Leistungs-Wetterfenster des Jahres.
Nicht verpassen Der Donaupark und die grünen Donauufer sind am üppigsten, ideal für lange Spaziergänge am Fluss. Der Urfahraner Frühlingsmarkt ist ein Familienliebling, am besten unter der Woche für kurze Schlangen. Der Südbahnhofmarkt am Samstagvormittag führt die erste volle Auswahl an oberösterreichischem Gemüse, die besten Sachen sind aber um 11 Uhr weg.
Andrang-Treiber Der Urfahraner Frühlingsmarkt (1. bis 10. Mai) bringt heimische Menge, und das Feiertagsbündel (Staatsfeiertag 1. Mai, Christi Himmelfahrt 14. Mai, Pfingstmontag 25. Mai) treibt den Inlandstourismus an langen Wochenenden, was die Preise an genau diesen Wochenenden um 15 bis 20 Prozent hebt. Die Wochentage dazwischen bleiben günstig und ruhig.
Achtung Der Staatsfeiertag (1. Mai) ist eine komplette Schließung von Geschäften, Banken und den meisten Lokalen. Christi Himmelfahrt (14. Mai), Pfingstmontag (25. Mai) und die Montagsschließungen der Museen gelten alle, plane die Kulturtage also sorgfältig.
Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit 75 bis 100 Euro, die Feiertagswochenenden im Mai heben die zentralen Preise aber um 15 bis 20 Prozent.
Die Frühlingsausgabe des Urfahraner Jahrmarkts am linken Donauufer in Urfahr: Fahrgeschäfte, Marktstände, Essen und regionales Handwerk im gleichen Format wie der größere Herbstmarkt, Eröffnung am Staatsfeiertag, 1. Mai.
Ein familienfreundlicher Rummelplatz und eine gute Kombination mit der Frühlings-Nebensaison. Geh Dienstag bis Donnerstag für viel kürzere Schlangen; er zieht vor allem Tagesausflügler an, der Effekt auf die Hotels ist also gering.

Linz im Juni
Der Juni eröffnet den Donau-Sommer mit idealem Geh-Wetter von 18 bis 24 Grad, den längsten Tagen des Jahres (fast 16 Stunden Licht) und goldenen Abenden auf der Donaupromenade mit Sonnenuntergang gegen 21 Uhr. Die Lange Nacht der Bühnen (20. Juni) gibt eine Kostprobe der Bühnen, und Fronleichnam (4. Juni) bringt eine Prozession durch die Altstadt. Die Schulferien haben noch nicht begonnen, der Juni bleibt also angenehm, ein gemäßigter, preiswerter Übergangsmonat.
Der Vibe Der Juni ist der Kipppunkt in den vollen Sommer, und die langen hellen Abende sind der Lohn. Die Donaupromenade glüht bis weit nach neun, die Ufer sind grün und die Stadt fühlt sich lebendig an, ohne Hochsommerhitze oder September-Festivalgedränge. Das ist Linz beim leichten Durchatmen.
Nicht verpassen Lange goldene Abende auf der Donaupromenade, der Donaupark am grünsten und die ersten warmen Flusstage. Die Lange Nacht der Bühnen (20. Juni) gibt mit einem Ticket eine Kostprobe der Theater der Stadt. Der Pleschinger See, 8 km östlich, beginnt zum Baden warm zu werden.
Andrang-Treiber Der Start des Donau-Sommers bringt die erste richtige Menge am Ufer, und die Lange Nacht der Bühnen (20. Juni) zieht für eine Nacht ein Kulturpublikum an. Die österreichischen Schulferien beginnen erst Mitte Juli, der Juni bleibt also unter der Spitze.
Achtung Fronleichnam (4. Juni) ist ein Feiertag mit einer Prozession durch die Altstadt und von Gesetzes wegen geschlossenen Geschäften. Alle großen Museen sind montags zu.
Weiterhin gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit 80 bis 105 Euro, unter den Spitzen des Hochsommers und Septembers.
Ein Kombi-Ticket für eine Nacht durch Theater, Spielstätten und Bühnen in ganz Linz, mittlerweile in der 12. Auflage. Eine Abend-Kostprobe der gesamten Bühnenszene der Stadt.
