Wetter Monat für Monat, Crowds und Preise, plus ein voller Kalender mit Festen und Festivals, für die sich eine Reise lohnt.
Zuletzt geprüft 2026-06
Komm im Mai, September oder Oktober. Im Mai steht der Mirabellgarten bei 15 bis 22°C in voller Blüte, der September verbindet goldenes Licht mit dem heimischen Rupertikirtag, und der Oktober ist das beste Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahres mit Hotels 25 bis 35% unter den Sommerpreisen. Juli und August bedeuten Festspiel-Andrang und doppelte Zimmerpreise.
Insgesamt am besten: Mai, Sep. Mai und September sind der wahre Idealpunkt: alles geöffnet, 15 bis 22°C zum Spazieren, im Mai der blühende Mirabellgarten oder im September goldenes Herbstlicht, und Menschenmengen, denen du gut ausweichen kannst. Kein Festspiel-Preissprung, Schlangen nur ein Bruchteil von denen im Juli.
Bestes Preis-Leistung: Feb, Okt. Der Februar bringt Hotels ab 75 bis 90 Euro und eine fast touristenfreie Altstadt. Der Oktober verbindet Herbstfarben mit Preisen 25 bis 35% unter dem September, dem günstigen 5-Euro-Mittwoch im DomQuartier und dem kostenlosen Mirabellgarten zu seiner ruhigsten Zeit.
Meiden: Jul, Aug. Juli und August: Festspiel-Andrang, Zimmerpreise 80 bis 120% über dem Winter, 30-minütige Schlangen an der Festung und eine zur Hochsaison überfüllte Altstadt. Nur lohnenswert, wenn du wirklich eine Festspielkarte hast, sonst das schlechteste Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahres.
| Monat | Max | Walking-Score | Andrang | Preise | Highlight |
|---|---|---|---|---|---|
| Jan | 5° | 4 | ●○○○○ | ●○○○○ | Mozartwoche |
| Feb | 8° | 5 | ●○○○○ | ●○○○○ | Mozartwoche |
| Mär | 11° | 6 | ●●○○○ | ●●○○○ | Osterfestspiele Salzburg |
| Apr | 15° | 7 | ●●○○○ | ●●○○○ | Osterfestspiele Salzburg |
| Mai | 18° | 6 | ●●●○○ | ●●●○○ | Salzburger Pfingstfestspiele |
| Jun | 23° | 6 | ●●●○○ | ●●●○○ | Linzergassenfest |
| Jul | 24° | 6 | ●●●●● | ●●●●● | Salzburger Festspiele |
| Aug | 24° | 6 | ●●●●● | ●●●●● | Salzburger Festspiele |
| Sep | 20° | 6 | ●●●○○ | ●●●○○ | Rupertikirtag |
| Okt | 16° | 7 | ●●○○○ | ●●○○○ | Sound-of-Music-Drehorte |
| Nov | 10° | 6 | ●○○○○ | ●○○○○ | Salzburger Christkindlmarkt |
| Dez | 6° | 3 | ●●●●○ | ●●●●○ | Salzburger Christkindlmarkt |
Juni und September bringen Salzburgs beständigste Wärme: 20 bis 23°C, lange Abende mit Sonnenuntergang gegen 21 Uhr im Juni, und das Sonnenuntergangs-Panorama vom Festungsberg von seiner schönsten Seite zwischen 20 und 21 Uhr.
Februar und November sind die leersten Monate, mit Besucherzahlen von gerade 20 bis 30% des August-Hochs. Du stehst unter der Domkuppel oder steigst zur Festung hinauf, ohne in einer einzigen Schlange zu warten.
Im Februar fallen Mittelklassehotels auf 75 bis 90 Euro pro Nacht, bis zu 60% unter dem Sommerniveau. Der Oktober hält die Preise 25 bis 35% unter dem September, während das Wetter noch zum Spazieren taugt.
Juli und August tragen die Salzburger Festspiele, das wichtigste klassische Musikereignis der Welt, mit dem Jedermann täglich auf dem Domplatz. Der Dezember taucht die UNESCO-Altstadt mit dem Christkindlmarkt rund um Dom und Residenzplatz in Licht.
Den August solltest du eher meiden, es sei denn, du hast Karten für die Salzburger Festspiele. Die Hotelpreise klettern über 300 Euro pro Nacht, die Schlange an der Festungsbahn steht zwischen 10 und 12 Uhr 30 Minuten oder länger, und die Altstadt ist Schulter an Schulter voll. Ohne Festspielkarte zahlst du August-Preise für den vollsten, heißesten und teuersten Monat der Stadt, ohne den einen besten Grund, hier zu sein.

Der Januar zeigt Salzburg von seiner ruhigsten und günstigsten Seite. Die Tageshöchstwerte liegen bei rund 5°C bei oft grauem Himmel, die Tiefstwerte rutschen unter null, und Schnee kann die Festung für das Postkartenmotiv überzuckern. Die Sonne geht früh unter, gegen 16:30 Uhr. Sobald der Christkindlmarkt am 1. Januar endet, fällt die Stadt in einen langsamen Winterrhythmus, mit nahezu schlangenfreien Sehenswürdigkeiten und Zimmern ab rund 80 Euro pro Nacht.
Der Vibe Das ist der eine Monat, in dem du mit kaum einer anderen Seele in der Festungsbahn zur Hohensalzburg hinauffährst. Das Cafétreiben ist gemächlich, die Altstadt gibt sich keine Show und ist echt heimisch, und die Festung auf dem schneebestäubten Hügel ist DAS Salzburg-Motiv. Grauer Himmel und kurze Tage sind der Preis dafür, und ein fairer angesichts der niedrigen Kosten.
Nicht verpassen Die Mozartwoche füllt in der letzten Januarwoche rund um den Geburtstag des Komponisten die Konzertsäle der Stadt, mit den Wiener Philharmonikern und einer Neuinszenierung der Zauberflöte. Mozarts Geburtshaus ist täglich von 9 bis 17:30 Uhr geöffnet, wird während des Festivals aber extrem voll.
