Beste Reisezeit für München
Wetter Monat für Monat, Crowds und Preise, plus ein voller Kalender mit Festen und Festivals, für die sich eine Reise lohnt.

Wann ist die beste Reisezeit für München?
Komm im Mai oder in der ersten Oktoberhälfte: 15 bis 22 °C, offene Biergärten und so viel Andrang, dass du noch durchkommst. Der September ist wegen des Oktoberfests am teuersten und am vollsten. Der Januar ist am günstigsten und am leersten, dafür hast du graue Tage um den Gefrierpunkt und 14 nasse Tage.
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Insgesamt am besten: Mai, Okt. Der Mai und die erste Oktoberhälfte sind die wahren Glücksgriffe: Im Mai locken das Frühlingsfest, offene Biergärten und 18 bis 24 °C ohne Gedränge, im frühen Oktober die Ruhe nach dem Oktoberfest, das Herbstlaub auf seinem Höhepunkt in der dritten Woche und kurze Schlangen vor den Museen. Buch früh, die Einheimischen haben das längst durchschaut.
Bestes Preis-Leistung: Jan, Feb, Nov. Januar, Februar und November bringen die niedrigsten Hotelpreise des Jahres, fast leere Pinakotheken und den 1-Euro-Sonntag, der dir eine Weltklasse-Gemäldesammlung zum Preis einer Brezn beschert. Der Haken sind kalte, graue Tage, oft knapp über dem Gefrierpunkt.
Meiden: Sep. Den September rund ums Oktoberfest, wenn das Fest nicht dein Ziel ist: Die Hotelpreise verdreifachen sich, die Innenstadt quillt über, und Zeltreservierungen musst du Monate vorher festzurren. Auch der August beißt beim Preis, wenn Bayerns Sommerferien ihren Höhepunkt erreichen.
- Januar: Harter Monat, 4°C. Das ist der eine Monat, in dem sich die Galerien fast privat anfühlen und die Münchner tatsächlich zu Hause sind. Das Café- und Wirtshausleben ist gemächlich, und ein vom Schnee bestäubter Nymphenburger Park ist eine Postkarte, auf der niemand drauf ist. Graue Tage knapp über null sind der Preis, und ein fairer dazu.
- Februar: Harter Monat, 7°C. Der Februar ist ehrliches, ungeschminktes München, keine Show für Touristen und kein Saisonaufschlag. Der Faschingsdienstag-Finale am 17. Februar ist der eine Nachmittag, an dem du die Münchner in vollem kostümiertem Übermut erlebst, der Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt das Glanzlicht.
- März: Gute Zeit, 10°C. Der März ist das Oktoberfest der Insider. Die Starkbierzeit ist ein echtes Münchner Ritual, das satirische Derbleck'n der Politiker am Nockherberg, von dem die meisten Touristen nie auch nur hören. Trink ein frisch gezapftes Salvator in einem der ältesten Brauhaus-Säle der Stadt, ganz ohne Kostüm-Gedränge.
- April: Gute Zeit, 14°C. Das Frühlingsfest ist die Festatmosphäre des Oktoberfests ohne das Gedränge oder den Preissprung, ein lokales Geheimnis, das offen auf derselben Theresienwiese liegt. Der April hat noch ruhige Ränder, du kannst an einem Werktagabend in ein Schwabinger Wirtshaus spazieren, aber dieses Fenster schließt sich.
- Mai: Gute Zeit, 17°C. Der Mai verdient seinen Ruf wirklich, ganz ohne Sternchen. Der Andrang ist da, aber nie erdrückend, die Biergärten summen, und der Nymphenburger Park im Frühlingsgrün mit laufenden Fontänen ist München von seiner mühelosesten Seite. Pack eine Regenschicht für die Nachmittagsgewitter ein, und du hast nahezu den perfekten Monat.
- Juni: Gute Zeit, 22°C. Der Juni ist der Kipppunkt, an dem München von belebt-aber-entspannt in den vollen Sommermodus umschaltet. Die langen Abende machen die warmen, vollen Tage wieder wett: Die Isar füllt sich mit Schwimmern, die Biergärten bleiben über den Sonnenuntergang hinaus laut, und Tollwood verwandelt den Olympiapark in eine einzige große Open-Air-Weltmusikparty. Die Stadt erwacht erst richtig, wenn die Sonne sinkt.
- Juli: Gute Zeit, 24°C. Der Juli ist Sommer-München auf allen Zylindern, heiß, voll und am besten draußen und spät gelebt. Die Mittagssonne kann sich ziehen, aber ein Abend im Biergarten am Chinesischen Turm oder ein Isar-Bad am Flaucher ist die Stadt von ihrer glücklichsten Seite. Hier wird ein privater menschlicher Guide teuer und ausgebucht, während unser dialogischer KI-Guide pauschal 5 Euro die Stunde bleibt, dich um 8 Uhr morgens vor der Hitze loszieht und dir unterwegs jede Frage beantwortet.
- August: Gute Zeit, 24°C. Der August ist nicht das leer-romantische München, er ist Sommer im Überlebensmodus. Die Hitze ist real, und die Stadt hat keine Küste zum Ausweichen, der Trick der Einheimischen ist also, am Wasser zu leben: am Flaucher, am Eisbach, am Kleinhesseloher See. Mach deine Besichtigungen vor 10 Uhr, geh ab mittags an die Isar und komm spät wieder raus. So gemacht funktioniert der August.
- September: Harter Monat, 19°C. Der September sind zwei Städte in einer. Bis zum 18. September ist es ein schönes, ruhiges Spätsommer-München. Ab dem 19. wird es Oktoberfest-München, elektrisierend, wenn du wegen der Wiesn gekommen bist, überwältigend und überteuert, wenn nicht. Es gibt kein Mittelding: Entweder du verschreibst dich dem Fest und buchst Monate vorher, oder du kommst in der ersten Hälfte und reist ab, bevor die Zelte öffnen.
- Oktober: Gute Zeit, 15°C. Die zweite und dritte Oktoberwoche sind ein Geheimnis, das sich hinter dem Lärm des Oktoberfests versteckt: Die Wiesn ist vorbei, die Preise sind gefallen, das Laub im Englischen Garten und im Nymphenburger Park steht auf seinem goldenen Höhepunkt, und du bekommst einen Abendtisch ohne Schlange. Das ist das romantischste, preiswerteste Fenster des ganzen Münchner Jahres.
- November: Gute Zeit, 9°C. Der frühe November ist das Tal der Nebensaison, wenig Licht, kahle Bäume und die Stadt von ihrer einheimischsten, gemächlichsten Seite, was genau der Grund ist, warum die Galerien eine Freude sind. Dann gehen in der letzten Woche die Weihnachtsmärkte an, und die ganze Stimmung kippt: Glühwein-Dampf, Lichterketten und Adventsmusik, die vom Marienplatz-Balkon herüberweht.
- Dezember: Harter Monat, 6°C. Der Dezember-München ist eine echte Weihnachtskarten-Stadt: der Markt am Marienplatz unter dem Neuen Rathaus, Schnee, der die Türme der Frauenkirche bestäubt, der Duft gebrannter Mandeln überall. Markt-Besuche unter der Woche sind ruhig und magisch; Wochenenden ein Gedränge. Denk nur dran, dass die Stadt vom Nachmittag des Heiligabends bis zum 25. totenstill wird.
Wetter in München nach Monat
| Monat | Temp | Regen | Sonne | Andrang | Preise | Highlight |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jan | 4° / -3° | 78mm · 14 Regentage | 4.6 Std/Tag | ●○○○○ | ●○○○○ | |
| Feb | 7° / -2° | 58mm · 12 Regentage | 6.4 Std/Tag | ●●○○○ | ●○○○○ | Münchner Fasching |
| Mär | 10° / 0° | 56mm · 11 Regentage | 8.3 Std/Tag | ●●○○○ | ●●○○○ | Starkbierzeit |
| Apr | 14° / 4° | 65mm · 12 Regentage | 9.7 Std/Tag | ●●●○○ | ●●○○○ | Frühlingsfest |
| Mai | 17° / 8° | 124mm · 16 Regentage | 9.8 Std/Tag | ●●●○○ | ●●●○○ | Frühlingsfest |
| Jun | 22° / 13° | 108mm · 14 Regentage | 11.8 Std/Tag | ●●●●○ | ●●●○○ | CSD München / Pride Weeks |
| Jul | 24° / 14° | 109mm · 14 Regentage | 11.7 Std/Tag | ●●●●○ | ●●●●○ | Auer Dult |
| Aug | 24° / 14° | 120mm · 14 Regentage | 10.6 Std/Tag | ●●●●● | ●●●●○ | |
| Sep | 19° / 10° | 81mm · 12 Regentage | 9.1 Std/Tag | ●●●●● | ●●●●● | Oktoberfest |
| Okt | 15° / 7° | 73mm · 11 Regentage | 6.8 Std/Tag | ●●●●○ | ●●●●○ | Auer Dult |
| Nov | 9° / 2° | 67mm · 11 Regentage | 5.1 Std/Tag | ●●○○○ | ●●○○○ | Münchner Christkindlmarkt |
| Dez | 6° / -1° | 73mm · 14 Regentage | 4.2 Std/Tag | ●●●○○ | ●●●○○ | Münchner Christkindlmarkt |
So entstehen die Daten: Wetter = langjährige Klimamittel (Open-Meteo), Andrang & Preise = relative Saison-Einschätzung, Events jährlich auf offizielle Termine geprüft.
Beste Reisezeit für München: Wetter, Preise & Andrang
Beste Monate für gutes Wetter
Juni und Juli bringen München seine wärmsten, längsten Tage: Höchstwerte von 22 bis 24 °C, bis zu 16 Stunden Tageslicht und volle Biergartensaison. Allerdings können nachmittags Gewitter mit wenig Vorwarnung von den Alpen heranziehen.
Ruhigste Monate ohne Menschenmengen
Januar, Februar und November sind die leersten Monate: In den Pinakotheken ist es unter der Woche fast still, die Schlangen an der Residenz lösen sich auf, und in der U-Bahn hörst du Bairisch statt Touristen-Englisch.
Günstigste Reisezeit für München
Der Januar ist der günstigste Monat des Jahres, Mittelklassehotels ab etwa 80 Euro die Nacht und die staatlichen Museen für 1 Euro am Sonntag. Der November hält die Preise moderat und liefert obendrauf den kostenlosen Christkindlmarkt als Erlebnis ganz ohne Ticket.
Beste Zeit für Feste und Events
Das Oktoberfest (19. September bis 4. Oktober) ist das größte Volksfest der Welt, 6,7 Millionen Besucher in 17 Bierzelten auf der Theresienwiese. Im Dezember bringt der Christkindlmarkt am Marienplatz täglich Adventsmusik vom Rathausbalkon.
Wie viele Tage braucht man für München?
Zwei volle Tage reichen für Münchens historischen Kern und ein großes Museum. Ein dritter Tag erschließt die äußeren Schlösser, die Parks und Tagesausflüge. Die kompakte Altstadt lässt sich an einem Nachmittag zu Fuß abgehen, doch der ganzen Tiefe der Stadt, ihrer Biergartenkultur, ihren Weltklasse-Sammlungen und dem Umland, wird man erst mit einem längeren Aufenthalt gerecht.