Eine entspannte Kostprobe an einem Sommerabend, gut für Erstbesucher, die in einer Nacht in die Linzer Bühnen hineinschnuppern wollen, ohne sich auf ein volles Spielzeitprogramm festzulegen.

Linz im Juli
Der Juli ist heiß, lebhaft und ganz auf den Fluss ausgerichtet. Die Altstadt bietet kaum Schatten, also laufe sie vor 10:00 oder nach 18:00 Uhr ab und reserviere die Mittagszeit für das Wasser oder die klimatisierten Museen. Das Pflasterspektakel füllt an seinen drei Haupttagen die gesamte Altstadt mit kostenlosen Open-Air-Darbietungen, und die langen Abende halten die Donaupromenade noch lange nach 21:00 Uhr in goldenem Licht.
Der Vibe Der Juli ist heiß, lebhaft und auf den Fluss ausgerichtet. Die Altstadt hat wenig Schatten, geh sie also vor 10 Uhr oder nach 18 Uhr und spar dir die Mittagszeit für das Wasser oder die kühlen Museen. Wenn die Hitze oder der Preis eines privaten Guides steigt, ist unser AI-Tourguide im Browser eine flexible Alternative zum Fixpreis von 5 Euro pro Stunde oder 20 Euro all-inclusive, er führt dich von Stopp zu Stopp und erzählt dir in den kühleren frühen Stunden die Geschichte jedes Ortes, ganz ohne App zum Herunterladen.
Nicht verpassen Das Pflasterspektakel macht die ganze Altstadt zu einer kostenlosen Freiluftbühne; komm am Donnerstag der Vorschau für den ruhigsten Einstieg mit wenig Andrang. Der Pleschinger See (8 km östlich) ist am wärmsten zum Baden, und die langen Abende halten die Donaupromenade bis nach 21 Uhr golden.
Andrang-Treiber Das Pflasterspektakel (23. bis 25. Juli) ist der Hauptantrieb, mit über 80.000 Besuchern und Preisen, die an diesem Wochenende um 20 bis 30 Prozent steigen. Heimische Sommertouristen füllen Donaupark und Ufer, und die österreichischen Schulferien beginnen Mitte des Monats.
Saison Das Pflasterspektakel füllt die Altstadt mit Imbissständen, aber bedenke: Einige inhabergeführte Linzer Lokale machen Anfang August zwei Wochen Urlaub, dein Lieblingslokal könnte also Ende Juli schon auslaufen.
Achtung Im Juli fallen keine Feiertage, aber alle großen Museen sind montags zu. Das Pflasterspektakel sperrt an seinem Wochenende Teile der Altstadt für den Verkehr.
Sommerpreise mit 90 bis 120 Euro; das Pflasterspektakel-Wochenende (23. bis 25. Juli) hebt die Preise um 20 bis 30 Prozent.
Ein dreitägiges internationales Straßenkunst- und Darstellungsfestival mit über 100 Künstlern aus mehr als 30 Ländern: Jonglage, Akrobatik, Theater und Musik auf Bühnen in der ganzen Altstadt, vom Hauptplatz die Landstraße hinunter und durch die Seitengassen. Freier Eintritt zu jeder Show, rund 80.000 Besucher.
Es macht die Altstadt zu einer einzigen riesigen Gratis-Freiluftbühne. Buche das Hotel 6 bis 8 Wochen im Voraus, denn die Zimmer nahe dem Hauptplatz sind ausgebucht, und komm am Donnerstag der Vorschau für den ruhigsten, kostenlosen Einstieg mit wenig Andrang.

Linz im August
Der August ist der Hochmonat der österreichischen Sommerferien, der geschäftigste für den Freizeitverkehr, auch ohne ein einziges dominantes Ereignis. Höchstwerte um 26 Grad, mit denselben Hitzespitzen wie im Juli, schicken die Besucher in den Donaupark, auf den Pöstlingberg und an den Pleschinger See, alle auf ihrem Höhepunkt. Der europäische Freizeit-Tourismus läuft auf vollen Touren. Einige inhabergeführte Lokale schließen Anfang August für zwei Wochen Urlaub, prüf das also für ein bestimmtes Lokal vorher.
