Ludwigskirche
Fang hier an, auf dem Ludwigsplatz, denn nichts anderes in der Stadt haut dich so um wie das hier. Die Kirche steht exakt in der Mitte eines symmetrischen Barockplatzes, alles heller Sandstein und klare Linien, und der Effekt soll dich mitten auf dem Platz innehalten lassen. Stengel baute sie ab 1762 für Fürst Wilhelm Heinrich, und sie zählt zu den wichtigsten protestantischen Barockkirchen Deutschlands. Die Überraschung ist das Innere: strahlend weiß und golden, fast verblüffend nach der nüchternen Fassade. Ein Blick hinein lohnt sich, aber schau vorher auf die Uhr. Sie ist nur Freitag bis Sonntag von 11:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und Montag bis Donnerstag geschlossen. Der Eintritt ist frei. Wenn du unter der Woche kommst, genieße einfach den Platz und die Fassade, die ohnehin der eigentliche Hingucker ist. Wenn du fertig bist, geh nach Osten und bergab Richtung Schloss und folge den Straßen, die zum Fluss hinunterführen.
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