Tagesausflug von Sorrent nach Positano: Nimm die Fähre

Auf dieser Strecke gewinnt die Fähre klar: 30 bis 40 Minuten über das offene Meer, vorbei an Vesuv und Steilküste, und du legst direkt an der Spiaggia Grande an statt dich über die Serpentinen zu quälen. Hier kommt der ehrliche Tagesplan, dazu eine kostenlose, selbstgeführte Walking-Tour für die Stunden vor Ort.

30 bis 40 Min mit der FähreBis zu 20 Überfahrten am TagAb 15 € einfachDirekt an der Spiaggia Grande
Positano

Die schnelle Antwort: Sorrent nach Positano

Der beste Weg von Sorrent nach Positano ist die Fähre, nicht der Bus und schon gar nicht das eigene Auto. Positano ist das nächstgelegene Dorf der Amalfiküste, rund 15 km über die Straße und nur etwa 7 Seemeilen übers Wasser, und genau deshalb ist es der beliebteste Tagesausflug von Sorrent überhaupt. Das Tragflügelboot legt an der Marina Piccola in Sorrent ab und braucht 30 bis 40 Minuten um die Halbinsel herum, direkt an die Spiaggia Grande in Positano, wo du praktisch am Strand aussteigst. Ab 15 € einfach, in der Hauptsaison bis zu 20 Überfahrten am Tag zwischen April und Oktober. Der Bus ist billiger, aber überfüllt und kurvenreich, und mit dem Auto in der Hochsaison zu fahren ist schlicht die schlechteste aller Ideen. Als Tagesausflug lohnt sich Positano fast einhellig, die meisten unabhängigen Reisenden verbringen drei bis fünf Stunden im Ort.

FrageAntwort
Schnellste Fahrzeit30 bis 40 Min mit der Fähre. Der Bus braucht 40 bis 50 Min über die Serpentinen
TaktungFähre bis zu 20 Überfahrten am Tag (April bis Oktober). Bus fährt häufig, etwa 6 bis 21:30 Uhr
Preis ab15 € einfach mit der Fähre. Bus ab rund 2,60 € pro Strecke
Anbieter / wieFünf Reedereien auf der Fährstrecke. SITA-Bus über die Küstenstraße SS163
Erster / letzterErste Fähre ~9:00 Uhr ab Sorrent, letzte Abfahrt ab Sorrent gegen 19:40 Uhr
Lohnt sich als Tagesausflug?Ja, fast einhellig. Die Fähre legt direkt am Strand an, drei bis fünf Stunden reichen

Lohnt sich der Tagesausflug von Sorrent nach Positano?

Das ehrliche Urteil zuerst: Ja, ganz eindeutig. Wenn du länger als einen oder zwei Tage in Sorrent bist, ist Positano der eine Halt an der Amalfiküste, den du nicht auslassen solltest. Es ist so schön, wie es auf den Fotos aussieht, gestapelte pastellfarbene Häuser, die den Steilhang hinab zum Meer stürzen, mit der bunt gefliesten Kuppel in der Mitte. Und es ist gleichzeitig geschäftig, teuer und nicht der einfachste Ort, um rein- und wieder rauszukommen. Genau als Tagesausflug funktioniert es aber am besten: ein bisschen Sonne, ein bisschen Bummeln, gerade genug Zeit, um die Aussicht aufzusaugen, bevor du zurückfährst.

Das Beste von Positano, Stopp für Stopp

Via Cristoforo Colombo viewpoint
Via Positanesi d'America
Spiaggia Grande
MAR Positano Roman Archaeological Museum
Church of Santa Maria Assunta

Das Argument fürs Hinfahren ist einfach. Positano ist winzig, in ein bis zwei Stunden hast du den ganzen Ort abgelaufen, und der erste volle Blick auf die farbigen Häuser am Kliff ist schlicht spektakulär. Von jedem Winkel sieht es aus wie von einer Postkarte, im Frühjahr ist der Ort voller Blumen, und die Strandszene an der Spiaggia Grande hat eine lebendige Energie unter den mächtigen Felswänden.

Positano ist das schönste Dorf der Amalfiküste, und ein Tag reicht, um den Ort komplett zu Fuß zu erleben. Die Aussicht allein rechtfertigt die Fahrt.