Der Vibe Der August ist geschäftig und warm, eher als festival-hektisch. Der Pöstlingberg und das Ufer summen vor Urlaubern, und der See ist der Ort, wo man hingehört. Es ist die Stadt im vollen Sommer-Freizeitmodus: angenehm, sonnendurchflutet und ein wenig voll, aber ohne den Preisschock des Septembers.
Nicht verpassen Der Pleschinger See ist am wärmsten zum Baden, und die Pöstlingbergbahn auf den 539 m hohen Hügel ist der klassische Sommerausflug, sie staut sich aber an Ferienwochenenden. Lange Abende halten die Donaupromenade golden, und die schattigen Altstadtgassen bieten mittags Erleichterung von der Hitze.
Andrang-Treiber Österreichische Hochsommerferien plus europäischer Freizeit-Tourismus machen dies zum geschäftigsten Freizeitmonat. Pöstlingberg und Donaupark sind am vollsten, vor allem an warmen Wochenenden.
Saison Eine Handvoll familiengeführter Linzer Lokale macht Anfang August zwei Wochen Urlaub, prüf also vorher ein bestimmtes Beisl, bevor du einen Abend darum herum planst.
Achtung Mariä Himmelfahrt (15. August) ist ein Feiertag: Der Mariendom hält feierliche Messen und die Geschäfte schließen. Alle großen Museen sind montags zu.
Sommer-Freizeit-Spitzenpreise mit 90 bis 125 Euro, getrieben von heimischem und europäischem Urlaubsverkehr.

Linz im September
Der September ist Linz' dominante Spitze, der geschäftigste und teuerste Monat des Jahres, wenn sich Ars Electronica (9. bis 13. September), Linzer Klangwolke (12. September) und Brucknerfest (ab 13. September) übereinanderstapeln. Höchstwerte um 21 Grad halten die Sommerwärme in der Luft, während der Kulturkalender auf Hochtouren läuft. Das Ars-Electronica-Fenster verdoppelt die Hotelpreise und füllt die Stadt, viele Besucher pendeln aus Wien und Salzburg an. Nach dem 13. lässt der Druck nach und öffnet das beste Reisefenster des Jahres.
Der Vibe Der September ist Linz bei maximaler kultureller Intensität. Die erste Hälfte (9. bis 13.) ist elektrisierend, aber überwältigend, mit voller Stadt und Preisen an der Decke. Die zweite Hälfte ist das Zauberfenster: warme Abende, Weltklasse-Brucknerfest-Konzerte, das erste Herbstgold und Hotels, die vom Höchststand herunterkommen. Plane deinen Besuch ab dem 14.
Nicht verpassen Die kostenlose Linzer Klangwolke füllt das Donaupark-Ufer am 12. für bis zu 100.000 Menschen (sei über 90 Minuten früher da). Die Ars Electronica verteilt Medienkunst über drei Stadtzonen mit einer kostenlosen Eröffnungszeremonie im Neuen Dom, und das Brucknerfest eröffnet sein dreiwöchiges Klassikprogramm im Brucknerhaus.
Andrang-Treiber Ars Electronica (9. bis 13. September), Linzer Klangwolke (12. September) und Brucknerfest (ab 13. September) stapeln sich zur einzigen dominanten Spitze des Jahres, dazu sperrt am 26. der Urfahraner Herbstmarkt auf. Allein die Ars Electronica füllt jedes zentrale Hotel.
Achtung Im September fallen keine Feiertage, aber alle großen Museen sind montags zu, und die Ars Electronica bringt vom 9. bis 13. starkes Gedränge über ihre drei Festivalzonen.
Der teuerste Monat des Jahres mit 130 bis 200 Euro, die Ars Electronica (9. bis 13. September) füllt jedes zentrale Hotel; buche 3 bis 4 Monate im Voraus.
