Schwerin Castle
Es sieht aus wie erfunden. Das Schloss liegt auf einer eigenen Insel im See, lauter Türmchen, goldene Kuppeln und Renaissance-Steinwerk, und die erste Reaktion ist meist, dass das nicht echt sein kann. Es ist echt. Begonnen 1560 und 1857 in einem neugotischen Stil vollendet, der teils französischen Schlössern nachempfunden ist, war es der Sitz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge. Seit 1990 beherbergt es den Landtag, und im Juli 2024 wurde es als Kernstück des Schweriner Residenzensembles in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Im Inneren sind der Thronsaal, die Ahnengalerie und die Schlosskirche die Höhepunkte. Der Eintritt kostet 13 Euro, ermäßigt 9 Euro, geöffnet Dienstag bis Sonntag (montags geschlossen, letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung). Das Innere lohnt sich, wenn du eine Stunde Zeit hast. Der umliegende Schlosspark ist kostenlos, immer offen und der beste Ort, um für den Postkartenblick eine Runde zu drehen.
3 Min. Fußweg zur nächsten Station