Andrang-Treiber Flaute nach Weihnachten, ohne Schulferienwellen und fast ohne Gruppenreisen, der geringste internationale Andrang des Jahres. Die Mozartwoche und sein Geburtstag am 27. Januar ziehen Klassikfans zu Konzerten, nicht zu Menschenmengen auf der Straße.
Achtung Der 1. und 6. Januar sind Feiertage mit geschlossenen Geschäften und ausgedünntem Verkehr. Eine Handvoll Altstadtrestaurants macht im Januar oder Februar 2 bis 3 Wochen Winterpause.
Günstigster Monat des Jahres, Mittelklassehotels ab rund 80 Euro, etwa 20 bis 30% des sommerlichen Besucherniveaus.
Ein einwöchiges Klassikfestival rund um Mozarts Geburtstag am 27. Januar, dieses Jahr mit 70 Konzerten, darunter eine Neuinszenierung der Zauberflöte mit Rolando Villazón und den Wiener Philharmonikern, unter dem Motto Der alte Baum.
Es feiert Mozarts 270. Geburtstag und die 70. Ausgabe des Festivals zugleich, ein seltenes Doppeljubiläum, und bringt Weltklassemusik in den totenstillen, günstigsten Monat des Jahres. Buch die Karten Wochen im Voraus.

Der Februar ist die tiefste Nebensaison und der günstigste, ruhigste Monat für einen Besuch. Die Höchstwerte kriechen Richtung 8°C, doch es bleibt kalt und oft feucht, und Schnee auf dem Festungsberg ist weiterhin möglich. Die Besucherzahlen liegen bei gerade 20 bis 30% des August-Hochs, also gehört die Altstadt dir: Dom, Festung und Museen sind quasi schlangenfrei, und die Hotels fallen auf ihre niedrigsten Preise des Jahres.
Der Vibe Der Februar ist ehrliches, unaufgeregtes Salzburg, das für niemanden eine Show abzieht. In der Getreidegasse hörst du Deutsch statt einem Dutzend Reisesprachen, und du fotografierst den Mirabellgarten mit Schnee auf den Hecken und keiner Menschenseele im Bild. Manche Restaurants schließen für die Winterpause, also prüf das vorher, aber genau die Leere ist der Sinn der Sache.
Nicht verpassen Die großen Sehenswürdigkeiten ganz ohne Schlange: du steigst zur Festung hinauf, gehst durchs DomQuartier und stehst fast allein unter der Domkuppel. Ein DomQuartier-Besuch am Mittwoch kostet nur 5 statt 13 Euro, das beste Museums-Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahres.
Andrang-Treiber Die tiefste Nebensaison des Jahres, ohne Schulferienwellen und kaum Gruppentourismus. Die österreichischen Semesterferien fallen auf Mitte Februar, machen sich in der Stadt aber kaum bemerkbar.
Achtung Mehrere Altstadtrestaurants machen im Februar 2 bis 3 Wochen Winterpause. Schloss Hellbrunn und die Wasserspiele bleiben bis April geschlossen, und die Untersbergbahn kann bei schlechtem Wetter pausieren.
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahres, Hotelpreise bis zu 60% unter dem Sommer, Mittelklassezimmer ab 75 bis 90 Euro.

Der März ist der erwachende Frühling: Höchstwerte Richtung 11°C, die Caféterrassen öffnen wieder, und die ersten Farben kehren in die Gärten zurück. Der Andrang bleibt moderat und die Preise niedrig, außer rund um die Osterfestspiel-Wochenenden, falls Ostern spät im Monat liegt. Es ist das letzte wirklich günstige Fenster, bevor der Frühling die Stadt füllt, mit Zimmern an normalen Wochenenden noch deutlich unter dem Sommerniveau.
Der Vibe Der März ist der letzte ruhige Monat, bevor die Saison kippt. Salzburg reckt sich mit Terrassentischen und längerem Licht ins Wachsein, und doch kannst du die Altstadt noch ohne das sommerliche Gedränge durchstreifen. Der Haken ist das Wetter, wechselhaft und oft grau, aber Preis und Ruhe machen ihn zur klugen Wahl, wenn du eine Jacke einpackst.
Nicht verpassen Die Salzburger Osterfestspiele eröffnen Ende März mit den Berliner Philharmonikern, einem neuen Ring-Zyklus, der mit Wagners Rheingold beginnt. Der Mirabellgarten fängt ab Anfang April mit Tulpen und Narzissen zu blühen an, die ersten davon sind in einem milden Jahr schon zum Monatsende sichtbar.
Andrang-Treiber Die österreichischen Semesterferien sind vorbei, der Andrang ist also gering, doch die Wochenenden der Salzburger Osterfestspiele und ein spätes Märzostern lösen kräftige Hotelaufschläge aus und buchen das Stadtzentrum aus.
Günstiges Vorfrühlingsfenster, die Osterfestspiel-Wochenenden schlagen 20 bis 30% auf die Hotelpreise drauf, wenn Ostern in den März fällt.
Ein hochkarätiges Oster-Musikfestival, das mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko und dem Auftakt eines neuen Ring-Zyklus mit Wagners Rheingold eröffnet, dazu Haydns Schöpfung und Mahlers Achte Sinfonie.
Die Berliner Philharmoniker kehren erstmals als Gründungsorchester zurück, ein hochangesehener internationaler Magnet und ein Grund, eine Frühlingsreise danach auszurichten, wenn klassische Musik dein Ding ist. Rechne an diesem Wochenende mit Hotelaufschlägen.

