Marktplatz
Starte hier, denn in Tübingen geht alles von diesem abschüssigen Platz aus. Das bemalte Rathaus beherrscht eine Seite, seine Fassade voller Gerechtigkeitsszenen, Sgraffito und einer funktionierenden astronomischen Uhr. Der Bau wurde 1435 begonnen und über drei Jahrhunderte als württembergischer Gerichtshof genutzt. In der Mitte steht der Neptunbrunnen, und der ganze Platz neigt sich sanft bergab, was dir alles über den Weg verrät, der vor dir liegt. Der Platz ist offen und rund um die Uhr kostenlos. Komm an einem Montag-, Mittwoch-, Freitag- oder Samstagvormittag, dann füllt ihn der Wochenmarkt mit Ständen bis etwa 13 Uhr, und das ist die beste Zeit, um Einheimische statt Touristen zu sehen. Lauf nicht gleich weiter. Stell dich unter die Rathausuhr, schau hoch und orientiere dich, denn die Gassen, die hier abgehen, sehen alle gleich aus, und du wirst diesen Platz zweimal als Ankerpunkt brauchen.
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