Wer es überspringen sollte, ist ehrlich benannt schnell. Wer stark reisekrank wird und die Fähre nicht verträgt, hat nur den Bus, und die Serpentinen der SS163 sind brutal. Wer Menschenmassen hasst und im Juli oder August anreist, trifft auf das meistbesuchte Dorf der Küste. Und wer sehr knapp bei Kasse ist, merkt schnell: In Positano ist alles teurer als in Sorrent.

Positano im Hochsommer ist voll und teuer. Wenn du Ruhe suchst, komm im Frühjahr oder Herbst oder halte dich an die stilleren Ecken.

Unser Urteil: Bleib in Sorrent als Basis, denn dort ist es flacher, besser angebunden und günstiger, und mach Positano als Tagesausflug für die Aussicht. So bekommst du das Beste aus beidem. Niemand sollte Positano auf eine spätere, angeblich richtigere Reise verschieben, die vielleicht nie kommt.

Passt gut, wenn du...

  • länger als ein, zwei Tage in Sorrent bist und einen freien Tag hast
  • das schönste Dorf der Küste sehen willst, ohne dort zu übernachten
  • Aussicht, Strand, eine Kirche und einen Kliffweg an einem Tag verbinden magst
  • die Fähre der kurvigen Küstenstraße vorziehst

Lass es (spar dir Positano), wenn du...

  • stark reisekrank wirst und weder Fähre noch Serpentinenbus verträgst
  • Menschenmassen meidest und ausgerechnet im Juli oder August unterwegs bist
  • ein sehr knappes Budget hast (alles kostet mehr als in Sorrent)
  • lieber in Ruhe die abgelegenen Küstenorte erkundest statt den bekanntesten

Von Sorrent nach Positano kommen

Du erreichst Positano von Sorrent aus auf drei realistischen Wegen, und die Antwort ist für einen Tagesausflug ziemlich klar: Nimm die Fähre. Sie ist landschaftlich, umgeht die berüchtigte Küstenstraße und setzt dich komfortabel direkt am Strand ab. Der Bus ist die günstigste Option, das Auto in der Hochsaison die schlechteste.

Around the peninsula, no hairpins
VerkehrsmittelZeitPreisUrteil
Fähre / Tragflügelboot30 bis 40 Minab 15 € einfachSIEGER. Landschaftlich, umgeht die Serpentinen, legt direkt an der Spiaggia Grande an
SITA-Bus über die SS16340 bis 50 Minab ~2,60 € pro StreckeAm günstigsten, aber überfüllt und kurvig. Die Rückfahrt ist der Krampf
Auto / Roller15 km, ~18 Min in der TheorieParken ~4 €/StdIn der Hochsaison die schlechteste Idee: kein freies Parken, Serpentinen, Stau
Taxi / Privattransferwetterabhängigab 70 € einfach, 350 €+ GanztagsfahrerTeuer, für einen reinen Tagesausflug nicht praktikabel

Der Grund, warum die Fähre gewinnt, ist nicht nur das Tempo, sondern die Erfahrung selbst. Das Boot rundet die Punta Campanella, wo sich die Wasser des Tyrrhenischen Meers und des Golfs von Neapel treffen, und dann klappt sich die Steilküste vor dir auf: senkrechte Felswände, versteckte Buchten, terrassierte Hänge. Der Blick zurück über den Golf zum Vesuv ist außergewöhnlich, und die letzte Annäherung an Positano, mit seiner Kaskade bunter Häuser, gehört zum Schönsten der ganzen Fahrt. Der Bus dagegen quält sich über die kurvige SS163, ist heiß, voll und schaukelt über die Klippen, und das eigene Auto endet in einem Parkalbtraum ohne freien Stellplatz. Ein Detail noch: Auf der Fährstrecke fahren ausschließlich Personenboote, Autos gehen nicht mit, Positano hat keinen Terminal dafür.

Die Fähre umgeht die Straße komplett. Offenes Deck, Vesuv im Rücken, die Kliffs voraus. Das ist die ganze Entscheidung.

