Palazzata
Das ist das Postkartenmotiv, für das du gekommen bist, und es ist das Erste, was du vom Boot oder Bus aus siehst: eine dichte Reihe hoher, schmaler Turmhäuser, gestrichen in Ocker, Rosa und verblasstem Rot, dicht an dicht entlang der Uferfront aufgereiht. Sie wurden als Wehrmauer errichtet, deshalb stehen sie so eng und so hoch, mit dem Hafen, der ihnen zu Füßen plätschert. Geh die Promenade langsam ab und schau nach oben. Im Erdgeschoss sind heute Bars und Eisdielen, in den oberen Stockwerken wird noch gewohnt, mit Wäsche, die quer über den Fenstern hängt. Es ist kostenlos und jederzeit zugänglich, also kein Ticket und keine Eile. Trink hier einen Kaffee, wenn du magst, aber der eigentliche Trick ist, weiter Richtung Landspitze zu gehen, denn der Blick zurück auf diese Wand voller Farbe ist von den Felsen bei San Pietro am schönsten.
2 Min. Fußweg zur nächsten Station