Der April ist Frühling pur: Höchstwerte um 15°C, der Mirabellgarten füllt sich mit Tulpen und Narzissen, und Hellbrunn öffnet zur Saison wieder. Außerhalb der Osterfestspiele und der Feiertage Karfreitag und Ostermontag ist die Altstadt noch ruhig und preislich vernünftig. Die Osterwoche ist die Ausnahme, mit Hotels zu 120 bis 160 Euro und vielen ausgebuchten Konzerten und Restaurants, aber davor und danach gehört der April zu den ruhigeren Freuden des Jahres.
Der Vibe Der April belohnt alle, die wegen der Gärten kommen und nicht wegen des Festivals. Die Mirabell-Beete verwandeln sich im Lauf des Monats von kahl zu prächtig, die Luft ist frisch, und der Andrang ist nur ein Bruchteil des Sommers. Plan nur um die Osterwoche herum, in der die Festspiele und die Feiertage die Stadt kurz in den Hochsaison-Modus kippen, samt passender Preise.
Nicht verpassen Schloss Hellbrunn und seine Wasserspiele öffnen zur Saison von April bis November wieder, ausschließlich als geführte 40-minütige Gruppentour. Der Mirabellgarten füllt sich ab Anfang April mit Tulpen, Narzissen und Vergissmeinnicht, frei zugänglich und am besten vor 8 Uhr zu fotografieren.
Andrang-Treiber Die Osterfestspiele, die Feiertage Karfreitag und Ostermontag und die deutschen Schulferien in Bayern und Baden-Württemberg ballen sich rund um Ostern und füllen das Zentrum, der Rest des Aprils bleibt ruhig.
Saison Frühlingsspargel und die ersten gartenfrischen Kräuter erreichen die Altstadtwirtshäuser, der Beginn der leichteren österreichischen Frühlingsküche nach der deftigen Winterkost.
Ruhig und erschwinglich außerhalb der Osterwoche, in der Mittelklassehotels auf 120 bis 160 Euro springen.
Ein hochkarätiges Oster-Musikfestival, das mit den Berliner Philharmonikern unter Kirill Petrenko und dem Auftakt eines neuen Ring-Zyklus mit Wagners Rheingold eröffnet, dazu Haydns Schöpfung und Mahlers Achte Sinfonie.
Die Berliner Philharmoniker kehren erstmals als Gründungsorchester zurück, ein hochangesehener internationaler Magnet und ein Grund, eine Frühlingsreise danach auszurichten, wenn klassische Musik dein Ding ist. Rechne an diesem Wochenende mit Hotelaufschlägen.

Der Mai ist für viele Salzburgs schönster Monat: Höchstwerte um 18°C, der Mirabellgarten in voller Blüte, und Richtung Juni öffnen sich die Rosen. Der Haken ist der Regen, mit rund 20 Regentagen, meist kurze Schauer statt ganztägigem Grau. Der Andrang nimmt zu, bleibt aber unter dem Sommerniveau, außer am Pfingstfestspiel-Wochenende, wenn die klassische Musik einen Beinahe-Ausverkauf bringt und die Preise um 25 bis 35% klettern.
Der Vibe Der Mai sieht wirklich so aus, wie es die Postkarten versprechen: Gärten in Blüte, belebte Terrassen, die Festung an klaren Tagen grün vor blauem Himmel. Er ist kein stiller Geheimtipp mehr, denn der blühende Mirabellgarten lockt Tagesgäste an, aber das sommerliche Gedränge ist es auch noch nicht. Pack dich gegen die Schauer ein, und du bekommst das Beste des Frühlings, bevor die Festspiele kommen.
Nicht verpassen Die Salzburger Pfingstfestspiele packen am Pfingstwochenende vier intensive Tage Oper und Konzert zusammen, dieses Jahr unter dem Motto Bon Voyage mit Cecilia Bartoli. Das späte Mai- bis frühe Juni-Fenster bringt im Mirabellgarten die schönste Kombination aus Frühlingsblumen und angenehmen 15 bis 22°C.
Andrang-Treiber Die österreichischen Maifeiertage, die langen Wochenenden zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten, die Pfingstfestspiele am Pfingstwochenende, dazu Tagesgäste, die der blühende Mirabellgarten anzieht.
Nebensaison, die voller wird, das Pfingstfestspiel-Wochenende treibt die Hotels 25 bis 35% über April und nahe an die Ausverkaufsgrenze.
Vier intensive Tage Oper und Konzert über das Pfingstwochenende, dieses Jahr unter dem Motto Bon Voyage, mit Rossinis Il viaggio a Reims, Monteverdis Il ritorno d'Ulisse und einer Gala mit Cecilia Bartoli.
Ein kürzeres, kompakteres Festivalerlebnis als die Sommerfestspiele, ideal, wenn du Weltklassemusik willst, ohne dich dem Andrang und den Preisen von Juli und August auszusetzen.

Der Juni eröffnet den Salzburger Sommer warm und lichtreich: Höchstwerte um 23°C, Sonnenuntergang gegen 21 Uhr, und das Sonnenuntergangs-Panorama vom Festungsberg von seiner schönsten Seite zwischen 20 und 21 Uhr. Schauer und Nachmittagsgewitter kommen und gehen, aber die langen Abende machen das wett. Die Preise beginnen ab Monatsmitte zu steigen, wenn die deutschen und österreichischen Schulferien nahen, während der frühe Juni noch deutlich unter dem Juli-Niveau liegt.
Der Vibe Der Juni ist der Kipppunkt, an dem Salzburg von angenehm belebt in den Anlauf zur Hochsaison übergeht. Die ersten drei Wochen sind die Belohnung: warm, grün und voller Licht, mit lebhafter, aber noch nicht überlaufener Altstadt. Das Linzergassenfest am letzten Wochenende ist die Art von heimischem Straßenfest, die die sommerliche Touristenwelle nie erreicht.