Hydrofoil to Positano
Open deck, Vesuvius behind you, cliffs ahead

Die Fähre im Detail

Auf der Strecke Sorrent nach Positano fahren in der Hauptsaison fünf Reedereien: NLG (Navigazione Libera del Golfo), Alilauro Gruson, Coast Lines, Positano Jet und Seremar. Zusammen kommen sie auf rund 17 Überfahrten am Tag in der Spitze, und zwischen April und Oktober berichten die Fahrpläne bis zu 20 tägliche Überfahrten. Die Überfahrt dauert 30 bis 40 Minuten, je nach Betreiber, die schnellsten Boote schaffen es in 30 Minuten. Die Preise beginnen bei 15 € einfach pro Erwachsenem. Es gibt auch gebündelte Ausflugstickets, etwa die NLG-Rundfahrt Sorrent > Positano > Amalfi > Sorrent für 35 € in der Hochsaison, aber die verbrennt einen Großteil des Tages mit Amalfi und Transit und lässt dir nur wenige Stunden in Positano.

Abgelegt wird an der Marina Piccola in Sorrent (Porto di Sorrento, Via Marina Piccola). Vom Piazza Tasso im Zentrum sind es rund 10 bis 15 Minuten bergab zu Fuß, alternativ nimmst du die Treppe, den Aufzug oder den Ortsbus. In Positano legst du am Hauptsteg an der Marina Grande / Spiaggia Grande an, direkt am Strand, nur wenige Minuten vom Ortskern. Es gibt keinen geschlossenen Terminal, du gehst über schwimmende Pontons an Land. Danach solltest du wissen: Positano ist senkrecht in die Klippen gebaut, alles oberhalb des Hafens bedeutet steile Treppen.

Ein paar praktische Dinge machen die Fahrt reibungslos. Reise leicht. Die Gepäckregeln sind eng und je Reederei verschieden: NLG erlaubt ein Stück von maximal 50x30x15 cm und 5 kg, Coast Lines und Alilauro etwas mehr, Positano Jet nimmt Trolleys gegen 3 € Gebühr, Seremar bis 9 kg. Positanos Hafen geht sofort in steile Stufen und enge Gassen über, großes Gepäck ist dort ehrlich gesagt eine Qual. Für den besten Blick setzt du dich auf der Hinfahrt nach links, auf der Rückfahrt nach rechts. Und das offene Deck ist der Platz, an dem du sein willst, die dramatische Annäherung an Positano sieht man von draußen am besten.

Zwei Warnungen gehören dazu. Erstens ist die Fähre saisonal: Voller Betrieb herrscht von April bis Oktober, von November bis März wird der Fahrplan sehr dünn, teils nur etwa zwei Überfahrten pro Woche. Zweitens wird der Dienst bei rauer See ausgesetzt, denn rund um die Punta Campanella baut sich spürbarer Seegang auf, wo die beiden Meere aufeinandertreffen. Die erste Fähre ab Sorrent geht gegen 9:00 Uhr, die letzte Abfahrt ab Sorrent liegt bei etwa 19:40 Uhr. Die letzte Rückfahrt ab Positano prüfst du am besten separat beim Betreiber, die gebündelte NLG-Rundfahrt zum Beispiel verlässt Positano um 17:45 Uhr und ist um 18:20 Uhr zurück in Sorrent. Im Sommer bist du mindestens eine Stunde vor Abfahrt am Hafen, und Rücktickets buchst du für Juni bis September drei bis vier Wochen im Voraus, denn die beliebte Strecke verkauft sich in der Hauptsaison aus.

Die Fähre fährt nur von April bis Oktober zuverlässig und bei ruhiger See. Buch das Rückticket vorab und plan nicht auf die allerletzte Abfahrt.

Positano an einem Tag

Hier kommt der Teil, den die meisten Ratgeber verstecken, und er ist der ganze Witz: Du musst keine Route planen. Die Fähre setzt dich direkt an der Spiaggia Grande ab, mitten im Herzen des Ortes, und von dort öffnest du unsere kostenlose, selbstgeführte Positano-Tour und startest sie einfach dort, wo du gerade stehst. Positano ist im Grunde eine einzige Straße, die sich zum Meer hinabschlängelt, und die Schwerkraft erledigt den größten Teil der Navigation für dich. Der Sprach-Guide nimmt dir das Planen ab und geht Stopp für Stopp mit dir durch den Ort, sodass aus dem kurzen Weg vom Steg der erste Takt des Tages wird statt eines Logistikproblems.

