Porta Nigra
Sie ist schwarz, sie ist riesig, und sie steht seit etwa 170 n. Chr. an derselben Stelle. Die Porta Nigra (lateinisch für "schwarzes Tor") ist das besterhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen, und die Trierer haben sie so ins Herz geschlossen, dass sie einfach "die Porta" sagen. Ursprünglich war sie 36 Meter lang und gut 29 Meter hoch, aus Sandsteinquadern ohne Mörtel aufgeschichtet und mit Eisenklammern zusammengehalten. Geh nah heran, dann siehst du die Kerben, wo mittelalterliche Plünderer diese Klammern herausgebrochen haben. Du kannst das Tor täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr besteigen, und das Ticket lohnt sich für den Blick die Fußgängerzone hinunter, auch wenn schon die Außenseite allein die Station rechtfertigt. Stell dich erst auf die Seite zum Porta-Nigra-Platz, mit dem dunklen Stein im ganzen Blickfeld, bevor du unter die Bögen trittst. Von hier aus geht es südwärts die Simeonstraße hinunter, die Haupteinkaufsstraße, direkt auf den Dom zu.
6 Min. Fußweg zur nächsten Station