Nicht verpassen Das Linzergassenfest erobert am letzten Juniwochenende die historische Linzer Gasse mit Musik, Essen und Handwerk, ein kostenloses und echt heimisches Fest. Das lange Tageslicht macht diesen Monat zum besten für einen späten Sonnenuntergang am Festungsberg, wenn das Licht nach 20 Uhr golden über der Altstadt liegt.
Andrang-Treiber Die Sommersaison beginnt, die deutschen und österreichischen Schulferien starten zum Monatsende, und das lange Fronleichnam-Wochenende am 4. Juni zieht inländische Gäste an.
Die Preise klettern ab Monatsmitte, wenn der Sommer beginnt, der frühe Juni liegt noch 15 bis 20% unter dem Juli-Hoch.
Ein Straßenfest entlang der historischen Linzer Gasse, der Haupteinkaufsstraße der Altstadt am rechten Salzachufer, mit Livemusik sowie Essens- und Handwerksständen, die die Gasse füllen.
Ein kostenloses, echt heimisches Fest ohne Massentourismus, eine Gelegenheit zu sehen, wie die Salzburger ihr eigenes Viertel tatsächlich feiern.

Der Juli zeigt Salzburg auf voller Intensität, mit den Salzburger Festspielen ab Monatsmitte und dem Sound-of-Music-Tourismus auf seinem Höhepunkt. Die Höchstwerte liegen um 25°C, doch Hitzewellen treiben sie über 35°C, und das Alpenbecken staut die Schwüle, sodass es drückender wirkt als die Zahl. Die Schlange an der Festungsbahn steht zwischen 10 und 12 Uhr 30 Minuten oder länger. Zentrale Hotels erreichen 220 bis 350 Euro, die steilsten Preise des Jahres. Jetzt verlangen auch private Guides ihre sommerlichen Höchstpreise und sind ausgebucht, während dich unser KI-Reiseführer im Browser pauschal 5 Euro die Stunde kostet und dich wie ein menschlicher Guide durch die Altstadt führt, an jedem Stop die Geschichten erzählt und deine Fragen beim Gehen beantwortet, sodass du nach deiner eigenen Uhr in den kühlen frühen Stunden starten kannst.
Der Vibe Der Juli ist für Menschen, die wirklich die Festspiele oder den hochsommerlichen Trubel wollen und das Bezahlen nicht scheuen. Die Mittagszeit auf dem schattenlosen Residenz- und Kapitelplatz ist ab 11 Uhr brutal, die Schlangen sind lang, und die Preise stehen auf Maximum. Aber ein Festspielabend oder ein gemächlicher Spaziergang an der Salzach, nachdem die Hitze nachgelassen hat, ist eine völlig andere Stadt und die Mühe wert.
Nicht verpassen Die Salzburger Festspiele eröffnen am 17. Juli mit 208 Vorstellungen aus Oper, Konzert und Schauspiel, und der Jedermann wird täglich auf dem Domplatz vor dem Dom gegeben. Für Schatten in der Hitze sind der bewaldete Kapuzinerberg und Mönchsberg die kühlsten Spaziergänge, am besten vor 9 oder nach 18 Uhr.
Andrang-Treiber Die Salzburger Festspiele ab dem 17. Juli, deutsche, österreichische, schweizerische und niederländische Schulferien alle gleichzeitig, und die Sound-of-Music-Hochsaison, die sich obendrauf stapelt.
Saison Eis und ein schattiger Biergartenplatz werden vom Vergnügen zur Überlebensstrategie, der Brauereigarten der Stiegl-Brauwelt läuft ganzjährig für ein kühles heimisches Bier abseits der Sonne.
Höchste Preise des Jahres, zentrale Hotels bei 220 bis 350 Euro, 80 bis 120% über dem Januar.
Das bedeutendste Klassikmusikfestival der Welt, dieses Jahr mit 208 Vorstellungen, darunter neun Opern wie Carmen, Ariadne auf Naxos und Don Giovanni, dazu Konzerte und Schauspiel, mit dem Jedermann täglich auf dem Domplatz.
Der mit Abstand größte Grund, Salzburg im Sommer zu besuchen, und das Einzige, was die Höchstpreise rechtfertigt. Karten für beliebte Produktionen sind ohne lange Vorausbuchung kaum zu bekommen, die Hotels liegen 80 bis 120% über dem Winter.
Hugo von Hofmannsthals Moralstück, seit 1920 vor dem Dom auf dem Domplatz aufgeführt, mit Philipp Hochmair in der Titelrolle und einer Verlegung ins Große Festspielhaus, falls es regnet.
Das ikonische Erlebnis der Salzburger Festspiele und ihr Freilichtherz, gespielt vor der Domfassade. Die Regenentscheidung fällt etwa zweieinhalb Stunden vor Vorstellungsbeginn.

Der August ist der mit Abstand vollste Monat, mit den Festspielen bis zum Finale am 30. August und den gesamteuropäischen Schulferien auf ihrem Höhepunkt. Höchstwerte um 24°C fühlen sich in der stehenden, feuchten Beckenluft heißer an, und Nachmittagsgewitter brechen die Hitze. Der Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August schließt mitten im Festival die Geschäfte. Die Zimmer erreichen ihr Jahresmaximum und die Altstadt ist Schulter an Schulter voll, also ist ohne Festspielkarte das Preis-Leistungs-Verhältnis schlicht nicht da.
Der Vibe Der August ist das vollste, teuerste Salzburg des Jahres, und wenn du nicht wegen der Festspiele hier bist, merkst du das. Die Plätze sind gepackt, die Schlange an der Festungsbahn ist lang, und du zahlst Höchstpreise für das Privileg des Gedränges. Mit Festspielkarte ist er unverzichtbar, das große klassische Ereignis der Welt in vollem Gang. Ohne sie bringt dir fast jeder andere Monat mehr.