Karte der selbstgeführten Tour-Runde durch Positano
Die Tour-Runde zu Fuß. Du steigst direkt bei der Ankunft ein, und der Sprach-Guide navigiert dich von Stopp zu Stopp.
Positano-Tour kostenlos startenKostenlos, im Browser, ohne App

Die Zeitrechnung

Nimm eine frühe Fähre gegen 9:00 Uhr, und du stehst kurz nach 9:40 Uhr in Positano, bevor der Ansturm losgeht. Je nachdem, welche Fähre du hin und zurück nimmst, hast du sechs bis neun oder mehr nutzbare Stunden vor Ort, aber du brauchst gar nicht so viel: Der Ort selbst ist in ein bis zwei Stunden komplett erlaufen. Plan realistisch drei bis fünf Stunden ein, um Strandzeit, Mittagessen und Bummeln entspannt unterzubringen. Die zwei Stopps, die die Uhr fressen, sind die Strände, die Spiaggia Grande und Fornillo sind zum Sitzen gemacht, nicht zum Durchlaufen. Kirche und Museum kosten dich jeweils zehn bis dreißig Minuten.

Was du siehst

Hier ist die Kurzliste dessen, was ein Tagesgast nicht verpassen sollte, mit der praktischen Realität dazu:

  • Via Cristoforo Colombo Aussichtspunkt (kostenlos, rund um die Uhr geöffnet): der Blick, den jeder schon kennt, bevor er ankommt. Der ganze Ort stürzt unter dir zum Meer ab, die geflieste Kuppel glänzt in der Mitte. Komm vor 9 Uhr, sonst machen die Reisebusse die Straßenschulter zum Gedränge.
  • Spiaggia Grande (kostenlos im mittleren Abschnitt): der breite Kieselstrand unter der Häuserkaskade, das pulsierende Zentrum von Positano. Die kostenlose Zone liegt in der Mitte, die Liegen der privaten Klubs links und rechts kosten einen kräftigen Tagessatz. Bring Badeschuhe mit, es sind Kiesel, kein Sand.
  • Kirche Santa Maria Assunta (kostenlos; grob 9:30 bis 12:30 und 16 bis 20 Uhr): die majolikagekachelte Kuppel in Grün, Gelb und Blau, das Bild, das Positano definiert. Innen hängt eine byzantinische Marienikone, die der Legende nach dem Ort den Namen gab. Schultern und Knie bedecken, sonst wirst du an der Tür abgewiesen.
  • MAR Positano, Römisches Archäologisches Museum (5 €; täglich 9 bis 21 Uhr): direkt unter der Kirche, auf den Resten einer römischen Villa, die derselbe Vesuvausbruch von 79 n. Chr. verschüttete wie Pompeji. Du steigst in eine Krypta hinab und siehst erhaltene Fresken. Klein, rund 30 Minuten, das eine echte Stück Geschichte auf dieser Route.
  • Fornillo Beach (kostenlos im öffentlichen Abschnitt): der ruhigere Strand am Ende des Kliffwegs, kleiner und weit weniger fotografiert als die Spiaggia Grande. Die Sarazenentürme rahmen die Bucht, das Wasser ist genauso klar, nur ohne den Bootsverkehr.

Die Route, die die Tour mit dir geht

Statt einer generischen "sieh den Strand, dann die Kirche"-Liste gehst du eine effiziente Schleife bergab, und die Tour geht sie mit dir. Das ist die Reihenfolge der sechs Stopps, oben am Aussichtspunkt beginnend und unten am ruhigen Fornillo endend, überwiegend abwärts und flach, mit einer Treppe kurz vor Schluss:

  1. 1
    Via Cristoforo Colombo viewpoint Kostenlos · dein Start

    Wo die Straße um den Hang biegt, fällt der ganze Ort plötzlich unter dir ab, gestapelte Pastellhäuser bis zum Meer, die geflieste Kuppel in der Mitte. Kostenlos und rund um die Uhr offen. Stell dich an die Kurve, wo die Straße breiter wird, für das sauberste Bild. Von hier geht es nur noch bergab, die einzige Richtung, für die dir deine Knie in Positano dankbar sind.

    Via Cristoforo Colombo viewpoint
  2. 2
    Via Positanesi d'America Kostenlos

    Bevor du den Sand erreichst, zweigt dieser Kliffweg nach rechts ab und schmiegt sich knapp über dem Wasser an den Fels. Benannt nach den Auswanderern Positanos, gepflastert, schmal und in den Fels gehauen, mit dem Sarazenenturm von Trasita voraus. Er verbindet die Spiaggia Grande mit Fornillo, du nutzt ihn am Ende wieder. Kostenlos, immer offen.