Die Altstadt an einem Tag
Beginne am Marienplatz, steig auf den Turm der Peterskirche für den Blick über die kupfernen Zwiebeltürme der Frauenkirche, schlendere dann über den Viktualienmarkt mit seinen 140 Ständen und geh am Alten Hof vorbei weiter zur Münchner Residenz und zum Odeonsplatz. Zum Abschluss schaust du an der Eisbachwelle den Surfern zu. Genau diese Route deckt unser Münchner Stadtrundgang auf eigene Faust ab: 12 Stationen, 5,8 km, rund 2,9 Stunden, mit einer abschließenden Maß im Hofbräuhaus.
Museen und der Englische Garten
Widme deinen zweiten Tag dem Pinakotheken-Viertel und dem Englischen Garten. Die Alte Pinakothek beherbergt Rubens, Raffael und Dürer an der Museumsmeile in der Maxvorstadt. Danach folgst du dem Eisbach nordwärts durch den Park bis zum Biergarten am Chinesischen Turm, gönnst dir eine Maß unter den Kastanien und gehst dann südwärts am Monopteros vorbei in den Sonnenuntergang. Dienstag- und Mittwochabends haben die Pinakotheken bis 20 Uhr geöffnet, sodass du zwei Sammlungen an einem Abend schaffst.
Nymphenburg und jenseits des Zentrums
Nimm die Tram 17 westwärts zum Schloss Nymphenburg, geh durch den Barockpark bis zum Jagdschloss Amalienburg und plan den Besuch vor dem 16. Oktober ein, wenn die Parkburgen für die Saison schließen. Zurück in der Stadt liegen die BMW Welt und der Olympiaturm nur eine U-Bahn-Station voneinander entfernt. An einem Föhntag reicht die Sicht vom Turm klar bis zur Zugspitze.
Tagesausflüge und Vertiefung
Ein vierter oder fünfter Tag erschließt das Umland. Neuschwanstein liegt zwei Stunden mit Zug und Bus vom Hauptbahnhof entfernt und ist an einem langen Tag zu schaffen. Die Gedenkstätte Dachau erreichst du in 25 Minuten mit S-Bahn und Anschlussbus. Zurück in der Stadt zeigt das Deutsche Museum auf der Isarinsel 73.000 Exponate auf neun Etagen und kann allein einen ganzen Tag füllen. An jedem freien Morgen ist der Viktualienmarkt (Mo bis Sa, 8 bis 19 Uhr) die beste Frühstücksadresse in ganz Bayern.
Beste Reisezeit für München nach Reisetyp
Gleiche Stadt, andere Reise. Hier ist der Monat, der zu deinem Reisestil passt.
Beste Reisezeit für München beim ersten Besuch
Mai, die erste Septemberhälfte vor der Wiesn oder der frühe Oktober: angenehmes Wetter, Biergärten in vollem Betrieb und jede Sehenswürdigkeit von der Residenz bis Nymphenburg offen, ohne Sommer-Hochbetrieb oder Oktoberfest-Wahnsinn.
Beste Reisezeit für München für Paare
Die zweite und dritte Oktoberwoche: goldenes Licht, Herbstlaub im Englischen Garten und im Nymphenburger Park, Abendessen ohne Schlange und Föhntage, die dir die Alpen an den Horizont stellen.
Beste Reisezeit für München mit kleinem Budget
Januar, Februar oder November für die niedrigsten Preise des Jahres, den 1-Euro-Sonntag, der dir die Alte Pinakothek und das Brandhorst für 2 Euro zusammen bündelt, und den kostenlosen Christkindlmarkt als günstigsten Winterabend überhaupt.
Beste Reisezeit für München für Feinschmecker
Der März für die Starkbierzeit am Paulaner Nockherberg, der Mai für weißen Spargel und Erdbeeren am Viktualienmarkt oder der Oktober für Wiesn-Hendl und die Essstände der Auer Kirchweihdult.
Schlechteste Reisezeit für München
Den September solltest du meiden, es sei denn, das Oktoberfest ist dein einziger Reisegrund. Von der Festeröffnung um den 19. September bis zum ersten Sonntag im Oktober kosten Hotels nahe der Theresienwiese 300 bis 500 Euro pro Nacht, zentrale Zimmer 200 bis 350, jede U-Bahn ist zu den Wiesn-Stoßzeiten gerammelt voll, und Restauranttische in der gesamten Innenstadt sind tagelang im Voraus weg. Ohne eine Monate vorher gebuchte Zeltreservierung ist der Einlass in die großen Zelte am Wochenende so gut wie unmöglich. Auch der August zwickt: Die bayerischen Sommerferien halten die Stadt am Anschlag, die Temperaturen klettern nachmittags regelmäßig auf 32 bis 34 °C, und eine Küste zum Ausweichen gibt es nicht.
Trotzdem lohnt es sich für Wenn das Oktoberfest der Sinn der Reise ist, dann ist der September der beste Monat des Jahres: Steig voll ein, buche Zeltreservierungen für die nächste Saison schon ab Dezember, und die Energie der ersten Woche ist wirklich elektrisierend. Der frühe September vor dem 19. ist außerdem ein ruhiges, warmes und ausgezeichnetes Zeitfenster für ganz normales Sightseeing.
Reise stattdessen im Mai, Oktober, wenn München am schönsten ist.
Beste Zeit für eine Tour in München
Die 5,8 Kilometer lange Runde vom Karlsplatz über den Marienplatz hinauf zur Münchner Residenz und zurück über den Viktualienmarkt macht wirklich nur in einem schmalen Zeitfenster Freude: von Ende April bis Anfang Juni und noch einmal im Oktober. Diese Monate bringen dir Spitzenwerte von 14 bis 17 °C, ausreichend trockene Gehwege und Menschenmengen, die spürbar sind, aber nicht erdrückend. Juli und August schieben sich auf 24 °C mit jeweils 14 Regentagen, was machbar klingt, bis du mittags auf dem offenen Pflaster des Odeonsplatzes stehst, ohne Unterstand, mit Besuchern, die sich in jede Richtung Schulter an Schulter drängen. Der August ist am schlimmsten, wenn der Tourismus durch das Zusammentreffen von Oktoberfest-Vorbereitungen und Sommerferien seinen absoluten Höhepunkt erreicht. Der September ist nicht ruhiger: Das Oktoberfest selbst füllt die Stadt, und die Altstadt wird ab der dritten Woche überlaufen. Der Winter ist das andere Extrem. Die Januar-Spitzenwerte erreichen kaum 4 °C, die Tiefstwerte fallen auf -3 °C, und die Stadt erlebt 14 Regen- oder Schneeregentage. Die gesamte Route bis zum Turm der Peterskirche und zurück durch die Asamkirche zu gehen, ist unter diesen Bedingungen wirklich unangenehm. Februar und März bessern sich leicht, bleiben aber kalt und grau, auch wenn die dünnen Menschenmengen bedeuten, dass der Innenhof des Hofbräuhauses tatsächlich begehbar ist.
Mit AI Tourguide, der in deinem Browser läuft, ohne nötigen Download, wird das Klima zu deinem Zeitplan statt zu einer Vorgabe eines Reiseveranstalters. Wenn du im August zu Besuch bist, zieh um 8 Uhr los, bevor sich der Marienplatz füllt und die Sonne die freiliegenden Abschnitte der Route hart trifft: Der Guide empfängt dich an deinem Startpunkt, eröffnet den Spaziergang mit der Geschichte des Karlsplatzes und hält das Gespräch den ganzen Weg über in dem Tempo aufrecht, das du wählst. An einem klaren Oktobermorgen kannst du dir an jeder Station Zeit lassen, an den Ständen des Viktualienmarktes verweilen, und der Guide passt sich an, was dich interessiert, statt eine Gruppe zum nächsten Punkt zu hetzen. Wann immer du bereit bist loszuziehen, starte deine München-Tour und lass die Stadt den Rest entscheiden.