Ein fünftägiges Festival für neue Medienkunst, verteilt über drei Stadtzonen (das OK-Viertel, den Med Campus und das Donaudreieck), jedes Jahr mit einem anderen Thema und mit Ausstellungen, Performances, Konzerten sowie Vorträgen zu KI und Technik. Österreichs international sichtbarstes Kulturfestival, das rund 110.000 Besucher anzieht. Die kostenlose Eröffnungszeremonie findet im Neuen Dom statt.
Das Linzer Pflichtereignis, wenn neue Medienkunst dein Ding ist, zugleich aber der Preis- und Andrangsgipfel des Jahres. Die Hotelpreise verdoppeln sich auf 130 bis 200 Euro und sind ausgebucht, Zimmer unter 150 Euro verschwinden, und selbst an der Pöstlingbergbahn bilden sich Schlangen. Buche also bis Juni oder plane um die Woche herum.
Ein jährliches Musik- und Theaterspektakel unter freiem Himmel im Donaupark an der Donau, jedes Jahr mit neuem Titel und Konzept, das bis zu 100.000 Zuschauer ans Flussufer lockt. Eine kürzere Klassische Klangwolke läuft meist eine Woche früher, und eine Kinderklangwolke folgt am Sonntagnachmittag.
Völlig kostenlos und wirklich spektakulär, und sie fällt in das Zeitfenster der Ars Electronica. Komme über 90 Minuten früher für einen guten Platz nahe der zentralen Wiese und bring eine Decke mit, denn es gibt keine Sitzgelegenheiten.
Ein dreiwöchiges Festival für klassische Musik im Konzerthaus Brucknerhaus, im Zentrum stehen Anton Bruckners Sinfonien mit internationalen Orchestern. Jede Ausgabe trägt einen thematischen Titel und wird von führenden Dirigenten gerahmt, mit einem Abschlusskonzert nahe Bruckners Todestag Mitte Oktober.
Der beste Klassik-Kalender Oberösterreichs. Es überschneidet sich mit den letzten Tagen der Ars Electronica (der 13. September ist gemeinsam), plane also den 13. bis 30. für einen kulturellen Tiefgang, sobald sich die Andrangsspitze des Festivals gelegt hat.
Österreichs größter traditioneller Volksmarkt, ein neuntägiger Jahrmarkt am linken Donauufer in Urfahr mit Fahrgeschäften, Marktständen, Essen und regionalem Handwerk, der mehr als 500.000 Besucher anzieht. Die Herbstausgabe hat die besten Linzer-Torte-Stände.
Authentische österreichische Rummelplatz-Kultur in europäischem Maßstab, und es fügt sich sauber an das Ende des Brucknerfests. Geh Dienstag bis Donnerstag für die halbe Menge und kürzere Schlangen bei den Fahrgeschäften.

Linz im Oktober
Der Oktober ist goldenes Herbst-Linz. Höchstwerte um 16 Grad, der Wald am Pöstlingberg färbt sich ab Monatsmitte gold-bernsteinfarben, und die Touristenmenge lichtet sich rasch, sobald das Brucknerfest am 11. endet und der Urfahraner Herbstmarkt am 4. ausläuft. Der Regen nimmt an 10 bis 14 Regentagen zu, aber der Farbhöhepunkt macht eine Fahrt mit der Pöstlingbergbahn plus Spaziergang am Hang zum herausragenden Herbstausflug. Der Nationalfeiertag (26. Oktober) bringt freie Museen.
Der Vibe Der Oktober ist der Pärchen- und Farbmonat: gold-bernsteinfarbenes Laub am Pöstlingberg, kühle klare Gehtage und der Festival-Ansturm hinter dir. Nach dem 11. legt sich die Stadt in einen ruhigen, stimmungsvollen, preiswerten Herbst, mit dem Bonus freier Museen am Nationalfeiertag. Kühl, romantisch und ruhig.