    Via Positanesi d'America
  3. 3
    Spiaggia Grande Kostenlos

    Das schlagende Zentrum von Positano, der breite Kieselstrand unter der Häuserkaskade. Der öffentliche kostenlose Streifen liegt in der Mitte, die Liegen an den Seiten gehören privaten Klubs zu kräftigen Tagessätzen. Die Steine sind rau für nackte Füße, also nimm Badeschuhe. Am äußeren Ende liegt der Fährsteg nach Amalfi oder Capri.

    Spiaggia Grande
  4. 4
    MAR Positano - Römisches Archäologisches Museum 5 €

    Die meisten gehen achtlos daran vorbei, genau deshalb lohnt der Stopp. Direkt unter der Kirche, rund 100 Meter über dem Strand, sitzt MAR auf einer römischen Villa, die derselbe Vesuvausbruch von 79 n. Chr. verschüttete wie Pompeji. Du steigst in eine Krypta hinab, siehst erhaltene Fresken. Eintritt 5 €, täglich 9 bis 21 Uhr, selten eine Schlange.

    MAR Positano Roman Archaeological Museum
  5. 5
    Church of Santa Maria Assunta Kostenlos

    Die Kuppel, die du vom ersten Aussichtspunkt gesehen hast, und jetzt stehst du darunter. Die majolikagekachelte Kuppel in Grün, Gelb und Blau ist das Bild, das Positano definiert. Innen hängt eine byzantinische Marienikone, die der Legende nach dem Ort den Namen gab. Eintritt frei, aber enge Zeiten, grob 9:30 bis 12:30 und 16 bis 20 Uhr. Schultern und Knie bedecken.

    Church of Santa Maria Assunta
  6. 6
    Fornillo Beach Kostenlos

    Der Kliffweg bringt dich, nach einem Stück Treppen an der Felswand, zu Positanos ruhigerem Strand. Fornillo ist kleiner, gelassener und weit weniger fotografiert als die Spiaggia Grande, genau das ist der Grund, hier zu enden. Die Türme rahmen die Bucht, das Wasser ist dasselbe klare Blau ohne Bootsverkehr. Ein kostenloser öffentlicher Abschnitt plus ein paar entspannte Strandbars.

    Fornillo Beach
Dein kostenloser Guide zu Fuß
Geh die Positano-Runde, kostenlos, sobald du ankommst

Sie läuft im Browser, ohne App und ohne Download. Ein Sprach-Guide geht die Runde mit dir und führt dabei ein echtes Gespräch: Er begrüßt dich, erzählt zwischen den Stopps, fragt, was du wirklich sehen willst, und passt sich an. Es ist keine Aufnahme und kein Audioguide. Karte und Schritt-für-Schritt-Navigation bringen dich von Stopp zu Stopp.

Diese ganze Schleife ist unsere kostenlose, selbstgeführte Positano-Walking-Tour, und weil sie von jedem ihrer Stopps aus gestartet werden kann, musst du nicht zu einem offiziellen Start zurücklaufen, sondern beginnst einfach dort, wo du bist. Du öffnest sie in dem Moment, in dem du von der Fähre steigst und steigst an der Spiaggia Grande in die Schleife ein. Sie läuft in deinem Browser, ohne App und ohne Download. Ein Sprach-Guide geht die Route mit dir und führt dabei ein echtes Gespräch: Er begrüßt dich, erzählt die Geschichte zwischen den Stopps, fragt, was du wirklich sehen willst, und passt sich deinen Antworten an. Es ist keine Aufnahme und kein Audioguide. Die Karte und die Schritt-für-Schritt-Navigation bringen dich vom Aussichtspunkt zum Strand zur gekachelten Kuppel und weiter nach Fornillo, ohne auf Google Maps zu schielen. Sieh dir die ganze Route auf der Positano-Walking-Tour-Seite an, und du bekommst 100 Gratis-Credits zum Ausprobieren.

Insider-Tipps für den Tagesausflug nach Positano

Der mit Abstand größte Fehler auf dieser Strecke ist, in der Hochsaison selbst zu fahren, obwohl es keinen freien Parkplatz gibt und die Straße dich zermürbt. Danach drehen sich die Fehler um Timing, Tickets und die Rückfahrt.