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Drück auf Start, wo immer du bist, auch hunderte Kilometer von München entfernt, und der Guide fängt sofort an, seine Geschichten zu erzählen. In der Stadt wählst du jeden der 12 Stopps als Startpunkt: Der Guide führt dich hin und redet dann die ganze Route mit dir, fragt nach, hört zu, merkt sich deine Antworten und passt die Tour daran an.
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München Event- und Festival-Kalender
Jährliche Höhepunkte, für die sich eine Reise lohnt, Monat für Monat.
Bayerns Straßenkarneval mit Kostümumzügen, Tanz und dem Gaudiwurm, der sich durch Karlsplatz, Marienplatz und Viktualienmarkt schlängelt.
Münchens Starkbierzeit, in der die Brauereien ihr doppelt gemalztes Starkbier (Salvator, Triumphator und andere) anzapfen.
Die 'kleine Wiesn' auf der Theresienwiese: zwei Bierzelte, mehr als 100 Schausteller, zwei Feuerwerke, Bayerns größter Flohmarkt am Eröffnungswochenende und ein Oldtimertreffen.
Ein jahrhundertealter Jahrmarkt am Mariahilfplatz im Stadtteil Au: Antiquitäten, ein Ramschmarkt, Karussells, Keramik und bayerische Essstände, dreimal im Jahr in Frühling, Sommer und Herbst abgehalten.
Eine große Prozession durch die Münchner Altstadt, bei der der Bischof die Monstranz an festlich geschmückten Altären vorüberträgt, begleitet von Kirchenliedern und feierlicher Stimmung an einem bayerischen Feiertag.
Bayerns größtes LGBTQ+-Event: ein zweiwöchiges Programm mit über 100 Veranstaltungen, das in der PolitParade mit mehr als 100.000 Teilnehmenden gipfelt, dazu eine dreitägige Pride-Meile auf der Ludwigstraße.
Ein multikulturelles Open-Air-Festival im Olympiapark: Weltmusik, Theater, Zirkus, ein Biomarkt und internationale Küche, jeden Nachmittag und Abend über vier Wochen.
Eines der größten Filmfestivals Deutschlands: rund 28 Weltpremieren, tägliche Vorführungen von 9 bis 24 Uhr, Galas und ein Branchenprogramm über zehn Tage in Kinos der ganzen Stadt.
Das weltgrößte Volksfest, das 2024 mit 6,7 Millionen Besuchern in 17 Bierzelte auf die Theresienwiese kam.
Rund 100 Museen, Sammlungen und Galerien öffnen an einem einzigen Abend von 18 bis 1 Uhr, verbunden durch einen Shuttlebus und zugänglich mit einem Kombiticket für rund 18 Euro.
Deutschlands bekanntester Weihnachtsmarkt mit über 130 Ständen auf dem Marienplatz und dem Rindermarkt, täglicher Adventsmusik vom Rathausbalkon, einer Kinder-'Himmelswerkstatt' und einem Krampuslauf.
Ein ökologisch ausgerichtetes Winterfestival auf der Theresienwiese: ein fair gehandelter Bio-Weihnachtsmarkt, Konzerte in einer überdachten Musikarena und internationale Küche, als grünere Alternative zum klassischen Christkindlmarkt.
Insider-Tipps für München
Die Regeln aus den Foren, an einem Ort.
- Plan niemals einen Montag rund um die großen Galerien. Alte Pinakothek, Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Brandhorst, Glyptothek und Bayerisches Nationalmuseum schließen alle montags. Für einen Montag weich aufs Deutsche Museum (täglich offen), das BMW Museum (Dienstag bis Sonntag) oder die Residenz (täglich offen) aus.
- Der 1-Euro-Sonntag in den staatlichen Museen (Alte und Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Brandhorst, Glyptothek) ist ein Schnäppchen, das jeder kennt, also wird es voll. Für dieselben Sammlungen beim halben Andrang geh am Dienstag- oder Mittwochabend, wenn die Pinakotheken bis 20 Uhr geöffnet bleiben.
- Fürs Oktoberfest ohne Reservierung ziel auf Mittwoch bis Freitag zwischen 10 und 15 Uhr, das einzige realistische Fenster, um in ein Hauptzelt zu kommen und einen Platz zu finden. Wochenenden sind ohne Buchung aussichtslos, und das erste und letzte Wochenende sind die vollsten von allen. Mitte der zweiten Woche bietet das beste Verhältnis von Preis zu Erlebnis.
- Reservier Oktoberfest-Zelttische Monate vorher. Viele Zelte öffnen die Buchungen schon zwischen Dezember und März für die kommende Saison. Für die Tage vom 19. September bis 4. Oktober zurr dir einen Wochenend-Tisch bis April oder Mai fest, denn das erste und letzte Wochenende sind binnen Stunden ausverkauft.
- Der Viktualienmarkt läuft Montag bis Samstag von 8 bis 19 Uhr und schließt an Sonn- und Feiertagen, plan also keinen Sonntags-Schlemmerzug dort ein. Montag 8 bis 10 Uhr ist der ruhigste Slot der Woche, während Samstag 11 bis 13 Uhr voller ist als ein Frühlingsfest-Nachmittag.
- Nutz Föhntage für Alpenpanorama-Fotos. Dieser warme Alpenwind trifft am häufigsten von März bis Mai und von September bis Oktober ein und klärt die Luft so, dass die Berge bis zu 60 km weit sichtbar sind. Steig an einem Föhntag direkt auf den Olympiaturm für einen Blick bis zur Zugspitze.
- Die Pavillons im Nymphenburger Park, Amalienburg, Badenburg, Pagodenburg und die Magdalenenklause, sind nur von April bis zum 15. Oktober geöffnet. Vom 16. Oktober bis März bleiben sie komplett geschlossen, plan deinen Besuch also vor Mitte Oktober, um diese barocken Juwelen zu sehen.
- In den klassischen Münchner Biergärten (denen ohne Küche) darfst du dein eigenes Essen mitbringen, nur die Getränke müssen aus dem Garten kommen. Der Hirschgarten ist mit 8.000 Plätzen der größte. Für eine vierköpfige Familie spart das ordentlich gegenüber einem Restaurantbesuch.
Feiertage in München
An diesen Tagen schließen viele Läden und Büros, der Nahverkehr wird dünner, und Sehenswürdigkeiten sind überrannt oder zu. Plane drumherum.
| Datum | Feiertag | Was schließt |
|---|---|---|
| 1. Jan | Neujahr | Alles geschlossen: Deutsches Museum, Residenz, Geschäfte und die meisten Restaurants. Die Biergärten sind zu. Der Nahverkehr fährt einen ausgedünnten Sonntagsfahrplan. |
| 6. Jan | Heilige Drei Könige (Dreikönigstag) | Ein bayernweiter Feiertag: Geschäfte zu, die meisten Museen geschlossen, eine ruhige Stadt. Ein idealer fauler Auftakt für einen Januar-Besuch, bevor die tiefe Nebensaison-Ruhe und die Schnäppchenpreise einsetzen. |
| 3. Apr | Karfreitag | Ein strenger Feiertag in Bayern mit öffentlichem Tanzverbot: Clubs und viele Theater schließen, Kinos sind eingeschränkt. Museen bleiben offen, und die Kirchen sind voll. Ein feierlicher, sehr stiller Tag in der ganzen Stadt. |
| 6. Apr | Ostermontag | Viele Geschäfte schließen, und der Tourismus erreicht dank der deutschen Osterferien (30. März bis 10. April) seinen Höhepunkt. Museen und die großen Sehenswürdigkeiten bleiben offen, sind aber gut besucht. |
| 1. Mai | Tag der Arbeit | Eine Arbeiterkundgebung füllt den Marienplatz, die Biergärten sind voll, und das Frühlingsfest läuft auf der Theresienwiese auf Hochtouren. Die meisten Geschäfte schließen. |
| 14. Mai | Christi Himmelfahrt (Vatertag) | Ein langes Brückenwochenende in Deutschland: Viele Einheimische machen Tagesausflüge, und der Englische Garten füllt sich. Die Biergärten laufen am Limit. |
| 25. Mai | Pfingstmontag | Wieder ein Feiertag mit langem Wochenende, und Bayerns Pfingstferien (26. Mai bis 5. Juni) beginnen gleich im Anschluss. Manche Geschäfte schließen; buch deine Unterkunft im Voraus. |
| 4. Jun | Fronleichnam | Ein bayernweiter Feiertag: Eine große Prozession zieht durch die Altstadt, Geschäfte schließen, manche Sehenswürdigkeiten sind zu, und der Verkehr im Zentrum ist gestört. Ein eindrucksvoller Fotomoment, aber das öffentliche Leben pausiert. |
| 15. Aug | Mariä Himmelfahrt | Ein bayernweiter Feiertag mitten in den Sommerferien: Geschäfte schließen, und die Isarufer und der Englische Garten füllen sich mit Picknickern. Zusammen mit der August-Hitze ist das einer der vollsten Tage des Spätsommers. |
| 3. Okt | Tag der Deutschen Einheit | Ein nationaler Feiertag, der in die Endphase des Oktoberfests fällt: starke Auslastung und ein langes Brückenwochenende. Die meisten Museen bleiben nach der Sonntagsregelung offen. Öffentliche Feiern am Odeonsplatz. |
| 1. Nov | Allerheiligen | Ein bayernweiter Feiertag: Geschäfte schließen, und die Einheimischen besuchen die Friedhöfe. Ein stiller, besinnlicher Stadttag und ein hervorragender Museumstag mit wenig Andrang, denn die Galerien bleiben offen. |
| 25. Dez | 1. Weihnachtstag | Alles geschlossen. Der Christkindlmarkt ist bereits am 24. Dezember zu Ende gegangen, die Stadt liegt also still und verriegelt da, abgesehen von Kirchen und Hotelrestaurants. |
| 26. Dez | 2. Weihnachtstag (Stephanstag) | Ein nationaler Feiertag: Manche Sehenswürdigkeiten öffnen wieder, und Familien machen entspannte Ausflüge. Ruhiger und offener als der erste Weihnachtstag selbst. |
München Monat für Monat