Nicht verpassen Das Herbstlaub erreicht Mitte bis Ende Oktober seinen Höhepunkt am Pöstlingberg (erreichbar mit der historischen Pöstlingbergbahn). Die ORF Lange Nacht der Museen (3. Oktober, rund 15 Euro) sperrt über sieben Linzer Häuser an einem Abend auf, und der Nationalfeiertag (26. Oktober) bringt freien oder ermäßigten Eintritt in die Landesmuseen. Es ist außerdem Sturm-Saison in den nahen Mühlviertler Weingärten.
Andrang-Treiber Die Schlusstage des Brucknerfests und der Urfahraner Herbstmarkt (bis 4. Oktober) bringen Nachfrage zu Monatsbeginn, die Preise fallen aber nach dem 11. stark. Der Nationalfeiertag (26. Oktober) zieht eine Gratis-Museumsmenge an. Ab dem 12. ist es ruhig und entspannt.
Achtung Der Nationalfeiertag (26. Oktober) schließt die meisten Betriebe, hält aber die Sehenswürdigkeiten offen, mehrere Museen gratis. Ansonsten sind alle großen Museen montags zu.
Die Preise fallen nach dem Ende des Brucknerfests (11. Oktober) stark auf 85 bis 115 Euro; der 12. bis 31. ist ein preiswertes Übergangsfenster.
Ein dreiwöchiges Festival für klassische Musik im Konzerthaus Brucknerhaus, im Zentrum stehen Anton Bruckners Sinfonien mit internationalen Orchestern. Jede Ausgabe trägt einen thematischen Titel und wird von führenden Dirigenten gerahmt, mit einem Abschlusskonzert nahe Bruckners Todestag Mitte Oktober.
Der beste Klassik-Kalender Oberösterreichs. Es überschneidet sich mit den letzten Tagen der Ars Electronica (der 13. September ist gemeinsam), plane also den 13. bis 30. für einen kulturellen Tiefgang, sobald sich die Andrangsspitze des Festivals gelegt hat.
Österreichs größter traditioneller Volksmarkt, ein neuntägiger Jahrmarkt am linken Donauufer in Urfahr mit Fahrgeschäften, Marktständen, Essen und regionalem Handwerk, der mehr als 500.000 Besucher anzieht. Die Herbstausgabe hat die besten Linzer-Torte-Stände.
Authentische österreichische Rummelplatz-Kultur in europäischem Maßstab, und es fügt sich sauber an das Ende des Brucknerfests. Geh Dienstag bis Donnerstag für die halbe Menge und kürzere Schlangen bei den Fahrgeschäften.
Eine österreichweite Museumsnacht von 18 bis 1 Uhr, zu den Linzer Häusern zählen Ars Electronica Center, Lentos, Schlossmuseum, Nordico und OK Linz. Ein Ticket für rund 15 Euro deckt sie alle ab.
Der preiswerteste Abend im Linzer Museumskalender: Ein einziges Ticket sperrt über sieben Häuser in einer Nacht auf, ideal für eine budgetbewusste Kulturrunde.
Österreichs Nationalfeiertag, der an die Neutralitätserklärung von 1955 erinnert, mit militärischen Zeremonien und freiem oder ermäßigtem Eintritt in die Landesmuseen. Linzer Museen wie Lentos und das Schlossmuseum bieten in der Regel freien Eintritt.
Ein ausgezeichneter Gratis-Museumstag. Die meisten Betriebe sind zu, die touristische Infrastruktur bleibt aber offen, es zahlt sich also aus, die Kulturbesuche darum herum zu planen.

Linz im November
Der November ist ein ruhiger, grauer Übergangsmonat, mit Höchstwerten um 9 Grad und häufigem Morgennebel im oberösterreichischen Becken, der sich meist bis Mittag lichtet. Das Grau hält die Touristen fern und drückt die Preise auf ein Fast-Jahrestief, das beste Budget-Fenster des Jahres vor Weihnachten. Dann, am 21. November, sperrt der Christkindlmarkt am Hauptplatz auf und bringt zum Monatsende einen ersten Schub aus Licht und Glühwein auf den barocken Platz.
Der Vibe Der November ist Linz am introvertiertesten: graue, neblige Vormittage und fast keine Touristen, aber günstig und ruhig. Der Lohn kommt spät, wenn der Weihnachtsmarkt am 21. anrückt und die letzten anderthalb Wochen erhellt. Bring warme Schichten und Geduld für die kurzen Tage mit, und du bekommst die Stadt für fast nichts.