Tu das

  • Nimm die Fähre hin und zurück, sie umgeht die Straße und legt am Strand an
  • Buch das Rückticket vorab, im Sommer verkauft sich die Strecke aus
  • Sei im Sommer mindestens eine Stunde vor Abfahrt am Hafen von Sorrent
  • Setz dich auf der Hinfahrt nach links, für den besten Küstenblick
  • Trag griffige Schuhe, die Gassen sind steil, uneben und bei Nässe glatt
  • Bring Badeschuhe mit, beide Strände sind Kiesel, kein Sand

Tu das nicht

  • Fahr in der Hochsaison nicht selbst: kein freies Parken, 4 €/Std im Parkhaus, Serpentinen
  • Verlass dich nicht auf die allerletzte Fähre, plan die vorletzte ein
  • Nimm den Rückbus nicht ab Chiesa Nuova, sondern ab Sponda (kürzere Schlange, bessere Sitzchance)
  • Erwarte keine Sandstrände, in Positano ist alles Kiesel
  • Reise nicht mit großem Gepäck an, der Hafen geht sofort in steile Stufen über
  • Komm nicht zu früh zum Essen, viele Lokale öffnen erst gegen 11 bis 12 Uhr

Wenn du günstig und gut essen willst, meide die Strandpreise und hol dir ein Panino oder eine Tüte fritierten Fisch aus den Läden in den Gassen oberhalb der Kirche, meist deutlich unter 10 €. Und bestell an einem heißen Tag eine Granita al limone aus lokalen Zitronen oder die Delizia al limone zum Nachtisch, beides gehört an dieser Küste einfach dazu.

Wenn du doch den Bus nimmst: Kauf das Ticket vor dem Einsteigen, im Bus geht es nicht. Du bekommst es am Kiosk im Bahnhof, in einer Bar oder Tabaccheria, und entwertest es an Bord im Automaten. Und pack ein Mittel gegen Reisekrankheit ein, die SS163 ist berüchtigt kurvig, selbst wer sonst nie Übelkeit kennt, dem wird auf dieser Strecke schnell mulmig.

Weitere Tagesausflüge ab Sorrent

Morgens raus, abends zurück zum Abendessen. Jede dieser Routen passt in einen vollen Tag.

So fühlt sich die Fahrt von Sorrent nach Positano an

Das ist der Teil, den dir kein Fahrplan geben kann. Positano ist der Ort, den viele nach der Amalfiküste am stärksten in Erinnerung behalten, und die Textur des Tages ist die halbe Miete. Der erste volle Blick auf die farbigen Häuser am Kliff überrascht selbst die, die das Bild schon hundertmal gesehen haben. Jeder Winkel sieht aus wie direkt von einer Postkarte, und im Frühjahr ist der ganze Ort von Blumen überzogen.

Die Fahrt selbst ist ein eigenes kleines Ereignis. Das Boot rundet die Halbinsel, der Vesuv liegt hinter dir über dem Golf von Neapel, und dann klappt sich die vertikale Steilküste auf, versteckte Buchten, terrassierte Hänge. Die Annäherung an Positano, mit seiner Kaskade bunter Gebäude, sieht man vom offenen Deck am schönsten, und es ist der Moment, in dem die meisten das Handy zücken und dann doch einfach nur schauen.

Und dann sind da die schrägen, menschlichen Details, die hängen bleiben. Die Via Positanesi d'America ist nach den Auswanderern des Ortes benannt, die einst nach Amerika zogen, ein schmaler, in den Fels gehauener Weg, an dem die Leute vor lauter Fotografieren stehen bleiben und niemand aneinander vorbeikommt. Die Legende der Madonna Nera, deren Bild angeblich von einem türkischen Schiff vor der Küste ins Meer geworfen wurde, nachdem die Worte "Posa, posa" aus der Leinwand kamen, und das an den Strand spülte, wo heute die Kirche steht. Genau diese spezifischen, gelebten Geschichten machen Positano echt statt inszeniert.

Der ehrlichste Rat kommt von denen, die beide Orte kennen: Positano ist zum Anschauen und Bewundern da, Sorrent zum Wohnen. Als Basis ist Sorrent einfach vernünftiger, leichter zu erreichen, ein bisschen mehr Platz, besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Positano gibst du einen Tag, und du fährst mit dem besten Teil zurück, ohne die teuren Nächte.