München im Januar
Der Januar ist München von seiner ruhigsten und günstigsten Seite, Tageshöchstwerte um 4 °C und Nächte unter dem Gefrierpunkt, mit rund 14 feuchten oder schneereichen Tagen. Der Schnee kommt und geht, und mehr als einen warmen Mantel brauchst du selten. Die Pinakotheken und die Residenz sind nahezu schlangenfrei. Nach dem Dreikönigstag am 6. Januar sind die Weihnachtsmarkt-Massen längst weg, und die Stadt findet in einen langsamen, schnäppchengünstigen Winterrhythmus.
Der Vibe Das ist der eine Monat, in dem sich die Galerien fast privat anfühlen und die Münchner tatsächlich zu Hause sind. Das Café- und Wirtshausleben ist gemächlich, und ein vom Schnee bestäubter Nymphenburger Park ist eine Postkarte, auf der niemand drauf ist. Graue Tage knapp über null sind der Preis, und ein fairer dazu.
Nicht verpassen Hält der Frost ein paar Tage, laufen die Einheimischen Schlittschuh auf dem zugefrorenen Nymphenburger Kanal. Die Eisbach-Surfer reiten das ganze Jahr über in 5/4-mm-Neopren, ein kostenloses Schauspiel im 2 bis 6 °C kalten Wasser gleich am Rand des Englischen Gartens.
Andrang-Treiber Keine Feste, sobald der Dreikönigstag am 6. Januar vorbei ist, keine Schulferien und der niedrigste internationale Besucherdruck des ganzen Jahres.
Saison Heißer Glühwein und Maronenstände halten sich Anfang des Monats noch, und eine dampfende Leberknödelsuppe in einem holzvertäfelten Wirtshaus ist das richtige Aufwärmprogramm für den Januar.
Achtung Der 1. Januar und der 6. Januar (Dreikönigstag, ein bayerischer Feiertag) schließen Museen und Geschäfte; der Nahverkehr fährt ausgedünnt. Das Deutsche Museum ist am 1. Januar zu.
Der günstigste Monat des Jahres; Mittelklassehotels ab etwa 80 Euro die Nacht.

München im Februar
Der Februar bleibt kalt (Höchstwerte um 7 °C, Tiefstwerte um den Gefrierpunkt), aber eine Spur heller als der Januar. Der große Anziehungspunkt ist der Fasching, Bayerns Straßenkarneval, mit Höhepunkt vom 15. bis 17. Februar und dem kostümierten Gaudiwurm-Umzug, der sich am 17. ab 10:30 Uhr durch Karlsplatz, Marienplatz und Viktualienmarkt windet. Die Museen bleiben leer, und die Ticketpreise liegen auf ihrem Wintertief. Ski-Tagesausflügler aus ganz Bayern und Österreich kommen durch, aber die Stadt selbst ist ruhig.
Der Vibe Der Februar ist ehrliches, ungeschminktes München, keine Show für Touristen und kein Saisonaufschlag. Der Faschingsdienstag-Finale am 17. Februar ist der eine Nachmittag, an dem du die Münchner in vollem kostümiertem Übermut erlebst, der Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt das Glanzlicht.
Nicht verpassen Erleb den Gaudiwurm-Faschingsumzug am 17. Februar und den Tanz der Marktweiber auf dem Viktualienmarkt. Föhntage können schon kommen und die Luft für scharfe Alpenblicke vom Olympiaturm klären.
Andrang-Treiber Das Fasching-Wochenende zieht ein paar zusätzliche Besucher an, und bayerische wie österreichische Skifahrer nutzen München als Basis, aber nichts in der Nähe der Hochsaison.
Saison Fasching heißt Krapfen, die mit Marmelade gefüllten bayerischen Pfannkuchen, die in der Karnevalswoche in jedem Bäckereifenster gestapelt sind.
Achtung Die Residenz schließt am Faschingsdienstag (17. Februar 2026), und das Schloss Nymphenburg lässt seine Park-Pavillons bis April geschlossen.
Noch Nebensaison und tolles Hotel-Preis-Leistungs-Verhältnis; das Fasching-Wochenende kann sich kurzfristig füllen.
Bayerns Straßenkarneval mit Kostümumzügen, Tanz und dem Gaudiwurm, der sich durch Karlsplatz, Marienplatz und Viktualienmarkt schlängelt. Der Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt am Faschingsdienstag ist der unverwechselbare lokale Höhepunkt.
Wer Münchner einmal ihre Zurückhaltung ablegen und verkleidet auf der Straße feiern sehen will, für den ist das Faschingswochenende Mitte Februar die einzige Gelegenheit, dass das draußen statt im Bierzelt passiert.