Nicht verpassen Die ruhige Museumsrunde ist zum Budgetwert zu haben, und der Neue Dom ist vor 9 Uhr leer. Ab dem 21. November bringt der Christkindlmarkt am Hauptplatz, Österreichs größter Markt am Stadtplatz mit über 160 Ständen, Glühwein und handgemachtes Handwerk auf den barocken Platz, mit dem kleineren, ruhigeren Volksgarten-Markt als lokalerer Alternative.
Andrang-Treiber Den Großteil des Monats eine ruhige Nebensaison mit geringem Freizeit-Tourismus. Das Aufsperren des Christkindlmarkts am 21. November bringt den ersten Anstieg zum Monatsende.
Achtung Allerheiligen (1. November) ist eine komplette Schließung, fast alles zu und Friedhofsbesuche sind die örtliche Tradition. Alle großen Museen sind montags zu.
Das beste Budget-Fenster vor Weihnachten, 65 bis 90 Euro pro Nacht, bis am 21. November der Christkindlmarkt aufsperrt.
Österreichs größter Weihnachtsmarkt am Stadtplatz: über 160 Stände auf dem 13.140 Quadratmeter großen barocken Hauptplatz, gerahmt von der Dreifaltigkeitssäule, mit handgemachter Keramik, Glaswaren, Schmuck und Glühwein. Geöffnet 10 bis 21 Uhr, am Heiligabend 9 bis 16 Uhr.
Einer der schönsten Weihnachtsmärkte Österreichs, mit außergewöhnlicher Barock-Kulisse. Geh an einem Wochentagabend für Ruhe; an Wochenenden und in den ersten zwei Wochen wimmelt es von österreichischen und tschechischen Tagesausflüglern.
Ein zweiter, kleinerer Markt im Volksgarten, lokaler und weniger touristisch als der am Hauptplatz, eine gute Alternative, wenn es am Hauptplatz voll wird.
Ruhiger und vom Gefühl her authentischer. Kombiniere ihn mit einem Besuch am Hauptplatz, um die Linzer Christkindlmarkt-Szene voll zu erfassen.

Linz im Dezember
Der Dezember ist Christkindlmarkt Linz, am Hauptplatz steht Österreichs größter Weihnachtsmarkt am Stadtplatz (über 160 Stände) bis zum 24. Dezember. Höchstwerte um 5 Grad und die kürzesten Tage des Jahres (rund 8,4 Stunden Licht, Sonnenuntergang gegen 16 Uhr) werden durch die Lichter und den Glühwein des Marktes aufgewogen. Er zieht österreichische, deutsche und tschechische Tagesausflügler an, am vollsten an Wochenenden und in den ersten zwei Wochen, die Weihnachtswoche selbst ist wieder ruhig. Festlich und stimmungsvoll, aber voll und teurer.
Der Vibe Der Dezember tauscht die Leere des Jänners gegen vollen festlichen Trubel: Lichter, Glühwein, handgemachtes Handwerk und Menge auf dem barocken Hauptplatz. Es ist wirklich schön, die Marktkulisse außergewöhnlich, aber es ist die zweitgeschäftigste Phase des Jahres. Geh für die Märkte an einem Wochentagabend und schlüpf zum Volksgarten-Markt, wenn sich der Hauptplatz füllt.
Nicht verpassen Österreichs größter Weihnachtsmarkt am Stadtplatz füllt den Hauptplatz mit über 160 Ständen voller Keramik, Glaswaren, Schmuck und Glühwein, geöffnet 10 bis 21 Uhr. Der kleinere Volksgarten-Markt ist die ruhigere, lokalere Alternative. Der Pöstlingberg gibt sein bestes Winter-Panorama beim späten Sonnenaufgang um 07:45 Uhr, sobald sich der Morgennebel lichtet.