Nicht verpassen Der Jedermann läuft bis zum 25. August vor dem Dom, bei Regen ins Große Festspielhaus verlegt, wobei die Entscheidung etwa zweieinhalb Stunden vorher fällt. Das letzte Festspielwochenende ist der kulturelle Höhepunkt des Jahres, für den du Karten und Hotel ein Jahr im Voraus festzurren musst.
Andrang-Treiber Die Salzburger Festspiele bis zum 30. August, der gesamteuropäische Schulferien-Höhepunkt und der Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August, die alle im Stadtzentrum zusammentreffen.
Achtung Der 15. August (Mariä Himmelfahrt) schließt mitten im Festival die Geschäfte, während Sehenswürdigkeiten und Freiluftstätten geöffnet und voll bleiben.
Vollster Monat, höchste Preise des Jahres, im Schnitt rund 350 US-Dollar pro Nacht, mit erreichten Kapazitätsgrenzen.
Das bedeutendste Klassikmusikfestival der Welt, dieses Jahr mit 208 Vorstellungen, darunter neun Opern wie Carmen, Ariadne auf Naxos und Don Giovanni, dazu Konzerte und Schauspiel, mit dem Jedermann täglich auf dem Domplatz.
Der mit Abstand größte Grund, Salzburg im Sommer zu besuchen, und das Einzige, was die Höchstpreise rechtfertigt. Karten für beliebte Produktionen sind ohne lange Vorausbuchung kaum zu bekommen, die Hotels liegen 80 bis 120% über dem Winter.
Hugo von Hofmannsthals Moralstück, seit 1920 vor dem Dom auf dem Domplatz aufgeführt, mit Philipp Hochmair in der Titelrolle und einer Verlegung ins Große Festspielhaus, falls es regnet.
Das ikonische Erlebnis der Salzburger Festspiele und ihr Freilichtherz, gespielt vor der Domfassade. Die Regenentscheidung fällt etwa zweieinhalb Stunden vor Vorstellungsbeginn.

Der September ist die klügste Balance des Jahres. Die Festspiele schließen am 30. August, die Schulferien sind vorbei, und Höchstwerte um 20°C bei goldenem Licht läuten die herbstliche Wandersaison ein. Die Preise fallen auf 140 bis 180 Euro, ein Viertel bis ein Drittel unter dem August. Der Rupertikirtag füllt Ende September die zentralen Plätze, und die Untersbergbahn fährt vor ihrer Schließung im November noch für Ausblicke ins Hochland.
Der Vibe Der September ist der Liebling der Einheimischen, und es ist leicht zu sehen, warum. Das Festspielgedränge hat sich aufgelöst, die Luft ist klar und golden, und die Stadt wirkt bei Preisen, die endlich Sinn ergeben, wieder vertraut. Der Rupertikirtag ist der eigentliche Magnet, ein jahrhundertealtes Fest, bei dem Salzburger Familien und keine Reisegruppen die Plätze füllen. Das ist Salzburg, zu sich selbst zurückgekehrt, von seiner besten Seite.
Nicht verpassen Der Rupertikirtag, Salzburgs ältestes Stadtfest aus dem Jahr 1331, erobert vom 23. bis 27. September Alter Markt, Residenzplatz, Mozartplatz, Domplatz und Kapitelplatz mit historischen Fahrgeschäften, Handwerk und einem Bierzelt. Die Untersbergbahn klettert noch auf 1.776 m für frühherbstliche Panoramen über Salzburg und Bayern.
Andrang-Treiber Die Festspiele sind vorbei und die Schulferien zu Ende, also dünnt sich der Andrang stark aus. Der Rupertikirtag in der letzten Woche bringt eher heimische als touristische Menschenmengen auf die zentralen Plätze.
Saison Der Rupertikirtag bringt regionales Gebäck und Punsch, und auf den Wirtshauskarten tauchen die ersten Herbstwildgerichte auf, der Kern der Saison für die deftige österreichische Küche.
Die Preise entspannen sich auf 140 bis 180 Euro, 25 bis 35% unter dem August-Hoch, wenn die Festspiele enden.
Ein Volksfest, seit 1331 über Alter Markt, Residenzplatz, Mozartplatz, Domplatz und Kapitelplatz abgehalten, mit historischen Fahrgeschäften, Handwerk, einem Bierzelt und regionalem Essen.
Salzburgs ältestes Stadtfest, das das Patronatsfest des Stadtheiligen Rupert markiert, und das authentischste Stück heimischen Lebens, das du das ganze Jahr über erleben kannst. Eintritt frei, Fahrgeschäfte werden gesondert berechnet.
Die Untersbergbahn fährt auf 1.776 m für das Herbstlaub der alpinen Voralpenwälder und ein Gipfelpanorama von Salzburg bis nach Bayern, in Betrieb von März bis November.
Goldene Herbsttöne kommen ab Mitte Oktober bei klarer, frischer Luft und weit weniger Andrang als im Sommer. Die Berg- und Talfahrt mit der Seilbahn kostet rund 28 Euro.

Der Oktober ist das goldene Fenster. Nach den ersten zwei Schulferienwochen leert er sich, Kapuzinerberg, Mönchsberg und die Untersberg-Ausläufer färben sich ab Monatsmitte golden, und 10 bis 15°C sind ideal zum Spazieren. Er ist mit rund 9 Regentagen außerdem einer der trockensten Monate. Mit längst beendeten Festspielen und noch nicht geöffnetem Christkindlmarkt liegen die Hotels 25 bis 35% unter dem September, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, das das Jahr für ruhige Kultur und klare Herbstspaziergänge bietet.
Der Vibe Der Oktober ist die Wahl der Kenner. Die Sommerwelle ist weg, das Laub steht auf seinem Höhepunkt, die Luft ist klar, und die Altstadt und die Festungswege gehören fast dir allein. Es ist das beste Preis-Leistungs-Verhältnis des ganzen Jahres, ideal für Paare und Spaziergänger, die Salzburgs Schönheit ohne die Kosten und den Andrang wollen. Pack eine warme Schicht für die kühlen Abende ein.