München im März
Der März weckt München auf: Höchstwerte klettern auf 10 °C, die Café-Terrassen tauchen wieder auf, und die Skisaison läuft aus. Das prägende Ereignis ist die Starkbierzeit mit dem Paulaner-Nockherberg-Fest (eine Tradition seit 1870), das ungefähr vom 6. bis 29. März läuft. Der Andrang bleibt moderat, die Starkbier-Säle sind das Einzige, was sich füllt. Es ist der letzte wirklich ruhige Monat, bevor der Frühling die Stadt voll macht.
Der Vibe Der März ist das Oktoberfest der Insider. Die Starkbierzeit ist ein echtes Münchner Ritual, das satirische Derbleck'n der Politiker am Nockherberg, von dem die meisten Touristen nie auch nur hören. Trink ein frisch gezapftes Salvator in einem der ältesten Brauhaus-Säle der Stadt, ganz ohne Kostüm-Gedränge.
Nicht verpassen Das Starkbierfest am Paulaner Nockherberg ist das Muss des Monats. Föhntage sind im März häufig, behalt also die Vorhersage im Auge und steig auf den Olympiaturm für eine klare Sicht bis zur Zugspitze.
Andrang-Treiber Die Starkbierwoche füllt die Festsäle der Brauereien und schiebt die Hotelpreise an, aber der Rest der Stadt bleibt nebensaison-ruhig.
Saison Starkbier (Salvator, Triumphator und ihresgleichen) wird frisch vom Hahn gezapft, doppelt gemälzt und kräftig, das Saisongetränk, das das Fest erst aufgebaut hat.
Moderat; die Starkbierwoche treibt die Hotels um 10 bis 15 % hoch und füllt die Festsäle, sonst ruhig.
Münchens Starkbierzeit, in der die Brauereien ihr doppelt gemalztes Starkbier (Salvator, Triumphator und andere) anzapfen. Das Paulaner-Fest am Nockherberg, das seit 1870 stattfindet, verbindet das Bier mit dem satirischen 'Derbleck'n', der Verspottung führender Politiker.
Das ist das Oktoberfest der Eingeweihten: ein echtes Münchner Ritual, von dem die meisten Touristen nie hören, mit kräftigem Bier frisch vom Fass in einer der ältesten Brauereihallen der Stadt und ganz ohne Gedränge.

München im April
Der April bringt echten Frühling, Höchstwerte um 14 °C, Blüten in den Parks und die ersten warmen Biergarten-Nachmittage. Das Frühlingsfest, die kleinere Frühlingsschwester des Oktoberfests, eröffnet am 17. April auf der Theresienwiese mit zwei Zelten, Feuerwerk und Bayerns größtem Flohmarkt. Die Auer Maidult startet am 25. April am Mariahilfplatz. Ostern fällt früh (Karfreitag 3. April), die Schulferienwochen sorgen also für einen moderaten Andrangsschub.
Der Vibe Das Frühlingsfest ist die Festatmosphäre des Oktoberfests ohne das Gedränge oder den Preissprung, ein lokales Geheimnis, das offen auf derselben Theresienwiese liegt. Der April hat noch ruhige Ränder, du kannst an einem Werktagabend in ein Schwabinger Wirtshaus spazieren, aber dieses Fenster schließt sich.
Nicht verpassen Das Frühlingsfest läuft ab dem 17. April mit zwei Feuerwerken und Bayerns größtem Flohmarkt am 18. April. Die Biergärten öffnen vollständig wieder, sobald es über 12 °C geht, und die Park-Pavillons von Nymphenburg öffnen wieder für die Saison.
Andrang-Treiber Die deutschen Osterferien (30. März bis 10. April) und das Frühlingsfest-Eröffnungswochenende stapeln einen moderaten Schub auf einen sonst ruhigen Schultermonat.
Saison Die bayerische Spargelsaison beginnt, gestapelt am Viktualienmarkt und Hollandaise-übergossen als das Frühlingsgericht serviert.
Achtung Der Karfreitag (3. April) bringt Bayerns striktes öffentliches Tanzverbot; Clubs und viele Theater schließen, die Museen bleiben aber offen.
Noch Schultersaison; das Frühlingsfest-Eröffnungswochenende und die deutschen Osterferien heben die Preise leicht an.
Die 'kleine Wiesn' auf der Theresienwiese: zwei Bierzelte, mehr als 100 Schausteller, zwei Feuerwerke, Bayerns größter Flohmarkt am Eröffnungswochenende und ein Oldtimertreffen. Ein Frühjahrs-Kunsthandwerksmarkt gehört zu den festen Bestandteilen der jüngsten Auflagen.
Die ganze Festatmosphäre des Oktoberfests auf demselben Boden der Theresienwiese, aber entspannt und ohne die Massen oder den Preissprung. Das Lieblingsfest der Münchner, von dem fast kein ausländischer Besucher weiß, dass es existiert.
Ein jahrhundertealter Jahrmarkt am Mariahilfplatz im Stadtteil Au: Antiquitäten, ein Ramschmarkt, Karussells, Keramik und bayerische Essstände, dreimal im Jahr in Frühling, Sommer und Herbst abgehalten.
Ein echtes Münchner Lokalkolorit-Event ohne Touristenglanz, perfekt, um einen längeren Aufenthalt zu strecken, und die herbstliche Kirchweihdult passt wunderbar zum Laub-Höhepunkt und der Ruhe nach dem Oktoberfest.

München im Mai
Den Mai nennen viele Münchens besten Monat: angenehme Höchstwerte von 17 °C, an guten Tagen Richtung 24 °C, Biergärten in vollem Betrieb und die Parks in frischem Grün. Auf dem Papier ist er auch der nasseste Monat (124 mm an etwa 16 Tagen), aber der Regen kommt meist als kurze Nachmittagsschauer, nicht als Dauerguss. Das Frühlingsfest läuft bis zum 10. Mai. Drei Feiertage (1. Mai, Himmelfahrt am 14. Mai, Pfingstmontag am 25. Mai) treiben Wochenend-Massen aus ganz Deutschland an.
Der Vibe Der Mai verdient seinen Ruf wirklich, ganz ohne Sternchen. Der Andrang ist da, aber nie erdrückend, die Biergärten summen, und der Nymphenburger Park im Frühlingsgrün mit laufenden Fontänen ist München von seiner mühelosesten Seite. Pack eine Regenschicht für die Nachmittagsgewitter ein, und du hast nahezu den perfekten Monat.
Nicht verpassen Die Biergärten erreichen ihren vollen Takt, der Hirschgarten mit 8.000 Plätzen inklusive. Die Park-Pavillons von Nymphenburg sind offen, und die langen, milden Abende sind wie gemacht für einen Spaziergang an der Isar oder einen Sonnenuntergang am Monopteros im Englischen Garten.
Andrang-Treiber Drei Feiertags-Wochenenden (Tag der Arbeit, Himmelfahrt, Pfingsten) ziehen Tagesausflügler und Wochenendreisende aus ganz Deutschland an, und Bayerns Pfingstferien beginnen am 26. Mai.
Saison Hochsaison für weißen Spargel und Erdbeeren am Viktualienmarkt, mit frischen Radieschen und den ersten Biergarten-Brotzeitbrettern des Jahres.
Die Preise klettern rund 20 % über das Januar-Niveau; die drei Feiertags-Wochenenden (1. Mai, Himmelfahrt, Pfingsten) sind schnell ausgebucht.
Die 'kleine Wiesn' auf der Theresienwiese: zwei Bierzelte, mehr als 100 Schausteller, zwei Feuerwerke, Bayerns größter Flohmarkt am Eröffnungswochenende und ein Oldtimertreffen. Ein Frühjahrs-Kunsthandwerksmarkt gehört zu den festen Bestandteilen der jüngsten Auflagen.
Die ganze Festatmosphäre des Oktoberfests auf demselben Boden der Theresienwiese, aber entspannt und ohne die Massen oder den Preissprung. Das Lieblingsfest der Münchner, von dem fast kein ausländischer Besucher weiß, dass es existiert.
Ein jahrhundertealter Jahrmarkt am Mariahilfplatz im Stadtteil Au: Antiquitäten, ein Ramschmarkt, Karussells, Keramik und bayerische Essstände, dreimal im Jahr in Frühling, Sommer und Herbst abgehalten.
Ein echtes Münchner Lokalkolorit-Event ohne Touristenglanz, perfekt, um einen längeren Aufenthalt zu strecken, und die herbstliche Kirchweihdult passt wunderbar zum Laub-Höhepunkt und der Ruhe nach dem Oktoberfest.