Andrang-Treiber Der Christkindlmarkt am Hauptplatz (bis 24. Dezember) ist der Hauptanziehungspunkt und packt österreichische, deutsche und tschechische Tagesausflügler auf den Platz, am vollsten an Wochenenden und in den ersten zwei Wochen. Die Übernachtungen ballen sich vom 5. bis 23. Dezember; die Weihnachtswoche wird wieder ruhig.
Saison Glühwein, gebratene Kastanien und Linzer Torte, die gitterförmige Mehlspeise, die von hier stammt, sind auf den Märkten überall, dazu regionales Handwerk und Imbissstände am Hauptplatz.
Achtung Mariä Empfängnis (8. Dezember) schließt die Geschäfte, die Marktstände im Freien bleiben aber offen. Weihnachten (25. Dezember) sperrt fast alles zu; der Stefanitag (26. Dezember) hält die meisten Geschäfte geschlossen. Alle großen Museen sind montags zu.
Die Nachfrage durch den Christkindlmarkt hebt die Zimmer auf 95 bis 150 Euro; die Übernachtungen ballen sich vom 5. bis 23. Dezember, die Weihnachtswoche ist ruhiger.
Österreichs größter Weihnachtsmarkt am Stadtplatz: über 160 Stände auf dem 13.140 Quadratmeter großen barocken Hauptplatz, gerahmt von der Dreifaltigkeitssäule, mit handgemachter Keramik, Glaswaren, Schmuck und Glühwein. Geöffnet 10 bis 21 Uhr, am Heiligabend 9 bis 16 Uhr.
Einer der schönsten Weihnachtsmärkte Österreichs, mit außergewöhnlicher Barock-Kulisse. Geh an einem Wochentagabend für Ruhe; an Wochenenden und in den ersten zwei Wochen wimmelt es von österreichischen und tschechischen Tagesausflüglern.
Ein zweiter, kleinerer Markt im Volksgarten, lokaler und weniger touristisch als der am Hauptplatz, eine gute Alternative, wenn es am Hauptplatz voll wird.
Ruhiger und vom Gefühl her authentischer. Kombiniere ihn mit einem Besuch am Hauptplatz, um die Linzer Christkindlmarkt-Szene voll zu erfassen.
Häufige Fragen
Wann ist die beste Reisezeit für Linz?
Ende September, der 14. bis 30., ist insgesamt am besten. Du bekommst warme 19 bis 23 Grad, das klassische Brucknerfest im Brucknerhaus, das erste Herbstgold am Pöstlingberg und lange Sonnenuntergänge auf der Donaupromenade, alles erst, nachdem die Spitze der Ars Electronica (9. bis 13. September) nachgelassen hat und die Hotels von ihrer Decke heruntergekommen sind. Ende Mai bis Mitte Juni ist die preislich gleichwertige Alternative, mit idealem Geh-Wetter und ohne Festival-Druck.
Wann ist die günstigste Reisezeit für Linz?
Jänner und Februar sind am günstigsten, ein 3-Sterne-Hotel im Zentrum kostet 60 bis 85 Euro pro Nacht, rund 35 bis 40 Prozent unter dem September-Höchststand von 130 bis 200 Euro. Der November (65 bis 90 Euro) ist das letzte günstige Fenster, bevor am 21. November der Christkindlmarkt aufsperrt. Der Haken bei allen dreien sind die kalten, grauen, oft nebligen Tage, wobei sich der Nebel meist bis Mittag lichtet.
Wann ist die schlechteste Reisezeit für Linz?
Der 9. bis 13. September, das Ars-Electronica-Fenster, außer genau dieses Festival ist dein Grund, herzukommen. Hotels erreichen ihr Jahresmaximum von 130 bis 200 Euro und sind ausgebucht, Zimmer unter 150 Euro verschwinden, und sogar die Pöstlingbergbahn staut sich. Das Marathon-Wochenende (11. bis 12. April), das die Zimmer um 40 bis 60 Prozent hochtreibt und Donaustraßen sperrt, ist das andere, um das man herum planen sollte.
Wann kann man rund um Linz baden?