Nicht verpassen Die Herbstfarben kulminieren ab Mitte Oktober auf dem Kapuzinerberg, dem Mönchsberg und den Untersberg-Ausläufern, und die Untersbergbahn bietet vor ihrer Schließung im November einen Blick aus der Höhe über die goldenen Wälder. Die Wasserspiele von Hellbrunn laufen bis zum Saisonende Anfang November, die letzte Chance bis zum Frühling.
Andrang-Treiber Die deutschen und österreichischen Herbstferien füllen die ersten ein bis zwei Wochen, danach fällt der Andrang stark ab. Der Nationalfeiertag am 26. Oktober bringt einen inländischen Schub übers lange Wochenende.
Saison Die neue österreichische Weinsaison beginnt, mit frischem Grünen Veltliner und Zweigelt beim Heurigen ausgeschenkt, der Moment, um die jungen Jahrgänge zu kosten.
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahres, Hotels 25 bis 35% unter dem September, durchgehend moderat.
Die Untersbergbahn fährt auf 1.776 m für das Herbstlaub der alpinen Voralpenwälder und ein Gipfelpanorama von Salzburg bis nach Bayern, in Betrieb von März bis November.
Goldene Herbsttöne kommen ab Mitte Oktober bei klarer, frischer Luft und weit weniger Andrang als im Sommer. Die Berg- und Talfahrt mit der Seilbahn kostet rund 28 Euro.

Der November ist der Tiefpunkt vor dem Advent, mit wenig internationalem Tourismus und bis zum 19. einigen der besten Zimmerpreise des Jahres. Die Höchstwerte fallen auf rund 10°C, der Himmel wird zum grauen Nieselregen, und das Tageslicht wird rasch kürzer. Allerheiligen am 1. November füllt die historischen Friedhöfe. Ab dem 19. November öffnet der Christkindlmarkt, und die Stimmung der Stadt, samt ihren Preisen, hebt sich Richtung Dezember-Hoch.
Der Vibe Der frühe November ist die ruhigste, grauste Strecke des Jahres, und genau das ist sein Reiz für alle, die leere Plätze und günstige Zimmer suchen. Er ist eher besinnlich als romantisch, mit Einheimischen, die die Friedhöfe besuchen, und wenigen Touristen. Dann öffnet am 19. der Christkindlmarkt, und die ganze Atmosphäre kippt, Lichter, Glühwein und die ersten Adventsbesucher kommen an.
Nicht verpassen Der Salzburger Christkindlmarkt öffnet am 19. November rund um Residenzplatz, Domplatz und die Dombögen, einer der ältesten Adventmärkte Europas mit rund 70 Ständen. Der Hellbrunner Adventzauber öffnet am selben Tag im Schlosspark, die familienfreundlichste und am wenigsten überlaufene Alternative zum Altstadtmarkt.
Andrang-Treiber Die tiefste Tourismusflaute des Jahres vor dem Advent, bis die Christkindlmarkt-Eröffnung am 19. November beginnt, Wochenendgäste zurück ins Zentrum zu ziehen.
Achtung Die Untersbergbahn und die Wasserspiele von Hellbrunn schließen um Anfang November für die Saison, ausgeschaltet bis zum Frühling.
Günstiges Buchungsfenster, bis der Christkindlmarkt am 19. November öffnet, danach klettern die Adventspreise.
Ein traditioneller Adventmarkt im UNESCO-Welterbekern rund um Residenzplatz, Domplatz und die Dombögen, seit 1974 abgehalten, mit rund 70 Ständen.
Einer der ältesten und stimmungsvollsten Adventmärkte Europas, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, wenn der Dom beleuchtet ist. Eintritt frei, tagsüber am vollsten, am besten an einem Wochentagabend zu besuchen.
Ein märchenhafter Adventmarkt im Park von Schloss Hellbrunn mit dem Gelände der Wasserspiele als Kulisse, Handwerk und einem Kinderprogramm, geöffnet Dienstag bis Freitag von 13 bis 20 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 20 Uhr, montags geschlossen.
Die familienfreundlichste und am wenigsten überlaufene Alternative zum Altstadtmarkt, mit hübscherer Parkkulisse und Platz zum Durchatmen. Eintritt frei.

Der Dezember macht Salzburg zu einem der großen Adventziele Europas. Der Christkindlmarkt leuchtet rund um Dom und Residenzplatz, und die Beleuchtung des Doms macht die Abende ab 15:30 Uhr besonders stimmungsvoll, wenn die Sonne gegen 16 Uhr untergeht. Die Höchstwerte pendeln um 6°C, und Schnee auf der Festung ist eine reale Möglichkeit. Die Adventwochen liegen bei 150 bis 220 Euro, während Weihnachten und Neujahr auf 300 Euro und darüber schnellen, und tagsüber sind die Märkte dicht gedrängt.
Der Vibe Der Dezember ist Salzburg zugleich am zauberhaftesten und am vollsten. Die Altstadt unter den Marktlichtern und vielleicht Schnee ist wirklich schön, genau die Adventszene, für die die Stadt berühmt ist. Der Preis dafür ist das tagsüber dichte Gedränge an den Ständen und die steilen Feiertagspreise. Komm an einem Wochentag, besuch den Markt nach Einbruch der Dunkelheit, wenn der Dom beleuchtet ist, und er hält alles, was die Postkarten versprechen.
Nicht verpassen Der Christkindlmarkt läuft bis zum 1. Januar rund um den Dom, am stimmungsvollsten nach Einbruch der Dunkelheit, wenn der Dom ab 15:30 Uhr beleuchtet ist. Der Hellbrunner Adventzauber im Schlosspark läuft bis zum 24. Dezember, geöffnet Dienstag bis Freitag von 13 bis 20 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 20 Uhr, montags geschlossen.