München im Juni
Der Juni ist Münchens wärmste Strecke, Höchstwerte von 22 bis 24 °C und bis zu 16 Stunden Tageslicht. Der Sommerkalender der Stadt füllt sich aus: Das Tollwood Sommerfestival öffnet am 19. Juni im Olympiapark, die CSD Pride Weeks laufen vom 11. bis 28. Juni mit der großen PolitParade am 27. Juni, und das Filmfest München beginnt am 26. Juni. Fronleichnam (4. Juni) ist ein bayerischer Feiertag mit Prozession durch die Altstadt. Rechne mit Nachmittagsgewittern, die von den Alpen heranrollen.
Der Vibe Der Juni ist der Kipppunkt, an dem München von belebt-aber-entspannt in den vollen Sommermodus umschaltet. Die langen Abende machen die warmen, vollen Tage wieder wett: Die Isar füllt sich mit Schwimmern, die Biergärten bleiben über den Sonnenuntergang hinaus laut, und Tollwood verwandelt den Olympiapark in eine einzige große Open-Air-Weltmusikparty. Die Stadt erwacht erst richtig, wenn die Sonne sinkt.
Nicht verpassen Die Isar wird zu Münchens Stadtstrand, ab Mitte Juni am Flaucher und an der Praterinsel bei 16 bis 20 °C Wassertemperatur schwimmbar. Tollwood bringt ab dem 19. jeden Abend kostenlose Open-Air-Weltmusik, Theater und einen Bio-Markt in den Olympiapark.
Andrang-Treiber Die CSD Pride Weeks und die PolitParade am 27. Juni (über 100.000), der Start von Tollwood und Filmfest sowie Bayerns Pfingstferien, die bis Anfang Juni reichen.
Saison Tollwoods internationaler Speisemarkt und die Biergarten-Klassiker (Obatzda, Brezn, Radi) sind auf ihrem sommerlichen Höhepunkt.
Achtung Fronleichnam (4. Juni) schließt Geschäfte und manche Sehenswürdigkeiten, der zentrale Verkehr ist durch die Prozession gestört. Das Schloss Nymphenburg schließt am 18. Juni komplett für eine Stadtveranstaltung.
Stadthotels liegen bei 150 bis 200 Euro die Nacht; das CSD-Pride-Wochenende verknappt die zentrale Verfügbarkeit.
Ein multikulturelles Open-Air-Festival im Olympiapark: Weltmusik, Theater, Zirkus, ein Biomarkt und internationale Küche, jeden Nachmittag und Abend über vier Wochen. Rund 90 % davon sind kostenlos, dazu kommen die kostenpflichtigen Headliner-Konzerte.
Der Olympiapark ist ohnehin ein Pflichtbesuch, und vier Sommerwochen lang wird er zu einem kostenlosen, familienfreundlichen Weltmusikdorf. Ein unbeschwerter, fröhlicher Abend, ganz ohne Ticket.
Bayerns größtes LGBTQ+-Event: ein zweiwöchiges Programm mit über 100 Veranstaltungen, das in der PolitParade mit mehr als 100.000 Teilnehmenden gipfelt, dazu eine dreitägige Pride-Meile auf der Ludwigstraße.
Das größte und lauteste Fest im Münchner Sommerkalender, das die Ludwigstraße und das Stadtzentrum zwei Wochen lang in Beschlag nimmt, und ein Höhepunkt der Frühsommerenergie.
Eines der größten Filmfestivals Deutschlands: rund 28 Weltpremieren, tägliche Vorführungen von 9 bis 24 Uhr, Galas und ein Branchenprogramm über zehn Tage in Kinos der ganzen Stadt.
Für Filmfans ist Ende Juni ideal, und es überschneidet sich mit dem CSD und Tollwood, was es zu einem der lebendigsten Abschnitte im Münchner Jahr macht.

München im Juli
Der Juli ist warm und lebendig, mit Tageshöchstwerten von im Schnitt 24 °C und Hitzespitzen darüber, und er bringt die längsten, vollsten Biergartentage des Jahres. Das Tollwood Sommerfestival läuft bis zum 19. Juli, das Filmfest endet Anfang Juli. Die Auer Jakobidult findet vom 25. Juli bis 2. August am Mariahilfplatz statt. Es ist Hochsaison, aber noch vor dem Familienansturm im August, also voller Schwung ohne den absoluten Höhepunkt. Die Mittagshitze in der Sonne kann zäh werden: Erledige dein Sightseeing vor 10 Uhr, schwimm ab Mittag im Flaucher in der Isar und komm spätabends wieder raus. Ein Abend im Biergarten am Chinesischen Turm oder eine letzte Tollwood-Nacht im Olympiapark zeigt die Stadt von ihrer glücklichsten Seite.
Der Vibe Der Juli ist Sommer-München auf allen Zylindern, heiß, voll und am besten draußen und spät gelebt. Die Mittagssonne kann sich ziehen, aber ein Abend im Biergarten am Chinesischen Turm oder ein Isar-Bad am Flaucher ist die Stadt von ihrer glücklichsten Seite. Hier wird ein privater menschlicher Guide teuer und ausgebucht, während unser dialogischer KI-Guide pauschal 5 Euro die Stunde bleibt, dich um 8 Uhr morgens vor der Hitze loszieht und dir unterwegs jede Frage beantwortet.
Nicht verpassen Das Isar-Schwimmen ist auf seinem Besten (16 bis 20 °C am Flaucher), die stehende Eisbach-Welle zieht den ganzen Tag Surfer an, und die Biergärten im Englischen Garten laufen von mittags bis in die Dämmerung. Erwisch die letzten Tollwood-Nächte im Olympiapark vor dem 19. Juli.
Andrang-Treiber Beginnende europäische Schulferien, das Ausklingen von Tollwood und Filmfest und der Hochsommer-Freizeitreiseverkehr, der das Zentrum füllt.
Saison Bring dein eigenes Picknick in einen küchenlosen Biergarten mit (nur die Getränke musst du dort kaufen), der klassische Münchner Sommerzug, und schließ mit einem italienischen Eis abseits der Hauptstraße ab.
Die Hochsaison beginnt; Hotels 160 bis 220 Euro die Nacht und Biergärten am Limit.
Ein multikulturelles Open-Air-Festival im Olympiapark: Weltmusik, Theater, Zirkus, ein Biomarkt und internationale Küche, jeden Nachmittag und Abend über vier Wochen. Rund 90 % davon sind kostenlos, dazu kommen die kostenpflichtigen Headliner-Konzerte.
Der Olympiapark ist ohnehin ein Pflichtbesuch, und vier Sommerwochen lang wird er zu einem kostenlosen, familienfreundlichen Weltmusikdorf. Ein unbeschwerter, fröhlicher Abend, ganz ohne Ticket.
Ein jahrhundertealter Jahrmarkt am Mariahilfplatz im Stadtteil Au: Antiquitäten, ein Ramschmarkt, Karussells, Keramik und bayerische Essstände, dreimal im Jahr in Frühling, Sommer und Herbst abgehalten.
Ein echtes Münchner Lokalkolorit-Event ohne Touristenglanz, perfekt, um einen längeren Aufenthalt zu strecken, und die herbstliche Kirchweihdult passt wunderbar zum Laub-Höhepunkt und der Ruhe nach dem Oktoberfest.

München im August
Der August ist heiß und voll. Bayerns Sommerferien (3. August bis 14. September) machen ihn zur Familien-Hochsaison, und die Nachmittagstemperaturen erreichen regelmäßig 32 bis 34 °C, ohne Meer zum Abkühlen. Die Isar-Badestellen erreichen ihren Höhepunkt, und Mariä Himmelfahrt am 15. August (ein bayerischer Feiertag) füllt die Flussufer und den Englischen Garten mit Picknickern. Es ist der teuerste Standard-Sommermonat, und die Zimmer sind ausgebucht, reservier also früh.
Der Vibe Der August ist nicht das leer-romantische München, er ist Sommer im Überlebensmodus. Die Hitze ist real, und die Stadt hat keine Küste zum Ausweichen, der Trick der Einheimischen ist also, am Wasser zu leben: am Flaucher, am Eisbach, am Kleinhesseloher See. Mach deine Besichtigungen vor 10 Uhr, geh ab mittags an die Isar und komm spät wieder raus. So gemacht funktioniert der August.
Nicht verpassen Das Isar-Schwimmen erreicht am Flaucher und an der Praterinsel seinen Höhepunkt, der Englische Garten wird ohne Reservierung zum Stadtstrand, und die langen Abende halten die Biergärten bis nach 21 Uhr beschäftigt. Wähl den ruhigeren nördlichen Englischen Garten (Hirschau, Kleinhesseloher See) statt des touristenvollen Südens.
Andrang-Treiber Bayerns Sommerferien (3. August bis 14. September) auf ihrem Höhepunkt, der Feiertag Mariä Himmelfahrt am 15. August und der anhaltende europäische Ferienreiseverkehr.
Saison Die Biergärten sind in ihrem Element; bring ein Brotzeitbrett mit Aufschnitt, Radieschen und Brezn in den Hirschgarten mit und kauf dort nur die Maß.
Achtung Mariä Himmelfahrt (15. August) ist ein bayerischer Feiertag: Geschäfte schließen, und der Viktualienmarkt ist zu, deck dich also am Tag davor ein.
Der teuerste reguläre Sommermonat; Hotels 180 bis 250 Euro die Nacht, also früh buchen.
Ein jahrhundertealter Jahrmarkt am Mariahilfplatz im Stadtteil Au: Antiquitäten, ein Ramschmarkt, Karussells, Keramik und bayerische Essstände, dreimal im Jahr in Frühling, Sommer und Herbst abgehalten.
Ein echtes Münchner Lokalkolorit-Event ohne Touristenglanz, perfekt, um einen längeren Aufenthalt zu strecken, und die herbstliche Kirchweihdult passt wunderbar zum Laub-Höhepunkt und der Ruhe nach dem Oktoberfest.