Juli und August sind die besten Bademonate. Die Donau erreicht erst Mitte Juli Badetemperatur, der wichtigste örtliche Platz ist also der Pleschinger See, ein See 8 km östlich des Zentrums, am wärmsten im Juli und August. Der Juni wird für Abgehärtete warm genug, und der frühe September kann noch klappen, solange die Sommerhitze hält.
Wie ist das Wetter in Linz im Winter?
Kalt, grau und oft neblig, eher als tief verschneit. Die Höchstwerte im Dezember und Jänner liegen um 4 bis 5 Grad und sinken nachts unter null, dazu ist Morgennebel ein wiederkehrendes Phänomen des oberösterreichischen Beckens von November bis Februar, das sich meist bis Mittag lichtet. Schnee ist sporadisch, überwiegend an den 12 bis 15 Schneetagen im Jahr im Jänner und Februar. Die Tage sind kurz, mit Sonnenuntergang gegen 16 Uhr im Dezember.
Lohnt sich Linz im Dezember?
Ja, wenn du für den Weihnachtsmarkt kommst. Vom 21. November bis 24. Dezember steht am Hauptplatz Österreichs größter Weihnachtsmarkt am Stadtplatz, über 160 Stände voller Keramik, Glaswaren, Schmuck und Glühwein auf dem 13.140 Quadratmeter großen barocken Platz (geöffnet 10 bis 21 Uhr). Rechne mit kurzen 8,4-Stunden-Tagen, Zimmern um 95 bis 150 Euro und Wochenend-Menge aus österreichischen, deutschen und tschechischen Tagesausflüglern. Geh an einem Wochentagabend für den ruhigsten Besuch und probier auch den ruhigeren Volksgarten-Markt.
Wie viele Tage braucht man für Linz?
Zwei Tage decken das Wesentliche ab: den barocken Hauptplatz und die Altstadt, den Neuen Dom (Mariendom) mit seinem Linz-Fenster, das Ars Electronica Center und das Lentos an der Donau sowie eine Fahrt mit der Pöstlingbergbahn auf den 539 m hohen Hügel für das Panorama. Häng im Sommer einen Tag für den Pleschinger See an oder im September für den Festivalkalender. Denk daran, dass die großen Museen montags zu sind, plane den Kulturtag also von Dienstag bis Sonntag.
Wann sind Ars Electronica und Pflasterspektakel in Linz?
Die Ars Electronica, Österreichs international sichtbarstes Festival der Medienkunst, läuft 2026 vom 9. bis 13. September und bringt die Preis- und Andrangsspitze des Jahres, buche die Hotels also bis Juni. Das Pflasterspektakel füllt drei Tage Ende Juli die ganze Altstadt (2026 vom 23. bis 25. Juli), mit freiem Eintritt zu jeder Show; komm am Donnerstag der Vorschau für den ruhigsten Einstieg. Die kostenlose Linzer Klangwolke im Donaupark fällt auf den 12. September, mitten ins Ars-Electronica-Fenster.
Egal welcher Monat: dein Guide ist schon da
Welches Datum du auch wählst, ein privater Stadtführer wird an Wochenenden, Feiertagen und in der Hochsaison teurer und schwerer buchbar. Unser Live-KI-Guide, der mit dir mitgeht und dir laut jede Frage beantwortet, funktioniert genau andersherum.
Ein fester Preis, jeden Tag
Kein Feiertags-, Wochenend-, Nacht- oder Hochsaison-Aufschlag. Ein privater Guide in Linz kostet schnell weit über 100 Euro für einen halben Tag, an Feiertagen mehr. Unserer bleibt gleich.
Verfügbar, sobald du willst
Starte um Mitternacht oder im Morgengrauen, an Weihnachten, im Schnee, in der August-Hitze. Keine ausgebuchte Hochsaison, kein Buchen Wochen im Voraus.
Dein Tempo, ohne tickende Uhr
Mach eine lange Mittagspause, starte nach Einbruch der Dunkelheit neu, wiederhole einen Stopp. Die Tour wartet einfach auf dich.
Gratis testen, ein Bruchteil der Kosten
Teste kostenlos, dann ein transparenter Festpreis, der jeden privaten Guide unterbietet, in jeder Saison.