Andrang-Treiber Die Christkindlmärkte ab dem 19. November, die deutschen und österreichischen Weihnachtsferien, Salzburgs Anziehungskraft als internationales Adventziel, und Silvester.
Achtung Der 8. Dezember (Mariä Empfängnis) und der 25. Dezember schließen die Geschäfte, die Märkte pausieren am Christtag, bevor sie wieder öffnen.
Adventwochen bei 150 bis 220 Euro, Weihnachten und Neujahr schnellen auf 300 Euro und darüber.
Ein traditioneller Adventmarkt im UNESCO-Welterbekern rund um Residenzplatz, Domplatz und die Dombögen, seit 1974 abgehalten, mit rund 70 Ständen.
Einer der ältesten und stimmungsvollsten Adventmärkte Europas, besonders nach Einbruch der Dunkelheit, wenn der Dom beleuchtet ist. Eintritt frei, tagsüber am vollsten, am besten an einem Wochentagabend zu besuchen.
Ein märchenhafter Adventmarkt im Park von Schloss Hellbrunn mit dem Gelände der Wasserspiele als Kulisse, Handwerk und einem Kinderprogramm, geöffnet Dienstag bis Freitag von 13 bis 20 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 20 Uhr, montags geschlossen.
Die familienfreundlichste und am wenigsten überlaufene Alternative zum Altstadtmarkt, mit hübscherer Parkkulisse und Platz zum Durchatmen. Eintritt frei.
Jährliche Höhepunkte, für die sich eine Reise lohnt, Monat für Monat.
Die Regeln aus den Foren, an einem Ort.
An diesen Tagen schließen viele Läden und Büros, der Nahverkehr wird dünner, und Sehenswürdigkeiten sind überrannt oder zu. Plane drumherum.
| Datum | Feiertag | Was schließt |
|---|---|---|
| 1. Jan | Neujahr | Fast alles geschlossen, der Christkindlmarkt endet, ein sehr ruhiger Tag in der ganzen Stadt. Festungsbahn und die großen Sehenswürdigkeiten öffnen am 2. Januar wieder. |
| 6. Jan | Heilige Drei Könige | Gesetzlicher Feiertag: Geschäfte geschlossen, die Schulferien enden. Das DomQuartier und die großen Museen bleiben offen, aber plan Besorgungen um die geschlossenen Läden herum. |
| 6. Apr | Ostermontag | Feiertag zum Abschluss des Osterfestspiel-Wochenendes. Die Sehenswürdigkeiten bleiben geöffnet, aber viele Restaurants und die Festspielkonzerte sind ausgebucht, also reservier vorab einen Tisch. |
| 1. Mai | Staatsfeiertag | Gesetzlicher Feiertag: Geschäfte geschlossen, einige Museen offen. Parks und der Mirabellgarten füllen sich mit Einheimischen an einem freien Frühlingstag. |
| 14. Mai | Christi Himmelfahrt | Feiertag mit starkem Brückentag-Potenzial. Rechne mit einer Welle inländischer und deutscher Wochenendgäste und volleren Hotels. |
| 25. Mai | Pfingstmontag | Feiertag zum Abschluss des Pfingstfestspiel-Wochenendes, Geschäfte zu. Die vier intensiven Festspieltage ziehen Klassikfans an und bringen die Hotels an die Auslastungsgrenze. |
| 4. Jun | Fronleichnam | Feiertag mit Gottesdienst im Dom und Prozession über den Residenzplatz, durchaus sehenswert. Geschäfte geschlossen, die Altstadt ist rund um die Prozession voll. |
| 15. Aug | Mariä Himmelfahrt | Gesetzlicher Feiertag mitten in der Festspielsaison: Geschäfte geschlossen, die Außenkapazitäten ausgelastet, Unterkünfte auf dem Jahreshoch. Buch alles im Voraus. |
| 24. Sep | Ruperti-Tag | Salzburgs eigener Stadtpatron-Feiertag: Ämter geschlossen, aber der Rupertikirtag erobert die zentralen Plätze. Ein wirklich heimischer Tag, um in der Stadt zu sein. |
| 26. Okt | Nationalfeiertag | Österreichischer Nationalfeiertag: Geschäfte geschlossen, und oft gibt es freien Museumseintritt, am Tag selbst lohnt sich ein Blick. Die Herbstfarben rund um den Mönchsberg stehen auf ihrem Höhepunkt. |
| 1. Nov | Allerheiligen | Feiertag: Geschäfte geschlossen, Einheimische besuchen die historischen Friedhöfe von St. Peter und St. Sebastian. Ein stiller, besinnlicher Tag, bevor die Adventszeit beginnt. |
| 8. Dez | Mariä Empfängnis | Feiertag im vollen Weihnachtsmarkt-Modus: der Christkindlmarkt ist am vollsten, Geschäfte geschlossen, Restaurants stark ausgebucht. |
| 25. Dez | Christtag | Fast alles geschlossen. Der Dom hält seine Mitternachtsmesse, die Weihnachtsmärkte pausieren an diesem Tag, bevor sie wieder öffnen. |
| 26. Dez | Stefanitag | Feiertag, der dieses Jahr auf einen Samstag fällt, weshalb manche Geschäfte offen bleiben. Der Christkindlmarkt läuft bis zum 1. Januar und ist voll mit Feiertagsgästen. |
Gleiche Stadt, andere Reise. Hier ist der Monat, der zu deinem Reisestil passt.
Mai oder September: jede Sehenswürdigkeit geöffnet, angenehme 15 bis 22°C, der Mirabellgarten in Blüte oder in herbstliches Gold getaucht, kein Festspiel-Preishoch, und an Festung und Mozarts Geburtshaus deutlich kürzere Schlangen als im Sommer.
Der Oktober für Herbstfarben auf dem Mönchsberg, die Untersbergbahn und warme Abende bei Kerzenlicht zu niedrigen Hotelpreisen, oder der April für den erwachenden Mirabellgarten, die Konzerte der Osterfestspiele und eine fast menschenleere Altstadt.