München im September
Der September ist der absolute Höhepunkt des Münchner Jahres, getrieben ganz und gar vom Oktoberfest, das am 19. September auf der Theresienwiese eröffnet. Das größte Volksfest der Welt zog 2024 6,7 Millionen Besucher in 17 Bierzelte. Das Wetter ist noch angenehm (Höchstwerte um 19 °C), und die frühen Tage vor dem Fest, bis zum 18. September, sind wirklich hervorragend. Ab dem Eröffnungs-Anstich um 12 Uhr läuft die Stadt dann aber unter Volllast, und die Preise verdreifachen sich.
Der Vibe Der September sind zwei Städte in einer. Bis zum 18. September ist es ein schönes, ruhiges Spätsommer-München. Ab dem 19. wird es Oktoberfest-München, elektrisierend, wenn du wegen der Wiesn gekommen bist, überwältigend und überteuert, wenn nicht. Es gibt kein Mittelding: Entweder du verschreibst dich dem Fest und buchst Monate vorher, oder du kommst in der ersten Hälfte und reist ab, bevor die Zelte öffnen.
Nicht verpassen Das Oktoberfest ist das Erlebnis, 17 Zelte, der Mittags-Anstich durch den Oberbürgermeister, Fahrgeschäfte und Tracht überall. Für einen Platz ohne Reservierung geh Mittwoch bis Freitag, 10 bis 15 Uhr. Die erste Monatshälfte vor der Wiesn ist das ruhige, sonnige Fenster für normales Sightseeing.
Andrang-Treiber Das Oktoberfest (ab 19. September) ist der mit Abstand größte Andrangstreiber des Jahres, dazu das Ausklingen der bayerischen Schulferien, die am 14. September enden.
Saison Die Oktoberfest-Küche reicht von Brathendl über Ochsen am Spieß bis zu Riesenbrezn und Obatzda, runtergespült mit dem speziellen, wiesn-starken Festbier, das es nur hier gibt.
Der teuerste Monat: Die Oktoberfest-Wochenenden treiben die Hotels nahe der Theresienwiese auf 300 bis 500 Euro, zentral 200 bis 350; buch Monate vorher.
Das weltgrößte Volksfest, das 2024 mit 6,7 Millionen Besuchern in 17 Bierzelte auf die Theresienwiese kam. Es eröffnet mittags mit dem Anstich des ersten Fasses durch den Oberbürgermeister und läuft begleitet von Fahrgeschäften, Tracht und traditioneller bayerischer Musik. Eintritt kostet nichts, doch für Zelttische am Wochenende braucht es eine Reservierung.
Entweder der ganze Grund zu kommen oder genau das, was man bewusst meidet: Plane das Fest Monate im Voraus und buche ein Zelt, oder wähle gleich einen anderen Monat, denn an den Wochenenden ist ohne Reservierung kaum etwas zu machen.

München im Oktober
Der Oktober teilt sich in zwei. Das Oktoberfest läuft bis zum 4. Oktober, und der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) macht dieses Eröffnungswochenende zu einem vollen Brücken-Feiertag. Ab dem 5. fallen die Preise stark, und die Stadt atmet in eines ihrer besten Fenster aus: Herbstlaub auf seinem Höhepunkt in der dritten Woche (etwa 15. bis 25. Oktober), die Auer Kirchweihdult vom 17. bis 25. Oktober und die Lange Nacht der Münchner Museen am 17. Oktober. Die Höchstwerte pendeln sich um 15 °C ein, mit klaren, frischen Föhntagen.
Der Vibe Die zweite und dritte Oktoberwoche sind ein Geheimnis, das sich hinter dem Lärm des Oktoberfests versteckt: Die Wiesn ist vorbei, die Preise sind gefallen, das Laub im Englischen Garten und im Nymphenburger Park steht auf seinem goldenen Höhepunkt, und du bekommst einen Abendtisch ohne Schlange. Das ist das romantischste, preiswerteste Fenster des ganzen Münchner Jahres.
Nicht verpassen Das Herbstlaub erreicht in der dritten Woche im Englischen Garten, im Nymphenburger Park und auf den Isarwiesen seinen Höhepunkt, mit dem Kleinhesseloher See, der die Farben spiegelt. Die Lange Nacht der Münchner Museen (17. Oktober) öffnet rund 100 Museen bis 1 Uhr nachts, mit Shuttle dazwischen.
Andrang-Treiber Das Oktoberfest-Finale plus das Brückenwochenende zum Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) halten die ersten Tage voll; ab dem 5. Oktober fällt der Andrang ab.
Saison Die Auer Kirchweihdult (17. bis 25. Oktober) bringt regionale Essstände und Kirchweih-Leckereien, das herbstliche Gegenstück zur Maidult im Frühling.
Achtung Die Park-Pavillons von Nymphenburg (Amalienburg, Badenburg und die übrigen) schließen ab dem 16. Oktober für die Saison, besuch sie also davor.
Die Preise fallen schnell, sobald das Oktoberfest am 4. Oktober endet; die zweite Monatshälfte ist hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Ein jahrhundertealter Jahrmarkt am Mariahilfplatz im Stadtteil Au: Antiquitäten, ein Ramschmarkt, Karussells, Keramik und bayerische Essstände, dreimal im Jahr in Frühling, Sommer und Herbst abgehalten.
Ein echtes Münchner Lokalkolorit-Event ohne Touristenglanz, perfekt, um einen längeren Aufenthalt zu strecken, und die herbstliche Kirchweihdult passt wunderbar zum Laub-Höhepunkt und der Ruhe nach dem Oktoberfest.
Rund 100 Museen, Sammlungen und Galerien öffnen an einem einzigen Abend von 18 bis 1 Uhr, verbunden durch einen Shuttlebus und zugänglich mit einem Kombiticket für rund 18 Euro.
Eine seltene Gelegenheit, an einem einzigen Abend durch Münchens Museen zu ziehen, mit festlicher Spätabendstimmung und gut abseits der Oktoberfest-Wochen.

München im November
Der November ist grau, kühl (Höchstwerte um 9 °C) und die ruhigste, feuchteste Strecke vor der Festsaison. Allerheiligen (1. November) ist ein stiller bayerischer Feiertag. Ab dem 20. November öffnet der Christkindlmarkt am Marienplatz, und das Tollwood Winterfestival startet am 24. November auf der Theresienwiese und hebt die Stimmung, wenn die ersten Märkte aufleuchten. Die Museen sind angenehm leer, und die Preise bleiben moderat, was ihn zu einem starken Preis-Leistungs-Monat macht.
Der Vibe Der frühe November ist das Tal der Nebensaison, wenig Licht, kahle Bäume und die Stadt von ihrer einheimischsten, gemächlichsten Seite, was genau der Grund ist, warum die Galerien eine Freude sind. Dann gehen in der letzten Woche die Weihnachtsmärkte an, und die ganze Stimmung kippt: Glühwein-Dampf, Lichterketten und Adventsmusik, die vom Marienplatz-Balkon herüberweht.
Nicht verpassen Der Christkindlmarkt am Marienplatz (ab 20. November) und das ökobewusste Tollwood Winterfestival auf der Theresienwiese (ab 24. November) eröffnen die Festsaison. Werktags sind die Pinakotheken etwa so leer und ungestört, wie Münchens große Sammlungen es je werden.
Andrang-Treiber Anfangs fast keiner, der niedrigste Druck seit dem Winter, bis die Weihnachtsmärkte ab dem 20. November die Wochenenden im Zentrum zu füllen beginnen.
Saison Die Weihnachtsmarktsaison bringt Glühwein, Maronen, Lebkuchen und Bratwurst als das erste Kaltwetter-Streetfood des Jahres.
Achtung Allerheiligen (1. November) ist ein bayerischer Feiertag: Geschäfte schließen, die Museen bleiben aber für einen ruhigen Tag offen.
Moderate Hotelpreise; die Weihnachtsmarkt-Wochenenden ab Ende November füllen sich, aber die Museen bleiben günstig und ruhig.
Deutschlands bekanntester Weihnachtsmarkt mit über 130 Ständen auf dem Marienplatz und dem Rindermarkt, täglicher Adventsmusik vom Rathausbalkon, einer Kinder-'Himmelswerkstatt' und einem Krampuslauf.
Die Kulisse am Marienplatz vor dem Neuen Rathaus ist der Bilderbuch-Weihnachtsmarkt schlechthin. An Wochenenden wird es extrem voll, geh also unter der Woche, dann hast du denselben Zauber mit Platz zum Atmen.
Ein ökologisch ausgerichtetes Winterfestival auf der Theresienwiese: ein fair gehandelter Bio-Weihnachtsmarkt, Konzerte in einer überdachten Musikarena und internationale Küche, als grünere Alternative zum klassischen Christkindlmarkt.
Weniger touristisch und lokaler als der Markt am Marienplatz, mit Live-Musik unter Dach, ideal für einen kalten Abend, an dem du Atmosphäre ohne das Gedränge im Zentrum suchst.

