Hansehafen
Am Hafen macht Stade seinen ersten Eindruck, und der sitzt. Zwei Reihen Fachwerkhäuser lehnen sich über ein stilles rechteckiges Becken, ihre Spiegelbilder verdoppeln die Giebel im Wasser. Die Häuser am Westufer reichen bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die am Ostufer sind jünger, weil die ursprünglichen Bauten beim Stadtbrand von 1659 abbrannten. Das Becken selbst wurde um das Jahr 1000 angelegt und um 1300 an seine heutige Stelle verschoben. Du stehst also am buchstäblichen Ursprungspunkt der Stadt. Der Hafen ist rund um die Uhr offen, jeden Tag, und kostenlos, was er auch sein sollte, denn er ist im Grunde ein Zimmer unter freiem Himmel. Im Sommer füllen sich die alten Kaimauern mit Cafétischen. Hol dir einen Kaffee und schau über das Wasser, bevor du losgehst. Geh am Westufer entlang Richtung Backsteinbrücke an der Südwestecke, um zum Fischmarkt zu kommen.
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