Mai oder die erste Septemberhälfte, wenn die Wasserspiele und der Zoo in Hellbrunn geöffnet sind, die Gärten am schönsten stehen und die deutschen und österreichischen Schulferien entweder noch nicht begonnen oder schon geendet haben.
Zum kompletten Guide: Salzburg mit Kindern →Der Februar für Hotels ab 75 bis 90 Euro und kaum einen Touristen weit und breit, oder der Oktober für Preise 25 bis 35% unter dem September plus dem 5-Euro-Mittwoch im DomQuartier und dem kostenlosen Mirabellgarten.
Der September für den Rupertikirtag mit seinem regionalen Gebäck und Punsch und Herbstwild auf den Wirtshauskarten, oder der Oktober für den neuen österreichischen Weinjahrgang, frischen Grünen Veltliner und Zweigelt, ausgeschenkt beim Heurigen.
Mai, September und Oktober sind die besten Monate. Im Mai steht der Mirabellgarten bei 15 bis 22°C in voller Blüte, der September verbindet goldenes Licht mit dem heimischen Rupertikirtag und Hotels 25 bis 35% unter dem August, und der Oktober ist das beste Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahres mit Herbstfarben und Preisen ein Viertel bis ein Drittel unter dem September. Alle drei umgehen das Festspiel-Preishoch von Juli und August.
Der Februar ist der günstigste und ruhigste, mit Mittelklassehotels ab 75 bis 90 Euro, bis zu 60% unter dem Sommer, und Besucherzahlen von gerade 20 bis 30% des August-Hochs. Der Oktober ist die preiswerteste Option bei wärmerem Wetter, mit Preisen 25 bis 35% unter dem September. Der November, bevor am 19. November der Christkindlmarkt öffnet, ist ein weiteres günstiges Fenster.
Meide Juli und August, es sei denn, du hast Karten für die Salzburger Festspiele. Zentrale Hotels erreichen 220 bis 350 Euro, die Schlange an der Festungsbahn steht zwischen 10 und 12 Uhr 30 Minuten oder länger, und die Altstadt ist zur Hochsaison gepackt. Der August ist der mit Abstand vollste Monat, mit Preisen 80 bis 120% über dem Winter und der Stadt an ihrer Kapazitätsgrenze.
Ja, besonders im Dezember wegen des Christkindlmarkts rund um Dom und Residenzplatz, der nach Einbruch der Dunkelheit ab 15:30 Uhr am schönsten leuchtet. Schnee auf der Festung ist das ikonische Motiv. Januar und Februar sind totenstill und die günstigsten des Jahres, mit nahezu schlangenfreien Sehenswürdigkeiten, wobei die Tageswerte bei rund 5 bis 8°C unter oft grauem Himmel liegen.
Die Salzburger Festspiele laufen vom 17. Juli bis 30. August, mit 208 Vorstellungen und dem Jedermann täglich auf dem Domplatz. Wenn du dabei sein willst, kommt keine andere Zeit heran, aber buch Karten und Hotel bis zu einem Jahr im Voraus. Hast du keine Karte, zahlst du die Höchstpreise des August ohne den Hauptgrund, hier zu sein.
Die Höchstwerte im Juli und August liegen um 24 bis 25°C, doch Hitzewellen treiben sie über 35°C, und das Alpenbecken staut die Schwüle, sodass es drückender wirkt. Salzburg gehört mit rund 1.200 mm im Jahr zu den nassesten Städten Österreichs, meist kurze Nachmittagsgewitter. Geh früh oder nach 18 Uhr los, und nutz in der Hitze den schattigen Kapuzinerberg und Mönchsberg.
Mai oder die erste Septemberhälfte. Im Mai sind die Wasserspiele und der Zoo in Hellbrunn geöffnet, die Gärten blühen, und die Sommerferienpreise haben noch nicht begonnen. Anfang September enden die Schulferien, Hellbrunn läuft noch, und der Festspiel-Stress ist weg. Meide die gepackten Festspielwochen im Juli und August, wenn Zimmer das Doppelte kosten.
Der Salzburger Christkindlmarkt rund um Residenzplatz und Domplatz öffnet am 19. November und läuft bis zum 1. Januar. Der Hellbrunner Adventzauber im Schlosspark öffnet am selben Tag und läuft bis zum 24. Dezember, montags geschlossen. Die Adventwochen liegen bei 150 bis 220 Euro pro Nacht, Weihnachten und Neujahr schnellen auf 300 Euro und darüber.
Zwei bis drei Tage decken das Wesentliche ab: die Altstadt, die Festung Hohensalzburg, Mozarts Geburtshaus, das DomQuartier und den Mirabellgarten, mit Zeit für den einen oder anderen Sound-of-Music-Drehort. Häng einen Tag dran für Schloss Hellbrunn (geöffnet April bis November) oder die Untersbergbahn, oder für einen Festspiel- oder Adventmarkt-Abend.
Der Oktober ist wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis des Jahres. Nach den ersten zwei Ferienwochen leert er sich, die Herbstfarben kulminieren ab Monatsmitte auf dem Mönchsberg und Untersberg, 10 bis 15°C sind ideal zum Spazieren, und er ist mit rund 9 Regentagen einer der trockensten Monate. Die Hotels liegen 25 bis 35% unter dem September, mit beendeten Festspielen und noch nicht geöffnetem Weihnachtsmarkt.
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Kein Feiertags-, Wochenend-, Nacht- oder Hochsaison-Aufschlag. Ein privater Guide in Salzburg kostet schnell weit über 100 Euro für einen halben Tag, an Feiertagen mehr. Unserer bleibt gleich.
Starte um Mitternacht oder im Morgengrauen, an Weihnachten, im Schnee, in der August-Hitze. Keine ausgebuchte Hochsaison, kein Buchen Wochen im Voraus.
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