Bad Gastein Waterfall
Man hört ihn, bevor man ihn sieht. Die Gasteiner Ache fällt in drei Stufen rund 340 Meter mitten durch den Ort, und die unterste Stufe donnert direkt unter der Straße über die steinerne Wasserfallbrücke hinweg, 1840 erbaut und 1927 verbreitert. Das ist das Wahrzeichen des Ortes, gemalt von der halben Zunft aller Künstler, die je hier durchgekommen sind. Der Wasserfall ist rund um die Uhr zugänglich und kostenlos, was ihn zum naheliegenden Startpunkt macht. Steht man auf der Brücke, bekommt man den Sprühnebel ins Gesicht und sieht den ganzen terrassierten Ort über sich aufragen. Ein Hinweis: Ein kleines Kraftwerk weiter oben in Böckstein hat den Durchfluss seit 1980 verringert, also tobt der Wasserfall am heftigsten nach Regen oder zur Schneeschmelze im Frühjahr. Das Morgenlicht trifft die oberen Stufen am schönsten. Von hier aus geh noch nicht vom Wasser weg. Der Straubingerplatz liegt ein paar Schritte nördlich am selben Platz.
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