Sorrent nach Positano: Deine Fragen beantwortet

Kann man Positano als Tagesausflug von Sorrent aus machen?

Ja, problemlos, es ist sogar der beliebteste Tagesausflug von Sorrent. Positano ist das nächstgelegene Dorf der Amalfiküste, rund 15 km über die Straße und etwa 7 Seemeilen übers Wasser. Die Fähre braucht 30 bis 40 Minuten und setzt dich direkt an der Spiaggia Grande ab. Drei bis fünf Stunden reichen locker, um den Ort in Ruhe zu erleben.

Ist die Fähre oder der Bus von Sorrent nach Positano besser?

Die Fähre, eindeutig, jedenfalls von April bis Oktober bei ruhiger See. Sie ist landschaftlich, umgeht die kurvige Küstenstraße und legt direkt am Strand an. Der Bus ist mit rund 2,60 € pro Strecke deutlich günstiger, aber er ist überfüllt, schaukelt über die Serpentinen, und die Rückfahrt ist berüchtigt: Die Busse kommen aus Amalfi oft schon voll in Positano an.

Wie lange dauert die Fahrt von Sorrent nach Positano?

Mit der Fähre 30 bis 40 Minuten, je nach Reederei, die schnellsten Boote schaffen es in 30 Minuten. Der SITA-Bus über die SS163 braucht 40 bis 50 Minuten.

Wie viel kostet es?

Die Fähre beginnt bei 15 € einfach pro Erwachsenem. Der SITA-Bus kostet ab rund 2,60 € pro Strecke, mit Tagespässen um 10 €. Ein Taxi oder Privattransfer liegt bei 70 € und mehr pro Strecke, ein Ganztagsfahrer bei 350 € aufwärts.

Wo legt die Fähre ab und wo kommt sie an?

Sie legt an der Marina Piccola in Sorrent ab, rund 10 bis 15 Minuten bergab vom Piazza Tasso im Zentrum. In Positano legt sie am Hauptsteg an der Marina Grande beziehungsweise Spiaggia Grande an, direkt am Strand, nur wenige Minuten vom Ortskern.

Muss ich die Fähre im Voraus buchen?

In der Hauptsaison ja. Für Juni bis September solltest du das Rückticket drei bis vier Wochen vorab buchen, die beliebte Strecke verkauft sich aus. Sei im Sommer mindestens eine Stunde vor Abfahrt am Hafen, und plan die Rückfahrt lieber auf die vorletzte statt die allerletzte Fähre.

Fährt die Fähre das ganze Jahr über?

Nein. Voller Betrieb herrscht von April bis Oktober mit bis zu 20 Überfahrten am Tag. Von November bis März wird der Fahrplan sehr dünn, teils nur etwa zwei Überfahrten pro Woche. Bei rauer See rund um die Punta Campanella wird der Dienst außerdem ausgesetzt. Reist du im Winter, prüfe den Fahrplan direkt beim Betreiber.

Sollte ich stattdessen selbst fahren?

Besser nicht, jedenfalls nicht in der Hochsaison. Es gibt in Positano kein freies Parken, die Parkhäuser verlangen rund 4 € pro Stunde, und die Küstenstraße ist eng, kurvig und im Sommer verstopft. Auch Roller sind kaum eine Lösung: Die meisten Parkplätze sind Anwohnern vorbehalten, und du riskierst ein Bußgeld.

Was sollte ich an einem Tag nicht verpassen?

Den Aussichtspunkt an der Via Cristoforo Colombo, die Spiaggia Grande, die gekachelte Kuppel der Kirche Santa Maria Assunta und den ruhigen Fornillo Beach am Ende des Kliffwegs. Wer Geschichte mag, steigt für 5 € ins MAR-Museum unter der Kirche hinab. Positano ist winzig, in ein bis zwei Stunden hast du alles gesehen.

Deinen Tagesausflug nach Positano planen

Die Fähre hast du im Griff, und das ist der Teil, den die meisten falsch machen. Jetzt mach die Stunden vor Ort zählbar. Die Sechs-Stopp-Schleife oben ist unsere kostenlose, selbstgeführte Positano-Walking-Tour, und weil sie von jedem Stopp aus startet, startest du sie in der Sekunde, in der du von der Fähre steigst. Öffne sie und leg los mit 100 Gratis-Credits.

Positano-Tour starten Läuft im Browser, ohne App, ohne Download