Piazza del Duomo
Die meisten Plätze öffnen sich weit. Dieser versteckt sich. Du erreichst die Piazza del Duomo durch eine schmale Steingasse, und dann explodiert der Raum um dich herum: die Kathedrale, ihr 70 Meter hoher Glockenturm, der Bischofspalast und das Priesterseminar, alles umschlossen wie ein privater Innenhof. Es ist einer der ganz wenigen geschlossenen Plätze Italiens, ursprünglich ummauert, damit man das Tor nachts verriegeln konnte. Stell dich in die Mitte und dreh dich langsam um die eigene Achse. Die Kathedrale hat nämlich zwei Fassaden, eine dir zugewandte und eine prächtigere an der Seite, ein barocker Kniff, um die durch den Eingang hereinkommenden Besucher zu beeindrucken. Der Platz ist rund um die Uhr geöffnet und kostenlos, und am schönsten ist er in der Dämmerung, wenn die Fassaden angestrahlt werden und der Stein golden aufleuchtet. Komm früh, dann hast du ihn fast für dich allein, bevor die Reisegruppen hereinströmen. Von hier geht es südwärts zur nächsten Schicht der Stadt: den Römern.
3 Min. Fußweg zum nächsten Stopp