München im Dezember
Der Dezember ist festlich und stimmungsvoll, kalt (Höchstwerte um 5 °C, nachts oft unter null) mit Schneechance. Der Christkindlmarkt füllt den Marienplatz bis zum 24. Dezember mit über 130 Ständen, mit Adventsmusik vom Rathausbalkon, und das Tollwood Winterfestival läuft bis zum 23. Dezember plus einer Silvesterparty. Heiligabend schließt ab Mittag alles, und der erste Weihnachtstag ist komplett zu, plan diese Termine also sorgfältig.
Der Vibe Der Dezember-München ist eine echte Weihnachtskarten-Stadt: der Markt am Marienplatz unter dem Neuen Rathaus, Schnee, der die Türme der Frauenkirche bestäubt, der Duft gebrannter Mandeln überall. Markt-Besuche unter der Woche sind ruhig und magisch; Wochenenden ein Gedränge. Denk nur dran, dass die Stadt vom Nachmittag des Heiligabends bis zum 25. totenstill wird.
Nicht verpassen Der Christkindlmarkt am Marienplatz (bis 24. Dezember) mit seinen über 130 Ständen und den Adventskonzerten vom Balkon ist das Herzstück, und das Tollwood Winterfestival bietet auf der Theresienwiese eine weniger touristische, lokalere Alternative. Ein verschneiter Nymphenburger Park ist das Winter-Postkartenmotiv.
Andrang-Treiber Die Weihnachtsmarkt-Wochenenden bis zum 24. Dezember und die Silvester-Menge sind die Spitzen; werktags bleibt es überschaubar.
Saison Glühwein, Lebkuchen, gebrannte Maronen und Bratwurst prägen das Marktmenü, für die Mutigen kommt ab und an eine Feuerzangenbowle dazu.
Achtung Heiligabend (24. Dezember) schließt ab Mittag alles, auch den Markt; der erste Weihnachtstag (25. Dezember) ist komplett zu. Das Deutsche Museum schließt am 24. und 31. Dezember, die Residenz am 24., 25. und 31. Dezember.
Hotels 150 bis 250 Euro die Nacht; Markt-Wochenenden und Silvester sind die vollen, teureren Termine.
Deutschlands bekanntester Weihnachtsmarkt mit über 130 Ständen auf dem Marienplatz und dem Rindermarkt, täglicher Adventsmusik vom Rathausbalkon, einer Kinder-'Himmelswerkstatt' und einem Krampuslauf.
Die Kulisse am Marienplatz vor dem Neuen Rathaus ist der Bilderbuch-Weihnachtsmarkt schlechthin. An Wochenenden wird es extrem voll, geh also unter der Woche, dann hast du denselben Zauber mit Platz zum Atmen.
Ein ökologisch ausgerichtetes Winterfestival auf der Theresienwiese: ein fair gehandelter Bio-Weihnachtsmarkt, Konzerte in einer überdachten Musikarena und internationale Küche, als grünere Alternative zum klassischen Christkindlmarkt.
Weniger touristisch und lokaler als der Markt am Marienplatz, mit Live-Musik unter Dach, ideal für einen kalten Abend, an dem du Atmosphäre ohne das Gedränge im Zentrum suchst.
Häufige Fragen
Wann ist die beste Reisezeit für München?
Der Mai und die erste Oktoberhälfte sind die beste Reisezeit für München. Der Mai bringt das Frühlingsfest, offene Biergärten und 18 bis 24 °C bei überschaubarem Andrang. Der frühe Oktober (5. bis 20. Oktober) bietet die Ruhe nach dem Oktoberfest, Herbstlaub auf seinem Höhepunkt rund um die dritte Woche, kurze Museumsschlangen und niedrigere Hotelpreise als im September.
Was sind die günstigsten Monate für eine München-Reise?
Der Januar ist der günstigste Monat, mit Mittelklassehotels ab etwa 80 Euro die Nacht und nahezu leeren Museen. Februar und November sind ebenfalls preiswert. Ein herausragender Spartrick ist der 1-Euro-Sonntag in den staatlichen Museen, der dir die Alte Pinakothek und das Brandhorst für rund 2 Euro zusammen bündelt, dazu der kostenlose Christkindlmarkt Ende November.
Wann ist das Oktoberfest 2026, und soll ich darum herum planen?
Das Oktoberfest 2026 läuft vom 19. September bis 4. Oktober auf der Theresienwiese. Wenn das Fest dein Ziel ist, buch Hotel und Zeltreservierung Monate vorher, denn die Wochenenden sind binnen Stunden ausverkauft. Wenn nicht, meide diese Tage: Die Hotels verdreifachen sich nahe dem Gelände auf 300 bis 500 Euro, und das Zentrum quillt über. Entweder du machst es ganz, oder du kommst vor dem 19. September oder nach dem 5. Oktober.
Wann sollte ich München meiden?
Meide den September rund ums Oktoberfest (19. September bis 4. Oktober), es sei denn, du gehst wegen des Fests: Die Preise verdreifachen sich, und das Zentrum ist überlastet. Der August ist der teuerste Standard-Sommermonat, vollgepackt durch Bayerns Schulferien (3. August bis 14. September), mit 32 bis 34 °C an den Nachmittagen und keinem Meer zum Abkühlen.
Wie ist München im Winter und im Dezember?
Der Münchner Winter ist kalt (Höchstwerte um 5 °C im Dezember, nachts oft unter null) mit gelegentlichem Schnee. Der Dezember ist festlich: Der Christkindlmarkt füllt den Marienplatz bis zum 24. Dezember mit über 130 Ständen, und das Tollwood Winterfestival läuft bis zum 23. Dezember. Beachte, dass Heiligabend ab Mittag alles schließt und der erste Weihnachtstag komplett zu ist, plan diese beiden Tage also sorgfältig.
Ist der Mai trotz des Regens eine gute Reisezeit für München?
Ja. Der Mai ist einer der besten Monate Münchens: 17 °C Richtung 24 °C, Biergärten in vollem Betrieb und die Parks in frischem Grün. Auf dem Papier ist er der nasseste Monat (124 mm an etwa 16 Tagen), aber der Regen kommt meist als kurze Nachmittagsschauer statt als Dauerguss, pack also eine leichte Regenschicht ein und plan drumherum.
Welchen Tag sollte ich für Münchens Museen meiden?
Meide den Montag für die großen Galerien. Alte Pinakothek, Neue Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Brandhorst, Glyptothek und Bayerisches Nationalmuseum schließen alle montags. Für einen Montag besuch stattdessen das Deutsche Museum (täglich offen), das BMW Museum (Dienstag bis Sonntag) oder die Residenz (täglich offen).
Wann kann man in München in der Isar schwimmen?
Die Isar ist nach Münchner Maßstab von etwa Mitte Juni bis Anfang September schwimmbar, wenn das Alpenflusswasser 16 bis 20 °C erreicht. Die beliebtesten Stellen sind der Flaucher und die Praterinsel. An Juli- und August-Wochenenden füllen sich die Flussufer bis zum späten Vormittag mit einheimischen Grillern, geh also unter der Woche oder komm vor 11 Uhr.
Wie viele Tage brauche ich für München?
Zwei bis drei Tage decken die Höhepunkte ab: Marienplatz und Altstadt, die Residenz, eine Pinakothek oder das Deutsche Museum und der Englische Garten mit seinen Eisbach-Surfern. Vier bis fünf Tage lassen dich das Schloss Nymphenburg, BMW Welt und Olympiapark, einen Biergarten-Nachmittag und einen Tagesausflug nach Neuschwanstein oder Dachau ergänzen.
Egal welcher Monat: dein Guide ist schon da
Welches Datum du auch wählst, ein privater Stadtführer wird an Wochenenden, Feiertagen und in der Hochsaison teurer und schwerer buchbar. Unser Live-KI-Guide, der mit dir mitgeht und dir laut jede Frage beantwortet, funktioniert genau andersherum.
Ein fester Preis, jeden Tag
Kein Feiertags-, Wochenend-, Nacht- oder Hochsaison-Aufschlag. Ein privater Guide in München kostet schnell weit über 100 Euro für einen halben Tag, an Feiertagen mehr. Unserer bleibt gleich.
Verfügbar, sobald du willst
Starte um Mitternacht oder im Morgengrauen, an Weihnachten, im Schnee, in der August-Hitze. Keine ausgebuchte Hochsaison, kein Buchen Wochen im Voraus.
Dein Tempo, ohne tickende Uhr
Mach eine lange Mittagspause, starte nach Einbruch der Dunkelheit neu, wiederhole einen Stopp. Die Tour wartet einfach auf dich.
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